B2B – Der große B2B SEO Guide

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1. Einleitung

Suchmaschinenoptimierung (SEO) gehört nach wie vor zu einem der wichtigsten Kanäle für B2B-Marketing. Auch im B2B Geschäft suchen User bei Google nach Produkten und Dienstleistungen. Folgende Studien zeigen, wie wichtig SEO für B2B-Anbieter ist:

  • Rund 64 % der Marketer investieren aktiv Zeit in die Suchmaschinenoptimierung (SEO). (HubSpot, 2020)
  • 51 % der befragten Käufer gaben an, dass sie Google für die Recherche nutzen, wenn sie einen Online-Einkauf planen. (Think with Google, 2019)
  • 68 % der Online-Erfahrungen beginnen mit einer Suchmaschine. (BrightEdge)
  • Mittels SEO wird 1000 %+ mehr Traffic generiert als durch die organische Reichweite in den sozialen Medien. (BrightEdge)
  • 96 % des weltweiten Traffics wird durch die Google-Suche, Google Images und Google Maps generiert. (Sparktoro)
  • 75 % der Marketer halten ihre SEO-Taktik für „extrem effektiv“ oder „sehr effektiv“, um ihre Marketingziele zu erreichen (HubSpot, 2021)
  • 89 % der B2B-Suchenden nutzt das Internet während der Suche nach Anbietern (thinkwithgoogle)

Im B2B Bereich sind viele übliche Werbeformen nicht so relevant wie beim B2C-Marketing. So bieten sich beispielsweise Radio- oder TV-Werbung weniger an. Die Kaufentscheidungswege sind häufig deutlich länger als im B2C-Bereich – nicht selten vergehen zwischen der ersten Suche und dem Vertragsabschluss 6 bis 24 Monate. Die Entscheidungswege bei Endverbrauchern verlaufen im Regelfall viel schneller.

Trotz der Priorität von SEO schaffen es die wenigsten Unternehmen diesen wichtigen Kanal für sich zu nutzen:

Webseiten mit traffic

Copyright © Ahrefs | Webseiten mit/ohne Traffic

Es ist entscheidend für B2B-Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden zu werden – insbesondere in folgenden Fällen:

  • Wenn User nach Problemen suchen, die von Ihrer Firma gelöst werden können, z. B. „Schlechte Google Rankings“.
  • Bei der Suche nach themenrelevanten Keywords, z. B. „Was ist eine Sitemap.xml“ oder „Mitarbeiterbindung verbessern“.
  • Wenn User nach der konkreten Dienstleistung oder Produkt suchen, z. B. „SEO Agentur München“, „Steuerkanzlei München“ oder „CRM-Tool“.

Warum ist es so wichtig, bei Suchmaschinen gefunden zu werden?

Die Antwort liegt auf der Hand. Nicht jede Firma sucht zu jeder Zeit nach B2B-Leistungen oder B2B-Produkten. Umso wichtiger ist es deshalb, gezielt von möglichen Kunden gefunden zu werden, die derzeit nach Dienstleistungen oder Produkten suchen. Dies kann bestens via Suchmaschinen erreicht werden. Nehmen wir den Suchbegriff „ERP System“ als Beispiel.

  • Im Jahr 2020 gab es in Deutschland ca. 3,03 Mio. Firmen. Viele davon benutzen kein ERP System. Wenn Sie diese durch Cold-Calling, Werbeflyer oder andere Maßnahmen kontaktieren würden, wäre der Großteil der Firmen nicht an einem ERP System interessiert. Die Streuverluste sind also enorm und das macht die Werbemaßnahmen ineffizient.
  • Die anderen Firmen haben vielleicht schon ein ERP System mit einem Jahresvertrag und können, selbst wenn sie wollten, gar nicht so schnell den Anbieter wechseln.
  • Wieder andere Firmen haben schlichtweg kein Interesse, da dies, verschuldet durch die Größe des Unternehmens oder die Art der Branche, eine überflüssige Investition wäre.
  • Und der letzte Teil der Firmen fände es vielleicht interessant, hat aber noch kein Budget dafür eingeplant. Hier müssten Sie dann sehr lange warten. Am Ende gibt es vielleicht irgendwann ein Budget für das neue System. Logischerweise holen sich die Firmen dann mehrere Angebote ein und nehmen, vor allem wenn noch wenig Erfahrung mit diesen Systemen existiert, das günstigste. So hatten Sie viel Aufwand und wenig bis gar keinen Ertrag.
  • Die Firmen, die bei solchen Offline-Werbemaßnahmen oder Kaltakquisen zeitnah einen Vertrag abschließen, sind Ausnahmefälle bzw. Lucky-Punches.

Der größte Vorteil durch SEO und auch SEA (egal ob B2B oder B2C) liegt also darin, dass nur die User Sie finden, die bereits gezielt nach dem suchen, was Sie und Ihre Firma anbieten. Deshalb werden diese Kanäle auch „Pull-Kanäle“ genannt. Dort haben Sie am wenigsten Streuverlust und das ist einer der Gründe, warum Google heute zu den wertvollsten Firmen der Welt gehört. Es war ein Quantensprung im Marketing und im Vertrieb, dass die potenziellen Kunden erstmals zum Werbetreibenden kommen und nicht andersherum. Bei keinem anderen Online-Marketing-Kanal ist das der Fall.

Dazu kommt, dass SEO als einziger Werbekanal wirklich nachhaltig ist. Während Sie bei nahezu allen anderen Werbemaßnahmen immer nur Traffic erhalten, wenn Sie dauerhaft bezahlen, ist das bei SEO anders. Die Kosten bleiben hier immer gleich, während Traffic, Leads und Umsatz laufend mehr werden – eine professionelle Umsetzung natürlich vorausgesetzt. Im SEA hingegen bezahlen Sie pro Monat und erhalten immer die gleiche Anzahl an Klicks. Wenn Sie SEA deaktivieren, haben Sie keinen Traffic mehr, im SEO schon.

Hier sehen Sie einen klassischen Verlauf von SEA Kampagnen. Anfänglich werden die Kampagnen optimiert, z. B. indem Keywords und Anzeigentexte, die nicht performen, aussortiert werden und andere gut laufende Bereiche perfektioniert werden. In den ersten 2-4 Monaten sind häufig die größten Performance-Zuwächse erkennbar. Irgendwann fährt sich die Performance etwas fest und ohne Budget-Erhöhungen ist keine weitere Umsatzsteigerung erreichbar.

Copyright © OSG | SEA Kampagnen im Verlauf

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Im SEO sieht es anders aus. Hier bleiben die Kosten, falls kein Relaunch durchgeführt wird, stets gleich, während sich die Umsätze laufend erhöhen.

Copyright © OSG | SEO Entwicklung

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Kürzen Sie das SEA-Budget und stellen SEA-Kampagnen ein, erfahren Sie einen starken Rückgang des Traffics auf Ihrer Webseite. Kürzen Sie hingegen, das SEO-Budget, haben allerdings davor über einen längeren Zeitraum SEO betrieben, erhalten Sie weiterhin Traffic auf Ihrer Seite. Das macht SEO einzigartig.

Auch hier kann diese Entwicklung beobachtet werden:

Copyright © OSG | SEO und SEA im Vergleich

Copyright © OSG | SEO und SEA im Vergleich

Erfahren Sie mehr zu den Unterschieden zwischen SEO und SEA in unserem Blog-Beitrag:

Zum Blog-Beitrag

2. Hürden für B2B-Firmen

Trotz der beeindruckenden Vorteile und der enorm hohen Priorität von Google lässt sich feststellen, dass sehr viele B2B-Firmen SEO nicht für sich nutzen. Viele B2C-Firmen betreiben bereits seit über 10 Jahren SEO und Online-Marketing, teilweise auch mit mehreren fest angestellten Online-Experten.

Ein von Vodafone in Auftrag gegebener Bericht zeigt: Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland hinken in der Digitalisierung stark hinterher, viele wurden durch die Corona-Pandemie sogar noch weiter zurückgeworfen. Die Digitalisierung hat um fünf Prozentpunkte abgenommen und liegt im Vergleich zu 2019 jetzt bei nur 62 Prozent – das ist allenfalls ungenügend. Ausgewertet wurde im sogenannten Digital Intensity Index (DII) der Zugang zu zwölf digitalen Technologien und verwandten Faktoren (u. a. zu schnellem Breitband und ICT-Spezialisten). Erfüllte ein Unternehmen mindestens vier Punkte, galt die “Basic Digital Intensity” als erreicht. Das war bei deutschen Firmen nur noch in 62 Prozent der Fall.

Auch andere Studien bestätigen dieses Problem:

  • Eine Umfrage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) besagt, dass bei rund 60 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Digitalisierung noch Zukunftsmusik ist.
  • Eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom Angang 2020 ergab, dass sich 58 % der CEOs und Vorstände deutscher Unternehmen als Nachzügler in Sachen Digitalisierung einstufen.

SEO ist gerade für B2B-Anbieter fast noch wichtiger als für B2C-Firmen. H&M z. B. kann viel Reichweite durch Social Media Marketing auf Instagram und TV- oder Offline-Werbung erreichen. Das ist bei B2B Firmen anders.

Die Gründe, warum einige B2B Firmen noch nicht aktiv sind, sind vielfältig:

1. Viele B2B Firmen hinken nicht nur im SEO, sondern in der kompletten Digitalisierung hinterher.

Digitalisierung heißt nicht, dass Sie eine Website haben und einen SEO-Manager einstellen. Digitalisierung heißt ein Unternehmen zukunftsfähig auszurichten. Hierzu werden vor allem drei Dinge benötigt:

  • Ressourcen: Interne Experten und Dienstleister für SEO, Content, Website-Entwicklung und SEO Beratung
  • Langfristiges Budget: SEO soll nicht nur für sechs Monate betrieben werden, sondern langfristig. Digitalisierung und auch SEO ist ein nie endendes Projekt.
  • Technologien: Mithilfe von Tools sollte das eigene Team z. B. in Bereichen wie Security, Reporting, Content, Linkaufbau, Technik usw. unterstützt werden. Selbst ein gutes Team kann ohne passende Technologien scheitern.

Weitere Informationen rund um die Digitalisierung im deutschen Mittelstand finden Sie in diesen Artikeln:

https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/digitalisierung-im-deutschen-mittelstand-ungenugend/

https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/corona-und-die-digitalisierung-die-pandemie-beschleunigt-die-digitale-transformation/

Wichtig: Durch die Corona-Pandemie haben zwar vielen Firmen erkannt, dass Online-Marketing und SEO wichtig sein. Die Budgets, um hier aktiv zu werden, fehlen häufig dennoch. Prüfen Sie deshalb die Möglichkeiten von Förderprogrammen wie „go-digital“. Die OSG ist hier beispielsweise autorisiert diese Fördermittel für Sie zu nutzen. Der Staat zahlt bis zu 50 % (max. ca. 16.000 €) für Ihre SEO.

