Content-Guide: Grundlagen zu SEO Content

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In Kombination mit technischen SEO-Maßnahmen sorgt suchmaschinenoptimierter bzw. SEO Content online für eine größere Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchergebnissen. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass potenzielle Kunden Sie bei der Suche auf Google & Co. auch tatsächlich finden. Optimierter Website-Content ist allerdings nur einer von vielen Faktoren für ein gutes Ranking – wenngleich ein sehr wichtiger. Seit dem Panda-Update 2011 legt Google allerdings größten Wert auf Inhalte, die dem Leser auch tatsächlich einen Mehrwert bieten. Schenken Sie der Texterstellung daher höchste Priorität in Ihrem Unternehmen. In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Texte, Bilder und Videos so optimieren, sodass Sie auch in Zeiten von zahlreichen Google Suchalgorithmus-Updates online eine hohe Sichtbarkeit erreichen.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist SEO Content?

Um zu verstehen, was SEO Content ist, kann es hilfreich sein, die Phrase in seine Bestandteile zu zerlegen. “SEO” bezieht sich auf die Suchmaschinenoptimierung oder den Optimierungsprozess einer Website, so dass Menschen sie über Suchmaschinen wie Google leicht finden können. Mit “Content” meinen Online Marketing Experten alle Informationen, die im Internet vorzufinden sind und im dort konsumiert werden können. Zusammengesetzt ergibt sich folglich: SEO Content ist jeder Inhalt, der mit dem Ziel erstellt wurde, organischen Traffic durch Suchanfragen zu generieren.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass Ihre Ergebnisse darunter leiden werden, wenn der organische Traffic Ihr einziges Ziel ist. Um sowohl die Suchmaschinen (die Sie im Laufe der Zeit mit hohen Platzierungen belohnen werden) als auch potenzielle Kunden und wiederkehrende Besucher zufrieden zu stellen, müssen Sie einen Wert bieten, der über die Suchmaschinenoptimierung hinausgeht.

Wie viel investieren Sie monatlich in Content?

2. Welche SEO Content-Arten gibt es?

Google mag Websites, die ihren Inhalt regelmäßig aktualisieren – und ein Blog ist dafür eine großartige Plattform. Aber wenn sich Ihre gesamte SEO-Strategie nur auf Blogs konzentriert, dann schöpfen Sie nicht Ihr Potenzial aus. Es gibt Möglichkeiten, über Blogeinträge hinaus großartige Inhalte zu schreiben, die Ihren Lesern einen Mehrwert bieten und Leads vorantreiben.

Wir bezeichnen diese verschiedenen Arten von Inhalten gerne als “Vehikel”. Wenn eine Content-Strategie Ihre Landkarte (oder Ihr Weg zum Erfolg) ist, dann sind die Content-Vehikel die Art und Weise, wie Sie Ihr Ziel tatsächlich erreichen.

Hier finden Sie einige Content-Arten, welche Sie für Ihre Suchmaschinenoptimierung nutzen können:

2.1 Whitepapers und Artikel

Der Aufbau einer umfassenden Bibliothek mit robusten Whitepapers und Artikeln auf Ihrer Website ist eine der besten Möglichkeiten, Besuchern (und Google) zu zeigen, dass Sie tatsächlich wissen, wovon Sie sprechen. Dieser Inhalt sollte randvoll mit technischen Experteninformationen sein und sich auf dauerhaftere Themen konzentrieren, um eine lange “Haltbarkeit” zu erhalten.

Whitepapers und Artikel sind länger und detaillierter als gewöhnliche Blog-Beiträge und enthalten oft Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie prozessgesteuerte Informationen, die Ihrem Publikum helfen sollen, etwas besser zu machen; diese sollten spezifisch und auf den Punkt gebracht sein.

Auflistungen, die in Form von einfach zu scannenden Listen mit Aufzählungszeichen oder nummerierten Listen zusammengestellt sind, sind eine der effektivsten aller Content-Arten.

Fallstudien – Ein Bericht darüber, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung einem Kunden geholfen hat, sein Problem zu lösen.

2.2 Blog-Einträge

Ein Blog ist ein Forum, in dem Unternehmen mit ihren Kunden auf einer persönlicheren Ebene in Kontakt treten können. Ein Blog-Beitrag ist ein geschriebener Inhalt, der auf How-To-Themen, Listen, Fragen, Nachrichten abzielt. Blog-Inhalte sind in der Regel gesprächiger, konsistenter und prägnanter als Whitepaper oder Artikel. Langform-Blog-Beiträge (wie dieser hier) schneiden jedoch auch in Bezug auf Austausch und Ranglisten tendenziell gut ab. Je häufiger Inhalte in Ihrem Blog veröffentlicht werden, desto mehr Traffic erhalten sie.

2.3 Pressemitteilungen

Wenn Ihr Zielpublikum sich über die neuesten Nachrichten informieren will, wenden sich viele an nationale und lokale Medien. Das Einreichen von Pressemitteilungen an diese Journalisten und Redakteure ist ein großartiges Mittel, um die Berichterstattung über Ihre Marke zu erweitern und möglicherweise hochwertige Link-Referrals zurück auf Ihre Website zu erhalten, die Google sehr gut gefallen.

Pressemitteilungen können über jede Art von Unternehmensnachrichten verfasst werden, die Sie freigeben möchten, einschließlich:

  • Unternehmenswachstum & Meilensteine: Neuer Standort, Änderung des Firmennamens, Umstrukturierungen, neue Geschäftsstelle/neuer Standort, Partnerschaften und Änderungen in der Geschäftsführung
  • Produkte und Preise: Kostenlose Versandangebote, neue Produkte/Dienstleistungen, Wettbewerbe, kostenlose Musterangebote und Änderungen des Produktnamens
  • Thought Leadership: Neue Marktstudien, die Ihr Unternehmen betreffen, gewonnene Auszeichnungen, kostenlose Bildungsressourcen, Medienauftritte und Kommentare.
  • Kundenbefürwortungen: Fallstudien, Meilensteine der Kundenakquise, Befürwortungen von Prominenten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
  • Branding: Rebranding, Website-Upgrade, Änderung des Firmennamens und des Produktnamens.
  • Engagement in der Community: Beteiligung an einer lokalen Wohltätigkeitsorganisation, kürzliche Spenden, Praktikumsprogramme und Freiwilligenarbeit
  • Unternehmens-/Industrieveranstaltungen: Bevorstehende Seminare, Messeauftritte, Sponsoring von Veranstaltungen usw.

2.4 Infografiken

Inhalte müssen nicht immer geschrieben werden. Visuelle Inhalte sind in der heutigen Welt eine Marketingtechnik von unschätzbarem Wert.

Eine Infografik präsentiert wertvolle Informationen oder Daten auf eine Art und Weise, die eine Verbindung zu denjenigen in Ihrem Publikum herstellt, die eher visuell orientiert sind. Studien zeigen, dass Infografiken fast immer mehr Ansichten und Engagement in den sozialen Medien erhalten als andere Arten von Content. Eine gut gestaltete Infografik enthält alle Elemente für einen viralen Start.

Infografiken können ein leistungsstarkes Kommunikationsmittel für Unternehmen sein – wenn man es richtig macht.

Hier ein Beispiel der OSG:

ContentArtikel Arten

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2.5 Meme

Meme? Ja, Sie kennen diese urkomischen Bilder mit Text, die sich Ihre Mitarbeiter wahrscheinlich ansehen, um Zeit zu verschwenden, während Sie es eilig haben? Nun, sie können tatsächlich auch geschäftlichen Wert haben. Ihre Kunden mit Humor und Unterhaltung zu begeistern, ist eine großartige Strategie, um die gemeinsame Nutzung sozialer Medien mit minimalem Aufwand zu fördern.

2.6 Bilder

Wenn Sie das Thema der visuellen Inhalte weiterverfolgen, können die Einbettung von Stockbildern oder Fotografien in Ihre schriftlichen Inhalte einen enormen Mehrwert für Ihre Blogs und Artikel darstellen. Laut Jeff Bullas erhalten Artikel mit Bildern 94 % mehr Gesamtansichten als Artikel ohne Bilder. Benutzerdefinierte Bilder sind besser geeignet, um Ihr Unternehmen noch sympathischer aussehen zu lassen, aber auch Stock-Bilder schneiden gut ab.

2.7 Datenvisualisierungen & Illustrationen

Die Erstellung von benutzerdefinierten Diagrammen, Grafiken und Illustrationen ist zwar eine große Zeitinvestition, doch Unternehmen, die es sich leisten können, diese Ausgaben zu tätigen, können dadurch ernsthafte Vorteile ernten. Illustrationen erzeugen visuelles Interesse, das Ihre schriftlichen Inhalte einzigartig und herausragend erscheinen lässt.

2.8 Videos

Es wird geschätzt, dass sich bis zu 80 Prozent der Millenials ein Video ansehen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Wie können Sie bei solchen Statistiken nicht zumindest die potenzielle Macht von Videos in Ihrer Content-Marketingstrategie berücksichtigen? YouTube und andere Online-Plattformen machen es Ihnen einfacher als je zuvor, Videos auf Ihre Website hochzuladen oder einzubetten.

Wenn sie gut gemacht sind, können Videos Ihre Botschaft auf eine sehr einprägsame und überzeugende Weise vermitteln. Dies ist eine ideale Plattform für eine Bürotour, Interviews, Anleitungen oder vielleicht sogar ein virales Musikvideo.

2.9 Empfehlungsschreiben

Wer sagt, dass Sie das ganze Reden übernehmen müssen, wenn es um die Produktion von Inhalten geht? Die Hervorhebung der Meinung von zufriedenen Kunden gibt Ihrem Unternehmen Social Proof und kann ein wirkungsvolles Marketinginstrument sein.

Testimonials und Rezensionen sind ähnlich wie Fallstudien, außer dass sie direkt aus der Perspektive des Kunden mit seinen eigenen Worten erzählt werden.

2.10 Syndikat-Beitrag

Durch die Veröffentlichung erstklassiger Inhalte auf Ihrer Website, in Ihrer Inhaltsbibliothek und in Ihrem Blog eröffnen Sie die Möglichkeit, auf anderen beliebten Websites der Branche erneut veröffentlicht zu werden. Viele Websites werden Ihre Inhalte gerne annehmen, wenn sie professionell und gut geschrieben sind. Dies trägt dazu bei, Ihr potenzielles Publikum erheblich zu erweitern. In vielen Fällen müssen Sie einfach nur Kontakt aufnehmen und die Website-Betreiber nach ihren Richtlinien/Verfahren für die Syndizierung von Inhalten fragen.

Natürlich wollen Sie keine Inhalte, die von einer billigen Seite auf Ihre Website verweisen. Auch die Qualität des Links ist wichtig, also sollten Sie eine kluge Wahl treffen.

2.11 Fragen und Antworten (und FAQs)

Wenn Ihre Leser oder Kunden Fragen haben, bieten Sie ihnen eine Plattform, um Antworten zu finden? Wenn Sie das nicht tun, wird es ein anderes Unternehmen tun. Wir empfehlen die Einrichtung einer Drehscheibe für häufig gestellte Fragen (FAQs) zu den häufigsten Fragen, die Sie zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen erhalten. Diese technischen Seiten sind oft auch eine reichhaltige Quelle für suchmaschinenoptimierte Inhalte.

Antwort 1
Antwort 2

2.12 Produkt-Beschreibungen

Wenn Sie eine E-Commerce-Website verwalten, sollten Sie einen zweiten Blick auf Ihre Produktbeschreibungen werfen. Auch wenn Sie versucht sein mögen, standardisierte, fade Beschreibungen zu erstellen, um Ihr Produkt so schnell wie möglich verfügbar zu machen, zahlt sich das Schreiben einzigartiger Produktbeschreibungen, auch wenn der anfängliche Aufwand größer ist, am Ende aus.

2.13 Zusammenfassungen

Link-Seiten oder “Zusammenfassungen von Links” sind die ideale Art von Inhalten für Vermarkter, die nur wenig Zeit zur Verfügung haben. Um ein Roundup zu erstellen, durchsuchen Sie das Internet nach den Top-Trend-Themen, die Ihre Branche beeinflussen, und erstellen Sie dann eine Liste mit diesen wichtigen Inhalten für Ihre Kunden. Sie profitieren nicht nur von Ihrem Publikum, indem Sie ihm ersparen, selbst recherchieren zu müssen – Sie erweitern auch das Link-Portfolio Ihrer Website und eröffnen weitere Möglichkeiten für die Syndizierung von Inhalten und die Veröffentlichung von Gastbeiträgen.

2.14 E-Bücher

Als eine der längsten Content-Arten sollten E-Books für Ihre interessiertesten Kunden gedacht sein, die mehr über Ihre Marke, Ihre Produkte und Ihre Geschichte erfahren möchten. Indem Sie die besten Beispiele Ihrer Artikel und anderer Texte in einem umfassenden Leitfaden zusammenfassen, stärken Sie Ihre Autorität in der Branche und bieten eine leistungsstarke Plattform für den Austausch von detaillierterem Wissen über die Themen, die für Ihre Kunden am wichtigsten sind.

