Linkbuilding

Tipps für den Backlinkaufbau

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Was ist Linkbuilding und warum ist er relevant für SEO?

Ein wesentlicher Teil der Offpage-Optimierungen einer Webseite wird durch das Linkbuilding (auch Backlinkaufbau) eingenommen, also durch das aktive Bemühen um Gewinnung von Backlinks und Linkpartnern. Nach der Aussage von Andrey Lipattesv, seines Zeichens Search Quality Senior Strategist bei Google, sind qualitativ hochwertiger und einzigartiger Content sowie Backlinks, die auf die eigene Seite verweisen, die beiden wichtigsten Rankingfaktoren.

Besonders relevant für Suchmaschinen sind in diesem Rahmen externe Backlinks. Diese verbinden die eigene Webseite mit anderen Seiten, während interne Links von der eigenen Seite auf eine andere URL innerhalb der eigenen Domain führen. Die qualitative Summe all dieser Verweise fasst man auch gerne unter dem Begriff Backlink-Profil zusammen.

Es kann zwischen eingehenden und ausgehenden externen Backlinks unterschieden werden. Ausgehende Links dienen in erster Linie dazu, dem Leser bei dem Wunsch nach Vertiefung des Themas weiterzuhelfen und ihn dementsprechend auf weiterführenden Webseiten zu verweisen. Es ist also wünschenswert, möglichst viele, qualitativ hochwertige Verweise anderer Webseiten auf die eigene zu generieren. Dadurch werden die Google-Ranking-Faktoren befriedigt und somit das generische Ranking der eigenen Seite in den SERPs verbessert. Linkbuilding zahlt sich dann aus.

Definition von Linkaufbau

Unter Linkbuilding versteht man den Prozess des Erwerbs von Hyperlinks von anderen Websites zu Ihrer eigenen. Ein Hyperlink (vereinfacht immer nur als Link bezeichnet) bietet Nutzern die Möglichkeit, zwischen Seiten im Internet zu navigieren. Links kommen im WWW eine zentrale Funktion zu: Suchmaschinen wie Google oder Bing verwenden Links, um das Web nach inhaltlichen Verweisen und relevanten Themen zu durchsuchen. Prinzipiell gibt es viele Techniken für das Linkbuilding mit unterschiedlichen Komplexitäts-Graden; nicht von ungefähr sehen SEO-Manager im Linkaufbau einen der anspruchsvollsten Aufgabenbereiche. Praktisch bedeutet dies auch, dass eine versierte und vielgestaltige Linkbuilding-Praxis massive Vorteile im Wettbewerb um Top-Positionen im Web bieten kann!

Die Relevanz des Linkbuildings unterstreicht auch eine Studie von Backlinko im Jahr 2020. Die Auswertung von 11,8 Millionen Google Suchergebnissen zeigte deutlich, dass immer noch eine hohe Korrelation zwischen Suchergebnissen bei Google und den Backlinks von Webseiten besteht.
Was ist der Grund der hohen Relevanz von Links?

  • Links aufzubauen ist investitionsintensiv, zu den Grundvoraussetzungen gehören die eigene Webseite und hochwertiger, empfehlenswerter Content
  • Links sind dauerhafte, öffentliche Empfehlungen, die für jeden zugänglich sind – im Gegensatz zu Beiträgen in Social Media
  • Wenn man einen externen Link platziert, liefert man den Besuchern einen Anstoß die eigene Seite zu verlassen und zu einer anderen Webseite gelangen. Das geschieht nicht ohne Grund.

Was also zählt im Linkbuilding heute?

Nach dem im Jahr 2012 sukzessive ausgerollten Google-Penguin-Update erlitten zahlreiche Webseiten erhebliche Rankingverluste. Durch diese Algorithmus-Änderung erkennt der Crawler des Suchmaschinengiganten unnatürliche, absichtlich manipulierte Backlinks bzw. betrügerische Linkbuilding-Strategien und stuft entsprechende Websites im Ranking herab. Seitdem ist ein natürliches Linkprofil für ein gutes Ranking erforderlich.

