Skip to main content

Tipps zum OSG Reporting Center #21 – SEA Vergleichswerte

OSG Reporting Center SEA Vergleichswerte Blogbeitragsbild

Copyright © OSG/Florian Kolbe

Die eigenen Produkte oder Dienstleistungen der richtigen Zielgruppe zugänglich zu machen, ist die Hauptmaßnahme um diese verkaufen zu können. Im 21. Jahrhundert haben sich dazu neue Kanäle geöffnet. Einer der lukrativsten ist dabei die Suchmaschinenwerbung (SEA). Laut einer Statista DMO-Statistik soll im Jahre 2021 ein Umsatz von 3,35 Milliarden Euro durch Suchmaschinenwerbung erwirtschaftet werden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von etwa 15,47 % im Vergleich zum Jahre 2015.

Damit Sie mit Suchmaschinenwerbung Erfolge erzielen, gilt es die Entwicklung Ihrer Kampagnen stets im Auge zu behalten. Besonders die KPIs Impressions, Conversions, Klicks, Kosten, CPO und Absprungrate sollten stetig beobachtet werden, um schnell passende Maßnahmen zur Optimierung ergreifen zu können. Das OSG Reporting Center liefert hierfür die geeigneten Möglichkeiten. Durch einen übersichtlichen und strukturierten Aufbau sowie hilfreiche Tabellen als auch Grafiken im Bereich SEA sehen Sie schnell, wo noch Potenziale auszuschöpfen sind und können entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Hinweis: Um die Funktionen des OSG Reporting Centers im Bereich SEA nutzen zu können, müssen Sie dieses zuerst mit ihrem Google AdWords Account verknüpfen. Eine Anleitung dazu finden Sie in unserem Blogbeitrag zur Einbindung weiterer Tools in das OSG Reporting Center.

Eigene SEA Vergleichsdaten

Vergleichsdaten der eigenen Kampagnen geben Ihnen einen Überblick über die Entwicklung dieser. Deshalb ist es umso wichtiger sie im Auge zu behalten. Das OSG Reporting Center bietet dazu folgende Bereiche:

Bereich Vergleich

Um die Fortschritte Ihrer SEA Kampagnen nachverfolgen zu können, empfiehlt sich ein Blick in den Bereich Vergleich (siehe Abbildung 1: gelbe Umrandung). Hier werden Ihnen in der Voreinstellung die Anzahl der Conversions und der CPO, sowie die Conversion-Rate und die Kosten des vergangenen Monats und die des dem voraus gegangenen Monats ausgegeben. Durch einen Klick auf den Button „Umsatz“ (siehe Abbildung 1: grüne Umrandung) werden Ihnen diese Vergleichswerte für den Umsatz und die KUR ausgegeben.

OSG Reporting Center SEA Eigene Vergleichswerte Screenshot

Abbildung 1: Dasselbe gilt auch für die Bereich Conversion & CPO, Conversions Vorjahresvergleich und CPO Vorjahresvergleich. Diese verwandeln sich durch einen Wechsel zu „Umsatz“ in die Bereiche Umsatz & KUR, Umsatz und KUR.

Hinweis: Wir informieren Sie in diesem Blogbeitrag nur über die Funktionen in der „Konversion“-Ansicht. Das Vorgehen bei der Analyse nach Umsatz kann analog erfolgen.

Bereich Conversion & CPO

Der Fokus der meisten AdWords Kampagnen liegt auf der Steigerung der Conversions und der Erzielung einer optimalen CPO. Um die Entwicklung Ihrer Conversion-Anzahl und die der Kosten pro Conversion in einem bestimmten Zeitraum zu betrachten, empfiehlt sich ein Blick in den Bereich Conversion & CPO (siehe Abbildung 1: blaue Umrandung). Hier wird Ihnen die absolute Anzahl dieser Kennzahlen sowie deren Durchschnittswerte ausgegeben. Den zu analysierenden Zeitraum können Sie über den rosa markierten Button in Abbildung 1 individuell einstellen. Außerdem ist durch die Interaktionsmöglichkeit mit den Grafiken, die Ausgabe einer genauen, numerischen Anzahl möglich. „Streichen“ Sie dazu einfach über die jeweilige Stelle auf der Grafik.

Ferner kann mithilfe der Reporting Center Grafik auch festgestellt werden, ob eine von Ihnen bzw. uns ergriffene Maßnahme Veränderungen bewirkt. Geht beispielweise mit Erhöhung Ihres Budgets eine Steigerung der Conversions einher, wird dies in der Grafik erkennbar.

Bereich Kosten & Klicks

Dasselbe gilt auch für diesen Bereich. Im Vergleich zum Conversion & CPO-Bereich werden hier jedoch die Fortschritte der Klicks und Kosten inklusive Durchschnittswerte ausgegeben.

