Mehr Erfolg mit SEO Content (Texte, Bilder, Videos)

SEO Content - Mann beim Verfassen eines Textes

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In Kombination mit technischen SEO-Maßnahmen sorgt suchmaschinenoptimierter bzw. SEO Content online für eine größere Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchergebnissen. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass potenzielle Kunden Sie bei der Suche auf Google & Co. auch tatsächlich finden. Optimierter Website-Content ist allerdings nur einer von vielen Faktoren für ein gutes Ranking – wenngleich ein sehr wichtiger. Seit dem Panda-Update 2011 legt Google allerdings größten Wert auf Inhalte, die dem Leser auch tatsächlich einen Mehrwert bieten. Schenken Sie der Texterstellung daher höchste Priorität in Ihrem Unternehmen. In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Texte, Bilder und Videos so optimieren, sodass Sie auch in Zeiten von zahlreichen Google Suchalgorithmus-Updates online eine hohe Sichtbarkeit erreichen.

Grundlegendes zu SEO Content

Keywords und Keyword-Dichte

Ein Keyword ist ein Begriff, unter dem Ihre Website von den Besuchern gesucht und in den Suchmaschinen gefunden werden soll. Dabei kann es sich auch um eine Wortgruppe, eine Keyword-Kombination bzw. Keyword-Phrase, handeln. Im Zug der neuesten Entwicklungen und Updates hat das Interesse an der reinen Keyword-Optimierung einzelner Seiten eines Webauftritts allerdings abgenommen. Wichtig ist es heutzutage, bei der Betrachtung von Keywords die Intention und den Kontext eines Suchers zu verstehen und ihm auf der eigenen Seite genau den Content zu bieten, der auf diese Suchanfrage eine Antwort bietet. Landingpages werden also in Zukunft auf den Kontext oder Nutzerabsichten ausgerichtet sein anstatt allein auf Schlüsselwörter.

Google “versteht” Texte immer besser und kann Anfragen von Suchenden mittlerweile bestimmten Themen zuordnen. Beispiel: Sucht jemand nach “Film mit Tiger auf dem Boot” spuckt die Suchmaschine hier nicht die Seite aus, die die Phrase möglichst oft enthält, sondern Seiten über den Film “Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger”.

Damit Ihre Website unter den themenrelevanten Keywords gefunden wird, sollten alle Unterseiten auf das jeweils entsprechende Keyword hin optimiert werden. Wiederholen Sie hierzu die relevanten Keywords in Ihren Online-Texten an zentralen Stellen. Gleichmäßig im Fließtext verteilt, in h-Überschriften aber auch in den Meta-Daten und in der URL. Dann werden Sie für diese Keywords bei den Suchmaschinen höher eingestuft und besser gefunden. Besonders wichtig ist es, die Keywords gleich zu Beginn eines Abschnittes zu verwenden, so weit vorne wie möglich und das Fokuskeyword beim ersten aufkommen im Text zu fetten. Suchmaschinen weisen den Wörtern am Anfang einer Seite größere Bedeutung zu, als denen am Ende. Am Anfang von Texten sollte die Keyword-Dichte also am höchsten sein. Aber generell gilt: Keyword-Spam sollte man vermeiden. Für die richtige Keyword-Dichte orientiert man sich am besten an den Top3-Wettbewerbern, die für das entsprechende Keyword in den SERPs ranken.

Spam

Unter Web-Spam versteht die größte Suchmaschine Google „Junk-Einträge in den Suchergebnissen, mit denen Websites versuchen, sich höhere Positionierungen in Suchergebnissen zu erschleichen, oder auf sonstige Weise gegen die Qualitätsrichtlinien von Suchmaschinen verstoßen.“ Dies geschieht z.B. durch Keyword-Stuffing.

Mit den beiden Updates Pinguin und Panda hat die größte Suchmaschine Spam und dünnem Content den Kampf angesagt und zahlreiche – auch große und bekannte Seiten – abgestraft. Spamming kann dazu führen, dass Suchmaschinen Ihre Website ganz oder teilweise aus dem Index ausschließen oder aber einzelne Seiten in den Suchergebnissen nach hinten durchgereicht werden. Für nachhaltige SEO-Erfolge ist Spamming also unbedingt zu vermeiden! Denn selbst wenn es bei Penalties auch offiziell einen Weg zurück gibt, ist es schwer das Vertrauen der Suchmaschinen jemals wieder zurückzugewinnen.