Die Tatsache rapider Ranking-Verluste hatte indirekt auch mit den höheren Standards bei der Content-Erstellung zu tun. Nachdem Inhalte im Zuge der Content-Revolution nach und nach besser und hochwertiger wurden, wurden Qualitätsparameter von Google gerade mit der Überprüfung der Backlinkprofile erweitert. Das ändert jedoch nichts daran, dass Linkaufbau weiterhin für Google wichtig ist und bleibt. Es wird nur deutlich schwerer richtig gute Links aufzubauen, die tatsächlich zum Rankingerfolg beitragen. Wie wichtig Links sind, bestätigen regelmäßig auch Google-Mitarbeiter. Hier drei spannende Zitate:

„Links still No#1 Ranking Factor“

Andrey Lipattsev von Google

“I can tell you what they are. It’s content and links going into your site.”

Google-Sprecher Andrey Lippatsev, auf die Frage nach relevanten SEO-Rankingfaktoren

„Links in particular are really important to Google“
John Müller von Google

Was Linkbuilding bringt

Viele Kunden bekommen gesagt, dass Linkbuilding nichts bringt. Viele SEO Agenturen bieten auch keinen Linkaufbau mehr an. Oft werden wir dann gefragt: „Ja, bringt Linkaufbau denn noch was?“.

Vor einigen Jahren ist Google streng gegen Link-Spam vorgegangen und hat einige Seiten abgestraft. Kurz darauf hörte man Sätze wie “Linkaufbau ist tot”. Mittlerweile sind viele Webseiteninhaber wieder Pro-Linkaufbau eingestellt, aber die Unsicherheit bleibt. Hinzu kommt das Problem, dass einige SEO-Agenturen Linkbuilding gar nicht mehr anbieten oder richtig können, weil Sie die Frage nach dem Nutzen nicht beantworten können.

Anstatt auch Mutmaßungen anzustellen, haben wir daher in der OSG Performance Suite eine Funktion entwickelt, die Linkbuilding messbar macht. Das A und O sind im SEO sind valide Daten. Natürlich spielt auch jahrelange Erfahrung eine Rolle, aber ohne eine saubere Datengrundlage kann keine nachhaltige Entscheidung getroffen werden. Das geht nur mit Tools. In der OSG Performance Suite haben wir daher eine vollautomatische Erfolgsmessung für Content und Linkaufbau integriert. So können Sie und wir genau sehen, welcher Text und welcher Link was gebracht hat. Und das ganz detailliert und ohne Aufwand: Hat der Link auf A dazu beigetragen, dass das Ranking für mein Keyword X gestiegen ist? Und daraus lassen sich noch mehr Schlüsse ziehen, z.B. ob der Link A mehr zum Erfolg beigetragen hat als Link C und warum.

Machen Sie sich selbst ein Bild. Im nächsten Absatz haben wir einige Cases zusammengestellt, die zeigen, was Linkbuilding bringt.

Case 1:

Dass guter Content immer noch unabdingbar ist, beweist dieser Ranking-Verlauf. Nur handelt es sich um ein Keyword mit wenig Suchvolumen und damit wenig Klick-Potenzial. Wie man also sieht, kann man auch ohne Backlinks mit ansprechenden Inhalten ranken, nur ist der erzeugte Traffic sowie der ROI dann überschaubar. Die Flag C zeigt dabei an, dass Content erstellt bzw. optimiert wurde. Dabei zeigt die Grafik die Ranking-Verbesserung sowie den positiven Verlauf an. Auch Ohne backlink konnte hier ein gutes Ranking erzielt werden.

Backlink SEO

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Case 2

Gerade bei hart umkämpften Keywords reicht jedoch auch hervorragender Content nicht aus, um in die Top 10 der Suchergebnisseiten zu kommen. Diese begehrten Keywords lassen sich über folgende Parameter definieren:

  • hohes Suchvolumen
  • hoher CPC (Cost per Click)
  • viele Seiten wollen dafür ranken

Für dieses Keywoprd mit einem Suchvolumen von 1.3000 und einen CPC von 18,85€ wurde aus Zeitgründen wurde hier nie ein Link errichtet, in puncto Ranking rangierte diese Landingpage daher immer auf Seite 2. Durch einen eher unterdurchschnittlichen Link, d.h. ein Verweis von einer eher mittelmäßigen Website, wurde diese Landingpage durch diesen spezifischen Linkaufbau auf Seite 1 gehievt. Perspektivisch ergeben sich dadurch zusätzliche Ranking-Verbesserungen durch weiteres Linkbuilding und die Konsolidierung auf den oberen Plätzen der ersten Suchergebnisseite!

Backlink SEO

Screenshot: Rankingverlauf nach Backlinkaufbau in der Performance Suite

Case 3

Eine Kooperation mit einer anderen Website (ohne Linkkauf!) brachte uns diese Ranking-Vorteile. Inhaltlich zeigt sich der Linkspender als 100% themenrelevant, daher auch die nachhaltige Konsolidierung auf den oberen Plätzen durch diesen Linkaufbau.

