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Keine Frage: Google ist mit seiner Suchmaschine Marktführer. Deshalb ist der mittlerweile abgeschaltete Dienst Google AdWords Keyword Tool (jetzt: Keyword Planer) die erste Anlaufstelle...

Keyword-PlanerKeine Frage: Google ist mit seiner Suchmaschine Marktführer. Deshalb ist der mittlerweile abgeschaltete Dienst Google AdWords Keyword Tool (jetzt: Keyword Planer) die erste Anlaufstelle für Suchmaschinenoptimierung und Keyword-Recherche. Aber es gibt auch gut funktionierende Alternativen zu AdWords. Wir zeigen Ihnen einige davon.

Frischen Wind in die Suchbegriffe bringen

Wenn Sie Alternativen zu AdWords suchen, die Ihnen neue Keyword-Vorschläge liefern, können Sie das altbewährte OpenThesaurus nutzen. Sie geben einen Begriff ein und das Programm zeigt Synonyme und Assoziationen. Ähnliches leistet auch Semager.

Wer sich für Keywords im Zusammenhang mit Wikipedia interessiert, sollte einen Blick auf die Wikimindmap werfen. Dieses simple, aber clevere Onlinetool analysiert, welche Begriffe innerhalb der Wikipedia mit dem eingegebenen Suchbegriff verknüpft sind. Die Suche ist auch in anderen als der deutschen Wikipedia möglich.

Arbeiten Sie viel mit YouTube? Dann können Sie das Tool Keywordtool.io testen.

Zwei Tools für mehr als Keyword-Recherche

Seolytics ist ein Programm, das Ihnen ebenfalls hilft, neue Keyword-Ideen zu finden. Bei Eingabe eines Suchbegriffes listet es zahlreiche Kombinationen auf. Aber die Software kann noch mehr: Sie hilft bei der Bewertung von Backlinks, bietet eine einfache Datenexploration und viele, beliebig kombinierbare Filtermöglichkeiten. Die Starterversion ist kostenlos, umfasst aber nur wenige Funktionen. Die erweiterten Versionen kosten zwischen 99 und 339 EUR im Monat. Sie bieten umfassenden Support, API-Schnittstellen, unlimitierte Backlink-Analysen und vieles mehr.

Auch Red Cookie kann mehr als klassische Keyword-Analyse. Es verfolgt die langfristige Entwicklung von Keywords und zeigt nützliche Daten wie CPC und Suchvolumen an. Erhältlich ist das Programm in fünf verschiedenen Tarifen, die Abfragen zwischen 100 und 2.500 Keywords ermöglichen. Die monatlichen Kosten schwanken zwischen circa 12 und 199 EUR und sind abhängig von der Vertragslaufzeit.

WDF*IDF und mobile Suchanfragen

Für SEO-Spezialisten, die sich mit sprachgenerierten Suchanfragen beschäftigen, sind W-Fragen-Tools als Alternativen zu AdWords interessant. Sie liefern ausformulierte W-Fragen, die zum angegebenen Suchbegriff passen. Eine kostenlose Variante ist wrel.de. Für circa 40 EUR  im Monat erhältlich ist das W-Fragen-Tool von Kai Spriestersbach.

Wer mit WDF*IDF-Analysen arbeitet und Alternativen zu AdWords nutzen möchte, findet im Netz zahlreiche Tools. Eine gute, kostenlose Variante bietet die Website Wdfidf-tool.com. Nach Eingabe eines Suchbegriffes liefert sie passende Keyword-Kombinationen, die mit wenigen Klicks exportiert werden können. Einziger Nachteil: Pro Stunde sind nur 360 Anfragen erlaubt. In manchen Fällen müssen Nutzer also mit Wartezeiten rechnen.

Ohne AdWords geht es selten. Aber brauchbare Alternativen zu AdWords gibt es.

 

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Martin Stäbe

Martin Stäbe studierte an den Universitäten Augsburg und Rennes 1 (Frankreich) Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. Bei der OSG ist er seit Januar 2011 für den Bereich SEO zuständig, seit Juni 2012 als Content Marketing Manager. In dieser Funktion betreut er auch den Agenturblog.

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