Keyword-Kombinationen und Varianten

Verwenden Sie neben Ihren Keywords auch stets verschiedene Keyword-Kombinationen und Varianten der Begriffe in Ihren Online-Texten. So können Sie das Risiko, als Spam eingeordnet zu werden, weiter verringern.

  • Im Durchschnitt geben Suchende zwei bis drei Keywords pro Suchanfrage in den Suchschlitz der Suchmaschine ein. Daher ist es wichtig, dass Sie auch Keyword-Kombinationen in Ihren Texten abdecken. Das sind Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen. So können Sie Ihre Begriffe und Themenbereiche spezifizieren und nebenbei für mehrere Wörter gleichzeitig optimieren. Hierfür eignet sich das Tool ubersuggest hervorragend.
  • Bei spezifischen und genau beschreibenden Keywords (z. B. Ghost Mountainbike 28 Zoll) ist die Chance höher, dass die Nutzer genau das finden, wonach Sie suchen. Sie erreichen Ihre potentiellen Kunden somit besser.
  • Die einzelnen Wörter einer Keyword-Kombination sollten nach Möglichkeit im Texte nebeneinander stehen. Dadurch erhöht sich die Zugehörigkeit und Relevanz dieser Begriffe als Keyword-Kombination.
  • Sie können Ihre Keywords ohne Bedenken in verschiedenen Varianten verwenden, beispielsweise in Singular und Plural. Suchmaschinen wie Google ist es nämlich möglich, Assoziationen zwischen einzelnen Wörtern herzustellen und ähnliche Keywords (wie zum Beispiel in Singular und Plural) quasi synonym zu verwenden.
  • So verhält es sich auch mit Synonymen und themenverwandten Begriffen der wichtigsten Keywords. Google & Co. können verschiedene Begriffe und Synonyme beim sogenannten Latent Semantic Indexing (LSI) in semantischen Netzwerken als thematisch verwandt speichern und für die Suche verknüpfen.

SEO Content 2.0

Eine Website spricht in erster Linie Menschen an, erst an zweiter Stelle soll sie auf Suchmaschinen eingehen, denn die Algorithmen der Suchmaschinen ändern sich permanent. Auf moz.com bekommen Sie einen guten Überblick über alle Updates seit dem Jahre 2000:

Alle Google Updates

Mit Content 2.0 liegt der Fokus nicht mehr nur auf Keywords. Vielmehr geht es darum, dem Nutzer einen Mehrwert zu bieten. Man schreibt also für den User und hilft ihm dabei, ein Problem zu lösen. Hierfür bestehen viele Möglichkeiten:

SEO Content: Anforderungen an die Qualität und Ausrichtung auf Nutzer

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Meta-Tags

Die Pflege der Meta-Tags wird von Website-Betreibern oft sträflich vernachlässigt – ist aber für den Erfolg eines Internetauftritts von Bedeutung. Der Title-Tag, also der Seitentitel, und die Meta-Description (Beschreibung) sollten auf jeden Fall suchmaschinenoptimiert sein, da sie mittlerweile ein wichtiges Ranking-Kriterium sind. Diese Angaben sind das erste, was ein Suchender in den Suchergebnisse von einer Website zu sehen bekommt. Gut gemachte und ansprechende Meta-Daten tragen so zu einer Verbesserung der Click-Through-Rate (CTR) bei.

Sowohl Title als auch Description sollten eine aussagekräftige Zusammenfassung des Inhalts der Seite bieten. Dabei ist das Fokuskeyword im Title-Tag und in der Meta-Description zu integrieren – möglichst zu Beginn, da ihm so eine höhere Relevanz von den Suchmaschinen zugeschrieben wird. Ebenfalls kann ein Call-to-Action wie z.B. “Jetzt informieren!” eingebaut werden. Der Firmenname (Brand) ist ebenfalls Bestandteil des Titels. Bei bekannten Brands kann er auch zu Beginn stehen.

