Wichtiges rund um Cyber Risiken

Hacker am LapTop

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So nützlich sich die digitale Welt auch darstellt, Sie birgt auch völlig neue Risiken, die sich erst im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben. Sie werden als Cyber Risiken bezeichnet, das Wort Cyber leitet sich dabei vom griechischen kubernetes ab, was soviel wie “Aufgabe des Steuermannes” bedeutet. Heutzutage bezeichnet der Begriff Cyber Risiken die Gefahren, die bei allen Tätigkeiten in der digitalen Welt auftreten können.

Leider gibt es nur noch zwei Arten von Unternehmen, jene, die bereits von Cyber Kriminellen angegriffen wurden, und jene, die jederzeit mit einem solchen Angriff rechnen müssen. Vielen Unternehmen fällt es trotz der Cyber Risiken schwer, entsprechend für ihre Internetsicherheit zu sorgen. Das liegt zum einen an den hohen Kosten für einen adäquaten Schutz wie auch an dem fehlenden Fachpersonal, denn gutes IT-Personal ist in Deutschland hoch begehrt.

Besonders im Mittelstand steigen die Cyber Risiken ständig an. Da hier viel innovative Forschung oder Ideenentwicklung stattfindet, sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) für Datenräuber besonders interessant und lukrativ. Aber auch größere Unternehmen haben immer häufiger mit dem Diebstahl von Firmendaten oder Mitarbeiterdaten zu kämpfen haben.

1. Was sind Cyber Risiken?

Im unternehmerischen, wie auch im privaten Umfeld wird immer häufiger über Cyber Risiken diskutiert. Viele alltägliche Aufgaben und Aktivitäten, wie das Online-Banking oder Online-Shopping, werden heutzutage über das Internet erledigt. Das trifft nicht nur auf Privatleute zu, sondern auch Firmen jeglicher Größe sind in irgendeiner Form mit dem Internet vernetzt. Unter Cyber Risiken versteht man dabei das Risiko Opfer eines Cyber Angriffs zu werden, der zu meist dem Ausspähen von Daten und Informationen dient.

Obwohl ein Cyber Angriff heute für praktisch jedes Unternehmen eine ernstzunehmende Bedrohung darstellt, verdrängen viele Unternehmen den Gedanken an die Cyber Risiken. Das stellt ein großes Problem dar, da gerade für einen kleineren oder mittleren Betrieb ein Hacker Angriff den Ruin bedeuten könnte, indem wichtige Firmengeheimnisse oder Informationen gestohlen oder kopiert werden. Daher ist die Cyber Security heute wichtiger denn je geworden. Zudem sollte ein Betrieb jeglicher Größe über den Abschluss einer Cyber Versicherung nachdenken, um sich so vor den Gefahren im Internet zu schützen.

Denn ein einziger Hacker Angriff kann ein Unternehmen schnell sehr viel Geld kosten, wobei die Folgeschäden der Cyber Risiken oftmals nicht einzuschätzen sind. Die Cyber Hygiene sollte allein aufgrund der horrenden Kosten bei einem Zwischenfall eine größere Rolle spielen. Eine gute Internet Security ist eine Frage der Kostenminimierung und keine zusätzliche Investition.

2. Wer muss einen Cyber Angriff fürchten?

Die Cyber Risiken waren vor einem Jahrzehnt vor allem das Problem von großen Unternehmen und Konzernen. Damals war ein Cyber Angriff vor allem ein Wettlauf und Hacker gaben sich damit zufrieden, die Firewall eines Unternehmens zu überlisten und eine Nachricht zu hinterlassen, ohne vorher entdeckt zu werden. Inzwischen sind Cyber Risiken mehr ein Geschäftsmodell geworden und die Hacker verdienen daran, indem sie geheime Firmendaten weiter verkaufen.

Wirtschaftsspionage ist inzwischen eine Art Krieg geworden, der zu den ganz normalen Gefahren im Internet gehört. Aber seit die Hacker den Datenklau als Einkommensquelle entdeckt haben, sind die Cyber Risiken für die KMU enorm angestiegen. Gerade in mittelständischen Unternehmen werden oft begehrte Patente entwickelt oder Innovationen geschaffen, da der Mittelstand zunehmend die Kreativschmiede der Nation ist. Aber auch kleine Unternehmen müssen inzwischen das Risiko fürchten durch einen Hacker Angriff, wichtige Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse zu verlieren.

Achtung

Somit kann sich kein Betrieb, der mit dem Internet verbunden ist, der Gefahr entziehen und sollte seine Internet Security ernst nehmen. Besonders Betriebe mit geringen Rücklagen können bei fehlender Internet Security stark geschädigt werden. Die Cyber Risiken selbst können meist nur durch aktive Sicherheitsmaßnahmen reduziert werden.

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3. Welche Arten von Cyber Risiken gibt es?

