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Recap: Conversion Conference 2015 in Berlin Recap: Conversion Conference 2015 in Berlin
Am 3. und 4. November fand die diesjährige Conversion Conference in Berlin im Estrel Hotel statt. Im Fokus der Konferenz standen die Möglichkeiten die... Recap: Conversion Conference 2015 in Berlin

Am 3. und 4. November fand die diesjährige Conversion Conference in Berlin im Estrel Hotel statt. Im Fokus der Konferenz standen die Möglichkeiten die Conversion-Rate von Shops und auch im mobilen Bereich, z.B. bei Apps, zu steigern. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Learnings aus den aus unserer Sicht spannendsten Vorträgen.

„Die besten Texte für die besten Conversion Rates“ von Eric Kubitz

IMG_4880Eric Kubitz zeigte auf das klassische SEO Texte, die nur für die Suchmaschine und nicht für User geschrieben sind, nicht die conversiontreibendsten sind, da sie oft langweilig sind, den Leser überfordern oder ungenau bzw. sogar falsch sind. Damit User kaufen, sollten sie (auch) über die Texte  die Bestätigung erhalten, dass das Produkt das sie kaufen möchten sinnvoll ist, und dass sie dem Verkäufer vertrauen können. Hilfreich bei der Texterstellung ist auch das Neuro-Linguistische Programmieren. Über Texte soll so Empathie und die Zustimmung des Users  gewonnen und dem Kunden ein Verhalten nahegelegt werden. Innerhalb der Texte sollten zudem die vier Käufer-Typen angesprochen werden: Spontaneous, Competive, Methodical, Humanistic.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Texte die Conversion-steigernd seien sollen, beim User Transparenz und Vertrauen schaffen, Hürden beseitigen und Knappheit erzeugen.

 „Kreativität oder Handwerk? – Warum die Farbe des Buttons nicht die entscheidende Frage ist“ von Lennart Paulsen

IMG_4903Da es bei Conversions kaum direkte Conversionprozesses gibt, sondern immer eine mehr oder weniger lange User Journey voraus geht, ist es wichtig bei Conversion-Tests immer auch die Funnellänge zu beachten. Da die einzelnen Kanäle zusammenhängen, sollte nicht nur der Traffic über einen Kanal getestet und ausgewertet werden. Wichtig ist außerdem nicht nur die Conversion-Rate Entwicklung zu bewerten, sondern auch die tatsächlichen Conversions bzw. den Umsatz zu berücksichtigen. Auch das Responsive Design bei mobilen Endgeräten sollte dabei nicht vernachlässigt werden. Neben den „harten“ KPIs, sollten bei Tests außerdem auch die „Engagement“ KPIs genutzt werden. Das können z.B. folgende sein: Zahl der Sessions pro User, Aufenthaltsdauer, Aufruf Produktdetailseite, Scrolltiefe

„The Growth Canvas: Ein Bauplan, damit aus A/B-Tests echtes Wachstum entsteht“ André Morys

IMG_4907Neben der Reduzierung von Barrieren (z.B. lange Formulare, unübersichtliche Bestellprozesse), ist es für die Conversion-Optimierung wichtig den User auch zu motivieren. Denn für die Conversion ist es nicht wichtig, dass die User kaufen KÖNNEN, sondern dass sie kaufen WOLLEN. Motivation kann dabei z.B. schon einfach über Textelemente (Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es fast geschafft…) oder grafische Elemente (grüne Häckchen, etc.) gesteigert werden. Auch Hinweise wie „Jetzt kaufen“ oder „Bester Preis“ können die Motivation der User steigern.

Wichtig für Unternehmen ist es zu verstehen, was die User wirklich wollen, und diese impliziten Ziele des Users zu den eigenen Business Zielen zu machen. Als passendes Beispiel nannte Morys Amazon Prime. Wie schafft Amazon eine Conversion-Rate von 74% bei Prime-Nutzern? Wichtig ist es nicht Button Farben zu ändern oder Elemente von A nach B zu schieben, sondern einen effektiven Optimierungsprozess zu etablieren. Über Analyse-Tools und Unternehmensinsights (Analytics, Customer Journey, CRM, Nutzertests, etc.) sollen so die Nutzer-Ziele erkannt werden. Nach der Priorisierung erfolgt dann die Optimierung mit Hilfe von A/B Tests, Personalisierung, Conversion Design, etc. Dabei ist es wichtig die Ressourcen und Kosten für die nötigen Tools zu beachten und diese den erwarteten Zielen gegenüber zu stellen.

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Laura Höß

Laura Höß ist Teamleader im Bereich Media bei der Online Solutions Group GmbH und hat seit 2008 Erfahrung im Bereich Online Marketing. Sie ist neben der Betreuung der Großkunden, vor allem für die übergreifende Leitung des Teams und die Weiterentwicklung der Abteilung zuständig.

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