OSG Reporting Center SEA Eigene Vergleichswerte Ladezeiten nur Kosten Klicks

Abbildung 2: Sollten die Kosten unverhältnismäßig zu den Klicks steigen, und dabei keine Conversions bewirken, empfiehlt es sich die Budgets in AdWords anzupassen.

Bereich Conversions Vorjahresvergleich

Wie bereits genannt, liegt das Ziel der meisten SEA Kampagnen in der Erzielung vieler Conversions. Um sich über saisonale Trends hinsichtlich der Conversions und die Entwicklung der Anzahl dieser für die eigene Website zu informieren, kann die Grafik im Bereich Conversions Vorjahresvergleich herangezogen werden.

OSG Reporting Center SEA Eigene Vergleichswerte Impressions CPO Conversions Absprungrate Screenshot

Abbildung 3: Sollten sich die Conversions im Vorjahresvergleich reduziert haben, so empfiehlt sich eine Analyse der Kampagnen von damals.

Bereich CPO Vorjahresvergleich

Neben den Conversions stellt die CPO (Cost per Order) eine wichtige Messgröße im Bereich SEA dar. Ein hoher CPO muss dabei immer in Relation zum beworbenen Produkt gesehen werden. Handelt es sich um ein besonders teures Produkt wie etwa eine Küche im vierstelligen Kostenbereich, so wäre ein CPO von 5€ mehr als optimal. Handelt es sich hingegen um eine Kette für 4€, so wäre ein CPO von 5€ zu viel. Um einen Überblick über die Entwicklung des CPOs Ihrer Kampagnen zu erhalten, kann die Ansicht CPO Vorjahresvergleich herangezogen werden.

Bereich Entgangene Impressions Vorjahresvergleich

Weitere Werte, die im Bereich SEA von großer Wichtigkeit sind, stellen die Impressions dar. Diese geben an, wie oft eine von Ihnen geschaltete Anzeige von Usern gesehen wird. Setzt man diese im Verhältnis zu den Conversions und Klicks, kann festgestellt werden, ob die Anzeigen gut oder eher schlecht funktionieren. Werden die Anzeigen z.B. weniger oft von Nutzern gesehen, aber häufiger geklickt, so scheinen die Anzeigen bereits den Userwünschen zu entsprechen. Ist das Gegenteil der Fall, so bietet sich eine Optimierung an. Durch die Grafik im Reporting Center lässt sich erkennen, wie viele Potenzial noch möglich wäre, wenn eine Optimierung erfolgen sollte. Zudem kann abgeleitet werden, ob bereits umgesetzte Maßnahmen im Vergleich zum Vorjahr Verbesserungen bewirkt haben.

Zudem können Sie über diese Kennzahl die Qualität Ihrer Anzeigen analysieren. Sprechen Ihre Anzeigen die Zielgruppe nicht richtig an, wirkt sich das auch auf die Qualität der Anzeigen aus. Den Anzeigen entgehen Impressionen, da sie an schlechteren Position ausgespielt werden. Optimieren Sie Ihre Anzeigen und sinkt gleichzeitig der Anteil der entgangenen Impressionen, so ist dies ein Zeichen dafür, dass Sie Ihre Zielgruppe besser ansprechen.

Bereich Absprungrate Vorjahresvergleich

Die Absprungrate (Bounce Rate) stellt den prozentualen Anteil der User dar, die während einer Website-Sitzung lediglich eine Interaktion ausüben. Diese gilt es möglichst niedrig zu halten. Wird Ihnen in der Grafik des Reporting Centers eine verhältnismäßig hohe Absprungrate auch im Vergleich zum Vorjahr angezeigt, so kann es verschiedene Faktoren geben, die es zu optimieren oder zu beachten gilt:

  • Vermeiden Sie Quellen mit schlechter Trafficqualität.
  • Überprüfen Sie die Implementierung von Analytics. Sollten sich dort Fehler befinden, kann dies zur Ausgabe von falschen Absprungraten führen.
  • Reduzieren Sie lange Ladezeiten.
  • Optimieren Sie die Usability Ihrer Website.
  • Vermeiden Sie eine verwirrende Navigation sowie eine Übermenge an Werbung.
  • Stimmen Sie Inhalte der Anzeigen und der Landingpage aufeinander ab, um keine falschen Erwartungen zu schüren.

Sie würden gerne mehr über die Themen Google AdWords Strategien und Conversion-Rate Optimierung erfahren? Dann werfen Sie doch einen Blick in die Kategorie SEA unseres Blogs.

Kostenloser SEO-Check der OSG

Tipps zum OSG Reporting Center #21 – SEA Vergleichswerte
Beitrag bewerten


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*