Tipp

Um den größten Nutzen aus Ihrem eBook zu ziehen, sollten Sie in Erwägung ziehen, es zu einer kostenlos herunterladbaren PDF-Ressource zu machen und es auf Ihrer Homepage zu veröffentlichen. (Bonus-Tipp: Schreiben Sie auch eine Pressemitteilung, in der Sie Ihr eBook ankündigen)

2.15 Vorlagen und herunterladbare Ressourcen

Zusätzlich zu E-Books können herunterladbare Ressourcen und Vorlagen, die darauf abzielen, Ihrem Publikum einen hochwertigen Service zu bieten, einen großen Beitrag zur Glaubwürdigkeit leisten. Auch das Angebot kostenloser Downloads von Leitfäden, Arbeitsblättern und Checklisten im Austausch gegen E-Mail-Adressen kann Ihnen beim Aufbau Ihrer E-Mail-Liste helfen, indem es dem Besucher einen gewissen Anreiz bietet.

2.16 Landing Pages

Richtig gestaltet, sind Landingpages eine der besten Arten von Content im Hinblick auf die Konversionsraten. Stellen Sie sich eine Landing-Page als eine alternative Homepage vor, die auf ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung abzielt, die Sie anbieten. Der Text auf Ihrer Homepage ist in der Regel allgemeiner Natur und bezieht sich auf das Unternehmen als Ganzes. Daher ist der Inhalt einer Landing-Page der Ort, an dem Sie sich wirklich auf bestimmte Schlüsselwörter und Phrasen konzentrieren können, die Sie in Google auf einen Rang bringen. Landing-Pages können für Pay-per-Click-Kampagnen oder über verschiedene Bereiche Ihres Unternehmens geschrieben werden, die Sie ansprechen möchten.

2.17 Umfragen und Quizzes

Umfragen geben Ihnen einen Einblick in die Bedürfnisse Ihres Publikums und zeigen Ihnen, wie Sie diese Bedürfnisse erfüllen können. Daten, die aus Kundenumfragen oder Abstimmungen gewonnen werden, sind sehr nützlich, um zu untersuchen, wie gezieltere Inhalte erstellt werden können.

Gefällt Ihnen der Content Guide?

2.18 Beiträge von Gästen

So wie die Content-Syndizierung dazu beitragen kann, das Publikum Ihres Blogs zu erweitern, ist die Weitergabe Ihres Fachwissens durch Gastbeiträge auf anderen Branchen-Websites eine fantastische Möglichkeit, Ihre Online-Präsenz auszubauen und hochwertige Links zurück auf Ihre Website zu verdienen. Viele Arten von Inhalten eignen sich gut für “Gastbesuche”, darunter Blog-Einträge, Podcasts, Videos, Artikel, Webinare usw.

2.19 Anmerkungen

Kommentare in Ihrem Blog zu ermöglichen, ist eine großartige Methode für eine effektivere Kommunikation mit Ihrem Publikum und anderen in Ihrer Branche. Kommentarfelder ermöglichen es Kunden, Fragen zu stellen, geben Ihnen Einblicke in das Marketing, bieten eine zusätzliche Plattform für den Informationsaustausch und sogar organische Links.

2.20 Soziale Medien

Natürlich wäre unsere Liste wichtiger Inhaltstypen nicht vollständig, ohne eine der effektivsten Formen des Content-Marketings heutzutage zu diskutieren: Social Media. Immer mehr Menschen beziehen ihre Informationen und Nachrichten von Social-Media-Plattformen.

Welche sozialen Netzwerke Ihr Publikum auch immer nutzt, Sie sollten dabei sein, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Zu den wichtigsten Social-Media-Websites gehören:

  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • LinkedIn
  • Instagram
  • Reddit

3. Ist Cornerstone Content die neue Wunderwaffe im SEO Content?

Cornerstone bedeutet in der deutschen Übersetzung Eckpfeiler. Noch besser versteht man die Idee hinter Cornerstone Content, wenn man es mit Grundstein übersetzt. Cornerstone Content ist das Wissen, dass ein Besucher vor dem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung erlangen muss. An passender Stelle werden sogenannte Cornerstone Pages erstellt, die genau wie SEO Content suchmaschinenoptimiert werden. Sie enthalten dementsprechend gewisse Keywords, sind intern und extern verlinkt, informativ und optisch ansprechend.

Digitalisierung verändert das Kaufverhalten der Deutschen, so eine DigitasLBi-Studie. Demnach informieren sich 87% der deutschen Kunden vor dem Kauf im Internet über Produkte. Der Website-Besucher findet auf Cornerstone Pages all das, was er als Antwort auf seine Suchanfrage benötigt. Damit bildet Corner Stone Content die Grundlage für ein hohes Ranking in den Suchmaschinen.

In der Praxis bedeutet das:

  • Nutzen Sie Ihre Cornerstone Page, um alle wichtigen Informationen zu Ihrem Angebot prägnant und übersichtlich darzustellen.
  • Machen Sie deutlich, welche Vor- und Nachteile die angebotenen Produkte / Dienstleistungen haben.
  • Sorgen Sie für eine möglichst hohe Transparenz und nachvollziehbare Preise.
  • Zeigen Sie auf, welche Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten Produkts berücksichtigt werden sollten.

Ihre Besucher werden dieses Beratungsangebot positiv aufnehmen und im Idealfall zu Kunden werden – was wiederum positiv von der Suchmaschine registriert wird.

4. Warum ist hochwertiger SEO Content so wichtig?

Guter SEO Content – in Form von Text, Bildern, Videos und Tutorials – ist exakt auf die Zielgruppe ausgerichtet und soll diese zum Mitmachen, Teilen und Liken anregen. Heutzutage setzen Unternehmen mit erfolgreichen Web-Auftritten auf gezielten SEO Content, der deutlich mehr ist als nur eine Produkt- und Dienstleistungsbeschreibung. Dabei werden die klassischen Produktseiten mit den jeweiligen Eigenschaften und Verkaufsinformationen um ausführliche Ratgeber rund um die Produktpalette ergänzt. Es geht vorrangig um die Beratung des Kunden und weniger um den sofortigen Verkauf. Das, was eine Website im klassischen Sinne nicht ersetzen kann – die persönliche Beratung im Geschäft – wird durch SEO Content kompensiert. Außerdem geht es beim SEO Content nicht nur darum, einmalige Landingpages aufzubauen, sondern darum, den Content und das Angebot auf der Website kontinuierlich zu erweitern.

SEO Content ergänzt die klassischen Verkaufsangebote einer Website mit folgenden Formaten:

  • Ratgeber
  • Tutorials
  • Glossare
  • Whitepaper
  • Experten-Interviews und
  • How-to-Anleitungen
Ziel ist es nicht mehr nur zu verkaufen, sondern zu beraten, thematisch relevante Themen zu erklären und durch Ratgeber auf sich aufmerksam zu machen und als Experte zu etablieren.

Auch wir bei der OSG fokussieren bei unseren Kunden – nach dem Auf- und Ausbau einer klassischen Verkaufsseite – den Aspekt des SEO Content Marketings und erstellen Ratgeber, Glossare und Anleitungen für unsere Kunden. Dabei muss stets drauf geachtet werden, dass der SEO Content zur Zielgruppe passt und in den für die Zielgruppe relevanten Kanälen veröffentlicht wird. Eine schriftliche Anleitung für eine Hochsteck-Frisur bringt dem User kaum Mehrwert – ein Video-Tutorial mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung ist hier die richtige Umsetzung.

Mit einem ergänzenden Blog, über den du Ratgeberthemen und DIY-Anleitungen für deine Kunden zur Verfügung stellst, kannst du nicht nur zusätzliche Long-Tail-Keywords abdecken und dich als Experte positionieren, sondern erreichst noch viele weitere Ziele.

Grund 1: SEO Content ist ein stabiler Ranking Faktor

Neben der funktionierenden Technik deiner Website und guten Backlinks sind relevante Inhalte ein dritter wichtiger Rankingfaktor für Google. Dabei ist es stets von größter Relevanz, dass diese Inhalte aktuell sind und dem User einen Mehrwert bieten. Denn nur, wenn Leser die gesuchten Informationen finden, kannst du dich als Experte etablieren und die Besucher für dein Angebot gewinnen. Und je länger die Verweildauer des Users ist, desto relevanter sind deine Inhalte auch für Google.

Doch wie kommst du kontinuierlich an neue Themen für deine Website? Spricht mit deinen Kunden! Frage sie nach Problemen, Herausforderungen und wie sie auf dich aufmerksam geworden sind:

  • Durch Umfragen
  • Auf Kundenveranstaltungen
  • Telefonische Kundenbetreuung
  • Beantworte die Fragen und Probleme der Kunden auf deiner Website z. B. in einem Blog.

Grund 2: SEO Content bringt dir neuen Traffic und neue Kunden auf deine Website

Gutes SEO Content Marketing bringt dir neue User auf deine Website und erhöht dadurch den Traffic deutlich. Wenn du regelmäßig gute und relevante Inhalte veröffentlichst, erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass du zu diesen Themen gefunden wirst. Und wenn der User deine DIY Tipps und Informationen in deinem Ratgeber ausprobiert hat, sich ernst genommen fühlt und trotzdem nicht weiterkommt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er dann deine Dienste in Anspruch nimmt. Denn du hast durch deine Tipps Vertrauen aufgebaut und dich als Experte positioniert, der gerne mit qualifizierten (kostenlosen) Infos weiterhilft und nicht nur verkaufen möchte.

Außerdem kannst du mit gutem SEO Content weit mehr abdecken als nur Informationen zu „leisen Waschmaschinen“ bzw. „energiesparenden Waschmaschinen“. Du kannst Ratgeber dazu erstellen:

  • Wie man Rotwein-Flecken aus der Wäsche bekommt
  • Kaugummi aus der Jeans entfernt
  • Bei wie viel Grad man Dessous oder Bademode wäscht
  • u.v.m.

So schaffst du für deine User authentischen Mehrwert und bietest ihm zahlreiche Antworten rund um das Thema Wäsche. So verkaufst du nicht mehr nur deine Waschmaschinen über den Shop, sondern gibst hilfreiche Tipps rund um ergänzende Themen und generierst so spielerisch mehr Traffic.

Grund 3: Guter SEO Content sorgt auf natürliche Weiße für Backlinks

Wenn du gute, hilfreiche und unterhaltsame Inhalte erstellst, die deinen Usern weiterhelfen, dann erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie über dich berichten und dich weiterempfehlen. Und so wie dies offline im persönlichen Kontakt in Form einer Empfehlung geschieht, kann dir guter SEO Content online zu Backlinks verhelfen. Diese werden im Online Marketing als Empfehlung eingesetzt, wenn deine Kunden über ihre positiven Erfahrungen mit dem Produkt oder Ratgeber berichten.

Grund 4: Mit professionell SEO Content Marketing für bessere Rankings sorgen

Wenn du guten SEO Content erstellst, sorgst du für eine langfristige und erfolgreich Online-Marketing-Strategie. Google bewertet Websites seit einiger Zeit auch nach dem User Verhalten. Das heißt, die Suchmaschine analysiert, wie lange sich die User auf einer Seite aufhalten, wie viele Klicks sie tätigen und schließt draus, wie gut der User die Inhalte auf der Website findet. Nur wenn der User Antworten auf seine Fragen erhält, wird er auf der Seite verweilen – dies ist ein gutes Signal für Google und wirkt sich positive aufs Ranking aus.

Grund 5: Gutes SEO Content Marketing erhöht eure Conversion Rate

Durch neu abgedeckte Keywords erreichst du mehr User und generierst mehr Traffic. Durch ausführliche Ratgeber sorgst du für Vertrauen! Und Interessenten kaufen eher bei jemandem ein, dem sie vertrauen, als jemand dem sie nicht vertrauen. Das heißt, wenn du deine Kunden gut berätst, erhöht das die Kaufwahrscheinlichkeit – das gilt nicht nur für die reale, sondern auch für die digitale Welt.

5. Wie SEO zur Steigerung der Content-Qualität beiträgt

Es gibt nicht wenige Experten, die behaupten, Suchmaschinenoptimierer seien verantwortlich für viele minderwertige Inhaltsangebote im Netz. Dabei sind SEO und Content eigentlich das perfekte Paar. Lisa Barone hat auf „Search Engine Watch“ dargelegt, wie SEO dabei hilft, die Content-Qualität zu steigern. Hier ihre sechs Gründe:

SEO hilft dabei, das Zielpublikum besser zu verstehen

Wissen Autoren immer ganz genau, wer  ihre Zielgruppe ist und was eine Zielperson eigentlich lesen will? Durch SEO, zum Beispiel eine Keywordanalyse, findet man all diese Dinge heraus und kann so seine Wortwahl anpassen. Dank Google Analytics bekommt man einen fundierten Einblick in die Besucher der eigenen Seiten: Man erfährt mehr über ihre Interessen, welche Seiten sie lesen, wie sie sich durch die Seite hangeln und was sie machen, nachdem Sie den Content konsumiert haben. Dadurch lassen sich Texte noch besser auf die Zielgruppe zu schneidern.