SEO Backlink

Screenshot: Rankingverlauf nach Backlinkaufbau in der Performance Suite

Case 4

Kontinuierliche Erfolge durch nachhaltiges Linkbuilding werden bei dieser Landingpage dokumentiert. Drei errichtete Backlinks sorgten für eine dauerhafte Etablierung auf Seite 1.

SEO Backlink

Screenshot: Rankingverlauf nach Backlinkaufbau in der Performance Suite

Weitere Cases

Empirische Evidenz von der Bedeutung des Linkbuildings liefern gerade die folgenden Ranking-Entwicklungen, die in den Screenshots sichtbar werden. Um die Bedeutung des Linkbuildings zu illustrieren, genügt der erste Augenschein. Unsere Beispiele aus der Praxis zeigen einen eindeutigen Einfluss von Backlinks auf die Rankingentwicklung. Die „B-Flags“ stehen für einzelne Links, die aufgebaut wurden.

Linkaufbau Sichtbarkeit Statistik-1

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Linkaufbau Sichtbarkeit Statistik

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Linkaufbau Sichtbarkeit Statistik

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Linkaufbau Sichtbarkeit Statistik

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Wollen Sie unter diesen Prämissen in die Google-Top-10 vorstoßen, ist ein natürliches und nachhaltiges Backlinkprofil das A und O. Idealerweise sind es beim zu forcierenden Linkbuilding inhaltlich konsistente Verweise, welche als Empfehlungen für qualitativ hochwertige Inhalte gelten.

Ein genauerer Blick muss freilich immer mehrere Parameter berücksichtigen, daher lohnt gerade beim Thema Linkbuilding immer eine ganzheitliche Betrachtungsweise.

Ist Linkbuilding sogar der wichtigste Rankingfaktor?

Es ist Google noch immer nicht möglich die Qualität der Webseiten allein unter dem Einsatz von Technologien einzustufen. Deswegen helfen Links der Suchmaschine die Relevanz von Webseiten zu bewerten.

Internetnutzer drücken ihre Empfehlungen anhand von Links aus und weisen so auf die Qualität der Webseite hin. Für andere Nutzer bieten diese Links einen enormen Mehrwert, so finden sie neue Inhalte, die sie über die Suchmaschinen nicht finden würden. Wie die angeführten Beispiele zeigen, je umkämpfter die Keywords sind, desto entscheidender wird Linkbuilding.

Bei einem hohem Wettbewerb ist Linkbuilding als Rankingfaktor entscheidend. Der beste Content für hart umkämpfe Keywords funktioniert ohne Linkpower nicht. Ein schlechter bis mittelmäßiger Content mit vielen Links dagegen schon.

Das zeigen auch viele Praxisbeispiele, die wir regelmäßig analysieren: Wir haben Seiten gesehen, die aus Bildern bestehen, aber viele Links haben. Diese Seiten ranken trotzdem sehr gut. Ebenso sehen wir immer wieder super Inhalte, die gar nicht ranken, da keine Linkpower da ist.

Auch bei Content-Audits fällt aus, dass nicht immer die Seite einer Domain rankt, deren Inhalt man auf das Keyword optimiert hat und die viele interne Links hat. Stattdessen rankt eine andere, ähnliche Seite der Domain, mit einem schlechteren Content genau für dieses Keyword, die dafür gar nicht optimiert worden ist, jedoch einen starken externen Backlink besitzt. Ein starker Link kann manchmal weitere relevante Faktoren wie Onpage-Optimierung und Usability übertrumpfen.

Warum Linkbuilding weiterhin relevant ist:

  • Es gibt viele tausende gute Seiten mit langen Texten.
  • Es gibt deutlich weniger Seiten, die im Linkaufbau aktiv sind. Viele Agentur-Kunden sind im Content-Bereich aktiv, Linkaufbau betreibt aber kaum einer. Selbst bei Online-Agenturen führt Linkbuilding ein Schattendasein. Prinzipiell bieten gute Linkbuilding-Strategien daher sehr gute Perspektiven.
  • Google muss nämlich am Ende von den tausenden von verfügbaren Seiten zehn Seiten auswählen, welche auf Seite 1 dürfen. Das macht Google primär anhand der Backlinks (wie Google auch bestätigt – Zitate oben). Das kann Google auch einfacher und besser auswerten und vergleichen als die Textqualität, Layout, Design, etc. Deshalb stellt man auch häufig fest, dass sehr schlechte und hässliche Seiten Top-Platzierungen belegen. Wenn man sich das Linkprofil dieser Seiten dann ansieht, bemerkt man wie stark sich Google auf diese Backlinks verlässt.

