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Cortana

Was ist Cortana?

Cortana ist eine virtuelle Assistentin von Microsoft. Der Name ist eine Anspielung auf einen Charakter aus der Videospielreihe Halo. Dort stellt Cortana eine künstliche Intelligenz dar, die als Assistentin des Spielers agiert. Sie steht Nutzern in Windows 10, Windows Phone 8.1, iOS, Android und XBOX One zur Verfügung. Cortana nutzt Spracherkennung um natürlich gesprochene Befehle in Echtzeit zu empfangen und zu verarbeiten. Abgesehen von der Spracherkennung ist Cortana aber auch über Texteingabe steuerbar, eignet sich also auch für Nutzer, die nicht ihre Sprache am entsprechenden Gerät nutzen möchten. Die Software lernt nach Aussage von Microsoft täglich dazu, um ihren Funktionsumfang konstant zu erweitern. Durch häufigere Benutzung wird Cortana effektiver darin, den Nutzer personalisiert zu unterstützen. Cortana funktioniert über verschiedene Geräte hinweg, benötigt aber eine aktive Internetverbindung, da die benötigten Daten auf den Servern von Microsoft liegen.

Cortana Glossar

Screenshot von Cortana (Windows)

Geschichte und Enstehung

Die erste Präsentation von Cortana fand 2014 innerhalb der Microsoft Konferenz Build 2014 durch Joe Belfiore statt. Erst nach einer Betatestung durch amerikanische Nutzer des Windows Phone 8.1 stand Cortana auf weiteren Systemen zur freien Verfügung. Neben Apples Siri und Googles Now besitzt Microsoft seitdem einen eigenen virtuellen Sprachassistenten. Amazon zog 2015 mit Amazon Echo nach.

Verwendungsmöglichkeiten und Funktionsumfang

Cortana bietet unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten. Neben einer einfachen Internetsuche ist die Assistentin auch in der Lage, Termine oder Erinnerungen mittels Spracheingabe zu erstellen, sich kommende Termine vorlesen zu lassen oder Angaben zum Wetter zu machen. Jede gespeicherte Erinnerung kann der Benutzer mit einem Foto versehen. Außerdem kann er die Erinnerung an Standorte verknüpfen, sodass er bei jedem Besuch dieser Ortschaft an seine Notiz erinnert wird. Zur Internetsuche nutzt Cortana die Suchmaschine von Bing. Zur Navigation nutzt die Assistentin die Navigationssoftware Here, wodurch die Berechnung von Routen per Sprachsteuerung mobil stattfinden kann. Nutzerinformationen, zu denen beispielsweise die Interessen und Vorlieben des Nutzers gehören, werden im Notizbuch gespeichert. Diese dienen unter anderem der personalisierten Information des Benutzers durch Nachrichten oder der nötigen Einplanung von mehr Zeit auf einer gewohnten Verkehrsroute.

Datenschutz

Cortana sammelt konstant Daten, um das Nutzererlebnis kontinuierlich durch individuelle Anpassungen zu verbessern. Die Speicherung erfolgt auf Microsoft Servern, unter anderem in der Cloud des Bing.com-Dashboards. Die nachträgliche Löschung stellt in den Einstellungen unter dem Menüpunkt “Alles, was Cortana über mich weiß, in der Cloud verwalten” kein Problem dar. Zu den gespeicherten Daten gehören unter anderem die genannten Interessen und Vorlieben, aber auch jegliche Standortdaten und Inhalte privater Nachrichten und Apps. Das ungebremste Datensammeln kann der Nutzer in den Einstellungen allerdings ändern. Dort ist es möglich, den Zugriff der Software einzuschränken und Interessen zur Speicherung freizugeben oder zu sperren. Eine vollständige Deaktivierung ist ebenfalls möglich. Microsoft bestätigt jedoch, dass individuelle Sprachmuster und -eigenheiten der Nutzer gespeichert, verarbeitet und in personalisierten Sprachmodellen angelegt werden. Je nach eigenen Präferenzen der Verarbeitung persönlicher Daten, stehen also unterschiedliche Konfigurationen zur Verfügung. Wer um seine Privatsphäre extrem besorgt ist, kann die Software per Registry-Eingriff komplett abstellen.

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