SEO bedeutet, Webseiten mit Mehrwert zu erstellen

Googles Botschaft ist eindeutig: Schlechter oder dünner Content haben in der schönen neuen SEO-Welt nichts mehr verloren. Die Aufgabe für SEOs lautet daher mehr denn je, Webseiten mit echtem Mehrwert für den User zu bauen. Je besser der Content auf die Nutzer zugeschnitten ist, desto besser sind auch die Ergebnisse im SEO.

SEO unterstützt bei der Ideenfindung

Als Autor muss man sich ständig den Kopf zerbrechen, worüber man als Nächstes schreibt. Hier kommt SEO als Ideen-Generator ins Spiel. Eine nützliche Quelle zur Themenfindung für den nächsten Blogartikel, das nächste E-Book usw. ist z. B. Google Analytics. Auch die „verwandten Suchanfragen“ oder Googles Autocomplete-Funktion können genutzt werden.

SEO hilft bei der Content-Strukturierung

In jedem Buch gibt es verschiedene Kapitel, die sich jeweils einem Thema widmen und den Leser so gleichsam vom Anfang zum Ende einer Geschichte führen. Auch auf Webseiten gibt es eine feste Informations-Hierarchie. SEO sorgt dafür, dass man als Autor nicht alle Informationen auf eine Seite packt, sondern diese auf verschiedene Unterseiten aufteilt, sodass sich schließlich ein konsistentes Ganzes bildet.

SEO bietet Möglichkeiten für hochwertigen Content

Aufgrund der gegenwärtigen Entwicklungen im SEO (Stichwort “Panda Update”) ist hochwertiger Content für Webseiten gefragter denn je, um seine Zielgruppen zu erreichen und bessere Rankings zu erzielen. Ob Blogbeiträge, Case-Studies, Whitepaper, Videos oder Infografiken: Kunden verlangen von SEO-Agenturen zunehmend Content Marketing, was steigende Budgets für Content und gute Autoren mit sich bringt.

Ohne SEO wird erstklassiger Content nicht gefunden

Last but not least: Ohne Anstrengungen im SEO wird guter Content erst gar nicht gefunden. SEO hilft dabei, die eigene Zielgruppe besser zu verstehen, die richtigen Schlüssel-Wörter zu nutzen, den Content geeignet zu strukturieren, unterstützt bei der Ideenfindung usw. Ohne SEO würden Autoren einfach ins Blaue hineinschreiben, in der vagen Hoffnung, dass schon irgendjemand im Netz zufällig über ihre Inhalte stolpert.  SEO macht Content also nicht schlechter, sondern verbessert ihn. SEO hilft dabei, die Gruppen anzusprechen, für die die Texte geschrieben wurden.

6. Google Anforderungen an Content

Der Anspruch von Suchmaschinen wie Google ist es, einem Suchenden die bestmöglichen Ergebnisse in Bezug auf seine Suchintention zu präsentieren. Google & Co. werden mittlerweile immer besser darin, Texte zu analysieren und „schlechte“ Texte geringer einzustufen. Erstellen Sie aus diesem Grund nur Texte, die Ihren Nutzern einen Mehrwert bieten und einzigartig (unique) sind. Ein Text kann lustig, verblüffend oder beeindruckend sein, Dissonanzen unter den Lesern erzeugen und werthaltig sein.

In den aktuellen Google Quality Guidelines von 2019 werden die folgenden Anforderungen an SEO Content genannt:

Content Anforderungen laut Google Content Quality Guidelines

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6.1 Inhaltliche Aspekte

“Marketing is no longer about the stuff you make, it’s about the stories you tell.”

– Seth Godin, Marketing-Autor

Erzählen Sie eine spannende Geschichte (Storytelling), nutzen Sie dazu eine bildliche Sprache und wecken Sie bei Ihren Lesern Emotionen. So lässt sich jedes Thema spannend und realitätsbezogen darstellen, sodass der Leser Lust auf mehr bekommt.
Bevor Sie einen Text erstellen, überlegen Sie sich gut, welche Zielgruppe Sie damit ansprechen wollen und welche Bedürfnisse diese hat. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie einen Text für konservative oder trendbewusste Kunden verfassen – je nach Zielgruppe müssen Sie einen anderen Mehrwert kommunizieren.

Machen Sie erst eine inhaltliche Gliederung, bevor Sie an die Ausarbeitung eines Textes gehen. Einfach starten und während des Schreibens die Gedanken zu sortieren, sollten Sie vermeiden.

Kopieren Sie keine fremden Inhalte – auch nicht in Auszügen – für Ihre Website, da ansonsten neben rechtlichen Folgen (Stichwort „Urheberrecht“) schlimmstenfalls auch die Gefahr einer Bestrafung durch Google besteht und so wichtige Rankings verloren gehen können. Prüfen Sie daher Ihre Website regelmäßig mithilfe von Tools wie „Copyscape“ auf doppelte Inhalte. Google mag es auch nicht, wenn Sie kurze Passagen übernehmen oder zu viel aus Wikipedia zitieren. Betrachten Sie einen Sachverhalt in einem Text idealerweise immer aus unterschiedlichen Perspektiven (rechtlich, finanziell, technisch etc.).

Das Thema einer Website sollte auf den ersten Blick für einen Besucher erkennbar sein. Integrieren Sie keine Texte auf Ihrer Website, die nichts mit dem Thema Ihres Webauftritts zu tun haben, um Google eine eindeutige Inhaltsbestimmung zu ermöglichen und Besucher nicht zu verwirren. Wenn Sie auf einer Seite über sehr unterschiedliche Dinge sprechen, kann u. U. eine Auslagerung auf ein eigenes Portal Sinn machen.

Laut Studien widmen Internetnutzer 80% ihrer Zeit den Inhalten „above the fold“. Daher ist es wichtig, dass Sie die zentrale Aussage bereits in den ersten Sätzen treffen. Dann sind User auch bereit, vertikal zu scrollen und die weiteren Webinhalte wahrzunehmen. Lassen Sie vor Veröffentlichung eines Textes diesen von einem Kollegen Korrektur lesen und durch ein automatisches Rechtschreibprogramm laufen. Ein gutes Tool zur Überprüfung eines Textes auf sprachliche Korrektheit ist das Wortliga-Tool.

Verwenden Sie in Ihren Texten eine aktive Sprache und vermeiden Sie passive Formulierungen und Substantivierungen. Die Texte auf Ihren Seiten sollten nicht alle die gleiche Länge aufweisen (z. B. 300 Wörter pro Seite), um kein von Google identifizierbares Muster zu erzeugen. Man kann sich bei der Textlänge und Keyworddichte immer an den Wettbewerbern orientieren. Die Textlänge sollte dabei in etwa 20% länger sein. Vergessen Sie nicht, Ihr Fokuskeyword in der Hauptüberschrift, im Title-Tag, im Description-Tag, im Alt-Attribut der Bilder und im Vorspann zu integrieren. Auf diese Elemente gehen wir in einem späteren Kapitel noch einmal genauer ein.

Damit der Text auf Ihren Seiten zur Sichtbarkeit des Internetauftritts beitragen kann, darf er nicht in für Googlebot unzugänglichen Teilen der Website versteckt werden (z. B. in einem Bild). Eine Seite sollte auf ein Fokuskeyword und maximal 2 unterstützende Keywords ausgerichtet sein. Überlegen Sie sich vor der Texterstellung für welches Keyword Ihr Text ranken soll. Hierzu empfehlen wir Ihnen eine kurze Keywordanalyse, z.B. mittels Keyword-Planer von Google oder mit dem kostenlosen Keyword Planner der OSG.

Vorsicht

Wenn Sie die falschen Keywords auswählen sind die Aufwände für die Texterstellung umsonst. Denn dann erhalten Sie unter Umständen Besucher, die nie zu Kunden konvertieren.

6.2 Die richtige Formatierung

„How users read on the web? They don’t!“ So die Aussage von Usability-Experte Jakob Nielsen. Daher muss ein Text online entsprechend formatiert werden, um auch von Schnelllesern wahrgenommen zu werden. Dazu gehören:

  • Die Aufteilung des Textes in Sinnabschnitte (ca. 100 Wörter lang)
  • Passende Zwischenüberschriften, die mit dem entsprechenden H-Tag ausgezeichnet sind und unterstützende Keywords enthalten
  • Fettungen von relevanten Textpassagen und Keywords
  • Die Verwendung von Listenaufzählungen

Verlinken Sie Ihre wichtigen Texte von der Startseite aus, damit diese nicht nur vom Googlebot, sondern auch von Ihren Lesern schneller gefunden werden. Außerdem bekommen sie so mehr „Linkpower“ und werden in den Suchergebnissen besser gerankt. Anstatt viele Texte auf einmal zu publizieren, sollten Sie diese lieber über einen längeren Zeitraum verteilt publizieren. Denn so wird Google Ihre Seite häufiger besuchen und aktualisieren.

Texte sollen laufend aktualisiert und erweitert werden. So erhöhen Sie nicht nur den Wert für die Leser, sondern decken auch noch zusätzliche Keywords in der Suche ab, über die Besucher auf Ihre Seiten kommen können.

Tipp

Erstellen Sie intern einen Redaktionsplan, der Themen, Zuständigkeiten, bespielte Kanäle und Zuständigkeiten genau regelt. Dieser sollte aber noch genügend Luft bieten, um flexibel auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können. Texte sollten stets individuell erstellt werden. Vom Einsatz sog. Text-Spinner, die aus einem Ausgangstext automatisiert unzählige Varianten erstellen, ist dringend abzuraten. Auch wenn die so generierten Texte unter Umständen noch „funktionieren“, sollte man lieber die Texte von Hand erstellen.

6.3 Exkurs WDF*IDF

Zog man bis dato die Keyworddichte zur Optimierung eines Textes heran, stellt WDF*IDF eine präzisere Möglichkeit dar, suchmaschinenoptimierte Texte zu erfassen. Es handelt sich dabei um eine Formel, die die Relevanz eines Dokuments in Bezug auf einen Begriff innerhalb einer Menge von Dokumenten bestimmt. Damit lassen sich die zentralen Begriffe eines Textes ermitteln – sozusagen der Fingerabdruck eines Dokumentes. Um für einen Begriff eine gute Platzierung zu erreichen, muss man mit seinem Dokument nur möglichst den „idealen“ Fingerabdruck erreichen. Tools wie onpage.org oder seolyze.com führen diese aufwendige Analyse durch und leiten daraus eine Keywordliste für Redakteure ab.

Langfristig ist darüber hinaus auch wichtig zu verstehen, wie eine Suchmaschine crawlt, so Google Webmaster John Müller. Deshalb werden strukturierte Daten immer wichtiger. Diese helfen der Suchmaschine dabei, die Inhalte einer Website besser zu verstehen.

7. Aspekte für SEO Content

7.1 Keywords und Keyword-Dichte

Ein Keyword ist ein Begriff, unter dem Ihre Website von den Besuchern gesucht und in den Suchmaschinen gefunden werden soll. Dabei kann es sich auch um eine Wortgruppe, eine Keyword-Kombination bzw. Keyword-Phrase, handeln. Im Zug der neuesten Entwicklungen und Updates hat das Interesse an der reinen Keyword-Optimierung einzelner Seiten eines Webauftritts allerdings abgenommen. Wichtig ist es heutzutage, bei der Betrachtung von Keywords die Intention und den Kontext eines Suchers zu verstehen und ihm auf der eigenen Seite genau den Content zu bieten, der auf diese Suchanfrage eine Antwort bietet. Landingpages werden also in Zukunft auf den Kontext oder Nutzerabsichten ausgerichtet sein anstatt allein auf Schlüsselwörter.

Google “versteht” Texte immer besser und kann Anfragen von Suchenden mittlerweile bestimmten Themen zuordnen. Beispiel: Sucht jemand nach “Film mit Tiger auf dem Boot” spuckt die Suchmaschine hier nicht die Seite aus, die die Phrase möglichst oft enthält, sondern Seiten über den Film “Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger”.

Damit Ihre Website unter den themenrelevanten Keywords gefunden wird, sollten alle Unterseiten auf das jeweils entsprechende Keyword hin optimiert werden. Wiederholen Sie hierzu die relevanten Keywords in Ihren Online-Texten an zentralen Stellen. Gleichmäßig im Fließtext verteilt, in h-Überschriften aber auch in den Meta-Daten und in der URL. Dann werden Sie für diese Keywords bei den Suchmaschinen höher eingestuft und besser gefunden. Besonders wichtig ist es, die Keywords gleich zu Beginn eines Abschnittes zu verwenden, so weit vorne wie möglich und das Fokuskeyword beim ersten aufkommen im Text zu fetten. Suchmaschinen weisen den Wörtern am Anfang einer Seite größere Bedeutung zu, als denen am Ende. Am Anfang von Texten sollte die Keyword-Dichte also am höchsten sein. Aber generell gilt: Keyword-Spam sollte man vermeiden. Für die richtige Keyword-Dichte orientiert man sich am besten an den Top3-Wettbewerbern, die für das entsprechende Keyword in den SERPs ranken.

Content Keywords

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7.2 Spam

Unter Web-Spam versteht die größte Suchmaschine Google „Junk-Einträge in den Suchergebnissen, mit denen Websites versuchen, sich höhere Positionierungen in Suchergebnissen zu erschleichen, oder auf sonstige Weise gegen die Qualitätsrichtlinien von Suchmaschinen verstoßen.“ Dies geschieht z.B. durch Keyword-Stuffing.