Bitte beachten Sie:

In Google darf der Seitentitel höchstens 65 Zeichen (inklusive Leerzeichen) lang sein, sonst wird er abgeschnitten. Ebenso sollte die Description höchstens 160 Zeichen umfassen. Eine Unterseite sollte entweder einen einzigartigen Beschreibungstext haben oder aber gar keinen. Wenn das Meta Description- Tag leer gelassen wird, bastelt sich Google aus dem Inhalt der Seite eine eigene Beschreibung. Doppelte Meta-Descriptions sind in jedem Fall zu vermeiden (siehe Google Webmaster Tools).

Überschriften

Für die Bezeichnung von Überschriften in Online-Texten gibt es in HTML sechs Kategorien: H1 bis H6. Die Überschriften, die mit H1 ausgezeichnet sind und sich somit im Quellcode ganz vorne bzw. im Text ganz oben befinden, werden von den Suchmaschinen als relevanter bewertet. Der H1-Tag sollte folglich das wichtigste Keyword der Seite enthalten und nicht mehr als einmal pro Seite definiert werden. H2 und H3 können als Unterüberschriften für die folgenden Abschnitte Verwendung finden, H4, H5 und H6 sollten nur sparsam zum Einsatz kommen. Die Überschriften sollten für die Strukturierung des Textes immer sinnvoll sein.

Crossverlinkung

Integrieren Sie auf Ihrer Website hochwertige Links zu anderen Seiten (Autoritätsseiten wie z. B. test.de) und verlinken Sie auch die eigenen Seiten intern logisch untereinander, um eine ausgeprägte Crossverlinkung zu schaffen. Dadurch können Sie Ihren SEO Content aufwerten und zu einer höheren Sichtbarkeit einzelner Seiten beitragen. Wenn Sie einen Link auf eine andere Seite setzen, dann sollte diese aber zum Thema der Seite passen.

Eine gut durchdachte Verlinkung hilft den Suchmaschinen, die Seite aufzufinden, das Thema der Seite zu erkennen und alle Seiten Ihres Webauftritts schnell und ohne Umwege zu indexieren. Das beeinflusst schließlich das Suchmaschinen-Ranking der Website positiv. Des Weiteren erhöht sich so die Zahl der Backlinks. Darüberhinaus kann die Verweildauer der User durch sinnvolle, interne Verlinkungen gesteigert werden.

SEO Content: Interne Verlinkung & Crossverlinkung

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Der Linktext, mit dem eine Seite auf eine andere verweist, ist ein wichtiges Indiz für den Inhalt einer Seite. So kann man Suchmaschinen – noch bevor der Bot überhaupt die Seite crawlt, etwas über die thematische Einordnung der Seite mitteilen. Bei den Linktexten ist zu beachten, dass sie die Zielseite mit einem aussagekräftigen Text beschreiben und die entsprechenden Keywords enthalten. Solche Links nennt man im SEO-Jargon “sprechende Links”. Vermeiden Sie also Linktexte wie “Hier klicken”. Auf der Seite „Einführung in die Suchmaschinenoptimierung” empfiehlt Google diese Praxis: „… je besser der Ankertext ist, desto einfacher fällt den Nutzern die Navigation und desto besser versteht Google, wovon die Seite, auf die verlinkt wird, handelt.“

Aktueller Content

Um ein dauerhaftes Top-Ranking zu erreichen, sollten Sie Ihren Content regelmäßig auf Aktualität hin überprüfen und ggf. Aktualisierungen vornehmen. Denn Suchmaschinen prüfen bei bereits indexierten Seiten immer wieder, inwiefern sich der Content verändert. Seiten bestimmter Branchen, die ihren Content regelmäßig updaten werden von Suchmaschinen bevorzugt behandelt. Wenn Google also jedes Mal neuen, aktuellen Content auf einer Website findet, besucht der Suchmaschinen-Spider die Seite häufiger und auch neue Seiten gelangen schneller in den Index. Überarbeiten Sie daher regelmäßig Ihre Seite und halten Sie diese auf aktuellem Stand.