2. Eine weitere wesentliche Hürde ist, dass B2B SEO nicht gerade trivial ist. So zeigt eine Studie von Google, dass Käufer in der Regel ca. 12 Suchanfragen durchführen, bis sie Kontakt mit einer B2B-Website aufnehmen (Quelle: thinkwithgoogle). Das heißt:

  • Ihre Website muss erst mal gefunden werden und
  • Ihre Website muss überzeugen, damit sich der Interessent auch bei Ihnen meldet und nicht bei einem Marktbegleiter.

3. Häufig haben B2B Keywords wenig Suchvolumen. Es bedarf also einer smarten B2B SEO-Strategie, um für ausreichend viele aber relevante Keywords gut gefunden zu werden, damit am Ende genug Traffic erzeugt werden kann, um Ihre Umsatz-Ziele erreichen.

Selbst wenn sich der Interessent bei Ihnen gemeldet hat (wenn es so weit gekommen ist haben Sie schon sehr viel richtig gemacht), dauert es trotzdem häufig weitere 6-24 Monate bis eine Beauftragung erfolgt. Das kann bei der Beauftragung eines Steuerberaters oder Anwälten anders sein als bei der Beauftragung einer neuen Warenwirtschaftslösung oder Aufträgen mit höherem Volumen und einer größeren Abhängigkeit.

4. Oft gibt es bereits viele Anbieter auf dem Markt, die im SEO schon längere Zeit aktiv sind. Für nahezu jedes Keyword gibt es bei Google mittlerweile eine Vielzahl von Websites, die versuchen auf Seite 1 zu gelangen. Seite 1 bei Google ist eine der spannendsten Bestenlisten! Deshalb müssen Sie versuchen perfektes SEO für Ihr B2B-Business aufzubauen, damit Sie sich hier durchsetzen können.

Copyright © OSG | Für jedes Keyword exisitieren viele Seiten

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Einige der Firmen geben hier frühzeitig auf. Das liegt unter anderem auch daran, dass mehrfach unseriöse SEO-Agenturen beauftragt wurden, die Erfolge ausbleiben und die Geschäftsleitung dann SEO nicht mehr verfolgen möchte.

In diesem eBook finden Sie Tipps, um die richtige Agentur zu finden: Zum eBook

3. Wie werden B2B-SEO-Projekte am besten gestartet?

Allgemein

Im Grunde müssen beim B2B-SEO die gleichen Regeln beachtet werden wie für B2C. Google bewertet jede Seite anhand des gleichen Algorithmus.

Es geht bei allen SEO-Projekten im Wesentlichen um die Bereiche Keywords, Technik, Content und Backlinks. Der Prozess für ein optimales SEO-Projekt ist für B2C- und B2B-Projekte genau gleich:

Copyright © OSG | Ablauf eines B2B SEO Projektes

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Während Produkte und Leistungen für Endverbraucher meist doch recht einfach erklärt sind, wird es im B2B-Bereich häufig viel spezieller. Es ist wichtig den Kunden, die Produkte, Leistungen und die Zielgruppe richtig zu verstehen, damit passende Keywords, Inhalte und Konzepte erstellt werden können.

  • Was grenzt die Firma zum Wettbewerb ab
  • Welche Produkte/Dienstleistungen werden angeboten
  • Gibt es saisonale Besonderheiten
  • Wer ist die Zielgruppe
  • usw.

In diese Bereiche müssen sich Online-Experten aus unserer Agentur bspw. einarbeiten:

B2CB2B
Handy-VerträgeSoftwarelizenzierung für Konzerne
T-ShirtsRecyclinglogistik für Auto-Batterien
AltersheimDSGVO-SAAS-Tool
Urlaubs-PortalEmbedded-PCs für die Industrie
Handy-HüllenHochleistungs-Scanner für Bibliotheken
Fitness-ShopLüfter für Krankenhäuser
Augenlaser-KlinikAntibakterielle Versiegelung

Vor allem die Texterstellung und Keywordanalyse sind im B2B-Bereich deutlich anspruchsvoller. Aus diesem Grund erhält jeder Kunde bei uns einen festen Ansprechpartner, der sich dann intensiv einarbeitet und informiert.

Tipp

Häufig kennen sich die Ansprechpartner in den B2B-Firmen besser mit deren Produkten und Leistungen aus. Diese haben aber nur selten das Know-how, um suchmaschinenoptimierte Texte zu erstellen. In der Performance Suite haben wir eines der umfangreichsten Content Tools, womit jede Firma einfach und schnell optimale SEO-Texte erzeugen kann. Weitere Infos hier: https://www.performance-suite.io/content-tool/. So können Sie intern Know-how aufbauen und selbst SEO-Texte erstellen, die fachlich perfekt sind – und das ohne weitere Abstimmung zwischen Ihnen und externen SEO Agenturen oder Experten.

Weitere Infos zum Content Tool: Content Tool

Ist-Stand ermitteln

Prüfen Sie zunächst, wo Sie im SEO stehen und überlegen Sie sich:

  1. Welche Keywords könnten interessant sein? Sie können sich hier ein paar Ideen kostenlos holen: https://www.onlinesolutionsgroup.de/kostenloser-keyword-planner/. Nutzen Sie bitte nie Keywords wie CRM, SEO, usw. – die relevanten Keywords sollten nie zu allgemein sein, sondern schon aus 2-3 Wörtern bestehen.
  2. Wer sind Ihre Wettbewerber? Schauen Sie am besten wer für Ihre Keywords bereits gut gefunden wird.
  3. Ist Ihre Website noch aktuell? Ist sie besser oder schlechter als die Ihrer Marktbegleiter? Ohne eine gute Website macht es wenig Sinn gut gefunden zu werden.
  4. Haben Sie intern Ressourcen? Egal ob Sie ein SEO-Projekt starten oder eine neue Website aufbauen möchten, benötigen Sie intern Ressourcen, um die Projekte zu steuern.
  5. Lassen Sie einen Kurz-Audit erstellen damit Sie wissen, wo Sie stehen. Das können Sie z. B. bei uns für ca. 8 Stunden inkl. PDF und Besprechung buchen. Das könnte grob und vereinfacht dargestellt so aussehen:

Copyright © OSG | Kurz-Audit

Tipp

Starten Sie also bitte nicht einfach mit SEO, sondern bereiten Sie sich erst einmal darauf vor. Sonst sind Sie ein gefundenes Fressen für einen der vielen unseriösen SEO-Anbieter auf dem Markt. Sich selbst über den Ist-Stand im Klaren zu sein, ist genauso wichtig wie die richtige Agentur zu wählen. Weitere Tipps hierzu finden Sie in unserem eBook.

Personas erstellen

Im B2B-Marketing ist es sehr wichtig seine Buyer Personas genau zu definieren. Die fiktiven Personen, die Sie auf Basis Ihrer echten Kunden, aber auch Userdaten (z. B. aus Google Analytics) erstellen, sollen Ihre Wunschkunden beschreiben. Im SEO-Marketing lassen sich daraus die optimalen Targeting-Strategien, Inhalte, Landingpages und Werbemittel ableiten.

Copyright © OSG | Erstellung von Personas

Copyright © OSG | Erstellung von Personas

Keywords

Im SEO dreht sich alles um die richtigen Keywords. Nur so erreichen Sie die relevanten User. Der Großteil der Firmen und SEO-Agenturen führt eine Keyword-Analyse nur zu Beginn des Projekts durch und aktualisiert bzw. beobachtet diese nicht. Manche SEO-Agenturen konzentrieren sich auf die Optimierung von Keywords die evtl. schnelle Rankingverbesserungen versprechen, aber wenig Suchvolumen haben. So können die SEO-Agenturen ihren Kunden schnelle Erfolge aufzeigen, die aber keinen wirklichen Nutzen generieren, da kaum Traffic über solche Keywords entsteht. Aus diesem Grund sollte das Unternehmen selbst auch einen Blick auf die Auswahl der Keywords werfen und die Begriffe mit auswählen, die auch wirklich gesucht werden.

Es gibt unzählig viele und immer wieder neue Suchbegriffe, die für Ihr Unternehmen relevant sein können. Teilweise ändert sich auch der Sprachgebrauch und oder das Suchvolumen mit der Zeit. Um kontinuierlich zu wachsen, sollten regelmäßig neue Keywords identifiziert werden.
Die Keyword-Recherche muss also ein iterativer Prozess werden. Hierfür sind Tools nötig, die echte User-Daten von Google erhalten und so einfach zu bedienen sind, dass alle Mitarbeiter neue Keywords ermitteln und speichern können. Dabei ist es von Vorteil, wenn das Tool den gesamten Prozess der Keyword-Analyse abbildet:

  • Keywords finden
  • Content einplanen
  • Content erstellen
  • Backlinks für den Content finden
  • Erfolge auswerten

Hinweis: In der Performance Suite gibt es zum Beispiel einfache Möglichkeiten, um passende Keywords zu finden. Die Informationen kommen direkt von Google und sind somit echte Userdaten.

Verwandte Suchanfragen: Für jedes Keyword, das im Monitoring hinterlegt ist, erhalten Sie weitere Keyword-Vorschläge. Die Daten werden täglich bei Google geprüft und ergänzt. Auch ohne jegliches SEO Know-how kann der User weitere Keywords finden und ergänzen. 

Copyright © OSG | Verwandte Suchanfragen: Für jedes Keyword, das im Monitoring hinterlegt ist, erhalten Sie weitere Keyword-Vorschläge. Die Daten werden täglich bei Google geprüft und ergänzt. Auch ohne jegliches SEO Know-how kann der User weitere Keywords finden und ergänzen.

Copyright © OSG | Sie können über die Keyword-Ideas weitere Keywords finden und einfach ergänzen. Copyright © OSG | Sie können über die Keyword-Ideas weitere Keywords finden und einfach ergänzen. 

Copyright © OSG | Sie können über die Keyword-Ideas weitere Keywords finden und einfach ergänzen.

Copyright © OSG | Über die Verbindung zur Seach Console erhalten Sie noch mehr Keyword-Ideen, die Sie speichern können.

Copyright © OSG | Über die Verbindung zur Seach Console erhalten Sie noch mehr Keyword-Ideen, die Sie speichern können.

Tipp

Selbst wenn Sie sich für die Unterstützung einer SEO-Agentur entscheiden, was vor allem bei neuen SEO-Projekten Sinn macht, sollten Sie sich selbst auch informieren und mit geeigneten Tools ausstatten. Vor allem, wenn Sie SEO neu einführen möchten, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer kompetenten Agentur, da diese natürlich bereits mehr Erfahrung hat und Sie sich so viel Zeit und Geld für unnötige Fehler sparen.

