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Ladezeiten

Ladezeiten Dashboard - Screenshot aus der OSG Performance Suite

© www.onlinesolutionsgroup.de

Ladezeiten sind wichtig. Jede Sekunde zählt. Spätestens seit einer von Google im Februar 2017 veröffentlichten Studie über den Zusammenhang zwischen den Ladezeiten einer Website und der Absprungrate ist dies einer breiten Masse bekannt. Dabei lässt Google verlauten, dass sich die Absprungrate bereits ab einer Erhöhung der Ladezeit von einer auf fünf Sekunden um 90% steigert. In der OSG Performance Suite können Sie mit einem einfachen Tool prüfen, wie lang Ihre Ladezeiten sind. So verhindern Sie, dass Nutzer Ihre Website wegen der langen Ladezeit vorzeitig wieder verlassen oder den Online-Kaufprozess abbrechen.

Um Ihnen eine möglichst exakte Ladezeit in der OSG Performance Suite ausgeben zu können, wird diese dreimal täglich über den Browser Chrome abgefragt. Den Mittelwert, der sich uns aus diesen drei Überprüfungen ergeben hat, stellen wir Ihnen in einer übersichtlichen Tabelle dar – inklusive weiterer Werte. Zu diesen zählen die Seitengröße in Mbytes, die Anzahl der Elemente und der Pagespeed Score:

Screenshot der Ladezeiten Tabelle aus der OSG PS

© Screenshot/OSG Performance Suite

Abbildung 1: Tabelle mit allen Ladezeiten

Auch der Pagespeed Ihrer mobilen Ladezeit wird Ihnen hier angezeigt. Um Ihnen neben dem Pagespeed noch einen weiteren Wert angeben zu können, wird Ihnen ebenfalls der Y-Slow angezeigt. Anhand dem von Yahoo entwickelten Messwert finden Sie heraus aus welchen Gründen Ihre Website verlangsamt wurde.

Ladezeiten vergleichen

Um die Entwicklung der Ladezeiten Ihrer Wettbewerber im Auge zu behalten, bietet die OSG Performance Suite eine Vergleichsfunktion an.

Zum einen vergleichen wir Ihre Ladezeiten und weitere Messmetriken mit der Vorwoche (Abbildung 2 gelbe Umrandung)

Zum anderen werden Ihnen durch Anklicken Ihrer Wettbewerber im Bereich „Ladezeiten“ deren Werte grafisch dargestellt (siehe Abbildung 2: grüne Umrandung). Auch ein grafischer Vergleich der Website-Größe in Mbyte, der Y-Slow Werte, des mobilen Pagespeeds und der Anzahl an Elementen zwischen Ihrer und der Website Ihrer Wettbewerber ist möglich.

Screenshot von den Ladezeiten in der OSG PS

© Screenshot/OSG Performance Suite

Abbildung 2: Ladezeiten im Vergleich

Es gibt noch einen weiteren Wettbewerber, den Sie gerne zum Vergleich heranziehen möchten? Dann teilen Sie uns diesen gerne mit. Wir fügen Ihn anschließend für Sie hinzu.

Ladezeiten optimieren

Prüfen Sie mithilfe der OSG Performance Suites automatisch und stets aktuell was Sie an Ihrer Website noch optimieren können. Konkrete Tipps, welche Maßnahmen zu einer besseren Ladezeit führen, finden Sie im Bereich Google PageSpeed Insights. Durch eine Schnittstelle zu diesem Tool, werden Ihnen Hinweise zu diesen und weiteren Optimierungsmaßnahmen ausgegeben:

  • Komprimierung der Ressourcen mit „gzip“ oder „deflate“
  • Nutzen des Browser-Cachings
  • Reduzierung des JavaScript- und CSS-Codes
  • Formatierung und Komprimierung von Bildern

Google Lighthouse

Um Ihnen noch exaktere Ladezeiten zu liefern, prüfen wir diese sowie die Seitengröße und Anzahl der Elemente seit März 2018 über das von Google entwickelte Open-Source Tool Lighthouse. Anlass genug, um Ihnen dieses Tool vorzustellen.