Wenn Sie den Content auf Ihren Seiten nie oder fast nie einem Update unterziehen, schließt Google daraus, dass es nichts Neues zu entdecken gibt. Langfristig gesehen wird das Einfluss auf den Traffic Ihrer Website haben.

Also: Websites sollten den Usern immer aktuellen Content bieten. Haben Sie keine Angst davor, Texte inhaltlich zu erweitern. Natürlich ist damit nicht gemeint, dass Sie Ihre Website jede Woche komplett umgestalten müssen. Bestenfalls sollten auf einigen ausgewählten Seiten stets aktuelle Texte platziert werden (z. B. auf der Homepage).

Tipps für die Texterstellung

Der Anspruch von Suchmaschinen wie Google ist es, einem Suchenden die bestmöglichen Ergebnisse in Bezug auf seine Suchintention zu präsentieren. Google & Co. werden mittlerweile immer besser darin, Texte zu analysieren und „schlechte“ Texte geringer einzustufen. Erstellen Sie aus diesem Grund nur Texte, die Ihren Nutzern einen Mehrwert bieten und einzigartig (unique) sind. Ein Text kann lustig, verblüffend oder beeindruckend sein, Dissonanzen unter den Lesern erzeugen und werthaltig sein.

Merke

Ob ein Text wirklich gut ist, merkt man, wenn er von anderen viel geteilt, geliked oder verlinkt wird. Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen, fordert Google. Ihr Text muss sich von den vielen anderen Texten zum gleichen Thema abheben. Außerdem sollten Sie zumindest ein grundlegendes Interesse für das Sujet mitbringen, über das Sie schreiben. Als Nichtraucher werden Sie wohl kaum überzeugend und mitreißend über Luxus-Zigarren schreiben können

In den aktuellen Google Quality Guidelines von 2019 werden die folgenden Anforderungen an SEO Content genannt:

Content Anforderungen laut Google Content Quality Guidelines

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Inhaltliche Aspekte

„Marketing is no longer about the stuff you make, it’s about the stories you tell.“

Seth Godin, Marketing-Autor

Erzählen Sie eine spannende Geschichte (Storytelling), nutzen Sie dazu eine bildliche Sprache und wecken Sie bei Ihren Lesern Emotionen. So lässt sich jedes Thema spannend und realitätsbezogen darstellen, sodass der Leser Lust auf mehr bekommt.
Bevor Sie einen Text erstellen, überlegen Sie sich gut, welche Zielgruppe Sie damit ansprechen wollen und welche Bedürfnisse diese hat. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie einen Text für konservative oder trendbewusste Kunden verfassen – je nach Zielgruppe müssen Sie einen anderen Mehrwert kommunizieren.

Machen Sie erst eine inhaltliche Gliederung, bevor Sie an die Ausarbeitung eines Textes gehen. Einfach starten und während des Schreibens die Gedanken zu sortieren, sollten Sie vermeiden.

Kopieren Sie keine fremden Inhalte – auch nicht in Auszügen – für Ihre Website, da ansonsten neben rechtlichen Folgen (Stichwort „Urheberrecht“) schlimmstenfalls auch die Gefahr einer Bestrafung durch Google besteht und so wichtige Rankings verloren gehen können. Prüfen Sie daher Ihre Website regelmäßig mithilfe von Tools wie „Copyscape“ auf doppelte Inhalte. Google mag es auch nicht, wenn Sie kurze Passagen übernehmen oder zu viel aus Wikipedia zitieren. Betrachten Sie einen Sachverhalt in einem Text idealerweise immer aus unterschiedlichen Perspektiven (rechtlich, finanziell, technisch etc.).

Das Thema einer Website sollte auf den ersten Blick für einen Besucher erkennbar sein. Integrieren Sie keine Texte auf Ihrer Website, die nichts mit dem Thema Ihres Webauftritts zu tun haben, um Google eine eindeutige Inhaltsbestimmung zu ermöglichen und Besucher nicht zu verwirren. Wenn Sie auf einer Seite über sehr unterschiedliche Dinge sprechen, kann u. U. eine Auslagerung auf ein eigenes Portal Sinn machen.