Informieren Sie sich in diesem eBook, auf was es bei der Zusammenarbeit mit einer SEO-Agentur ankommt und erfahren Sie in unserem Webinar, wie Sie die größten SEO-Inhouse-Fehler vermeiden.

Wie bereits mehrfach erwähnt, haben die B2B-Keywords meistens ein geringeres Suchvolumen. Im B2C gibt es grundsätzlich ca. 84 Mio. Endverbraucher in der Bundesrepublik, Firmen dagegen gibt es ca. 3 Millionen. Es ist also klar, dass die Keywords seltener gesucht werden.

Hier ein paar Beispiele:

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Copyright © OSG | Agentur-Begriffe in Kombination mit München (transaktionsorientiert)

Copyright © OSG | SEO- und Online-Marketing-Keywords in Kombination mit B2B-Begriffen (informationsorientiert)

Copyright © OSG | Tool-Begriffe im Bereich SEO (transaktionsorientiert) – das Keyword „SEO Tool“ wird ca. 2.900 Mal gesucht pro Monat.

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Häufig gibt es auch das Problem, dass es gewisse Überschneidungen oder Abgrenzungsprobleme mit B2C gibt. So suchen z. B. auch Endverbraucher nach Begriffen rund um das Entsorgen von Batterien. Hier sind jedoch Auto-Batterien von Elektro-Autos gemeint:

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Copyright © OSG | Keyword Suchvolumen

Grobe Berechnung:

Viele SEO-Agenturen und SEOs machen folgenden Fehler. Es werden zu wenig Keywords gewählt, die in Summe zu wenig Suchvolumen ergeben. Wenn Sie z. B. 40 Keywords mit einem durchschnittlichen Suchvolumen von 70 Anfragen pro Monat haben, ergibt das ein Gesamtvolumen von:

40 Keywords à 70 SV = 2.800 Suchanfragen pro Monat

Wenn Sie im SEO auf Seite 1 ranken, können Sie mit durchschnittlich 10 % Klickrate rechnen. Wie viel Klickrate Sie genau bekommen, können Sie in der Google Search Console auswerten. Die performance-suite.io Website rankt z. B. dauerhaft bei Google für das Keyword „Content Tool“ auf Platz 1 und hat eine Klickrate von 2 %.

2.800 Suchanfragen pro Monat x 10 % Klickrate = 280 Besucher pro Monat.

Wenn Ihre Website zudem benutzerfreundlich ist, können Sie mit einer Conversionrate (Verhältnis Klicks zu Kontaktaufnahme) von einem Prozent rechnen. Schlechte Website haben eine geringere CR und gute Websites eine höhere. Es hängt aber auch viel vom Angebot ab. Wenn Sie schlechte Produkte und/oder Preise bieten, wird sich eventuell auch trotz guter Website keiner bei Ihnen melden.

280 Besucher x 1 % Conversionrate = 2.8 Anfragen pro Monat.

Beispiel:

Copyright © OSG | Keyword Traffic

Copyright © OSG | Keyword Traffic

Hier sehen Sie, dass bei einem Keyword mit einem monatlichen Suchvolumen von 2.900, lediglich 15-17 Besucher pro Monat generiert werden. Das Ranking variiert hier auf Platz 3-7. Bei einer durchschnittlichen Klickrate von 10 % auf Seite 1 müssten hier 290 Besucher pro Monat generiert werden. Das ist aber nicht der Fall und variiert pro Keyword und Branche. Vor allem, wenn viele Google-Ads-Anzeigen vor den organischen Ergebnissen erscheinen.

Je nach Branche benötigen viele B2B-Firmen 2-10 Anfragen, um einen Kunden zu gewinnen. Viele Firmen möchten auch nicht jeden Kunden in die Betreuung aufnehmen. Häufig ist z. B. auch zu wenig Budget vorhanden.

Sie sehen an dem Beispiel das anhand dieser Keyword-Auswahl von 40 Keywords überhaupt nicht ausreichend Umsatz generiert werden kann.

Tipp

Nutzen Sie einen Mix aus informationsorientierten Keywords mit viel Suchvolumen und transaktionsorientieren Keywords, die meistens leider weniger Suchvolumen haben. Gehen Sie das Rechenbeispiel durch und prüfen Sie, ob das überhaupt lukrativ für Sie werden kann.

Die Keywords spielen für SEO und vor allem für SEO-B2B eine große Rolle. Deshalb brauchen Sie hier ein optimales Keyword-Tool, das nicht nur Ihre Keywords laufend prüft, sondern auch automatisch neue Keyword-Vorschläge ermittelt, damit Sie laufend neue Keywords finden. Ein solches Keyword-Tool ist z. B. in der Performance Suite integriert. Mehr Infos hier: https://www.performance-suite.io/keyword-ranking-tool/. Je mehr Keywords Sie finden, desto mehr SEO-Reichweite können Sie aufbauen.

In der Performance Suite prüfen wir z. B. jeden Tag das Google-Ranking und speichern dann alle relevanten Informationen wie „User suchten auch“ oder „Fragen“. Dadurch erhalten wir für jedes hinterlegte Keyword täglich weitere Vorschläge und unsere Kunden wie auch die SEO-Account-Manager können so spielend einfach weitere Keywords finden, ergänzen und auch den Content dazu einplanen. Hier ein paar Beispiele für das Keyword „SEO Tool“:

Copyright © OSG | Keyword Vorschläge für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword Vorschläge für das Keyword “SEO Tool”

Erfahren Sie mehr zu unserem Keyword-Tool: Keyword-Tool

B2B-Content für die SEO

Im B2B Bereich muss der Content unterschiedliche Personas (Zielgruppen) an verschiedenen Stellen des Kaufprozesses ansprechen. Die unterschiedlichen Absichten und Bedürfnisse müssen richtig eingeschätzt werden, um die Keywords zu finden, die auf den tatsächlichen Anforderungen der B2B-Kunden zu jedem Zeitpunkt der Kaufreise basieren. Auf der Basis der Keywords können die optimierten Inhalte formuliert werden, die benötigt werden, um die Kundenanforderungen an jedem Punkt ihrer Reise zu erfüllen.

Überlegen Sie für welche Personen und Zielgruppen welche Inhalte und Themen relevant sind. SEO ist nur ein Teil der gesamten Content-Strategie.

Copyright © OSG | Keyword Vorschläge für das Keyword

Copyright © OSG | B2B Content Personas

Es ist eine ausgefeilte B2B-Contentstrategie nötig, die auf einer ordentlichen Keyword- und Persona-Analyse basiert:

Copyright © OSG | Keyword- und Persona-Analyse

Hier im Bild ist gut zu sehen, wie verschiedene Keywords für unterschiedliche Suchintentionen über verschiedene Textarten abgebildet werden.

Der Inhalt auf Websites muss für Suchmaschinen- und B2B-Käufer optimiert werden. Der Content bietet eine Chance, zukünftige Käufer davon zu überzeugen, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Zwar sollte der Content für die Suche optimiert sein, aber er sollte auch auf die potenziellen Käufer abgestimmt sein.

Für B2B-SEO können Informationen wie Produktspezifikationen, Verfügbarkeit, Preisgestaltung und Werbung wichtiger sein. Bei SEO im B2B Bereich ist die Bereitstellung von Inhalten, die den Bedürfnissen der potenziellen Käufer entsprechen, unabhängig von der Phase des Kaufprozesses unabdingbar. Die Komplexität der Produkte und Services wirkt sich auf den Inhalt der Webseite aus. Spezifikationen und Funktionen sollten in der Regel beschrieben und Informationen hinzugefügt werden, die den Interessenten helfen, das Produkt zu verstehen. Detaillierte Beschreibungen, Bilder und Produktvideos sind nicht nur für Besucher hilfreich, Sie helfen auch den Suchmaschinen bei der Einordnung einer Webseite.

Potenzielle Kunden, die noch Fragen haben, sollten in der Lage sein, das Unternehmen einfach über die Website zu kontaktieren. Es sollten nicht nur ausreichend Informationen zur Verwendung des Produkts bereitstehen, sondern das Vertriebsteam und die Produktspezialisten sollten auf Fragen von Interessenten vorbereitet werden.

Tipp

Das Kernthema sollte auf der Website durchdacht behandelt werden, da der User im B2B-Bereich häufig an der wesentlichen Dienstleistung oder dem Produkt interessiert ist. Die Unterseiten zu den Details sollten aber ebenfalls auf die Bedürfnisse des Users abgestimmt werden. Die Bedürfnisse können, je nach Branche, variieren. Es geht wie auf jeder Website darum, den User von seinen Kompetenzen zu überzeugen und sich vom Wettbewerber abzuheben.

Für jedes der ausgearbeiteten Keywords benötigen Sie nun aber auch Inhalte. Ohne Content gibt es kein Ranking.

Hier sollten Sie eine holistische Content-Strategie erzeugen und verschiedene Content-Arten nutzen. Das kann z. B. so aussehen.

Es gilt hier für jedes Keyword auch die geeignete Content-Art zu finden. Für transaktionsorientierte Keywords sollten Landingpages erstellt werden, die dann auch via A/B-Test optimiert werden. Für informationsorientierte Keywords nutzen Sie eher einen Blog, Ratgeber oder ein Glossar.

Copyright © OSG | Content-Arten

Copyright © OSG | Content-Arten

a. So könnte z. B. ein Glossar gestaltet werden

Copyright © OSG | Beispiel eines Glossars

Copyright © OSG | Beispiel eines Glossars

https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/glossar/i/

b. Blog

Über einen Blog bzw. ein Magazin können viele informationsorientierte Keywords abgedeckt werden. Diese haben häufig das höchste Suchvolumen, leider aber auch die geringste Conversionrate, da die User primär auf der Suche nach Informationen sind und noch nicht konkret nach einem Anbieter suchen.

Copyright © OSG | Mögliche Blog-Strategie

Copyright © OSG | Mögliche Blog-Strategie

Beispiel von Themen für ein B2B IT-Unternehmen – Erstellen Sie anhand der Keywords einen Themenplan:

ThemaWocheWortzahl
Intel Kabylake Prozessoren – Der Unterschied zwischen Core i3, i5 und i7KW 41950
Die Macht des RAMs – Wann ist wie viel Arbeitsspeicher nötigKW 42900
Effizienter Arbeiten – Nützliche Shortcuts in MS WindowsKW 43900
Maßgefertigt – Die Vorteile eines individuell zusammengestellten PCs KW 44950-1050
Draußen unterwegs – Wann ist welches Outdoor Tablet sinnvollKW 45900
Viel Leistung im kompakten Format – Was können UltrabooksKW 461000
Schnell, schneller, SSD – Wie SSD-Speicher den Rechner beschleunigenKW 47 950
Was ist ein Industrie PC?KW 48900
Rugged Notebooks – Draußen sicher unterwegsKW 49930
Backup-Server – NAS Server als LösungKW 50950
Industrie PCs im Vergleich – Wann eignet sich welches Modell?KW 51950-1050
Was leistet Antivirensoftware für Unternehmen?KW 52900

c. Was beim Content zu beachten ist

Damit Inhalte bei Google ranken können, sind eine Vielzahl an Kriterien einzuhalten. In Summe sind es über 100 Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Das größte Problem bei der Content-Erstellung ist, dass die Menschen, die sich gut mit den Produkten/Leistungen auskennen, in der Regel keine Ahnung von SEO haben und andersherum die SEO-Redakteure zu wenig Know-how zu den Produkten und Leistungen der jeweiligen B2B-Firma. Dieses Problem lösen Sie am besten durch Schulungen und smarte Tools, die bei der Content-Erstellung helfen und die Texte automatisch auf SEO-Gesichtspunkte prüfen.

