GitHub entwickelt Langzeitarchiv für Open-Source-Software in der Arktis

GitHub Datenarchiv Arktis

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Das norwegische Unternehmen Piql, ein EU-finanzierter Dienstleister auf dem Gebiet der langfristigen Datensicherung, hat in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen im März 2017 das Arctic World Archive offiziell eröffnet. Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen (nor. Svalbard) werden in einer ehemaligen Kohlemine unter anderem wertvolle Dokumente und Datensätze gelagert, um sie für zukünftige Generationen zu konservieren. Die klimatischen Bedingungen auf der Insel nahe dem Nordpol sollen eine sorglose Archivierung über mehrere hundert Jahre ermöglichen.

GitHub baut Arctic Code Vault auf

Die Code-Plattform GitHub möchte das Arktik-Lager nun nutzen, um auch Open-Source-Software langfristig zu sichern. Im Rahmen des Arctic Code Vault können ab Februar 2020 technische Lösungen aus der Gegenwart in verschiedenen Datenformaten, unter anderem auf speziellen Filmen für die Langzeiterhaltung, gespeichert und eingelagert werden. Das Ziel ist, auf diese Weise wertvolle technische Errungeschaften auch für die nachkommenden Generationen von Entwicklern und Wissenschaftlern aufzubewahren, um Lernprozesse auf Grundlage vergangener Technologien zu gewährleisten. So sollen Daten in dem Arktik-Archiv bis zu 1.000 Jahre lang konserviert werden können.

Weiterführende Informationen zu dem GitHub Archive Program und dem Arctic World Archive findet ihr auf den offiziellen Websites von GitHub und Piql. Das folgende Imagevideo bietet ebenso einen ersten Einblick in dieses spannende Projekt:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=fzI9FNjXQ0o#action=share

Quelle: t3n.de

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