Laut Studien widmen Internetnutzer 80% ihrer Zeit den Inhalten „above the fold“. Daher ist es wichtig, dass Sie die zentrale Aussage bereits in den ersten Sätzen treffen. Dann sind User auch bereit, vertikal zu scrollen und die weiteren Webinhalte wahrzunehmen. Lassen Sie vor Veröffentlichung eines Textes diesen von einem Kollegen Korrektur lesen und durch ein automatisches Rechtschreibprogramm laufen. Ein gutes Tool zur Überprüfung eines Textes auf sprachliche Korrektheit ist das Wortliga-Tool.

Verwenden Sie in Ihren Texten eine aktive Sprache und vermeiden Sie passive Formulierungen und Substantivierungen. Die Texte auf Ihren Seiten sollten nicht alle die gleiche Länge aufweisen (z. B. 300 Wörter pro Seite), um kein von Google identifizierbares Muster zu erzeugen. Man kann sich bei der Textlänge und Keyworddichte immer an den Wettbewerbern orientieren. Die Textlänge sollte dabei in etwa 20% länger sein. Vergessen Sie nicht, Ihr Fokuskeyword in der Hauptüberschrift, im Title-Tag, im Description-Tag, im Alt-Attribut der Bilder und im Vorspann zu integrieren. Auf diese Elemente gehen wir in einem späteren Kapitel noch einmal genauer ein.

Elemente einer Keywordrecherche

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Damit der Text auf Ihren Seiten zur Sichtbarkeit des Internetauftritts beitragen kann, darf er nicht in für Googlebot unzugänglichen Teilen der Website versteckt werden (z. B. in einem Bild). Eine Seite sollte auf ein Fokuskeyword und maximal 2 unterstützende Keywords ausgerichtet sein. Überlegen Sie sich vor der Texterstellung für welches Keyword Ihr Text ranken soll. Hierzu empfehlen wir Ihnen eine kurze Keywordanalyse, z.B. mittels Keyword-Planer von Google oder mit dem kostenlosen Keyword Planner der OSG.

Vorsicht: Wenn Sie die falschen Keywords auswählen sind die Aufwände für die Texterstellung umsonst. Denn dann erhalten Sie unter Umständen Besucher, die nie zu Kunden konvertieren.

Tipp

Einen umfassenden Beitrag zum Thema Keywordanalyse und allen wichtigen Keyword-Tools haben wir ebenfalls auf dem OSG Blog veröffentlicht.

OSG Performance Suite Content Maske

Copyright © OSG/PS Contentmaske

Die Contenfeatures der OSG Performance Suite helfen bei der Erstellung von SEO Content. Die Contentmaske hilft dabei, alle wichtigen Anforderungen an Texte zu erfüllen. Dazu gehört neben den richtigen Keywords, Keyworddichte und Suchvolumen auch, ob Titel, Meta-Title und Descriptions das festgelegte Fokuskeyword enthalten.

Die richtige Formatierung

„How users read on the web? They don’t!“ So die Aussage von Usability-Experte Jakob Nielsen. Daher muss ein Text online entsprechend formatiert werden, um auch von Schnelllesern wahrgenommen zu werden. Dazu gehören:

  • Die Aufteilung des Textes in Sinnabschnitte (ca. 100 Wörter lang)
  • Passende Zwischenüberschriften, die mit dem entsprechenden H-Tag ausgezeichnet sind und unterstützende Keywords enthalten
  • Fettungen von relevanten Textpassagen und Keywords
  • Die Verwendung von Listenaufzählungen

Verlinken Sie Ihre wichtigen Texte von der Startseite aus, damit diese nicht nur vom Googlebot, sondern auch von Ihren Lesern schneller gefunden werden. Außerdem bekommen sie so mehr „Linkpower“ und werden in den Suchergebnissen besser gerankt. Anstatt viele Texte auf einmal zu publizieren, sollten Sie diese lieber über einen längeren Zeitraum verteilt publizieren. Denn so wird Google Ihre Seite häufiger besuchen und aktualisieren.

Texte sollen laufend aktualisiert und erweitert werden. So erhöhen Sie nicht nur den Wert für die Leser, sondern decken auch noch zusätzliche Keywords in der Suche ab, über die Besucher auf Ihre Seiten kommen können.