Copyright © OSG | B2B SEO-Content

Copyright © OSG | B2B SEO-Content

Tipp

Selbst wenn ausgebildete Texter für fachlich korrekte und wertvolle Texte sorgen, ranken diese bei Google meistens nicht.

Zum Webinar

d. Die wichtigsten Tipps für optimalen SEO-Content

1. Aktualisieren Sie stets die bereits bestehenden Inhalte. Zum einen sollten die Blog-Artikel und Landingpages für die B2B-Zielgruppe aktuell sein, zum anderen ist es positiv für Ihr Ranking. Ihren B2B-Content sollten Sie immer wieder optimieren und perfektionieren. Hier haben wir z. B. eine ältere B2B-Landingpage für das Keyword „Keyword Tool“ aktualisiert.

Copyright © OSG | B2B B2B Landingpage für das Keyword

Copyright © OSG | B2B B2B Landingpage für das Keyword “Keyword Tool”

2. Suchen Sie immer relevante Keywords BEVOR Sie anfangen Content zu produzieren. Nur so wissen Sie, welche Begriffe Ihre User wirklich suchen.

Copyright © OSG | Suchen von Keywords

Copyright © OSG | Suchen von Keywords

3. Beachten Sie den User Intent. Sie benötigen für jedes Keyword die richtige Content-Art. Dabei helfen Ihnen Google oder moderne SEO-Tools.

Wenn ein User z. B. nach „Sitemap.xml“ sucht, möchte er nicht direkt eine SEO-Agentur beauftragen. Zunächst sucht er Informationen, was eine Sitemap ist und eventuell Tools, um eine solche zu erstellen. Sie müssen für so ein informationsorientiertes Keyword also keine Landingpages erstellen, sondern eher einen Blog-Artikel.

Google zeigt ebenfalls viele Informationen an. So sehen Sie beispielsweise, wenn die Shopping-Ergebnisse eingeblendet werden, dass Google das Keyword mit einer Kaufabsicht verbindet. Wird das Local Pack angezeigt, wird es als regionales Keyword eingestuft. Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Zusatzinfos, die Google bei der Suchergebnis-Seite zur Verfügung stellt.

In der Performance Suite sehen Sie pro Keyword, welche Infos angezeigt werden und können sich die Ergebnisse dann auch anzeigen lassen. Das kann helfen den Intent zu verstehen.

Copyright © OSG | Hier können Sie den User Intent ableiten.

Copyright © OSG | Hier können Sie den User Intent ableiten.

4. Die Keyword-Dichte ist nicht tot

Immer wieder wird von diversen SEOs behauptet, dass die Keyword-Dichte in das Jahr 2000 gehört. Dabei ist es vielmehr so, dass diese pauschalen Behauptungen, die seit über 20 Jahren von SEOs ohne jegliche Datengrundlage aufgestellt werden, antiquiert sind. Schauen Sie sich selbst die Fakten und Daten an. In modernen SEO-Tools finden Sie die Information für jedes Keyword und für jede URL, die für das Keyword rankt.

Treffen Sie datengetriebene Entscheidungen. Hier sehen Sie verschiedene B2B-Keywords und wie hoch die Keyword-Dichte auf Seite 1 vs. Seite 9 ist. Dabei fällt sehr schnell auf, dass die Websites, die es auf Seite 1 geschafft haben, das Keyword häufiger nutzen als die Website auf Seite 9. Da die Texte der Websites auf Seite 1 meistens deutlich länger sind sinkt verhältnismäßig die Keyword-Dichte. Sie sehen jedoch, dass die Top-Websites das Keyword einfach häufiger verwenden. So gesehen könnten Sie, wenn Sie sehr spitzfindig sind, behaupten die Keyword-Dichte wäre nicht relevant, sondern die Keyword-Häufigkeit – aber letztendlich ist beides wichtig. Es wäre beispielsweise schlecht, wenn Sie in einem 400-Wörter Text das Keyword 50-Mal verwenden. So hätten Sie eine häufige Nutzung des Keywords, aber eine viel zu hohe Keyword-Dichte. Besser wäre ein längerer Text, mit häufiger Nutzung des Keywords und einer relativ geringen Keyword-Dichte.

Copyright © OSG | Keyword-Dichte und Textlänge

Copyright © OSG | Keyword-Dichte und Textlänge

Hier sehen Sie z. B. die Detail-Seite für einen erstellten Text. Übersichtlich wird angezeigt, dass der erstellte Text für das Keyword „Security Tool“ auf Platz 13 rankt. Die weiteren Keywords darunter (rot) ranken bis auf eine Ausnahme nicht einmal in der Top 100.

Copyright © OSG | B2B Keyworddichte

Copyright © OSG | B2B Keyworddichte

Hier sehen Sie die Keyword-Nutzung in dem Text. Es fällt auf, dass lediglich das Haupt-Keyword „Security Tool“ häufiger genutzt wurde und eine relevante Keyword-Dichte von über einem Prozent hat. Zudem wird das Keyword konsequent in den Meta Tags verwendet. Das ist auch der Grund, warum genau dieses Keyword rankt und die anderen nicht.

Copyright © OSG | Google Insights der Keywords

Copyright © OSG | Google Insights der Keywords

Es gibt keinen perfekten Wert, aber der Schwerpunkt eines Textes muss anhand des Fokus-Keywords festgelegt werden. Wenn Sie wie in diesem Beispiel für „Security-Tool“ ranken möchten, sollte dieses Keyword am häufigsten vorkommen. Google erkennt sonst den Schwerpunkt bzw. die Ausrichtung des Artikels nicht.

Hier sehen Sie z. B. eine zusammenfassende Analyse für das Keyword „Security-Tool“. Analysiert wurden die ersten 100 Ergebnisse, die bei Google ranken. Es wird schnell ersichtlich, dass die Texte in der Top 10 umfangreicher sind und das Keyword häufiger nutzen als die Texte auf der letzten Seite bei Google. Dies nennt sich Datadriven-SEO. Auf diese Fakten und Werte sollten Sie sich bei SEO für Ihr B2B-Business konzentrieren.

Copyright © OSG | Textlänge und Keyworddichte für das Keyword

Copyright © OSG | Textlänge und Keyworddichte für das Keyword “Security Tool”

Tipp

Mit der Performance Suite können Sie alles, was bei Google geschieht, z. B. wie sich die Rankings verändern, welche Seiten steigen, welche Seiten fallen, usw. genau analysieren und so das „Wesen“ und die Arbeitsweise von Google verstehen lernen.

5. SEO ist kein einmaliges Projekt – und die Content-Erstellung auch nicht!

Die meisten Firmen und SEO-Agenturen machen den Fehler, dass laufend neuer Content für SEO erstellt wird. Dieser wird dann online gestellt und nächsten Monat folgen fünf weitere Texte.

Content-Erstellung und -Optimierung sollte ein iterativer Prozess sein und sich nicht nur auf das Erstellen neuer Texte konzentrieren. Es passiert z.B. immer wieder, dass ein paar erstellte Texte nicht wie gewünscht ranken. In diesem Fall ist es effizienter diese vorhandenen Texte nochmal zu optimieren, anstatt neue Texte zu erstellen.

Copyright © OSG | Content-Erstellung und -Optimierung als iterativer Prozess

Copyright © OSG | Content-Erstellung und -Optimierung als iterativer Prozess

6. Nutzen Sie interne Links

Durch eine interne Verlinkung können Sie mit wenig Aufwand Ihre Rankings verbessern. Hier sehen Sie den Ranking-Verlauf eines Textes, der bei Google nicht mehr auffindbar war. Ein einziger interner Link hat dann dazu geführt, dass sich das Ranking schlagartig verbessert hat. Der Aufwand dafür lag bei ca. drei Minuten.

Copyright © OSG | Keyword-Ranking im Verlauf

Copyright © OSG | Keyword-Ranking im Verlauf

Tipp

Die Erfolgsauswertung ist im SEO das A und O. Nur so lernen Sie welche Handlung etwas bewirkt hat und was im SEO wirklich funktioniert.

7. Prüfen Sie, ob Ihre Texte ranken! Nur so lernen Sie was funktioniert und was nicht.

Wie Sie sicher schon beim Lesen des Artikels bemerkt haben, sind für optimales SEO häufig geeignete Technologien nötig. Auch bei der Prüfung der Rankings pro Text handelt es sich um eine technologische Herausforderung. Uns sind derzeit nur sehr wenige Tools bekannt, die alle erstellten Texte laufend auf Erfolg prüfen und in einer einfachen Übersicht darstellen.

Copyright © OSG | Überprüfung der Rankings

Copyright © OSG | Überprüfung der Rankings

Sie sehen hier, ob das Ranking der erstellten Texte fällt oder steigt. Sobald ein Ranking abfällt, können Sie den Text direkt öffnen und anhand neuster Auswertungen und Analysen nachoptimieren.

Natürlich können Sie das auch von externen SEO-Agenturen oder Textern übernehmen lassen, die ebenfalls Zugriff auf die Perfomance Suite bekommen können.

Fazit

Es gibt zahlreiche wichtige Dinge bei der Content-Erstellung zu beachten. Die wichtigsten Fehler finden Sie in diesem Webinar.

Wir empfehlen jeder Firma, völlig unabhängig, ob es um B2B- oder B2C-SEO geht, ein modernes SEO-Content-Tool wie die Performance Suite einzuführen. Egal ob Sie den Content intern über eine SEO-Agentur oder einen externen Texter erstellen lassen, ein Mensch kann unmöglich alle relevanten SEO-Checks durchführen. Dafür ist die Content-Erstellung mittlerweile nicht nur zu kompliziert, sondern kann auch durch den Einsatz moderner Tools signifikant verbessert werden. So zeigt die Performance Suite z. B. automatisch die Fragen an, die User bei Google stellen. Ebenso relevante Podcast, News und vieles mehr. Das hilft nicht nur dem Redakteur bei der Recherche zu dem Thema, sondern reichert auch den Content mit weiteren wichtigen Informationen an und macht diesen für Leser hochwertiger.

