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Nerd-News: Von Spermien und Eizellen

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Das Wort des Jahres 2018 lautet: Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Ein ungeplanter Koitus-Interruptus macht die Werbepläne der Deutschen Bahn zunichte. Und Google rückt ins steuerliche Zwielicht.

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Aufruf zur digitalen Meinungsdiktatur?

Kaum hat das neue Jahr begonnen, wird die Kommunikationskultur in sozialen Netzwerken hierzulande in gesetzliche Ketten gelegt. So die Meinung der Kritiker. Zumindest lang genug wäre es,  das sprachliche Schreckgespenst aus drei Deutschen Hauptwörtern – Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Selbst für Wortakrobaten schwer zu verdauen. Und für Facebook, Twitter und Co. ebenso. Denn sollten sich die Netzwerke den Regelungen widersetzen, drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro.

Die Idee dahinter klingt löblich: Wir setzen ein Zeichen gegen Hass und Gewalt im Netz. Innenminister Heiko Maas sieht damit auch die Meinungsfreiheit und Vielfalt im Internet geschützt. Genau darin liegt die Krux. Wie soll das denn gehen? Fragen sich Kritiker und halten mit ihrer Meinung nicht gerade hinter dem Berg. Zum Beitrag

Deutsche Bahn: Von Spermien und Eizellen

Nerd-NewsPer Direktverbindung in den Uterus: Als Spermien verkleidete Männer sitzen in der Trainer-Kabine, bereit loszuschwimmen. Frauen im Eizellen-Kostüm machen sich warm und werden von der Trainerin zum Eisprung angestachelt. Und dazu der eindeutig zweideutige Slogan: „Am 8. Januar ist der fruchtbarste Tag des Jahres“. Er hätte zum viralen Hit werden können, der neue Werbespot der Deutschen Bahn mit dem vielversprechenden Titel „Kommt mal wieder zusammen“. Was das Ganze ausgerechnet mit dem 8. Januar zu tun hat, weiß niemand. Tut aber auch nichts mehr zur Sache. Der Konzern rudert nun zurück. Das Netz übergoss das Machwerk regelrecht mit Häme und Spott. Der Clip wurde deshalb kurzer Hand – Achtung zweideutig – aus dem Verkehr gezogen. Dem Realitätscheck hätte der Spott ohnehin nicht standhalten können. Dem „Zusammenkommen“ werden nämlich seit jeher altbekannt Hindernisse in den Weg gelegt. Verspätungen, Zugausfälle und Störungen in den Oberleitungen sind schlechte Voraussetzungen für eine koitale Zusammenkunft, moniert die Süddeutsche. Zum Beitrag

Google: Steuervermeidung im großen Stil

Ob in Panama oder im Paradies: Steuern sparen liegt im Trend. Besonders bei den Großen. Wer viel hat, will bekanntlich mehr. Da fällt es schwer auch nur einen winzigen Teil vom großen Kuchen abzugeben. Verständlich. Schlupflöcher müssen her, um zu transferieren, abzuschöpfen, zu verdecken oder zu vermeiden. Synonyme, die nur eines zeigen: Global Player bekommen den Hals nicht voll. Auch der Google-Konzern soll Medienberichten zufolge mit steuerlichen Heißhungerattacken zu kämpfen haben. 3,7 Milliarden Dollar soll das Unternehmen auf Bermuda transferiert haben. „Double Sandwich“, so der Name dieser zweifelhaften Vermeidungsstrategie. Wohl bekomms! Zum Beitrag

Gemeinsam gegen den Terror: Note „mangelhaft“ für Facebook und Co.

Großbritannien fordert von Facebook, Twitter und Google noch mehr Einsatz bei der gemeinsamen Terror-Bekämpfung. Die bisherige Zusammenarbeit läuft laut Sicherheitsminister Ben Wallace in punkto Datenübermittlung eher schleppend. Das können doch noch lange nicht alles sein, kritisiert die britische Regierung die bisherigen Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit. Es sei unverständlich, dass Tech-Unternehmen ihre gesamten Daten zwar an Privat-Unternehmen verkaufen, die Regierung allerdings leer ausgeht. Wer nicht hören will, muss fühlen. Als mögliches Druckmittel werden Straf-Steuern diskutiert. Dies trifft zumindest den Zeitgeist und die Achillessehne so mancher Großunternehmen. Zum Beitrag

LinkedIn: Die Top Influencer im Content Marketing

Die Karriere-Portale Xing und LinkedIn haben sich längst zu Medien- und Content-Marketing-Plattformen gemausert. Tendenz steigend. Mit über 12 Millionen Usern führt Xing innerhalb der DACH-Region. Fragt sich nur, wie lange noch? Das internationale Pendant LinkedIn ist dem deutschen Konkurrenten mit bereits zehn Millionen deutschsprachigen Usern dicht auf den Fersen. Im Content-Marketing besetzt das Unternehmen sogar schon die Pole-Position. Seit 2016 verfügt LinkedIn Deutschland über eine eigene Redaktion, unter der Leitung des Ex-Focus-Chefs Jörg Bueroße. Diese hat jetzt eine Liste der 30 wichtigsten Influencer veröffentlicht. Einige unter ihnen nutzen das Portal sogar schon als erste Anlaufstelle für Ihre Unternehmenskommunikation. Zum Beitrag

Beitragsbild: ©Screenshot Sueddeutsche.de

Titelbild: ©iStock/Dr_Microbe

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