Tipp

Erstellen Sie intern einen Redaktionsplan, der Themen, Zuständigkeiten, bespielte Kanäle und Zuständigkeiten genau regelt. Dieser sollte aber noch genügend Luft bieten, um flexibel auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können. Texte sollten stets individuell erstellt werden. Vom Einsatz sog. Text-Spinner, die aus einem Ausgangstext automatisiert unzählige Varianten erstellen, ist dringend abzuraten. Auch wenn die so generierten Texte unter Umständen noch „funktionieren“, sollte man lieber die Texte von Hand erstellen.

Exkurs WDF*IDF

Zog man bis dato die Keyworddichte zur Optimierung eines Textes heran, stellt WDF*IDF eine präzisere Möglichkeit dar, suchmaschinenoptimierte Texte zu erfassen. Es handelt sich dabei um eine Formel, die die Relevanz eines Dokuments in Bezug auf einen Begriff innerhalb einer Menge von Dokumenten bestimmt. Damit lassen sich die zentralen Begriffe eines Textes ermitteln – sozusagen der Fingerabdruck eines Dokumentes. Um für einen Begriff eine gute Platzierung zu erreichen, muss man mit seinem Dokument nur möglichst den „idealen“ Fingerabdruck erreichen. Tools wie onpage.org oder seolyze.com führen diese aufwendige Analyse durch und leiten daraus eine Keywordliste für Redakteure ab.

Langfristig ist darüber hinaus auch wichtig zu verstehen, wie eine Suchmaschine crawlt, so Google Webmaster John Müller. Deshalb werden strukturierte Daten immer wichtiger. Diese helfen der Suchmaschine dabei, die Inhalte einer Website besser zu verstehen.

Was Sie bei Bildern beachten sollten

In Hinsicht auf SEO Content bedenken Sie: Bilder können je nach Website-Typ ein wichtiger Traffic-Lieferant für Ihre Seiten sein!

Richtige Beschriftung und Meta Daten:

  • Laden Sie keine Bilder mit kryptischen Dateinamen auf Ihre Website hoch (Beispiel: DSC1023.jpg), da diese ansonsten nicht in der Google Bildersuche ranken können. Verwenden Sie stattdessen sprechende Dateinamen wie zum Beispiel rote-damenschuhe.jpg.
  • Belegen Sie das Alt-Attribut eines jeden Bildes mit einer aussagekräftigen Beschreibung, die vom Googlebot und Screenreadern ausgelesen werden kann.
  • Vermeiden Sie – ebenso wie beim Dateinamen – bei der URL eines Bildes kryptische bzw. nicht-sprechende Verzeichnisstrukturen. Sprechende Verzeichnis-URLs können beim Ranking hilfreich sein (Beispiel: „/damenschuhe/blaue-ballerinas.jpg“

Format und Skalierung:

  • Skalieren Sie Ihre Bilder nicht mit „width“ und „height“ im Quelltext, sondern stellen Sie diese bereits in der richtigen Größe und Auflösung auf Ihrem Webserver zum Abruf bereit.
  • Laden Sie keine zu kleinen Bilder auf Ihre Website, da Google Bilder mit einer aussagekräftigen Bildgröße bevorzugt. Ein Bild sollte Expertenmeinungen zufolge mindestens 60000 Pixel (300 x 200) groß sein.
  • Wenn Sie in der neuen Google-Bildersuche weit vorne gefunden werden wollen, nutzen Sie Bilder im 4:3-Querformat, da diese in der Ergebnisliste den größten Platz einnehmen und somit die Klickwahrscheinlichkeit höher ist.