In der Performance Suite steckt unsere gesamte Erfahrung aus über 15 Jahren SEO und tausenden von erstellten SEO-Texten. Tests haben gezeigt, dass Texte, die über die Performance Suite erstellt werden, ca. 5-mal schneller und ca. 60 % besser ranken.

Copyright © OSG | Die Content-Maske in der Performance. Sie gibt bei allen relevanten Bereichen im Content einfache Tipps.

Copyright © OSG | Die Content-Maske in der Performance. Sie gibt bei allen relevanten Bereichen im Content einfache Tipps.

Content-Cases aus der Praxis mit der Performance Suite

Wir haben für unsere Website www.onlinesolutionsgroup.de in den letzten Monaten sechs Texte erstellt und alle Texte haben es auf Anhieb in die Top 10 bzw. Top 3 geschafft. Es handelt sich bei allen Keywords um B2B-Keywords. Für jedes Keyword möchten auch einige andere SEO-Agenturen ranken, wovon sich viele ebenfalls mit SEO auskennen.

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “SEO ROI”

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “internationales SEO”

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “Inhouse SEO”

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “eCommerce SEO”

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “Brand Watch Tool”

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “Uptime Tool”

Local SEO

Bei sehr vielen B2B-Suchanfragen wird regional gesucht. Google stuft diese Keywords auch häufig regional ein, weshalb die Google Maps Karte (Local Pack) angezeigt wird. Auch in der SEO-Branche suchen die Firmen häufig nach einer SEO-Agentur in der Nähe.

Es handelt sich also um wichtigen und qualifizierten Traffic. Diesen können Sie kostenlos über ein Google my Business Profil abgreifen.
Das kann dann z.B. so aussehen:

Copyright © OSG | Local SEO für B2B-Unternehmen

Copyright © Google | Local SEO für B2B-Unternehmen

  • Rechts sehen Sie den Google my Business Eintrag
  • Auf Platz 1 sehen Sie die Hauptseite der Online Solutions Group (OSG)
  • Auf Platz 2 wird die Microsite www.seoagentur.de gefunden die ebenfalls zur OSG gehört

Der Traffic der darüber kommt, ist kostenfrei und die User sind meist bereits am Ende des Kaufentscheidungsprozesses.
Google my Business ist aber nicht alles, was bei regionalem SEO möglich ist. Hier einige Tipps:

1. Prüfen Sie Ihre Keywords auch regional. Google prüft bei regionalen Keywords, wo sich der User aufhält, und zeigt dann komplett unterschiedliche SEO-Ergebnisse an. Die Search-Console zeigt leider nur den deutschlandweiten Durchschnitt an. Nutzen Sie also Tools, bei denen Sie Ihre Rankings regional prüfen können. Vor allem, wenn Sie mehrere Standorte haben.

Beispiel 1:

Hier sehen Sie wie unzuverlässig die Rankings aus der Search Console sind. Es gibt große Schwankungen und die Ergebnisse weichen stark ab.

Copyright © OSG | Keyword Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword Ranking für das Keyword “Security Tool”

Copyright © OSG | Keyword Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword Ranking für das Keyword “Local SEO Tool

2. Richten Sie sich ein Google my Business Profil ein und pflegen sie dieses richtig. Ergänzen Sie relevante Infos, Bilder, usw.

Weitere Infos: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/google-my-business-guide/

3. Bauen Sie regionale Backlinks auf. Diese helfen Ihnen regional zu ranken. Dazu gehören z. B. Branchenbücher, regionale Seiten wie Radiosender, usw. – Sie finden viele weitere mögliche Backlinks, wenn Sie prüfen, wo Ihre Wettbewerber ihre Links aufgebaut haben. Das geht z. B. auch mit der Performance Suite.

Wichtige Branchenbücher: Zum Blog-Beitrag

4. Erzeugen Sie auch regionalen Content z. B. pro Standort oder Stadt: www.ihre-domain.de/stadt-leistung-agentur

Tipp

Auch in der Perfomance Suite finden Sie alle relevanten Funktionen für regionales SEO:

  1. Prüfung regionaler Rankings an über 30.000 Locations weltweit
  2. Google my Business API mit allen relevanten Auswertungen. Sie erhalten auch bei neuen Bewertungen einen Alert und können über die Performance Suite darauf antworten
  3. Prüfung der Website-Technik inkl. mobiler Ladezeiten

Weitere Informationen zu Local-SEO finden Sie hier: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/local-seo/

Linkaufbau für maximale B2B-SEO-Performance

Der Linkaufbau spielt seit den frühen Tagen der Websuche eine entscheidende Rolle. Da die Such-Ranking-Algorithmen ausgefeilter geworden sind, sind jetzt sowohl Quantität als auch Qualität essenziell, wenn Backlinks aufgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit einer Website zu erhöhen. Der Aufbau von Links von seriösen und relevanten Webseiten ist ein wichtiger Bestandteil, um maximale SEO-Performance erreichen zu können.

Wie können Sie passende B2B-Backlinks finden?

Prüfen Sie auch, welche Linkstrategien Ihre Wettbewerber verfolgen. Das kann z. B. so aussehen. Gerne erstellen wir für Sie eine Backlink-Analyse mit Konzept:

Copyright © OSG | Jeder Kasten stellt einen Wettbewerber dar, der hier anonymisiert wurde.

Was bringen Backlinks konkret?

Hier sehen Sie ein Beispiel aus der Praxis anhand der automatischen Erfolgskontrolle in der Performance Suite. Der Content allein hat es nur auf Seite 2 geschafft. Erst als relevante Backlinks entstanden sind, rankte das Keyword auf der ersten Seite bei Google und später nachhaltig und konsequent auf Platz 1!

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword-Ranking für das Keyword “Content Tool”

Copyright © OSG | Keyword-Ranking mit Einfluss eines Backlinkaufbaus

Copyright © OSG | Keyword-Ranking mit Einfluss eines Backlinkaufbaus

Copyright © OSG | Keyword-Ranking mit Einfluss eines Backlinkaufbaus

Copyright © OSG | Keyword-Ranking mit Einfluss eines Backlinkaufbaus

Für B2B-SEO sind vor allem Sponsored-Posts sehr wichtig

Prüfen Sie deshalb welche Seiten für Ihre Keywords gut ranken, welche Seiten auf Ihre Wettbewerber verlinken und wo Ihre Zielgruppe unterwegs sein könnte. Moderne Backlink Tools wie die Performance Suite machen diese Online-PR/Linkaufbau-Tätigkeiten maximal einfach. Planen Sie dann, wann Sie welchen Sponsored-Posts schalten wollen. Hier finden Sie z. B. ein paar B2B-Websites, die je nach Thema und Branche spannend sein könnten:

SeiteSichtbarkeitMonat
unternehmen-heute.de0,044Okt
das-unternehmerhandbuch.de0,5587Nov
ratgebermagazine.de0,2004Dez
drweb.de1,496Jan
dirks-computerecke.de1,408Feb
startup-report.de2,83Mär
gruender-welt.com1,157Apr

Tipp

Bei diesen Maßnahmen handelt es sich nicht nur um Linkaufbau. Es ist mit der Anzeigenschaltung in Offline Business-Magazinen zu vergleichen. Legen Sie also viel Wert auf optimalen Content, der zur Leserschaft des Magazins passt. Wenn Sie das gut machen, erhalten Sie nicht nur einen SEO-Schub, sondern auch viel Traffic und Leads. Wir haben über einen kürzlich erschienenen Sponsored-Post im B2B-Umfeld bspw. über 50 Anfragen erhalten. Als Agentur mit Erfahrung seit 2008 verfügen wir über einen sehr großen Partner-Pool und können geeignete Partner finden, Content erstellen und in diesem Kontext optimal unterstützen.

Weitere Infos zu dem Thema inkl. Google-Zitate und Casestudies finden Sie hier: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/linkbuilding/
Ihre Linkpower können Sie kostenlos hier prüfen: https://www.onlinesolutionsgroup.de/kostenloser-backlink-checker/
Oder Sie erstellen sich einen Free-Account und erhalten so regelmäßig kostenlose Auswertungen:

Jetzt Free Account erstellen

Laufendes SEO Management

Bei SEO-Projekten sind häufig mehrere Personen involviert. Nicht selten gibt es einen SEO-Manager, externe Agenturen, Programmierer und Texter. Alle Maßnahmen rund um Content, Keywords, Technik und Linkaufbau müssen ständig verwaltet werden. Dazu gehören konkret diese Aufgaben:

Projektmanagement aller Maßnahmen
Beratung und Unterstützung bei Problemen und Fragen
Prüfung aller Releases aus SEO-Sicht (Entwicklung)
Prüfung aller Texte aus SEO-Sicht (Content)
Synergien zwischen SEO und SEA
Aktives Linkmanagement (Kontrolle, Überwachung, etc.)
Berichte & Telkos/Termine
Proaktive Beratung bei neuen Möglichkeiten
Konkurrenz-Überwachung

All diese Aufgaben kann die Performance Suite für Sie übernehmen. Gerne zeigen wir Ihnen unsere Lösung in einer persönlichen Demo.

4. SEO Basics die für B2B-SEO wie auch für B2C-SEO gelten

Technische Optimierung einer Webseite

Einer der ersten Schritte bei der B2B SEO ist die technische Optimierung einer Webseite. Technisches B2B SEO bezieht sich auf alle SEO-Aktivitäten, mit Ausnahme von Content-Optimierung und Linkaufbau. Die technische Optimierung beinhaltet die folgenden Punkte (ist aber nicht beschränkt durch diese Punkte):

a. Crawl-Optimierung

Die Zeit, die Google für das Crawlen einer Website verwendet, ist das “Crawl-Budget”. Durch die Crawl-Optimierung kann dieses Budget erhöht werden. Sitemaps helfen den Suchmaschinenbots alle Seiten einer Webseite zu finden und zu crawlen. Dadurch steigt die Präsenz einer Webseite im Index und folglich Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.

b. URL-Optimierung

Eine lesbare URL ist sowohl für Menschen als auch Suchmaschinen wichtig, um zu verstehen, worum es auf der Zielseite geht. Wenn ein Mensch nicht jedes Wort in einer URL lesen kann, können es Suchmaschinen auch nicht. Das ist ein Problem, weil Suchmaschinen wissen, dass Menschen URLs lesen, bevor sie diese anklicken, und helfen, den Inhalt einer Seite zu verstehen. Suchmaschinen können dynamisch generierte URLs weder entschlüsseln noch versuchen sie es. Stattdessen lesen sie nur die Wörter in URLs, genauso wie sie den Inhalt auf einer Seite lesen. Dies hilft ihnen, die Inhalte besser zu verstehen, sodass sie die Webseite korrekt indexieren können.