Lighthouse bietet seinen Nutzern eine große Bandbreite an Funktionen: Neben der Performance Ihrer Website, werden auch – falls vorhanden – die Defizite Ihrer Progressive Web App sowie die Accessibility, Best Practices und SEO Potenziale ausgegeben.

Grundsätzlich lässt sich Lighthouse in zwei Versionen anwenden: Für Einsteiger empfiehlt sich die Installation der Chrome-Extension, wobei Online Marketing Professionals das Tool auch über die Kommandozeile nutzen können. Letzteres bietet weitere Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten.

Nach der Generierung eines Reports werden Ihnen die Ergebnisse übersichtlich dargestellt:

OSG Performance Suite Lighthouse Report komprimiert

© Screenshot/Google Lighthouse

Aufgrund seiner vielen Vorteile empfiehlt es sich für Account-Manager, das kostenfreie Lighthouse Tool als Ergänzung zum OSG Performance Suite auch selbst zu nutzen.

Warum wir die Ladezeiten Ihrer Website über Lighthouse prüfen

Der wohl wichtigste Vorteil den Lighthouse bietet, ist die Tatsache, dass es ein von Google entwickeltes Tool ist. Daher kann davon ausgegangen werden, dass die ausgelieferten Daten sehr genau und granular sind. Denn wer kann besser beschreiben, welche Defizite eine Website für den Suchmaschinenriesen Google aufweisen, als der Suchmaschinengigant selbst?

Des Weiteren ist das Tool direkt in Chrome integriert, sodass es keine nervigen „Hin- und Her-“ Klickereien zwischen dem Tool und der Website benötigt, um Auswertungen vornehmen zu können.

Dank der hohen Flexibilität von Lighthouse kann dieses Tool an bestimmte „Rahmenbedingungen“ angepasst werden, wie etwa eine schlechte Internetbandbreite oder ein auf 3G gedrosseltes Smartphone, um sich so besser in den User hineinversetzen zu können.

Außerdem wird über Lighthouse die User Experience in den Vordergrund gestellt. So wird nicht wie bei vielen anderen Ladezeiten Tools nur die Seite geladen. Sondern es wird auch der exakte Zeitpunkt bestimmt, an dem die Website-Inhalte bereits sind, um mit den Usern interagieren zu können. Dadurch erhalten Sie bessere Einblicke in welchen Bereichen die Optimierungspotenziale der Website liegen. Denn eine Website sollte nicht nur technisch schnell geladen sein, sondern sich auch für den Nutzer schnell „anfühlen“.

Lighthouse Ladezeiten Metriken

Um Ihnen Indikatoren zur Bewertung Ihrer Ladezeiten zu geben, bietet das Lighthouse Tool verschiedene Metriken an. Die Folgenden zählen dabei zu den Relevantesten (siehe Abbildung 1: blaue Umrandung):

  • First meaningful paint: Mit diesem Messwert wird bestimmt, wie lange es dauert bis der erste aussagekräftige Content der Website erscheint. Ein niedriger Wert wird dabei als positiv, ein hoher als negativ angesehen.
  • First Interactive (Beta): Der First Interactive Wert gibt den Zeitpunkt an, an dem der Großteil der Seite interaktiv zur Verfügung steht.
  • Consistently interactive: Der Consistently Interactive Wert gibt hingegen den Zeitpunkt an, an dem die Seite vollständig interaktiv ist.
  • Perceptual Speed Index: Dieser Index gibt an, wie schnell der Website-Inhalt für den Nutzer sichtbar wird. Auch hier gilt: Umso kleiner der Wert, umso besser. Optimal wäre ein Index unter <1.250 ms.
  • Estimated Input Latency: Über diese Metrik erfahren Sie, wie lange es dauert, bis Ihre Seite auf Benutzereingaben reagiert. Hier wird ein Wert < 50 ms angestrebt.

Sie würden gerne mehr über das Lighhouse Tools erfahren? Oder würden gerne weitere Tipps zur Ladezeitenoptimierung erhalten? Dann werfen Sie doch einen Blick in den Blogbeitrag Ladezeiten richtig optimieren.

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