Inhaltliche Aspekte:

  • Integrieren Sie in den Text, der um ein Bild herum fließt, ebenfalls das Keyword.
  • Anstatt auf einmal viele Bilder hochzuladen, sollten Sie lieber über einen längeren Zeitraum verteilt immer wieder neue Bilder bereitstellen. Das wird dafür sorgen, dass der Googlebot häufiger auf Ihren Seiten vorbeischaut.
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit nicht Fotos aus Bilddatenbanken (Fotolia, Picasa usw.), die von Hunderten anderen auch verwendet werden, sondern nutzen Sie individuelle Profi-Fotos, die Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung ins rechte Licht rücken. Google bewertet die Einzigartigkeit eines Bildes beim Ranking positiv. Auch die Klickrate eines Bildes steht in einem positiven Zusammenhang mit dem Ranking.
  • Vergessen Sie nicht, in der Überschrift vor dem Absatz, in dem das Bild vorkommt, das jeweilige Keyword einzufügen.

Technische Aspekte:

  • Wenn Sie Ihre Bilder hinter Javascript-Funktionen verstecken, können sie vom Google Bot nicht gefunden und in die Bildersuche aufgenommen werden.
  • Wenn Sie auf Ihrer Website viele Bilder hosten, sollten diese auf eine Subdomain ausgelagert werden, um das Laden der Seite zu beschleunigen (z. B. img.test.de)
  • Achten Sie darauf, dass nicht versehentlich Bilder bzw. Bild-Verzeichnisse mittels „Disallow“-Statement in der robots.txt-Datei gesperrt werden.
  • Verstecken sie Ihre wichtigen Bilder nicht auf schlecht verlinkten Unterseiten, da der Google-Bot sonst einige Zeit benötigt, um diese in seinen Index aufzunehmen.
  • Das Anlegen einer Bilder XML Sitemap kann das Indexieren von Bildern Ihrer Website beschleunigen. Vor allem, wenn diese sich auf schwer zugänglichen Unterseiten befinden.
  • Bilder, die auf Autoritätsseiten eingebunden sind, werden von Google vermutlich mit einem höheren Ranking in der Bildersuche belohnt.

Videos (Youtube): Worauf achten?

  • Bevor Sie ein Video produzieren, stellen Sie sich bitte folgende Frage: Habe ich Content mit Mehrwert anzubieten?
  • Produzieren Sie kleine Videos zu erklärungsbedürftigen Produkten oder Services.
  • Vergessen Sie nicht, von Ihrem Video ein Standbild anzulegen, das für den User interessant ist und somit häufiger angeklickt wird.
  • Um in der Youtube-Suche oder auch in der Universal Search gefunden zu werden, sollten sie – wie auch bei Bildern – keine kryptischen Dateinamen wählen, sondern einen sprechenden Video-Dateinamen (idealerweise ist der Dateiname identisch mit dem Video-Titel).
  • Stellen Sie HD-Videos in 16:9-Qualität online anstatt in der klassischen 4:3-Auflösung.
  • Lassen Sie die Felder „Titel“, „Tags/Keywords“ und „Beschreibung“ nicht leer, sondern füllen Sie diese mit sinnvollen Informationen zu Ihrem Video. Diese erscheinen u. U. auch in der Universal Search.
  • Zu jedem Video gehört ein Beschreibungstext, in den Sie einen Link auf Ihre Seite einbetten können.
  • Überlegen Sie im Vorfeld ob Sie das Video selbst auf Ihrer Website hosten wollen oder ob Sie Youtube dafür nutzen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
  • Binden Sie das Video prominent auf Ihrer Website ein und stellen Sie ggf. eine ausführliche Beschreibung zur Verfügung.

Gefahren und manipulative Methoden

Neben dem Spamming gibt es noch weitere Gefahren und manipulative Methoden, die sie vermeiden sollten.