c. Quellcode Optimierung

Die Optimierung des Quellcodes einer Webseite umfasst das Löschen von überflüssigen Code-Schnipseln, das Komprimieren von Inhalten, CSS-Dateien und Skripten oder das Löschen von nicht mehr benötigten Trackingcodes. Alle zusätzlichen Elemente benötigen zusätzliche Zeit zum Laden der Webseite. Müssen Nutzer länger als 3 Sekunden warten, bis eine Webseite geladen ist, werden die meisten die Webseite wieder verlassen.

d. Semantisches Markup

Semantisches Markup unterstützt Suchmaschinen dabei, die Informationen auf jeder Seite zu verstehen und zu klassifizieren. Dadurch können Suchmaschinen die Webseite in Ergebnisse einbeziehen, die für Suchanfragen zu diesem Markup angezeigt werden.
Nutzen Sie hier alle möglichen Schema.org-Auszeichnungen und prüfen Sie, ob diese valide eingebunden wurden. https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/ab-heute-strukturierte-daten-bei-google-nur-noch-mit-schema-org/

Hier können Sie testen, ob alles korrekt ausgezeichnet ist, bzw. was ausgezeichnet ist: https://search.google.com/test/rich-results

Copyright © OSG | Schema.org B2B SEO Test

Copyright © OSG | Schema.org B2B SEO Test

e. Doppelte Inhalte

Suchmaschinen werden von Seiten mit doppeltem oder sehr ähnlichem Inhalt irritiert und können gegebenenfalls nicht entscheiden, welche der Seiten in den Index aufgenommen und in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. Canonical Tags und 301-Weiterleitungen weisen Suchmaschinen und Besucher auf die maßgebenden Seiten. Die Zahl der Weiterleitungen sollte jedoch beschränkt werden. Mehrere Weiterleitungen beeinflussen die Ladegeschwindigkeit einer Webseite negativ. Je mehr Weiterleitungen auf einer Seite installiert sind, desto länger muss ein Benutzer warten.

f. Linkstruktur & Broken Links

Eine flache, logische Site-Struktur ist die Voraussetzung für eine gute UX und Crawlbarkeit. Die Struktur einer Website sollte so flach wie möglich sein, sodass die wichtigen Seiten nicht mehr als drei Klicks von der Startseite entfernt sind. Zudem sollte die Navigation so einfach wie möglich und intuitiv nutzbar sein. Broken Links verwirren Besucher und Suchmaschinen und beeinflussen die Ranking-Stärke der Seiten. Links sollten regelmäßig überprüft und Broken Links behoben werden.

Im Folgenden sehen Sie Beispielergebnisse des Crawlings einiger sehr bekannter B2C & B2B Unternehmen. Alle diese Firmen beschäftigen SEO-Mitarbeiter oder haben SEO-Agenturen und trotzdem geht es unter, sich um die wichtigsten technischen Fehler zu kümmern, die es im SEO gibt: 404 Fehler und 500er Fehler. Bei diesen Fehlern gehen die Rankings, die auf diesen URLs basieren komplett verloren. Gleiches gilt für die Linkpower falls externe Seiten auf diese URL verlinken, die nun einen 404 Fehler oder einen 500er Fehler wirft.

Copyright © OSG |

Copyright © OSG | Es wurden über 70 404-Fehler gefunden, die weitergeleitet werden sollten.

Copyright © OSG | Es wurden über 80 404-Fehler Seiten gefunden, die weitergeleitet werden sollten

Bild: Es wurden über 3.500 404-Fehler und 15 500-Fehler gefunden, die weitergeleitet werden sollten.

Copyright © OSG | Es wurden über 3.500 404-Fehler und 15 500-Fehler gefunden, die weitergeleitet werden sollten.

Tipp

Nutzen Sie Tools, die Ihre Websites und Shops automatisch technisch absichern. Hierzu gehören SEO-Technik-Checks, Security-Checks (z. B. SSL-Zertifikate, Malware), Ladezeiten-Checks und Uptime-Checks. Die Performance Suite prüft all diese Aspekte vollautomatisch, damit Sie sich auf die wesentlichen SEO-Aufgaben konzentrieren können: https://www.performance-suite.io/seo-technik-crawler/

Responsive Design

Responsive Webdesign stellt sicher, dass eine Webseite auf PCs, Laptops, Tablets und Smartphones einheitlich dargestellt wird und eine gleichbleibend hohe Benutzerfreundlichkeit bietet.
Responsive-Websites und Shops sind seit Jahren ein fester Standard geworden.

Tipp

Testen Sie via Google Analytics, wie das Userverhalten pro Device, Auflösung und Browser ist. So können Sie schnell herausfinden, ob es mit bestimmten Spezifikationen Probleme gibt.

Seitenladegeschwindigkeit

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website/Shop zuverlässig schnell lädt. Jede Website und jeder Shop hat sein Eigenleben und Ladezeiten können sich schnell verändern. Deshalb sollten Sie das auch laufend monitoren. Auch das übernimmt die Performance Suite für Sie und sendet im Problemfall einen Alert: https://www.performance-suite.io/pagespeed-tool/

Copyright © OSG | Dieses Beispiel zeigt die Ladezeiten eines Unternehmens, das von einem sehr kompetenten Technik-Dienstleister betreut wird und ebenfalls im SEO eine Agentur beschäftigt. Dennoch wurde nicht bemerkt, dass die Website 22 MB groß ist und so zu erheblichen Ladezeiten führt.

Moderne SEO-Management-Tools wie die Performance Suite vereinen alle relevanten Funktionen und prüfen diese automatisch. Fehler können so sofort identifiziert und behoben werden. Dank intelligentem Alert-System erhalten die zuständigen Ansprechpartner eine direkte Nachricht im Problemfall.

Sie können die Ladezeiten Ihrer Website kostenlos via Online-Check oder Free Account testen.

Tipp

Prüfen Sie auch welche Endgeräte Ihre User nutzen. Das sehen Sie in der Search Console. Es ist seit langem nicht mehr so, dass im B2B-Bereich primär PCs genutzt werden. Wenn Sie Tools wie die Performance Suite nutzen, haben Sie all diese Infos stets im Blick.

Hier die mobile Nutzung eines B2B-Zeiterfassungs-Tools:

Copyright © OSG | Über 50 % sind hier mobil auf der Website dieses Anbieters.

Copyright © OSG | Bei diesem B2B-Dienstleister sind es „nur“ 26 %. Somit aber noch mehr als ein Viertel.

Copyright © OSG | Bei diesem B2B-Entwickler-Portal sind es auch über 25 %.

Es ist also schon länger nicht mehr so, dass im B2B-Umfeld primär PCs genutzt werden. Deshalb ist es auch hier wichtig:

a) Die Rankings für mobile Geräte zu prüfen
b) Die Ladezeiten für mobile Geräte zu prüfen

Beides können Sie mit der Performance Suite machen. Das sieht dann z. B. so aus:

Copyright © OSG | Mobile Ladezeiten

Copyright © OSG | Mobile Ladezeiten

Wenn Sie einen Free-Account haben können, Sie es sich für Ihre Website hier ansehen: https://osg-ps.de/loadtime

Fazit

Es gibt eine Reihe Unterschiede zwischen B2C- und B2B-SEO. Es gibt jedoch auch einige gemeinsame Herausforderungen und Taktiken, die übergreifend genutzt werden können. Während B2B-SEO aufgrund des längeren Kaufprozesses und der meist mehreren daran beteiligten Personen komplex ist, ist SEO insgesamt gesehen eine Strategie, die sowohl für B2B als auch für B2C eine ständige Anpassung erfordert. Mit der Entwicklung von SEO-Trends, unabhängig davon, ob es sich um Algorithmusaktualisierungen, ein verändertes Benutzerverhalten oder neue Plattformen handelt, sollten B2B SEOs ständig Strategien zur Verbesserung entwickeln.

5. Der optimale B2B-SEO-Toolstack

Die Eintrittskarte für maximale Effizienz und Performance ist ein optimaler Tool-Stack, der interne SEO-Manager wie auch externe Programmier-Partner oder SEO-Agenturen in Harmonie bringt.

Im B2B-Marketing ist es besonders wichtig, dass Entscheidungen auf Basis valider Daten getroffen werden, da das Suchvolumen oftmals geringer ist als im B2C-Marketing. Einfache Excel-Berichte sind hier häufig nicht ausreichend, sondern es werden tägliche Auswertungen benötigt, um laufend an der Strategie zu feilen. Dabei sollte bspw. die Performance einzelner Keywords berücksichtigt werden und welche Content-Arten qualifizierte Conversions liefern und welche nicht.

Die richtigen Tools helfen Ihnen auch das interne Team zu schulen und eigene Ressourcen zu befähigen. Agenturen können dennoch aktiv werden, um Details zu erarbeiten, Mitarbeiter zu coachen und beratend zur Seite zu stehen.

Das sind die Tools, die im Idealfall aus unserer Sicht für optimales SEO B2B Marketing nötig wären:

Copyright © OSG | Wichtige Tools für SEO

Copyright © OSG | Wichtige Tools für SEO

Hier die groben Kosten für einen solchen Tool-Stack:

ToolZweckPreis
Ladezeiten ToolÜberwachung von LadezeitenCa. 10 €
Uptime ToolÜberwachen der Erreichbarkeit der WebsitesCa. 10 €
SEO ToolRankings, Sichtbarkeit, etc.Ca. 100 €
Content ToolHilfe bei der Erstellung SEO-optimierter TexteCa. 200 €
Backlink ToolBacklink-Daten, Analysen, Finden von LinksCa. 250 €
SEA ToolSEA Analysen, Checks, etc.Ca. 100 €
Brand Protection ToolÜberwachen, wer die eigene Marke bei Google bewirbtCa. 200 €
Dashboard ToolSammeln aller Online Marketing Daten in einem Tool (Data Warehouse)Ca. 100 €
Security ToolPrüfung der Website/Shop auf Sicherheitsaspekte, Malware, etc. Ca. 500 €
Gesamt:Ca. 1.400 €

Die Kosten übersteigen die meisten Budgets um ein Vielfaches und selbst wenn das Budget dafür eingesetzt wird, haben Firmen folgende Nachteile durch den Einsatz vieler einzelner Tools:

  1. Viele verschiedene Logins
  2. Die Tools tauschen Daten nicht untereinander aus
  3. Hoher Aufwand für die regelmäßige Analyse der Auswertungen
  4. Erhöhte Komplexität durch diverse Oberflächen

a. Sicherheit

In den meisten Firmen ist SEO mittlerweile ein Begriff. Leider werden aber häufig Basic-Themen wie die Security komplett vernachlässigt. Der Großteil der WordPress Websites sind z. B. über den Standard-Login www.domain.de/wp-login erreichbar. Das und viele andere Dinge stellen große Sicherheitslücken dar – und was bringt Ihnen die beste Website und das erfolgreichste SEO, wenn Sie gehackt werden?!