Mit den beiden Updates Pinguin und Panda hat die größte Suchmaschine Spam und dünnem Content den Kampf angesagt und zahlreiche – auch große und bekannte Seiten – abgestraft. Spamming kann dazu führen, dass Suchmaschinen Ihre Website ganz oder teilweise aus dem Index ausschließen oder aber einzelne Seiten in den Suchergebnissen nach hinten durchgereicht werden. Für nachhaltige SEO-Erfolge ist Spamming also unbedingt zu vermeiden! Denn selbst wenn es bei Penalties auch offiziell einen Weg zurück gibt, ist es schwer das Vertrauen der Suchmaschinen jemals wieder zurückzugewinnen.

Neben dem Spamming gibt es noch weitere Gefahren und manipulative Methoden, die sie vermeiden sollten:

Rund 30 Prozent der gesamten Inhalte im World Wide Web bestehen aus Duplicate Content. Suchmaschinen wie Google sind bestrebt, Ihren Nutzern stets eine hochwertige Vielfalt an einzigartigem Content für eine bestimmte Suchanfrage anzubieten. Von Duplicate Content spricht man, wenn zwei Seiten den gleichen oder ähnlichen Inhalt haben. Duplicate Content führt zwar nicht – wie viele Webseitenbetreiber oft befürchten – zu einer Abstrafung durch Google, dennoch möchte man ja mit seiner Seite gefunden werden. Google clustert nämlich doppelte Inhalte und zeigt in den SERPs schließlich nur die vermutlich beste Version an. Allerdings: Wer in großem Umfang doppelte Inhalte im Netz zum Zwecke der Manipulation der Suchergebnisse verbreitet, muss mit einer Penalty von Seiten Googles rechnen. Wenn ein Inhalt auf mehreren Seiten publiziert werden soll, achten Sie unbedingt darauf, dass die Drittseite ein Canonical-Tag auf die Originalversion setzt oder im Text ein Link auf das Original gesetzt wird.
Unter Keyword-Stuffing versteht man die exzessive Verwendung eines Keywords oder einer Phrase in einem Text. Seit dem Pinguin-Update geht die Suchmaschine Google streng gegen solche überoptimierte Seiten vor und stuft diese im Ranking teils massiv herab. Denn nur mit Keywords gefüllte Seiten haben nur einen geringen Nutzen für den User. Der von Ihnen geschriebene Text sollte gut und flüssig lesbar sein – was unvereinbar mit einer hohen Keyworddichte ist.
Für den User können Zusatzinformationen auf einer Seite natürlich nützlich sein. Aus SEO-Sicht ist es dennoch wichtig, beim Thema zu bleiben. Eine Seite sollte sich generell nur einem Thema widmen, da sich nur so die nötige Relevanz für eine Suchanfrage entfaltet. Für Suchmaschinen steht die Themenrelevanz der Suchergebnisse für die eingegebene Suchanfrage an erster Stelle.
Es ist von großer Wichtigkeit, den Besuchern einer Website einen gut strukturierten Text zu bieten, damit auch Schnellleser (Scanner) ihn erfassen können. Damit man sich auf einer Seite leichter orientieren kann, sollte der Content unter anderem in Blöcke von rund 100 Wörtern aufgeteilt und mit Überschriften versehen werden. Achten Sie darauf, dass Online-Texte anders als Print-Artikel rezipiert werden.
Im Hinblick auf HTML und XHTML muss Online-Content nicht nur unformatiert, sondern auch frei von Objekten und Zeichen bereitgestellt werden (außer sie sind in HTML bzw. XHTML codiert). Andernfalls kann es zu einer fehlerhaften Content-Darstellung kommen. Um die Wordformatierungen zu umgehen ist die Verwendung eines Word-Editors eine einfache Möglichkeit. In diesem Textprogramm kann man den Text ganz einfach ohne jegliche Formatierung erstellen. Auch wenn bereits ein fertiges Word-Dokument vorhanden ist, kann der Text problemlos in den Editor kopiert werden, wodurch alle Formatierungen gelöscht werden. Die übrigen Sonderzeichen müssen natürlich noch in HTML-Codes umgewandelt werden. Des Weiteren sollten im Hinblick auf die internationale Verwendung im Internet, deutsche Umlaute in Ihren HTML-Dateien durch die vorgesehenen HTML-Zeichenfolgen ersetzt werden. Auf diese Weise können Zeichen wie ö, ä, ü, ß oder § in allen Ländern und Browsern richtig angezeigt werden.

7.3 Keyword-Kombinationen und Varianten

Verwenden Sie neben Ihren Keywords auch stets verschiedene Keyword-Kombinationen und Varianten der Begriffe in Ihren Online-Texten. So können Sie das Risiko, als Spam eingeordnet zu werden, weiter verringern.

  • Im Durchschnitt geben Suchende zwei bis drei Keywords pro Suchanfrage in den Suchschlitz der Suchmaschine ein. Daher ist es wichtig, dass Sie auch Keyword-Kombinationen in Ihren Texten abdecken. Das sind Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen. So können Sie Ihre Begriffe und Themenbereiche spezifizieren und nebenbei für mehrere Wörter gleichzeitig optimieren. Hierfür eignet sich das Tool ubersuggest hervorragend.
  • Bei spezifischen und genau beschreibenden Keywords (z. B. Ghost Mountainbike 28 Zoll) ist die Chance höher, dass die Nutzer genau das finden, wonach Sie suchen. Sie erreichen Ihre potentiellen Kunden somit besser.
  • Die einzelnen Wörter einer Keyword-Kombination sollten nach Möglichkeit im Texte nebeneinander stehen. Dadurch erhöht sich die Zugehörigkeit und Relevanz dieser Begriffe als Keyword-Kombination.
  • Sie können Ihre Keywords ohne Bedenken in verschiedenen Varianten verwenden, beispielsweise in Singular und Plural. Suchmaschinen wie Google ist es nämlich möglich, Assoziationen zwischen einzelnen Wörtern herzustellen und ähnliche Keywords (wie zum Beispiel in Singular und Plural) quasi synonym zu verwenden.
  • So verhält es sich auch mit Synonymen und themenverwandten Begriffen der wichtigsten Keywords. Google & Co. können verschiedene Begriffe und Synonyme beim sogenannten Latent Semantic Indexing (LSI) in semantischen Netzwerken als thematisch verwandt speichern und für die Suche verknüpfen.

7.4 SEO Content 2.0

Eine Website spricht in erster Linie Menschen an, erst an zweiter Stelle soll sie auf Suchmaschinen eingehen, denn die Algorithmen der Suchmaschinen ändern sich permanent. Auf moz.com bekommen Sie einen guten Überblick über alle Updates seit dem Jahre 2000:

Alle Google Updates

Mit Content 2.0 liegt der Fokus nicht mehr nur auf Keywords. Vielmehr geht es darum, dem Nutzer einen Mehrwert zu bieten. Man schreibt also für den User und hilft ihm dabei, ein Problem zu lösen. Hierfür bestehen viele Möglichkeiten:

 

7.5 Meta-Tags

Die Pflege der Meta-Tags wird von Website-Betreibern oft sträflich vernachlässigt – ist aber für den Erfolg eines Internetauftritts von Bedeutung. Der Title-Tag, also der Seitentitel, und die Meta-Description (Beschreibung) sollten auf jeden Fall suchmaschinenoptimiert sein, da sie mittlerweile ein wichtiges Ranking-Kriterium sind. Diese Angaben sind das erste, was ein Suchender in den Suchergebnisse von einer Website zu sehen bekommt. Gut gemachte und ansprechende Meta-Daten tragen so zu einer Verbesserung der Click-Through-Rate (CTR) bei.

Sowohl Title als auch Description sollten eine aussagekräftige Zusammenfassung des Inhalts der Seite bieten. Dabei ist das Fokuskeyword im Title-Tag und in der Meta-Description zu integrieren – möglichst zu Beginn, da ihm so eine höhere Relevanz von den Suchmaschinen zugeschrieben wird. Ebenfalls kann ein Call-to-Action wie z.B. “Jetzt informieren!” eingebaut werden. Der Firmenname (Brand) ist ebenfalls Bestandteil des Titels. Bei bekannten Brands kann er auch zu Beginn stehen.

Bitte beachten Sie:

In Google darf der Seitentitel höchstens 65 Zeichen (inklusive Leerzeichen) lang sein, sonst wird er abgeschnitten. Ebenso sollte die Description höchstens 160 Zeichen umfassen. Eine Unterseite sollte entweder einen einzigartigen Beschreibungstext haben oder aber gar keinen. Wenn das Meta Description- Tag leer gelassen wird, bastelt sich Google aus dem Inhalt der Seite eine eigene Beschreibung. Doppelte Meta-Descriptions sind in jedem Fall zu vermeiden (siehe Google Webmaster Tools).

7.6 Überschriften

Für die Bezeichnung von Überschriften in Online-Texten gibt es in HTML sechs Kategorien: H1 bis H6. Die Überschriften, die mit H1 ausgezeichnet sind und sich somit im Quellcode ganz vorne bzw. im Text ganz oben befinden, werden von den Suchmaschinen als relevanter bewertet. Der H1-Tag sollte folglich das wichtigste Keyword der Seite enthalten und nicht mehr als einmal pro Seite definiert werden. H2 und H3 können als Unterüberschriften für die folgenden Abschnitte Verwendung finden, H4, H5 und H6 sollten nur sparsam zum Einsatz kommen. Die Überschriften sollten für die Strukturierung des Textes immer sinnvoll sein.

7.7 Crossverlinkungen

Integrieren Sie auf Ihrer Website hochwertige Links zu anderen Seiten (Autoritätsseiten wie z. B. test.de) und verlinken Sie auch die eigenen Seiten intern logisch untereinander, um eine ausgeprägte Crossverlinkung zu schaffen. Dadurch können Sie Ihren SEO Content aufwerten und zu einer höheren Sichtbarkeit einzelner Seiten beitragen. Wenn Sie einen Link auf eine andere Seite setzen, dann sollte diese aber zum Thema der Seite passen.

Eine gut durchdachte Verlinkung hilft den Suchmaschinen, die Seite aufzufinden, das Thema der Seite zu erkennen und alle Seiten Ihres Webauftritts schnell und ohne Umwege zu indexieren. Das beeinflusst schließlich das Suchmaschinen-Ranking der Website positiv. Des Weiteren erhöht sich so die Zahl der Backlinks. Darüber hinaus kann die Verweildauer der User durch sinnvolle, interne Verlinkungen gesteigert werden.

Der Linktext, mit dem eine Seite auf eine andere verweist, ist ein wichtiges Indiz für den Inhalt einer Seite. So kann man Suchmaschinen – noch bevor der Bot überhaupt die Seite crawlt, etwas über die thematische Einordnung der Seite mitteilen. Bei den Linktexten ist zu beachten, dass sie die Zielseite mit einem aussagekräftigen Text beschreiben und die entsprechenden Keywords enthalten. Solche Links nennt man im SEO-Jargon “sprechende Links”. Vermeiden Sie also Linktexte wie “Hier klicken”. Auf der Seite „Einführung in die Suchmaschinenoptimierung” empfiehlt Google diese Praxis: „… je besser der Ankertext ist, desto einfacher fällt den Nutzern die Navigation und desto besser versteht Google, wovon die Seite, auf die verlinkt wird, handelt.“

7.8 Aktueller Content

Um ein dauerhaftes Top-Ranking zu erreichen, sollten Sie Ihren Content regelmäßig auf Aktualität hin überprüfen und ggf. Aktualisierungen vornehmen. Denn Suchmaschinen prüfen bei bereits indexierten Seiten immer wieder, inwiefern sich der Content verändert. Seiten bestimmter Branchen, die ihren Content regelmäßig updaten werden von Suchmaschinen bevorzugt behandelt. Wenn Google also jedes Mal neuen, aktuellen Content auf einer Website findet, besucht der Suchmaschinen-Spider die Seite häufiger und auch neue Seiten gelangen schneller in den Index. Überarbeiten Sie daher regelmäßig Ihre Seite und halten Sie diese auf aktuellem Stand.

Wenn Sie den Content auf Ihren Seiten nie oder fast nie einem Update unterziehen, schließt Google daraus, dass es nichts Neues zu entdecken gibt. Langfristig gesehen wird das Einfluss auf den Traffic Ihrer Website haben.

Also: Websites sollten den Usern immer aktuellen Content bieten. Haben Sie keine Angst davor, Texte inhaltlich zu erweitern. Natürlich ist damit nicht gemeint, dass Sie Ihre Website jede Woche komplett umgestalten müssen. Bestenfalls sollten auf einigen ausgewählten Seiten stets aktuelle Texte platziert werden (z. B. auf der Homepage).

8. Worauf bei SEO Content Bildern und Videos geachtet werden sollte

8.1 Bilder

In Hinsicht auf SEO Content bedenken Sie: Bilder können je nach Website-Typ ein wichtiger Traffic-Lieferant für Ihre Seiten sein!