Durch die wachsende Globalisierung haben auch die Cyber Risiken und gleichzeitig die Wirtschaftsspionage stark zugenommen. Gerade erfolgreiche Firmen oder Unternehmen müssen die Konkurrenz fürchten, die immer skrupelloser vorgeht, um an die wichtigen Daten zu kommen. Besonders häufig kommen folgende Risikos vor:

  • Phishing dient dem Ausspähen von Geschäftsgeheimnissen, indem der Datenschutz massiv verletzt wird. Dafür werden kompromittierende E-Mails an die Mitarbeiter verschickt, in deren Anhängen Trojaner verborgen sind. Dadurch verschafft der Hacker sich Zugang zum internen Netzwerk und kann die für ihn relevanten Daten kopieren und weiterverkaufen.
  • Ransonware ist eine digitale Form der Erpressung und beschert einem Unternehmen den Verlust der wichtigsten Daten. Bei der Ransomware handelt es sich um eine Software, die die Kontrolle über den Computer oder sogar das Netzwerk übernimmt. Das Unternehmen kann sein Netzwerk erst wieder benutzen, wenn es ein entsprechend hohes Lösegeld gezahlt hat. Hin und wieder zahlen die Firmen die geforderte Summen und der User der Ransomware löscht trotzdem alle Daten, die er gekapert hatte.
  • DoS-Angriffe auf das betriebsinterne IT-System, hierbei handelt es sich um einen Cyber Angriff, bei dem das Ziel anschließend nicht mehr zugänglich ist. Dies ist die älteste Form der Cyber Kriminalität und ist durch das ‘Internet of things’ wieder zu neuem Leben erwacht. Inzwischen können die digitalisierten Haushaltsgeräte als Eintrittstür für einen Hacker Angriff dienen. Die Cyber Security eines vernetzten Kühlschranks ist beispielsweise relativ gering, reicht aber als Zugang für das gesamte System aus. Außerdem tarnen Hacker gern andere Aktivitäten im Firmennetzwerk mit einem DoS-Angriff.
  • Höhere Gewalt, menschliches Versagen oder Hardwareschäden können ebenfalls Cyber Risiken darstellen, obgleich hier keinerlei kriminelle Aktivitäten zugrunde liegen. Allerdings haben die Schäden oft ähnliche Auswirkungen wie verbrecherische Gefahren im Internet.
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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=tL3XSwqgU3k

4. Welche Folgen können entstehen?

Cyber Risiken führen zu hohen Kosten, die nicht nur auf den Schäden durch Wirtschaftsspionage beruhen. Hier werden auch Schadensersatzansprüche Dritter geltend gemacht und es entstehen oft horrende Kosten durch die Unterbrechung des Betriebsablaufes. Anschließend muss die Datensicherheit wieder hergestellt werden, was oft den Einsatz von IT-Experten verlangt, die die Systeme neu konfigurieren müssen, nachdem ein Hacker sie zerstört hat.

Darauf folgen die Kosten für das Krisenmanagement, denn nun müssen IT-Forensiker klären, wie es zu dem Schaden kam. Rechtsanwälte müssen die finanziellen Schäden abwenden und PR-Berater den guten Ruf eines angeschlagenen Unternehmens wieder herstellen. Bei einem Datenverlust müssen zudem sehr viele Leute darüber informiert werden, im schlimmsten Fall sogar die gesamte Kundschaft.

Daher summieren sich die hohen Kosten der Folgeschäden immer weiter auf. Aber der Cyber Risk für Unternehmen besteht nicht nur aus den finanziellen Schäden, denn auch die Schädigung des Rufs kann für ein Unternehmen verheerend sein. In Deutschland ist die Datensicherheit ein besonders heikles Thema und ein Unternehmen, das einen Hacker Angriff erlebte, muss mit dem massiven Vertrauensschwund der eigenen Kunden fertig werden.

Dabei werden von den Kunden auch keine Unterschiede zwischen einem KMU und einem großen Konzern gemacht. Obwohl die großen Konzerne meist mit den Gefahren im Internet besser fertig werden, weil sie darin mehr Erfahrung haben als die meisten KMU.

5. Wie kann man sich gegen Cyber-Risiken schützen?

Die Cyber Risiken im Mittelstand und in kleinen Betrieben sind weitaus nachhaltiger als bei Großkonzernen, die meist über eigene IT-Abteilungen verfügen und auch ein großes Budget für die Cyber Security zur Verfügung stellen können. Leider sind kleinere und mittlere Betriebe oft nur geringfügig gegen einen digitalen Angriff gerüstet. Ihnen fehlen dafür die IT-Fachleute und das Budget für die Cyber Hygiene ist entsprechend gering. Das wiederum macht sie zu einem zunehmend beliebteren Ziel für Hacker.

Dabei wäre ein effektiver und aktiver Schutz gegen Angriffe von außen wichtig, denn auch ein kleiner Betrieb hat unter Umständen viel zu verlieren und die Folgeschäden können die eigene Existenz gefährden. Hier hilft nur eine ausgezeichnete Infrastruktur, die auch ständig modernisiert werden muss. Zudem sollten sich vor allem kleinere und mittlere Betriebe gegen die Cyber Kriminalität versichern, um die Folgeschäden nicht tragen zu müssen. Es ist meist eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung, ob die Aufwendungen für die Versicherung günstiger sind, als die Folgeschäden, die durch einen Cyber Angriff entstehen können.

Tipp

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6. Fazit

Sobald ein Betrieb, egal wie klein, einen Zugang zum Internet hat, ist er auch den Cyber Risiken ausgesetzt. Besonders Kleinbetrieben und mittelständischen Unternehmen, die oftmals keine eigene IT-Abteilung haben, fällt es schwer entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Jedoch kann jeder Angriff, egal ob gegen KMU oder Konzern enorme finanzielle Schäden verursachen. Eine Cyber Versicherung gegen die Cyber Risiken kann an dieser Stelle eine gute Lösung sein.

 

Eine weiterführende Studie zum Thema und warum grade CMOs sich mit Cyber Risiken auseinandersetzen sollten finden Sie hier. Haben Sie Fragen zu dem Thema Cyber Risiken oder wollen Sie wissen, wie Sie sich dagegen am besten schützen können? Dann melden Sie sich jederzeit gern bei uns.

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