Hier finden Sie einen Artikel zu den Themen Security und Uptime. Solche Tools gehören zu jedem Tool-Stack und sind standardmäßig in der Performance Suite integriert.

Security: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/modernes-security-tool-seo/

Uptime: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/uptime-monitoring-tool/

In beiden Artikeln finden Sie Beispiele aus der Praxis. Hier wurde z. B. ein Shopware Shop inkl. WordPress gehackt. Die Sichtbarkeit hat sich nie wieder erholt.

Sichtbarkeitsverlust nach Hacker-Angriff.

Copyright © OSG | Sichtbarkeitsverlust nach Hacker-Angriff.

b. Analytics

Die Erhebung von Webcontrolling-Daten ist ein fester Standard. Im B2B-Bereich gibt es besondere Herausforderungen an die Auswertung der Userdaten. Die Integration der wichtigsten Daten mit mehreren hundert Diagrammen ist in der Performance Suite sichergestellt.

c. Search Console

Die Google Search Console liefert wichtige Auswertungen für alle Unternehmen, die SEO betreiben. Viele relevanten Erfolgsauswertungen erhalten Sie über die Performance Suite – so z. B. Daten zum Traffic-Zuwachs, neuen Keyword-Ideen und vieles mehr.

d. SEO-Management-Tool

SEO ist ein äußerst komplexes Thema, in das viele Bereiche mit einspielen:

Copyright © OSG | Performance Suite SEO Tool

Copyright © OSG | Performance Suite SEO Tool

Mit einem SEO-Management-Tool lässt sich die Komplexität reduzieren. So haben Sie durch eine solche Technologie folgende Funktionen in einer Lösung:

  1. Technik Checks
  2. Ladezeiten Checks
  3. Uptime-Prüfung
  4. Brand Protection
  5. Keyword-Tools
  6. Backlink-Tool
  7. Content-Tool
  8. Data Warehouse für alle gängigen APIs z. B. Search Console, Google Analytics, uvm.

Zur Performance Suite

Smarte SEO-Tools nehmen Ihrem Team Arbeit ab. Dank dem grau hinterlegten Hinweis im Screenshot, sehen Sie z. B. sofort welcher Text schon einmal für das Keyword gerankt hat. Der SEO-Manager oder auch der Texter, Produktmanager, etc. kann den Text einfach importieren und optimieren. Die Content Suite zeigt dann die neue optimale Textlänge, Keyword-Dichte, aktuelle Fragen und vieles mehr an, was in den Text übernommen werden kann. Oft wird so ein Ranking-Abfall gar nicht erkannt. Die Ausgaben für den Content waren dann umsonst. Hier kann der Text schnell und einfach importiert und optimiert werden und hat dann gute Chancen erneut zu ranken.

Copyright © OSG | Keyword Ranking für das Keyword

Copyright © OSG | Keyword Ranking für das Keyword “Up Time Analyse”

Vorteile eines SEO-Management-Tools

Es ist für alle Firmen wichtig Know-how aufzubauen. Nur wenn Grundwissen für Online-Marketing und SEO existiert, können Sie sicherstellen, dass Sie eine ordentliche und zielführende SEO-Leistung erhalten. Leider gibt es nicht nur unter den SEO-Agenturen in Deutschland viele unwissende Anbieter. Auch viele SEOs verfügen über noch nicht ausreichend Erfahrung und Know-how. Wer sich hier nicht auskennt und blind vertraut, wird nicht nur Zeit verlieren, sondern auch viel Geld. Neben dem Grundwissen ist es wichtig, sich technologisch entsprechend aufzustellen, da so automatisiert Qualitätsstandards sichergestellt werden können. Diese Vorteile haben Sie z. B. durch den Einsatz der Performance Suite:

  1. Die Daten bleiben in Ihrem Unternehmen – auch wenn die SEO-Dienstleister und SEO-Mitarbeiter wechseln. So haben Sie immer alle Backlinks, Keywords, Texte, Protokolle und vieles mehr in Ihrem Tool. Sollte mal jemand aus dem SEO-Team wechseln, ist die gesamte Historie in der Performance Suite und es kann nahtlos weitergearbeitet werden.
  2. Ein SEO-Management-Tool wie die Performance Suite verbessert die SEO-Arbeit Ihrer Agentur
  3. Maximale Transparenz für Sie als Firma. Jeder aus Ihrer Firma wird in Echtzeit über die erbrachte Leistung und die Performance informiert. So entsteht auch ein automatisches Reporting inkl. Alerts für alle Beteiligten. Die Entwicklungs-Agentur wird so auch über technische Probleme informiert und kann diese beheben bevor die Performance sinkt.
  4. Sie können alle relevanten SEO-Leistungen intern erbringen und müssen nicht zwingend externe SEO-Dienstleister beauftragen
  5. Sie erhalten bei Bedarf täglich alle relevanten Daten und können schnelle Strategie-Wechsel fahren.
  6. SEO bekommt einen ROI, durch automatische Erfolgskontrolle. Werten Sie einfach und schnell aus, welche Maßnahme was gebracht hat.
  7. Das Tool sichert Sie technisch ab: Sie verlieren keine Rankings und Umsätze und das ohne manuellen Aufwand. Weitere Infos in unserem Blog: Uptime Tool & Security Tool
  8. Sie erzielen Wettbewerbsvorteile durch moderne Technologien und können mit weniger Aufwand und in kürzerer Zeit mehr im SEO erreichen.

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6. Anbei finden Sie weitere Möglichkeiten, die Sie in Ergänzung zu B2B-SEO umsetzen sollten

Nur SEO-Maßnahmen reichen im B2B-Umfeld heutzutage selten aus, um die gewünschten Erfolge (Umsätze) zu erhalten! Gerade aufgrund der langen Recherche-Zeiten und der langen Kaufentscheidungsprozesse sollten Sie im B2B-Umfeld einen oder zwei Schritte weiterdenken. Gute Rankings sind schön und auch das erste naheliegende Ziel jeglicher SEO-Maßnahmen aber am Ende des Tages können Sie sich für Top-Rankings nichts kaufen.

Erst durch qualifizierte Leads und Aufträge können Sie gewünschten Umsätze generieren.

Es ist zwar so, dass Sie erfahrungsgemäß via SEO die beste Qualität an Traffic und Leads erhalten, es ist auch der einzig nachhaltige Kanal, trotzdem bedarf es ein paar weiterer Maßnahmen und Strategien, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Um qualifizierte User auf die eigene Website zu bekommen, ist SEO unumstritten einer der besten Kanäle. Durch weitere Strategien können B2B-Firmen jedoch smart nachhelfen, schneller aus den Lesern Kunden zu machen. Etwas plump wirkt hier die „Strategie“ einen Vertriebler einzustellen, der dann einfach zum Hörer greift. Modernes SEO Marketing B2B bietet hier weitaus smartere Möglichkeiten:

Copyright © OSG | B2B Trichter

Copyright © OSG | B2B Trichter

Tipp

Stellen Sie Ihre Maßnahmen auf den Prüfstand. Wir konnten z. B. bei einigen Projekten feststellen, dass zwar auch über SEA, Leads zu vertretbaren Kosten generiert werden können. Die Qualität jedoch war im SEA immer deutlich schlechter als im SEO. So kamen zwar über SEA einige Leads, jedoch kein einziger echter Kunde und das über den Zeitraum von über einem Jahr.

a. Inbound Marketing/B2B Content Marketing

Erfahrungsgemäß melden sich nur 0,5 bis 3 % der Besucher einer Website, um eine Kontaktanfrage abzugeben. Durch weitere Inhalte wie Webinare, eBooks, Whitepaper oder Checklisten können Sie die Adressen potenzieller Kunden erhalten.

Hierfür können Sie den Traffic nutzen, den Sie ohnehin auf Ihrer Website haben.

In der Praxis sieht das so aus, dass ein User, der den gewünschten Content, z. B. ein eBook, möchte, seine Email-Adresse eingeben muss. Via Double Opt muss der User die Email-Adresse bestätigen und bekommt dann den Link zu dem eBook zu gesendet.

Wichtig ist hier ein E-Mail-Tool, bzw. ein automatischer Versand von Folge-Emails. So erhält der Interessent dann z. B. alle 2-7 Tage eine weitere E-Mail mit weiterführenden Informationen, dem Angebot für ein Erstgespräch usw.

In sogenannten Inbound-Tools können Sie auch sehen, wer die Emails gelesen hat und wer nicht. Die qualifizierten Adressen können dann von Ihrem Vertrieb direkt kontaktiert werden.

b. Social Media Marketing im B2B-Bereich, z. B. Twitter, Xing, Linkedin

Vor allem, wenn Sie Content für ein Magazin oder einen Blog erstellen, können Sie sich überlegen diesen über Twitter und andere soziale Plattformen wie Xing und Linkedin zu teilen.

Während Twitter im B2C-Umfeld von den Endverbrauchern zumindest in Deutschland eher weniger genutzt wird, ist es im B2B-Bereich häufiger im Einsatz. Gleiches gilt für Xing und Linkedin.

Die Zielgruppenauswahl ist über Soziale Netzwerke sehr gut steuerbar. Die Klickpreise bei den Anzeigen sind aber häufig verhältnismäßig hoch und führen damit meist auch zu hohen Kosten pro Lead. Wichtig ist hier, wie so oft im Online-Marketing, durch gezieltes Testing die optimale Zielgruppe für sein Projekt zu finden, um negative Userdaten auszugleichen.

c. Podcasts

Podcasts gewinnen im B2B-Bereich in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit. Sollten Sie ausreichend Ressourcen haben, können Sie auch via Podcasts Ihre Informationen teilen. In jeder Branche gibt es unterschiedliche Herausgeber deren Reichweite Sie nutzen können.

d. Usability

Achten Sie stets darauf, dass Ihre Website ansprechend und benutzerfreundlich ist. Wenn das nicht der Fall ist, bringt Ihnen auch gutes SEO nichts.

Einige relevante Studien zu dem Thema:

  • Design: Für 74 % der Deutschen ist das Design einer Website entscheidend (Quelle: Adobe „State of Create“, 2016)
  • Mobile Page: 46 % würden nicht von einem Unternehmen kaufen, dass eine schlechte Website oder Mobile Page hat (Quelle: Adobe „State of Create“, 2016)
  • Kreativität: 60 % der Deutschen kaufen lieber von kreativen Unternehmen (Quelle: Adobe „State of Create“, 2016)
  • Mehr Vertrauen: Ein schlechtes Design steigert das Misstrauen gegenüber einem Unternehmen (Quelle: Adobe „State of Create“, 2016)

Möglichkeiten:

Es gibt im B2B-Bereich viele branchenspezifische Specials, die Sie nutzen können, um das Vertrauen zu erhöhen. Im B2C-Bereich sind das häufig Siegel von Trusted-eShop, eKomi und weitere. Im B2B-Bereich hingegen gibt es teilweise pro Branche verschiedene Siegel und Mitgliedschaften z. B.:

  • Mitgliedschaften bei Verbänden und Vereinen. Beispiel: https://certified-senders.org/de/
  • Freiwillige Commitments für seriöse Arbeitsweise, Klimafreundlichkeit, uvm. Beispiel: BVDW
  • TÜV-Zertifikate
  • ISO-Zertifizierungen
  • Trustpilot
  • Bewertungen bei diversen Portalen wie Google oder auch branchenspezifischer Seiten

Zudem lässt sich die Usability auch durch entsprechende Funktionen verbessern. Teilweise machen Website-Chat-Systeme Sinn, vor allem dann, wenn die Fragen nicht von Bots, sondern von richtigen Experten beantwortet werden.