8.1.1 Richtige Beschriftung und Meta Daten

  • Laden Sie keine Bilder mit kryptischen Dateinamen auf Ihre Website hoch (Beispiel: DSC1023.jpg), da diese ansonsten nicht in der Google Bildersuche ranken können. Verwenden Sie stattdessen sprechende Dateinamen wie zum Beispiel rote-damenschuhe.jpg.
  • Belegen Sie das Alt-Attribut eines jeden Bildes mit einer aussagekräftigen Beschreibung, die vom Googlebot und Screenreadern ausgelesen werden kann.
  • Vermeiden Sie – ebenso wie beim Dateinamen – bei der URL eines Bildes kryptische bzw. nicht-sprechende Verzeichnisstrukturen. Sprechende Verzeichnis-URLs können beim Ranking hilfreich sein (Beispiel: „/damenschuhe/blaue-ballerinas.jpg“

8.1.2 Format und Skalierung

  • Skalieren Sie Ihre Bilder nicht mit „width“ und „height“ im Quelltext, sondern stellen Sie diese bereits in der richtigen Größe und Auflösung auf Ihrem Webserver zum Abruf bereit.
  • Laden Sie keine zu kleinen Bilder auf Ihre Website, da Google Bilder mit einer aussagekräftigen Bildgröße bevorzugt. Ein Bild sollte Expertenmeinungen zufolge mindestens 60000 Pixel (300 x 200) groß sein.
  • Wenn Sie in der neuen Google-Bildersuche weit vorne gefunden werden wollen, nutzen Sie Bilder im 4:3-Querformat, da diese in der Ergebnisliste den größten Platz einnehmen und somit die Klickwahrscheinlichkeit höher ist.

8.1.3 Inhaltliche Aspekte

  • Integrieren Sie in den Text, der um ein Bild herum fließt, ebenfalls das Keyword.
  • Anstatt auf einmal viele Bilder hochzuladen, sollten Sie lieber über einen längeren Zeitraum verteilt immer wieder neue Bilder bereitstellen. Das wird dafür sorgen, dass der Googlebot häufiger auf Ihren Seiten vorbeischaut.
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit nicht Fotos aus Bilddatenbanken (Fotolia, Picasa usw.), die von Hunderten anderen auch verwendet werden, sondern nutzen Sie individuelle Profi-Fotos, die Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung ins rechte Licht rücken. Google bewertet die Einzigartigkeit eines Bildes beim Ranking positiv. Auch die Klickrate eines Bildes steht in einem positiven Zusammenhang mit dem Ranking.
  • Vergessen Sie nicht, in der Überschrift vor dem Absatz, in dem das Bild vorkommt, das jeweilige Keyword einzufügen.

8.1.4 Technische Aspekte

  • Wenn Sie Ihre Bilder hinter Javascript-Funktionen verstecken, können sie vom Google Bot nicht gefunden und in die Bildersuche aufgenommen werden.
  • Wenn Sie auf Ihrer Website viele Bilder hosten, sollten diese auf eine Subdomain ausgelagert werden, um das Laden der Seite zu beschleunigen (z. B. img.test.de)
  • Achten Sie darauf, dass nicht versehentlich Bilder bzw. Bild-Verzeichnisse mittels „Disallow“-Statement in der robots.txt-Datei gesperrt werden.
  • Verstecken sie Ihre wichtigen Bilder nicht auf schlecht verlinkten Unterseiten, da der Google-Bot sonst einige Zeit benötigt, um diese in seinen Index aufzunehmen.
  • Das Anlegen einer Bilder XML Sitemap kann das Indexieren von Bildern Ihrer Website beschleunigen. Vor allem, wenn diese sich auf schwer zugänglichen Unterseiten befinden.
  • Bilder, die auf Autoritätsseiten eingebunden sind, werden von Google vermutlich mit einem höheren Ranking in der Bildersuche belohnt.

8.2 Videos 

Eingebettete YouTube Videos können Ihren Text unterstützen. Trotzdem gibt es auch hier einiges zu beachten:

  • Bevor Sie ein Video produzieren, stellen Sie sich bitte folgende Frage: Habe ich Content mit Mehrwert anzubieten?
  • Produzieren Sie kleine Videos zu erklärungsbedürftigen Produkten oder Services.
  • Vergessen Sie nicht, von Ihrem Video ein Standbild anzulegen, das für den User interessant ist und somit häufiger angeklickt wird.
  • Um in der Youtube-Suche oder auch in der Universal Search gefunden zu werden, sollten sie – wie auch bei Bildern – keine kryptischen Dateinamen wählen, sondern einen sprechenden Video-Dateinamen (idealerweise ist der Dateiname identisch mit dem Video-Titel).
  • Stellen Sie HD-Videos in 16:9-Qualität online anstatt in der klassischen 4:3-Auflösung.
  • Lassen Sie die Felder „Titel“, „Tags/Keywords“ und „Beschreibung“ nicht leer, sondern füllen Sie diese mit sinnvollen Informationen zu Ihrem Video. Diese erscheinen u. U. auch in der Universal Search.
  • Zu jedem Video gehört ein Beschreibungstext, in den Sie einen Link auf Ihre Seite einbetten können.
  • Überlegen Sie im Vorfeld ob Sie das Video selbst auf Ihrer Website hosten wollen oder ob Sie Youtube dafür nutzen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
  • Binden Sie das Video prominent auf Ihrer Website ein und stellen Sie ggf. eine ausführliche Beschreibung zur Verfügung.

9. Wie misst man den Erfolg von Content?

Content ist ein langfristiger Prozess. Die sofort messenden Metriken können Ihnen nur einen Hinweis darauf geben, ob sie je nach Inhaltstyp gut ankommen, aber ein vollständiges Bild wird sich erst langfristig herausbilden.

Hier sind die wichtigsten Inhaltsmetriken zur Messung Ihrer Inhaltsleistung:

  • Seitenaufrufe
  • Einzigartige Besucher
  • Wiederkehrende Besucher
  • Soziale Aktien
  • Durchschnittlich verbrachte Zeit
  • Pro Sitzung angesehene Seiten
  • Anzahl der Backlinks von externen Quellen
  • Anzahl der Kommentare
  • Suchmaschinen-Ranking für gezieltes Schlüsselwort

Oben aufgeführt sind die grundlegenden Metriken für jeden Inhaltstyp, aber abhängig von Ihrem Inhaltstyp kann es zusätzliche Metriken geben, um Ihre Inhaltsleistung zu bestimmen. Bei Gated Content wie E-Books, Whitepapers und Webinaren sollten Sie sich beispielsweise auf die Anzahl der E-Mail-Abonnements, die Anzahl der Konversionen usw. konzentrieren.

Es ist sehr wichtig, Ihre Content-Ziele im Voraus festzulegen und die richtigen Metriken zu verfolgen, damit Sie die Leistung Ihrer Inhalte beurteilen können. Wenn Ihr Schwerpunkt beispielsweise auf der Markenbekanntheit liegt, können Sie Ihren Inhalt nicht allein anhand der Seitenaufrufe beurteilen.

10. So gelingt der perfekte SEO Content 

Im Erstellungsprozess von SEO Content gibt es einige Grundsätze, die beachtet werden sollten. Die SEO Content Regeln sollten Sie aber nicht nur bei der Erstellung Ihrer Texte anwenden. Sie gelten auch für Videos, PDF- Dateien und Bilder. Erstellen Sie deshalb stets einen sinnvollen Mix aus diesen Content-Arten und optimieren Sie sie für Ihre Besucher und die Suchmaschinen.

Content-Erstellung

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10.1 Keywords richtig einsetzen

Recherchiere die Keywords, die für deine Zielgruppe relevant sind. Spricht mit deinen Kunden darüber, welche Probleme sie haben und erstelle daraus deinen SEO Content. Wenn du beispielsweise Haushaltsgeräte reparierst, solltest du zusätzlich zu deinen Landingpages „Produkt + reparieren“ auch ausführliche DIY-Ratgeber anbieten. Ein Thema könnte z. B. sein „Meine Waschmaschine pumpt nicht ab“. Dann kannst du mit einer Schritt für Schritt Anleitung zur Ursachenforschung professionellen SEO Content erstellen. Erkläre in ausführlichen Schritten, woran es liegen kann, dass die Waschmaschine nicht abpumpt und ergänze deinen Beitrag am besten um ein paar Erklär-Bilder. Das Keyword „Meine Waschmaschine pumpt nicht ab“ solltest du dann auch gezielt für die Suchmaschinen in deinem Beitrag integrieren. Dazu gehören, Titel, Description, H1, H2, sinnvolle Ergänzungen im Text und in den Bilddateien.

10.2 Unique Content

Erstelle einzigartigen Content, der so nirgendwo auf deiner Website oder auf einer anderen Website existiert. Um erfolgreichen SEO Content zu erstellen ist es wichtig, dass dieser einzigartig ist, Mehrwert bietet und keine Kopie darstellt.

Tipp

Vorsicht ist bei Text Plattformen geboten! Häufig sind die gebotenen Texte lediglich Duplicate aus anderen Sprachen.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogartikel zu Duplicate Content.

10.3 Holistischer Content

Holistisch bedeutet „umfassend“ – das heißt für deinen SEO Content, dass du nicht nur auf das Fokus Keyword und das Thema „Meine Waschmaschine pumpt nicht ab“ eingehen solltest, sondern auch weitere umfassende Fragen dazu aufgreifen und beantworten musst. Diese holistischen Themen kannst du über diverse Tools herausfinden: WDF/IDF, Ubersuggest, die automatische Vervollständigung in der Google Suche etc. Hier zwei Beispiele:

WDF/IDF Analyse aus dem Tool von Ryte:

Beispiel: Tipps für eine umfangreiche Themen- und Keywordrecherche mit der WDF-IDF Analyse des Tools von onpage.org

Automatische Vervollständigung in der Google Suche:Google Automatische Suche

Beispiel: Neue Keywordideen über die automatische Vervollständigung über die Google Suche finden

10.4 Die richtige Textlänge

Um guten SEO Content zu erstellen, gibt es keine Vorgabe einer Wortanzahl, die erfolgversprechend ist. Du solltest dich aber grundsätzlich an drei Dingen orientieren:

  • Sind wirklich alle Fragen zum Thema beantwortet, die meine Leser haben?
  • Wie lang ist der Text der Seite, der auf Platz 1 in den organischen Suchergebnissen zu diesem Keyword rankt und was sind die Inhalte des Textes?
  • Schreibe für deine Leser, nicht für die Suchmaschinen!

Die optimale Textlänge für SEO Content laut Studien

Selbst Studien sind sich nicht einig, wie lang ein Text im besten Falle sein darf. Trotzdem möchten wir Ihnen die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenfassen, die sich mit diesem Mysterium befasst haben.

 Studie von Kissmetrics

In der Studie von Kissmetrics stellte sich heraus, dass die optimale Textlänge vom Endgerät abhängig ist. Während Desktop-Nutzer längere Texte mit knapp 1.500 Wörter bevorzugen, sollten die Texte für Smartphones oder Tablets kürzer gehalten werden und 600 Wörter nicht überschreiten.

Es ist bisher ein verbreiteter Glaubensansatz, dass lange Texte besser ranken – und das auch nicht grundlos. Lange Texte geben einen umfassenden Blick auf ein Thema und haben hohen Informationswert. Meist beinhalten sie von allein Keyword-Phrasen im Longtail-Bereich und erhalten damit ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal. Zudem zeugt Länge von einer gewissen Autorität und Expertenwissen, was Qualitätslinks für der Text bringt.

Als Longtail werden Keywords bezeichnet, die ein eher geringes Suchvolumen aufweisen, in der Summe aber doch zu erheblichem Traffic auf einer Seite führen können.

Das Contra langer Texte ist jedoch eben diese Informationsvielfalt. Sie macht es schlichtweg unmöglich, einen langen Text intensiv zu lesen und zu verstehen. Nur in seltenen Fälle werden diese Texte gründlich von Anfang bis Ende gelesen.

Sind kurze Texte also die erfolgreichere Variante? Jein. Lesen auf dem Bildschirm ist anstrengender. Aus diesem Grund bevorzugen Nutzer sehr wohl kürzere Texte. Das spricht neben der verminderten Aufmerksamkeit aber nicht automatisch für kurze Texte.

Kurze Texte ranken, wenn der Leser eine gute User Experience hat, wenn er vollständig gelesen wird und eine Basis für Interaktionen bietet. Diese Aspekte erfasst eine Suchmaschine wie Google über Verweildauer, Abbruchrate und Scroll-Tiefe.

Die perfekte Textlänge in dem Sinne gibt es also nicht. Alleine durch Testen lässt sich herausfinden, ob Ihre Zielgruppe kurze oder lange Texte bevorzugt. Bieten Sie denselben Content in einer langen sowie kurzen Version an. Die Ergebnisse können Sie anschließend anhand Verweildauer, Scroll-Tiefe und Conversions vergleichen und für Sie herausfinden, welche Textlänge höhere Erfolge bringt.

 Studie von Medium

Die Studie von Medium kam zu dem Ergebnis, dass die optimale Textlänge einer Lesezeit von sieben Minuten entspricht. Laut t3n entspricht das einer Textlänge von 1.400 bis 1750 Wörtern bei einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit von 200 bis 250 Wörtern pro Minuten.