Rund 30 Prozent der gesamten Inhalte im World Wide Web bestehen aus Duplicate Content. Suchmaschinen wie Google sind bestrebt, Ihren Nutzern stets eine hochwertige Vielfalt an einzigartigem Content für eine bestimmte Suchanfrage anzubieten. Von Duplicate Content spricht man, wenn zwei Seiten den gleichen oder ähnlichen Inhalt haben. Duplicate Content führt zwar nicht – wie viele Webseitenbetreiber oft befürchten – zu einer Abstrafung durch Google, dennoch möchte man ja mit seiner Seite gefunden werden. Google clustert nämlich doppelte Inhalte und zeigt in den SERPs schließlich nur die vermutlich beste Version an. Allerdings: Wer in großem Umfang doppelte Inhalte im Netz zum Zwecke der Manipulation der Suchergebnisse verbreitet, muss mit einer Penalty von Seiten Googles rechnen. Wenn ein Inhalt auf mehreren Seiten publiziert werden soll, achten Sie unbedingt darauf, dass die Drittseite ein Canonical-Tag auf die Originalversion setzt oder im Text ein Link auf das Original gesetzt wird.
Unter Keyword-Stuffing versteht man die exzessive Verwendung eines Keywords oder einer Phrase in einem Text. Seit dem Pinguin-Update geht die Suchmaschine Google streng gegen solche überoptimierte Seiten vor und stuft diese im Ranking teils massiv herab. Denn nur mit Keywords gefüllte Seiten haben nur einen geringen Nutzen für den User. Der von Ihnen geschriebene Text sollte gut und flüssig lesbar sein – was unvereinbar mit einer hohen Keyworddichte ist.
Für den User können Zusatzinformationen auf einer Seite natürlich nützlich sein. Aus SEO-Sicht ist es dennoch wichtig, beim Thema zu bleiben. Eine Seite sollte sich generell nur einem Thema widmen, da sich nur so die nötige Relevanz für eine Suchanfrage entfaltet. Für Suchmaschinen steht die Themenrelevanz der Suchergebnisse für die eingegebene Suchanfrage an erster Stelle.
Es ist von großer Wichtigkeit, den Besuchern einer Website einen gut strukturierten Text zu bieten, damit auch Schnellleser (Scanner) ihn erfassen können. Damit man sich auf einer Seite leichter orientieren kann, sollte der Content unter anderem in Blöcke von rund 100 Wörtern aufgeteilt und mit Überschriften versehen werden. Achten Sie darauf, dass Online-Texte anders als Print-Artikel rezipiert werden.
Im Hinblick auf HTML und XHTML muss Online-Content nicht nur unformatiert, sondern auch frei von Objekten und Zeichen bereitgestellt werden (außer sie sind in HTML bzw. XHTML codiert). Andernfalls kann es zu einer fehlerhaften Content-Darstellung kommen. Um die Wordformatierungen zu umgehen ist die Verwendung eines Word-Editors eine einfache Möglichkeit. In diesem Textprogramm kann man den Text ganz einfach ohne jegliche Formatierung erstellen. Auch wenn bereits ein fertiges Word-Dokument vorhanden ist, kann der Text problemlos in den Editor kopiert werden, wodurch alle Formatierungen gelöscht werden. Die übrigen Sonderzeichen müssen natürlich noch in HTML-Codes umgewandelt werden. Des Weiteren sollten im Hinblick auf die internationale Verwendung im Internet, deutsche Umlaute in Ihren HTML-Dateien durch die vorgesehenen HTML-Zeichenfolgen ersetzt werden. Auf diese Weise können Zeichen wie ö, ä, ü, ß oder § in allen Ländern und Browsern richtig angezeigt werden.

Fazit

Guten SEO Content zu erstellen, der Kunden und Suchmaschinen gleichermaßen begeistert, erfordert Zeit und Kreativität. Auch wenn der Nutzen von besseren Texten, einzigartigen Bildern und Qualitäts-Videos sich nicht unbedingt sofort in besseren Zahlen niederschlägt: Die Investition in hochwertigen Content ist eine Investition in die Zukunft und in bessere Zahlen für Ihr Business. Begreifen Sie Google außerdem als Partner bei der Generierung hoher Besuchszahlen – und nicht als Maschine, die es mit Spamming auszutricksen gilt. Suchmaschinenoptimierte Texte sind verständlich geschrieben, haben einen klaren Themen-Fokus und sind optimal formatiert. Außerdem sind sie perfekt mit bereits vorhandenem Content vernetzt.

Wenn Sie nicht die Zeit haben, um regelmäßig für frischen SEO Content auf Ihrer Website zu sorgen, fragen Sie uns. Gerne machen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihren Online-Shop, Ihre Firmen-Website oder Ihren Blog. Wenn Sie außerdem noch Fragen zu unseren Tipps in diesem Handbuch haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Kostenloser SEO-Check der OSG



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