Manche Firmen setzen auf Funktionen wie „Rückruf-Bitten“.

Tipp

Erstellen Sie eine Konkurrenz Analyse und prüfen Sie welche Marktbegleiter was anbieten. Schauen Sie aber auch welche Funktionen Firmen aus anderen Branchen anbieten. Häufig sind manche Branchen etwas hinterher. Hier lohnt es sich andere Segmente und Firmen zu prüfen, um sich inspirieren zu lassen. Natürlich können Sie sich hier auch von SEO- bzw. Online-Marketing-Agenturen wie unserer unterstützen lassen. So profitieren Sie von branchenübergreifendem Know-how und wie am Beispiel unserer Agentur aus über 15 Jahren Agentur-Erfahrung. Für ein professionelles Usability-Konzept sind ca. 20-30 Stunden nötig. Die Kosten betragen somit ca. 2.000 – 3.000 Euro netto.

e. Tracking

Da im B2B häufig weniger Klicks und somit weniger Daten generiert werden, ist ein perfektes Tracking um so wichtiger. Sie sollten hier mit einem ausgeklügelten Tracking Konzept arbeiten, das stets optimiert wird. Hier ein paar Möglichkeiten und Denkanstöße:

  1. Nutzen Sie die Conversionmessung.
  2. Richten Sie auch Events für softe Conversions ein.
  3. Sorgen Sie dafür, dass relevante Remarketing-Listen angelegt werden, damit Sie die User erneut gezielt ansprechen können.
  4. Nutzen Sie Mousetracking, damit Sie wissen, was User auf Ihrer Seite machen.
  5. A/B-Tests sollten dauerhaft genutzt werden.

f. Services

Vor allem im B2B-Bereich können Sie auch durch nützliche Services viel Reichweite erzeugen. So können Website-Hoster z. B. einen Online-Check anbieten, der es den potenziellen Kunden ermöglicht ihre Ladezeiten zu prüfen. In anderen Bereichen sind vielleicht Online-Rechner interessant. Im SEO stellen viele Anbieter z. B. kostenlose Online-Tools zur Verfügung, um diverse SEO-Checks durchführen zu können.

Auch Apps können relevante Reichweite verschaffen und das Branding verbessern.

Hier sollten Sie prüfen welche Probleme Ihre Zielgruppe im täglichen Geschäft hat und wie Sie ihr dabei helfen können. Solche Investments sind häufig nachhaltiger und lukrativer als umfangreiche Media-Kampagnen.

Eine App kostet rund 20.000-100.000 Euro und bleibt dauerhaft vorhanden. Während der Nutzung kann diese tausende von potenziellen Kunden pro Jahr erreichen. Sie können so auch kostengünstig und nachhaltig die E-Mail-Adressen Ihrer Zielgruppe generieren.

g. Newsletter

Versuchen Sie über weitere Inhalte relevante Adressen mit Double Opt in aufzubauen. Um hier langfristig in Kontakt zu bleiben, sollten Sie regelmäßig einen Newsletter versenden. Dieser sollte auf keinen Fall zu oft versendet werden. Im B2B-Umfeld ist der Versand ca. alle zwei bis drei Wochen in Ordnung.

Tipp

Berichten Sie nicht nur über sich, sondern versuchen sie auch über spannende News aus Ihrer Branche zu berichten. Wichtig ist, dass Ihre Zielgruppe die Infos in dem Newsletter spannend findet. Wenn das der Fall ist, bleiben die Leser und Sie können gelegentlich über eigene News berichten.

h. SEA

SEA ist zwar nicht nachhaltig und hat häufig nicht die gleiche Qualität wie SEO-Traffic, trotzdem sollte es keine B2B-Firma per se ignorieren. Bei vielen Keywords hat Google es geschafft, dass die bezahlten Anzeigen so prominent sind, dass diese viel Traffic generieren.

Da die CPCs im B2B häufig sehr hoch sind, sollten Sie immer versuchen die Top-SEA-Keywords auch im SEO zu optimieren. Das geringe Suchvolumen ist hier unter anderem auch eine der Ursachen für die hohen Klickkosten. Einige Anbieter bieten hier auf Keywords mit sehr wenig Suchvolumen, was den Wettbewerbsdruck und somit die Klickkosten in die Höhe treibt. Wenn hier bei einer Conversionrate von 1,00 %, 100 Klicks benötigt werden, um eine Anfrage zu generieren, liegt der Lead-Preis schnell bei 10.900 €. Leider sind die Anfragen über SEA häufig etwas schlechter. Es kann also gut sein, dass sich hier ein KMU bei dem B2B-Anbieter meldet und einen Shopware-Shop für 2.000 € möchte.

Copyright © OSG | B2B Keywords Suchvolumen

Copyright © OSG | B2B Keywords Suchvolumen

In jedem Fall sollten die Synergie-Effekte zwischen SEA und SEO genutzt werden:

  1. Keywords im SEA bewerben, für die Sie im SEO nicht ranken.
  2. Leistungen/Produkte die besonders wichtig sind, z. B. durch hohe Margen, doppelt pushen.
  3. Prüfen welche Keywords im SEA gut performen und im SEO pushen.

i. Webinare

Webinare haben sich im B2B-Bereich, auch durch Corona, als fester Bestandteil etabliert. Sie können selbst Webinare abhalten oder Slots bei Magazinen in Ihrer Branche buchen.

Sobald die eigene Reichweite auf der Website groß genug ist, können Sie Interessenten generieren.

Ein großer Vorteil bei Webinaren ist, dass die Teilnehmer Ihnen 30-60 Minuten zuhören. Sie haben also die volle Aufmerksamkeit.

Kostenloses Webinar

j. Partner-Portale

In nahezu jeder Branche gibt es bereits etablierte Portale. Suchen Sie nach den Portalen in Ihrer Branche und prüfen Sie, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann. Häufig können Sie die Reichweite des Portals nutzen, um ein Webinar abzuhalten oder E-Books-Leser zu generieren.

Die Adressen werden häufig pro Adresse abgerechnet. Es ist auch möglich, dass Sie entscheiden, dass z. B. nur Firmen ab 100 Mitarbeitern interessant sind.

Tipp

Für diese User sollten Sie dann einen E-Mail-Funnel anlegen. Für den Vertrieb und direkte Anrufe wären dann die Adressen der User interessant, die sich a) nicht abgemeldet haben und b) 2-3 Emails gelesen haben.

Fazit

Im B2B-Bereich gibt es viele verschiedene Möglichkeiten Reichweite und Leads zu generieren. Jede Firma sollte sich hier ein passendes Sortiment zusammenstellen, Dinge testen und an der Gesamtstrategie feilen. Ein wichtiges Grundelement für effektive Lead Generierung wird aber immer SEO bleiben. Nur hier finden Sie genau die User, die gerade Bedarf haben!

7. Tipp: Vertriebsprozesse

Besonders wichtig bei jeglicher B2B-Marketing-Aktivität ist die Abstimmung mit dem Vertrieb. Es muss definiert werden, was beim Eintreffen der Anfrage mit dem Lead passiert. Auch sollte geklärt werden, wie der Vertrieb optimal unterstützt werden kann.

Machen Sie sich darüber Gedanken:

  1. Sollen die Leads in ein CRM überführt werden?
  2. Welche Schnittstellen sind wichtig?
  3. Wie wird die Qualität des Leads gemessen und wie kann diese ins Online-Marketing zurückgeführt werden?
  4. Wie kann der Vertrieb unterstützt werden? Z. B. durch Remarketing oder eine E-Mail Automation.

Die gesamte Maschinerie aus B2B-SEO, B2B-Marketing und B2B-Sales, ist ein sehr verzahntes und spannendes Konstrukt. Das Optimierungspotenzial ist schier unbegrenzt. Firmen, die anfangen haben hier zu investieren, werden über die Jahre eine fein abgestimmte und effiziente Lead-Maschine aufbauen.

8. Fazit

Die B2B-Vermarktung stellt im Online-Marketing und SEO einen besonders spannenden Bereich dar. Es gibt enorm viele Möglichkeiten die dediziert nicht funktionieren würden, in Summe jedoch sehr effizient und nachhaltig sein können. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es ist im Gegensatz zu B2C-Werbung nicht damit getan, viel Budget in die gängigen Kanäle wie Social Media, Display, SEA etc. zu investieren. Im B2B-Bereich werden die Budgets eher für Strategien, Auswertungen und Konzepte nötig, damit das Gesamtkonstrukt immer besser funktioniert. Technologien machen hier den gewissen Unterschied und schaffen Wettbewerbsvorteile. Vor allem zu Zeiten in denen Budgets und Fachpersonal knapp sind.

Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und lassen Sie sich beraten, wie unser Agentur-Team und die Performance Suite Sie im B2B-SEO unterstützen kann.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema “B2B SEO”

Was ist B2B SEO?

B2B SEO beschreibt den Vorgang der Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen, die auf dem B2B-Markt tätig sind. Die Webseite der B2B-Firma wird hierbei optimiert, sodass die Website ein besseres Ranking in der Suchmaschine hat und besser gefunden werden kann.

Was ist bei der B2B SEO zu beachten?

Es gibt einige Unterschiede zum SEO im B2C Bereich. Die Suchvolumina sind grundsätzlich im B2B-Bereich deutlich geringer als im B2C-Bereich, weshalb eine gute SEO-Strategie notwendig ist, um ausreichend Traffic auf Ihrer Seite zu generieren. Außerdem können unter Umständen Ihre Wettbewerber schon deutlich früher oder mit mehr Budget in SEO eingestiegen sein. Hier kann der Wettbewerb auf der Ergebnisseite eins bei Google sehr stark sein.

Macht SEO im B2B Sinn?

Ja. SEO ist für B2B-Firmen ein wichtiger Marketing-Aspekt. Eine Statistik von thinkwithgoogle besagt, dass 89 % der B2B-Suchenden auf das Internet zurückgreifen, um Produkte oder Dienstleistungen für Ihr Unternehmen zu suchen.

Kostenloser SEO-Check der OSG



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