Längere Beiträge scheinen tendenziell mehr Besucher zu verzeichnen, was auf eine Korrelation zwischen Länge und Qualität hindeutet. Die längeren Text weisen im Durchschnitt eine höhere Qualität auf, was zu mehr Backlinks und somit zu mehr Traffic führt. Allerdings nehmen die Besucheranzahlen für Texte über acht Minuten Lesezeit wieder ab. Eventuell liegt diese Beobachtung daran, dass die längeren Beiträge eher ein Nischenpublikum ansprechen und für die breite Masse uninteressant sind.

Studienergebnisse zu perfekter Textlänge

Grafik: medium.com

3 Studie von OkDork

Eine Untersuchung von OkDork fand zusätzlich heraus, dass gegen aller Erwartungen Content mit einer Länge zwischen 3.000 und 10.000 Wörtern durchschnittlich am häufigsten geteilt wurden. Der Trend ist eindeutig: Je länger der Text, desto mehr Backlinks.

Außerdem wurde beobachtet, dass kurzer Content unter 1.000 Wörtern 16-mal so häufig wie lange Texte mit 2.000 und mehr Wörtern in der Stichprobe vorkam. Das bedeutet gleichzeitig, dass Sie Ihre Chance nutzen können, um den Suchenden umfangreichen, gut recherchierten und hochwertigen Content zur Verfügung zu stellen. So werden Sie sich von der Konkurrenz abheben und Ihre Besucher zufriedenstellen.

Contentlänge für SEO Content

Grafik: OkDork.com

10.5 Aktualität

Die Inhalte auf all deinen Seiten sollten stets aktuell sein, damit dein SEO Content für den Leser glaubwürdig ist. Veraltete Inhalte lassen die Website Besucher schnell abspringen und fehlende Aktualisierungen werden auch durch Google registriert. Deshalb solltest du deinen Content stetig aktualisieren, ausbauen und um neue Erkenntnisse und Zahlen ergänzen.

10.6 Links

Auch Links sind für guten SEO Content relevant. Dabei geht es nicht nur um gute Backlinks von anderen Websites. Es geht auch um eine sinnvolle interne Verlinkung innerhalb deiner Website. So solltest du aus jedem Beitrag heraus sinnvoll auf andere Beiträge verlinken, sodass User ergänzende Infos erhalten. Zudem solltest du auch an „Trust-Links“ denken, wenn du über Seiten von Dritten schreibst. Ausgehende Links sind für den Nutzer ergänzende Empfehlungen und auch für Google relevant.

11. Welche Tools in Bezug auf Content gibt es?

Es gibt hunderte von Content Marketing-Instrumenten, die Ihnen die Erstellung von Content vereinfachen sollen. Sie dienen von der Ideenfindung über die Produktion von Inhalten bis hin zur Bewerbung oder Optimierung. Die Technologie Landschaft des Content-Marketing wächst von Jahr zu Jahr.

Auch wenn kein SEO Content Tool eine solide Strategie und erfahrene Marketingexperten ersetzen kann, können Sie die Arbeit mit dem richtigen technischen Stack sicherlich besser, einfacher und effizienter erledigen. Wir zeigen Ihnen die gängigsten Softwarelösungen, die Ihnen die Erstellung von SEO Content erleichtern.

11.1 SEO Content Tools

Wie Harsh Agrawal zu sagen gedachte: “No matter what content you create, you need to apply the last layer of SEO polish to make it shine.” Oder anders:  Das Schreiben von Inhalten ist eine Kunst, und durch die Optimierung der Inhalte stellen Sie sicher, dass Ihre Kunst vom richtigen Bewunderer gesehen wird. Es gibt zahlreiche SEO Content Tools, die Sie bei der Erstellung und Optimierung Ihres Contents unterstützen. damit Ihr hochwertiger Content auch von den richtigen Personengruppen gefunden wird:

11.1.1 Clearscope

Clearscope ist ein Tool für die Keyword Recherche und die Content Optimierung. Die Contentmaske ist allerdings diejenige Funktion, die Clearscope ausmacht. Clearscope benotet Ihren Content anhand von Content Relevanz und Content Umfang. Das Tool scannt Ihren Text nach sogenannten LSI Keywords, die Google als relevant für das Haupt-Schlüsselwort sieht.  Diese LSI Keywords helfen den Suchmaschinen, den Content Ihrer Website genauer zu verstehen.

Clearscope zeigt Ihnen die Top 30 Seiten an, die bereits für Ihr eingegebenes Keyword ranken. Hat Clearscope in 2-3 Minuten alle Informationen zusammengetragen, sehen Sie eine Art Report Seite, die folgendermaßen aussieht:

Clearscope

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In der Grade summary erhalten Sie die Note, die Wortanzahl und die Lesbarkeit Ihres Textes im Vergleich zu den SERPs, die für Ihr Keyword in den Top 10 bzw. Top 30 ranken. Mit dieser Information können Sie ganz einfach nachvollziehen, wie Ihr Content im Vergleich zu den Wettbewerbern abschneidet.

Klicken Sie nun den blauen Optimize-Button in der rechten oberen Ecke können Sie per Copy and Paste Ihren Text in die Contentmaske kopieren. Mit der Schulnote erhalten Sie ein allgemeines Feedback zur SEO Ihres Testes. An der Seitenleiste rechts sehen Sie eine Liste mit LSI Keywords, die Sie in Ihren Text einbauen sollten. 

Clearscope

Copyright © Clearscope

11.1.2 TermLabs

TermLabs verhilft seinen Nutzern dank datenbasierter Textanalysen zu qualitativem SEO Content. Mit Content-Analysen und -Bewertungen gelingt es selbst bei komplexeren Websites, die Texte für die Suchmaschinen zu optimieren. TermLabs leitet aus seiner Analyse Maßnahmen zur SEO Optimierung ab und hilft Ihnen, Ihre Artikel konkret zu verbessern. um das vorhandene Online Marketing Potenzial auszuschöpfen.

TermLabs gilt als Geheimwaffe für SEO Content. Mit Termfrequenzberechnungen garantiert das Tool hochwertige Content Optimierung. Die Bulk-Verarbeitung erleichtert die Content-Detail-Planung für eine Vielzahl an URLs. Auch die W-Fragen-Funktion von TermLabs trägt zu einem hohen Niveau der SEO Optimierung bei. Mithilfe der Fragen können Sie relevante Aspekte Ihrer Zielgruppe aufspüren.

Allerdings heißt es auf der Homepage derzeit noch “Coming soon”. Ein Link zum Test-Account kann angefordert werden.

Termlabs

Copyright © Termlabs

11.1.3 Ryte

Mit dem Ryte Content Sucess können Sie neben einer ausführlichen Keyword Recherche Ihren Content auf einfache Weise optimieren und verbessern. Der Content Editor schlägt Ihnen in Echtzeit Keywords vor, die Sie einbauen oder entfernen sollten. Ryte (*Anzeige) kann entweder zur Optimierung Ihres Textes verwendet werden oder Sie bei der Erstellung eines neuen Textes mit Keyword Vorschlägen unterstützen.

Um mit dem Content Editor zu arbeiten, geben Sie einfach den Text in das entsprechende Feld sowie Ihr Fokus-Keyword in die Leiste auf der rechten Seite ein. Während der Arbeit an Ihrem Text erhalten Sie stetig Verbesserungsvorschläge zu Ein-Wort wie auch Zwei-Wort Schlüsselbegriffen. Nach Vollendung des Textes können Sie den Inhalt als html-Format exportieren und direkt in den Quellcode Ihrer Website kopieren.

Der Content Editor liefert Ihnen zudem wichtige Informationen über die Inhaltsstatistiken. Das längste Wort, die Lesezeit und die Anzahl der Wörter werden auf einen Blick ersichtlich. Auch die Überschriftenstruktur Ihres Textes behält Ryte im Blick und warnt sie, wenn Sie beispielsweise eine Überschrift überspringen sollten. Mittels der Integrationsfunktion schema.org können Sie den Suchmaschinen schon bevor Beginn des Crawls Informationen über den Inhalt geben, was den Suchmaschinen die Identifizierung Ihres Inhalts erheblich erleichtert.

Ryte

Copyright © Ryte

11.1.4 SEMrush

Die SEMrush Content Marketing-Plattform bietet Ihnen eine Content-Vorlage mit Empfehlungen für die Erstellung von suchmaschinenoptimiertem Content. Im SEO Content Template erhalten Sie Tipps zur Optimierung Ihres Textes, um die optimale Lesbarkeit und Textlänge zu erreichen. SEMrush gibt Ihnen Empfehlungen für verwandte Keywords anhand der Content-Analysen Ihrer Top 10 Konkurrenten. Zur Abrundung äußert sich das SEO Content Template zu der Länge Ihrer HTML-Tags “title” und “meta-description” und zu Fokus-Keywords, die Sie darin verwenden sollten.

Im SEO Writing Assistent können Sie Ihren geschriebenen Content anschließend auf die SEO-Freundlichkeit überprüfen. Mit Metriken wie Lesbarkeit, Länge, Verlinkungen sowie Fokus-Keywords und semantisch verwandten Keywords bietet Ihnen SEMrush Einblicke in die SEO-Leistung Ihres Textes. Um eine Abstrafung von Google wegen doppeltem Content zu vermeiden, sorgt eine automatische Plagiatsprüfung dafür, dass Ihr Content einzigartig ist.

Sem rush

Copyright © SEMrush

11.1.5 Performance Suite

Die Contenfeatures der OSG Performance Suite helfen bei der Erstellung von SEO Content. Die Contentmaske hilft dabei, alle wichtigen Anforderungen an Texte zu erfüllen. Dazu gehört neben den richtigen Keywords, Keyworddichte und Suchvolumen auch, ob Titel, Meta-Title und Descriptions das festgelegte Fokuskeyword enthalten. Wie die OSG Ihren Content kinderleicht suchmaschinenoptimiert, zeigen wir Ihnen anhand unseres OSG SEO Content Prozesses.

Der perfekte OSG SEO Content Prozess

Durch jahrelange Praxiserfahrung mit SEO Content haben die Online Marketing Experten der OSG den perfekten Prozess entwickelt. Mit der Performance Suite gelingt es selbst Neulingen im Handumdrehen, guten und suchmaschinenoptimierten Content zu erstellen und deren Erfolg zu messen.

1  Keywords finden und priorisieren

Wir selbst haben bereits in unseren Anfangszeiten schnell bemerkt, dass ein guter SEO Content eine gewisse Vorbereitung benötigt. Ohne eine Keyword-Analyse im Vorhinein wird der Text nur wenig Erfolg haben. Steht das Haupt-Keyword jedoch von Anfang an fest, kann schon beim Schreibprozess alles danach ausgerichtet werden.

Die Performance Suite hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Haupt-Keyword. Auf Basis Ihrer eingegeben Schlüsselwörter schlägt es Ihnen weitere passende Keywords vor. Zudem zeigt es Ihnen Suchvolumen und Mitbewerber an, sodass sie sich strategisch auf ein Haupt-Keyword festlegen können.

2  Road Map

Jedes moderne Online Marketing Tool sollte eine Road Map integriert haben. In dieser finden Sie alle Punkte, die in Bezug auf das Projekt zu erledigen sind – inklusive den Verantwortlichen, der Priorität, des Aufwands und des Status. Zudem wichtig:  Aufgaben können mitarbeiterbezogen festgelegt werden. So behalten Sie den Überblick, wer welche Aufgaben zu erledigen hat. Durch die zusätzliche Kommentarfunktion können sie sich untereinander leicht und effizient abstimmen. Gerade für größere Unternehmen und Konzerne mit hunderten von Mitarbeitern ist dies von Vorteil.

3  Erstellung des Contents

In dem Bearbeitungsmodus der Content-Maske haben Sie sämtliche gängige Funktionen, um Ihren geschriebenen Text zu formatieren. Da selbst den besten Autoren Fehler passieren, überprüft die Performance Suite Ihren Text auf Rechtschreibung und Grammatik – und das auf Wunsch in mehreren Sprachen. Gerade für internationale Unternehmen ist das ein Game Changer. Die Zusammenarbeit an einem Text wird in der Performance Suite kinderleicht. Veränderungen am Text werden inklusive der verantwortlichen Person aufgelistet. Die Kommentarfunktion macht die Abstimmung mehrerer Mitarbeiter einfach. So können Sie doppelte Arbeiten vermeiden und effizient an Ihren Website-Texten arbeiten.

Performance Suite Contentmaske

Screenshot: Performance Suite

4  Erfolgskontrolle

In der Auflistung Ihrer Websitetexte sehen Sie auf einen Blick, auf welchem Platz Ihr Text für ein bestimmtes Keyword rankt. Per Mausklick werden Sie direkt an das ausführliche Ranking weitergeleitet. Hier erhalten Sie tiefergehende Informationen durch Google- und Bing-Daten sowie unseren eigenen Crawler. Dieser geht über die Funktionalität der Google Search Console hinaus und zeigt Ihnen sogar, wie es um Ihr Ranking im regionalen Vergleich steht.

 

Neben dem Ranking können Sie auch Ihre Traffic-Zahlen in der Performance Suite einsehen. Einen umfassenden Überblick erhalten Sie durch die Kombination der Daten aus Google Analytics, der Google Search Console und des Bing Webmaster Tools. Unterteilt in die verschiedenen Traffic-Arten können Sie genau nachvollziehen, wie sich Ihr organischer Traffic durch Ihren SEO-optimierten Content taggenau verändert.

5  Kontrolle

Der OnPage Crawler der Performance Suite überprüft in circa 300 Checks Ihre Website ganz automatisch auf Fehler. Bei Handlungsbedarf erhalten Sie sofort eine Alert-Nachricht. So finden Sie schnell und einfach heraus, wenn Ihr Meta Title oderIhr Bild Alt-Tag fehlt. Gerade zu Beginn der SEO-Optimierung sind diese Alerts Gold wert, um den eigenen SEO Content zu perfektionieren.

11.2 Keyword Tools

Das Ziel der SEO Keyword Analyse besteht darin, die Keywörter zu identifizieren, mit denen die angepeilte Zielgruppe nach dem Angebot der Webseite sucht. Dazu gilt es zunächst herauszufinden, welche Suchbegriffe es rund um das jeweilige Thema gibt und wie oft diese gesucht werden. Dazu eignen sich unter anderem folgende Tools:

11.2.1 Google Ads Keyword Planner

Der Google Keyword-Planer ist ein kostenloses Tool innerhalb von Google Ads. Für den Google Keyword Planner benötigt es eine Anmeldung bei Google Ads. Im besten Fall nutzen Sie die Suchmaschinenwerbung, denn seit kurzem werden die Suchvolumen der Keywords nur bei aktiver Schaltung von Suchmaschinenwerbung ausgespielt.

Für die Keyword Recherche werden ein oder mehrere Schlüsselbegriffe in die Suchleiste eingegeben. Der Google Keyword Planner gibt Ihnen eine Liste an artverwandten Keywords aus, ergänzt durch Daten zum monatlichen Suchvolumen. Außerdem erhalten Sie eine Einstufung des Wettbewerbs um das Keyword und mögliche Kosten in Form von CPCs.

Screenshot Keyword Planner Google

Copyright © Google AdWords

11.2.2 Keyword Finder

Von einigen wird der Keyword Finder als die beste Alternative zum Google Keyword Planner angesehen. Und tatsächlich werden im Keyword Finder viele Metriken und Features verwendet, die aus dem Keyword Planner bekannt sind. Für ein kostenloses Keyword Tool wird relativ viel geboten. Die Funktion “Questions” erlaubt es zusätzlich, häufig gestellte Fragen rund um das Keyword anzusehen.

In der kostenlosen Version können im Keyword Finder fünf Abfragen innerhalb von 24 Stunden getätigt werden. Pro Abfrage liefert er 50 verwandte Keywords. Über Listenimport können 50 Keywords nach ihrem Suchvolumen abgefragt werden. Hinzu kommen drei SERP-Statistiken. Aller 24 Stunden sind zudem 100 Backlink-Abfragen möglich. Das Dashboard ist durch seine einfache Bedienung auch für Neulingen im SEO-Bereich geeignet.

KWFinder

Copyright © KWFinder

11.2.3 Sistrix

Die Keyword-Übersicht in der Sistrix Toolbox liefert Ihnen sämtliche relevante Daten für Milionen von Keywords in dreißig Ländern. Der Überblick enthält die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Tiefer in die Analyse gelangen Sie mithilfe der Navigation an der Seite. Sie erhalten weiterführende Informationen zu Wettbewerb, Suchvolumen, globalem Suchvolumen und zu den Suchintentionen Know, Do, Website und Visit. Außerdem filtert die Sistrix Toolbar nach über 40 unterschiedlichen Treffer-Typen und gibt so Informationen, woher der Traffic Ihrer Website stammt.

Neben wichtiger Daten zu Ihrem Hauptkeyword liefert Sistrix Ihnen auch verwandte oder ähnliche Keywords. Mit der Funktion Fragen zeigt die Toolbar Ihnen Google-Suchen an, die sowohl das von Ihnen ausgewählte Keyword als auch typische Fragewörter enthalten – ähnlich der Google Funktion “Nutzer fragten auch”.

Ausschnitt aus dem Tool Sistrix

(c) Ausschnitt aus dem Tool Sistrix

11.2.4 TEXT OPTIMISER

Die kostenlose Version des Text Optimiser findet in wenigen Sekunden die Suchmaschinen-relevanten Keywords Ihrer Website. Auf dieser Grundlage schlägt er Ihnen verwandte oder ähnliche Keywords vor, um mit Ihrem Content die Erwartungen der Suchmaschinen Google oder Bing zu erfüllen.

Im drei-monatigen Probeabonnement zeigt Ihnen der Text Optimiser, ob Ihr Text für ein bestimmtes Keyword optimiert ist. Der Text Optimiser schlägt Schlüsselwörter zu Ihrem Keyword vor, mit denen Sie Ihren Text füllen können, und rät Ihnen eventuell, das eine oder andere Keyword aus dem Text zu entfernen. Trotzdem weist er sie darauf hin, natürlich zu schreiben und den Text nicht mit Keywords zu überfüllen. Erreichen Sie 80% im Content Ranking, ist Ihr Text gut auf die jeweilige Suchmaschine optimiert. Zusätzlich erhalten Sie den Zugriff auf Millionen von Fragen, die Nutzer zu Ihrem Keyword stellen. Mit einem Chrome Plugin schreiben Sie Ihre Texte schneller und optimieren diese leichter.

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11.2.5 Seobility

Seobility (*Anzeige) bietet Ihnen einen kostenfreien Keyword Check an, in welchem es die Onpage Optimierung Ihrer Website analysiert. Auf einen Blick sehen Sie, ob Ihre Website auf wichtige Suchbegriffe oder Themenbereiche optimiert wurde. In die Suchleiste des Keyword Checks geben Sie ein oder mehrere Keywords und die gewünschte URL ein. Mit einem Klick überprüft Seobility Ihre Website in den Kategorien Meta-Angaben, HTML-Inhalt sowie Sonstiges. Neben wertvollen Praxistipps zur Optimierung erhalten Sie einen Keyword Score für Ihre URL sowie für die überprüften Kategorien. So sehen Sie auf einen Blick, welchem Bereich Sie mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

In der kostenlosen, aber Registrierungs-pflichtigen Version von Seobility haben Sie Zugriff auf die Funktion Keyword Ranking Monitoring. Hier können Sie weiterführende Daten zu Ihren Keywords, zu den Wettbewerbern für ein Schlüsselwort sowie Suchvolumen und CPC einsehen. Diese Daten lassen sich in der kostenlosen Version nur für Desktops und mit Lokalisierung nach Ländern erheben. In den kostenpflichtigen Versionen von Seobility können Sie mehr Keywords gleichzeitig beobachten, mehr Konkurrenten pro Projekt im Blick behalten sowie zusätzlich Mobile Rankings und die Lokalisierung nach Städten nutzen.

Seobility

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11.2.6 Google Search Console

Die Google Search Console ist vielen sicherlich noch als “Webmaster Tools” bekannt. Als Schnittstelle zwischen Ihrer Website und Google eignet sie sich, um die Keywords Ihrer Website speziell für Google zu optimieren. In der Google Search Console können Sie unter anderem einsehen, für welche Keywords Ihre Website rankt. Standardmäßig werden Ihnen immer die Daten der letzten drei Monate angezeigt. Sie erfahren außerdem, für welche Schlüsselwörter Ihre Website von Suchenden gefunden wird, wie viele Klicks sich ergeben und die Durchklick-Rate Ihrer Seite. Die Suchanfragen werden per Voreinstellung nach Klicks sortiert. Nach Belieben kann diese Einstellung nach Land, Desktop oder Mobile oder Zeitraum gefiltert werden.

Ein häufig vergessener Faktor, der sogenannte Keyword-Kannibalismus, kann mit der Google Search Console untersucht werden. Es ist wichtig, dass Ihre Seiten bei den gesuchten Keywords nicht konkurrieren. Von keiner Ihrer Seiten sollte mehr als ein Keyword fokussiert werden. Ist dies dennoch der Fall, schaden sich diese beiden Seiten und ranken schlechter. Wenn Google keine klare Priorisierung vornehmen kann und die Impressionen der Seite etwa gleich sind, sollten Sie Ihren Content unbedingt auf ein Keyword optimieren.

Dashboard der Google Search Console

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11.2.7 Kostenloser OSG Keyword Planner

Eine schnelle und unkomplizierte Keyword Alternative ist der OSG Keyword Planner. Ihre Website wird aufgerufen und das relevante Keyword einer Website in die Suchmaske eingegeben. Nach wenigen Sekunden werden die wichtigsten Schlüsselwörter um den Suchbegriff geliefert, inklusive der Daten zum Suchvolumen und zu den Mitbewerbern. Mit der kostenlosen Bereitstellung der Kennzahlen unterscheidet sich der OSG Keyword Planner maßgeblich von den anderen Keyword Tools. Daten aus Google Ads garantieren, dass der OSG Keyword Planner Ihnen einen repräsentativen Querschnitt bietet.

OSG SEO Keyword Planner

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12. Die 8 wichtigsten Tipps für die Content Optimierung

Guter Content und die stetige Content Optimierung sind selbstverständlich ein absolutes Muss um im Internet erfolgreich zu sein. Die besten Inhalte sind im organischen Suchmaschinenranking an oberster Stelle anzutreffen und fallen dem Kunden sofort ins Auge. Doch was ist, wenn sich Ihre Seite nicht in den Top 5 der Ergebnislisten befindet? Es gibt einige Fehler, die häufig gemacht werden und für ein schlechtes Ranking sorgen. Wir zeigen Ihnen, acht Wege, wie sie diese analysieren, beheben und in Zukunft vermeiden können.

Die SEPRs müssen zum Klicken anregen

Um über Suchmaschinen-Ergebnisse Klicks auf Ihre Seite zu generieren, müssen die Metadaten (Description und Titel), die Sie in den Suchergebnissen (SERPs) sehen, informativ sein und zum Klicken animieren. Sorgen Sie dafür, dass Titel und Description, die dem User in Google aufgrund seiner Suchanfrage vorgeschlagen werden – und für die Klickentscheidung relevant sind – informativ sind und fügen Sie eine Call-to-Action ein. Achten Sie bei der Erstellung der Meta-Daten auf folgende Punkte:

  • das Keyword sollte in Titel und Description vorkommen
  • überschreiten Sie die vorgegebenen 70 Zeichen für den Title sowie 175 Zeichen für die Description nicht
  • ergänzen Sie abschließend den Brand der Seite
  • fügen Sie eine aktivierende Handlung ein „Jetzt klicken“, „Jetzt kaufen“, „Mehr Infos finden Sie hier!“

Um von sich zu überzeugen und Lesern einen Mehrwert zu bieten, füllen Sie die Ihnen gegebenen Zeichen mit ansprechendem Inhalt, achten Sie auf relevante und informative Title-Tags und lassen Sie das Keyword auch in ihrer Description mit einfließen. Das ist sowohl für Suchmaschinenranking, als auch Leser relevant. So weiß der User direkt: Hier finde ich, wonach ich suche.

Überlegen Sie sich im Vorfeld auch Antworten auf folgende Fragen: Wen möchte ich ansprechen? Was möchte die Zielgruppe auf meiner Seite vorfinden? Was ist mein Unique Selling Point, der mich von anderen Suchergebnissen absetzt?

Die Conversion auf Ihrer Website ankurbeln

Nur wenn der Kunde Vertrauen in Ihre Inhalte hat, wird er sein Geld in Ihre Produkte investieren. Kunden gelangen über eingegebene Keywords über Suchergebnisse auf Ihre Seite und möchten dort Infos zu Ihrer Anfrage erhalten. Die SERPs müssen die wichtigsten Infos der verweisenden Seite enthalten, sodass die Erwartung des Users beim Klick auf Ihre Seite – und den dort zur Verfügung gestellten Informationen – erfüllt werden. Suchen viele Kunden nach Ihren Angeboten, werden aber nicht zu Käufern, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

„Biete ich dem Kunden in den SERPS die richtigen und zufriedenstellenden Informationen, um auf meiner Seite die richtigen Antworten zu finden und auch tatsächlich zum Käufer zu werden?“

Müssen Sie auf diese Frage mit nein antworten, sorgen Sie für Content Optimierung und überarbeiten Sie Ihre Inhalte hinsichtlich folgender Bereiche:

  • aussagekräftige Inhalte
  • ansprechende Headlines
  • anschauliche Bebilderung
  • wo nötig: erklärende Symbole

Dies gilt auch für die Conversion Optimierung innerhalb Ihrer Seite. Der Kunde muss auf der Zielseite Antworten auf all seine potentiellen Fragen erhalten und zu einer Handlung aufgefordert werden (Kontaktaufnahme, jetzt bestellen, usw). Ergänzen Sie Telefonnummer für eine persönliche Rückfrage des Kunden um weiteres Vertrauen zu erzeugen.

3  Bounce-Rate mindern

Wenn Besucher über Google zwar auf Ihre Seite klicken, diese aber nach kürzester Zeit (etwa fünf Sekunden nach dem Klicken) wieder verlassen und zurück auf Google kehren, um dort nach alternativen Ergebnissen zu suchen, spricht man von einer hohen Bounce-Rate. Die Bounce-Rate lässt sich optimal in Google Analytics analysieren und überwachen. Mögliche Gründe für eine hohe Absprungrate können folgende sein:

  • Inhalte passen nicht zur Suchanfrage
  • Zu lange Ladezeiten
  • Inhalte sind nicht ansprechend oder veraltet

Regelmäßige Updates, aussagekräftige Headlines und Bilder, gute, aktuelle Inhalte sowie ein informativer Einstieg in den Text sorgen für ein rundes Bild aus Kundensicht und sind ein absolutes Muss für die Content Optimierung. Auch ein übersichtlich gestalteter Text, mit Absätzen, Aufzählungen und relevanten Überschriften, der mit ansprechenden und erklärenden Bildern ergänzt ist, kann für eine Minderung der Bounce-Rate führen. User möchten auf den ersten Blick erkennen, worum es auf der Seite geht. Wenn Sie diese Punkte bereinigen, wird die Bounce-Rate schnell sinken.

Regelmäßige Content Updates

Denken Sie aus Kundensicht: Würden Sie eine Seite besuchen, die Ihnen seit Tagen und Wochen keine neuen Anreize gibt? Vermutlich nicht. Mit diesen Gedanken sind Sie nicht alleine. Auch die Suchmaschine merkt, wenn Inhalte sich nicht verändert und die Klicks ausbleiben und straft das mit niedrigeren Rankings. Immer im Hinterkopf behalten: Auch die Konkurrenz schläft nicht. Updaten Sie wichtige Artikel also regelmäßig, passen Sie Headlines, Daten und relevante Keywords an und sorgen Sie dafür, dass Ihr Content rundum interessant ist und auch bleibt.

Ihr Ziel: Die Top 10 in den Suchergebnissen

Einfacher gesagt, als getan, dennoch enorm wichtig. Gerade im Falle eines besonders rasanten Wachstums Ihrer Website kann es sein, dass Sie über die Platzierung auf Rang 11 nicht hinauskommen. Hier heißt es zunächst: Abwarten. Google muss erstmal registrieren, dass Sie jetzt auch mitspielen. Da täglich unzählige neue Inhalte und Präsenzen um hohe Rankings kämpfen, testet Google verschiedene Seiten mit unterschiedlichen Keywords um zu sehen, wie diese bei Suchenden ankommen. Etablieren Sie sich über einen bestimmten Zeitraum hinweg, stehen die Chancen gut, dass Sie die Top 10 bald knacken. In der Zwischenzeit: Konzentrieren Sie sich auf die Stärkung Ihrer bisherigen Seiten und die stetige Content Optimierung, den Ausbau der bisher aufgebauten Seiten und ein gezieltes Linkbuilding, um den Vorgang zu beschleunigen.

Qualität vor Quantität gilt auch für die Content Optimierung

Sowohl Google als auch Ihre Kunden schätzen attraktive, gut recherchierte Inhalte und werden Sie abstrafen, wenn Ihr Fokus stattdessen auf Quantität liegt: Google kann Sie kurzerhand in den hart umkämpften Rankings abstrafen und Ihre Kunden finden zu viele offensichtlich platzierte Keywords, die den Text holprig und schwer lesbar machen, ebenfalls unattraktiv. Die unangenehme Folge: Ihre Seite wird nicht mehr besucht, die Popularität und das Ranking in den Suchergebnissen sinkt. Lieber weniger, dafür aber qualitativ hochwertig schreiben!

Achten Sie auf informative Texte, die dem Leser einen Mehrwert bringen. Niemand möchte allgemein bekannte Infos lesen. Ergänzen Sie Ihre Texte um

  • Statistiken
  • Kennzahlen
  • Ergebnisse aus Umfragen
  • konkrete Kundenbeispiele

usw. Etablieren Sie sich als Experte in Ihrem Fachgebiet und recherchieren Sie ausführlich vor der Ausarbeitung des Textes. Die Leser werden es Ihnen danken, Ihre Artikel aufmerksam lesen und somit für eine längere Verweildauer auf Ihrer Seite sorgen – dies wird auch von Google positiv gewertet.

Aus alt mach neu – Alte Texte optimieren und um aktuelle Infos ergänzen

Sie haben einen neuen Artikel auf Ihrer Seite veröffentlicht, zu dem es schon mal einen – mittlerweile weniger aktuellen – Eintrag gab, der nun aber trotzdem vor dem neuen Beitrag zu finden ist. Das liegt oft daran, dass der alte Beitrag schon viel mehr

  • Kommentare
  • interne und externe Verlinkungen und
  • Interaktionen

genossen hat als der neu eingestellte Artikel. Eine gute Lösung ist in diesem Fall, den alten Beitrag zu updaten, statt einen neuen Artikel zu formulieren. So sind die Inhalte stets aktuell und der Traffic läuft wie gehabt weiter. Mit einer guten Chance, weiterhin anzusteigen.

Interne und externe Verlinkungen setzen

Interne und externe Verlinkungen sind gleichermaßen wichtig. So gelangen Leser, die sich auf Ihren Seiten aufhalten, über interne Links zu weiteren Inhalten auf Ihrer Seite – neue Möglichkeiten, auf Ihren Content oder Ihre Produkte aufmerksam zu werden. Externe Links generieren Vertrauen und zeigen Ihren Kunden, dass Sie ein Interesse daran haben, ihn bestmöglich zu informieren.

Content to do

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13. Content-Optimierung für die Semantische Suche

Die Semantische Suche ist ein Informationsabfrageverfahren, das von modernen Suchmaschinen verwendet wird, um die relevantesten Suchergebnisse zurückzugeben. Sie konzentriert sich auf die Bedeutung, die hinter den Suchanfragen steht, und nicht auf das traditionelle Keyword-Matching.

13.1 Was ist die Semantische Suche?

Mit der Sprachsuche hat sich auch das Suchverhalten wesentlich verändert. Nutzer nutzen oft nicht dieselbe Sprache wie der gewünschte Inhalt. Suchergebnisse können deshalb nicht mehr nur auf der Basis von Keywords ausgespielt werden, wie das folgende Beispiel zeigt:

Semantische Suche: Beispiel

Screenshot: Google

Das grundsätzliche Problem aber ist: Wörter haben ohne Kontext selten eine definitive Bedeutung. An dieser Stelle kommen die sogenannten Entitäten ins Spiel. Entitäten sind laut Google “eine Sache oder ein Konzept, das einzigartig, einmalig, gut definiert und unterscheidbar ist.” Jede Entität ist damit nicht nur ein Keyword, sondern ein Thema, das eine einzigartige ID erhält. Entitäten werden in Beziehungen gesetzt, die von Google in einem Graph dargestellt werden. Auf diese Weise baut Google seinen Knowledge Graph auf, wofür er gerne Wikipedia nutzt.

13.2 Sind Entitäten ein Rankinfaktor?

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Google bewertet Websites nach Relevanz. Inhalte und Links helfen, die Entitäten und damit die Relevanz klarzustellen. Das kann man sich wiefolgt vorstellen:

  • Wenn zwei Entitäten in einem Dokument vorkommen, stärkt dies die Beziehung.
  • Wenn zwei Webseiten ein ähnliches Linkprofil haben, deutet das auf eine Beziehung hin.

Für Google ist nur eines entscheidend: die Intention hinter einer Suchanfrage besser verstehen. Denn das führt wiederum zu einer höheren Zufriedenheit, mehr Usern und mehr Google Ads.

13.3 Entitäten erkennen mit Dandelion

Das Tool Extractor de entidades ist eine Browsererweiterung in Kombination mit der semantischen API des Anbieters Dandelion. Bei Eingabe eines Suchbegriffs kann auf die Browsererweiterung geklickt werden, welche Ihnen die gefundenen Entitäten direkt in den SERPs anzeigen. Auf der rechten Seiten erhalten Sie zusätzlich eine Zusammenfassung mit denjenigen Entitäten, die für diese Suchanfrage am meisten gefunden wurden.

 

Dandelion in der Google Suche

Screenshot: Google

Entity-Salience zeigt die Wertigkeit von links oben nach rechts unten in absteigender Reihenfolge an. Mit diser Anzeige sehen Sie auf einen Blick, welche Entitäten einen besonderen Fokus verdient haben und in welchem Zusammenhand sie zueinander stehen. Sie wissen, welche ähnliche Fragen der Google Algorithmus in den “Nutzer fragten auch”-Boxen automatisch zu diesem Thema generiert und welche Entitäten bei den Top-Seiten hervorgehoben werden. Mit diesen Informationen können Sie Ihren Content optimieren.

13.4 Optimierung des Contents

Neben der Dandelion API zeigen Ihnen auch der entsprechende themen-relevante Wikipedia-Eintrag sowie die “Nutzer fragen auch”-Box, wie Sie Ihren Content bestmöglich optimieren können. In Wikipedia können Sie durch interne Verlinkungen Rückschlüsse auf Entitäten ziehen. Die Fragen, die andere Nutzer auch stellten, können Sie als Zwischenüberschriften verwenden. Vergleichen Sie Ihre Entitäten mit denen der Top-Ergebnisse für Ihr Keyword und versuchen Sie, das Muster nachzustellen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie inhaltlich ähnlich relevant wie Ihre größten Konkurrenten sind.

14. Warum guter SEO Content alleine nicht reicht

Hochwertiger SEO Content allein ist keine Garantie, mit Ihrer Website im Suchmaschinenranking einen guten Platz zu erzielen. Denn für Google und Co. sind auch Backlinks ein wichtiges Indiz, an dem sie relevante Inhalte erkennen. Backlinks funktionieren ähnlich wie Empfehlungen oder Mund-zu-Mund-Propaganda. Wenn Nutzer Inhalte mit anderen teilen, scheinen die Informationen ganz offensichtlich nützlich zu sein. Und genau das machen sich die Suchmaschinen zunutze, um die Qualität ihrer Suchergebnisse zu verbessern.

Qualitativer Content mit Mehrwert schafft die Grundlage für das Linkbuilding, gibt dem Linkgeber ein gutes Bauchgefühl und überzeugt auch den Nutzer, der dem Link folgt.

Wie Sie merken, geht SEO Content und Linkbuildung Hand in Hand. Das eine hat ohne den anderen keinen Sinn.

Mehr Informationen zu Linkbuilding erhalten Sie in unserem Blog-Artikel.

15. FAQ 

Was ist SEO Content?

SEO Content ist durch seine Suchmaschinenoptimierung in organischen Suchanfragen auffindbar und generiert organischen Traffic.

Welche SEO Content-Arten gibt es?

Prinzipiell werden unter SEO Content jegliche Text-, Bild- und Videoinhalte verstanden. Die häufigsten unter ihnen sind Whitepapers und Artikel, Blogeinträge, Infografiken, Illustrationen, Produktbeschreibungen, Landing Pages und FAQs.

Warum ist hochwertiger SEO Content wichtig?

Durch die Suchmaschinenoptimierung wird SEO Content in Suchmaschinen leichter gefunden. Allerdings muss sich das für die Nutzer auch lohnen und der Content relevant sein. Um seine Suchergebnisse qualitativ zu verbessern nutzt Google Indizien wie die Absprungrate.

Hat Google Anforderungen an SEO Content?

Ja. Google möchte seinen Nutzern bestmögliche Antworten auf ihre Suchanfrage bieten. Deshalb sollte Content nach der E-A-T Formel erstellt werden. Formelle Aspekte wie Sinnabschnitte, sinnvolle Überschriften oder Bilder erleichtern dem Besucher das Lesen.

Wie lang ist erfolgreicher SEO Content?

Die eine optimale Länge für SEO Content gibt es nicht. Die Ergebnisse von Studien reichen über eine 7-minütige Lesedauer bis hin zu einer Spanne von 3.000 bis 10.000 Wörtern. Desktop- und Smartphone-Nutzern scheinen außerdem verschiedene Textlängen zu präferieren.

16. Fazit

Guten SEO Content zu erstellen, der Kunden und Suchmaschinen gleichermaßen begeistert, erfordert Zeit und Kreativität. Auch wenn der Nutzen von besseren Texten, einzigartigen Bildern und Qualitäts-Videos sich nicht unbedingt sofort in besseren Zahlen niederschlägt: Die Investition in hochwertigen Content ist eine Investition in die Zukunft und in bessere Zahlen für Ihr Business. Begreifen Sie Google außerdem als Partner bei der Generierung hoher Besuchszahlen – und nicht als Maschine, die es mit Spamming auszutricksen gilt. Suchmaschinenoptimierte Texte sind verständlich geschrieben, haben einen klaren Themen-Fokus und sind optimal formatiert. Außerdem sind sie perfekt mit bereits vorhandenem Content vernetzt.

Wenn Sie nicht die Zeit haben, um regelmäßig für frischen SEO Content auf Ihrer Website zu sorgen, fragen Sie uns. Gerne machen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihren Online-Shop, Ihre Firmen-Website oder Ihren Blog. Wenn Sie außerdem noch Fragen zu unseren Tipps in diesem Handbuch haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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