Warum schnelle Kauflinks nicht die Lösung sind

Ein Experiment von Martin Mißfeldt zeigt die hohe Relevanz der Domain-Stärke. Diese wird hauptsächlich von einem starken Backlinkprofil erzeugt. Was machte aber Martin Mißfeldt? Er verfasste einen gut recherchierten Artikel über die Biografie des Naturforschers Jan Swammerdam. Dazu führte er natürlich eine Keyword-Analyse durch und berücksichtigte die Onpage-Optimierung. Der Artikel wurde auf einer recht jungen Domain veröffentlicht. Da dieser Begriff kein hohes Wettbewerbsaufkommen verzeichnet, war zu erwarten, dass er ziemlich schnell in den oberen Suchergebnissen erscheint. Als der Artikel nach einer Woche immer noch nicht unter den Top-100 erschien, kopierte Martin ihn auf eine qualitativ hochwertige Domain, die schon länger besteht. Bereits nach wenigen Minuten erschien der Artikel auf Platz vier der Google-Suche.

Daher wird in diesem Zusammenhang beim Linkkauf auf die Domain Authority verwiesen. Der von MOZ eingeführte Begriff Domain Authority findet sich bei konkurrierenden Portalen in abgewandelter Form. Je nach Tool fallen die Werte unterschiedlich aus:

Unterm Strich bewertet die Domain Authority nur die Anzahl der Links, die auf eine definierte Website verweisen; sie liefert aber tatsächlich wenige Hinweise, wie Google die Website tatsächlich sieht. Ausschlaggebend ist tatsächlicheStärke der verlinkten Seiten. Viele schwache Seiten bringen hingegen nichts. Bei Google steht eben Qualität vor Quantität.

Zur Veranschaulichung haben wir einige Links, die einem unserer Kunden zum Kauf angeboten worden waren, näher untersucht.

Beispiele für die Qualität von Websites mit einer nur augenscheinlich hohen Domain Authority (über 30) liefern folgende Grafiken zu tastefulspace.com im Vereinigten Königreich und den USA. Zwar besitzt die Seite eine hohe Domain Authority von 39, aber ansonsten schlechte SEO-Werte. Die Grafiken zeigen die SEO-Sichtbarkeiten aus dem Tool Xovi für das Vereinigte Königreich und die USA für diese Domain an; diese sind sehr gering. Auch zeigen die die Grafiken, dass die Domain mit nur 32 Keywords innerhalb der Top100 bei Google gelistet ist. 9,38% der Keywords ranken auf Seite eins bei Google. Nun, bei insgesamt nur 32 Keywords sind das also nur 3 Keywords, die auf Seite eins zu finden sind.

Domain Authority Sichtbarkeit

Screenshot: Sichtbarkeitsverlauf der Domain in UK (Tool: XOVI)

Domain-Authority-Relevanz

Screenshot: Sichtbarkeitsverlauf der Domain in den USA (Tool: XOVI)

Auch unabhängig von den SEO-Werten: Einer kurzen Prüfung durch Experten würde die Seite nicht standhalten. Viele Inhalte bieten keinen Mehrwert für den User. Auch verfügt die Seite nur über ein einfaches Template und ist auch nicht wirklich gepflegt. Die “Leser” dieser Seite scheinen auch nicht wirklich an den Inhalten interessiert zu sein. Stattdessen geht es in vielen Kommentaren um Linktausch, Gastbeiträge oder die Nutzer stellen dubiose Backlink-Angebot ein:
Spam Kommentare

Screenshot: Kommentare auf tastefullspace.com

 

Kurzum: Werte wie Domain Authority oder Domain Rating reichen bei Weitem nicht aus, um einen Link als qualitativ hochwertig einzuschätzen. Verlässt man sich nur hierauf, bleibt der Ranking-Erfolg beim Linkbuilding entsprechend aus.

Hier ein paar weitere Beispiele für Seiten, die beim Linkauf angeboten werden und aufgrund Ihres starken Domainratings als starke Links verkauft werden. Auf der Grafik ist die SEO-Sichtbarkeit aus dem Tool Sistrix zu sehen:

Screenshot: Sistrix

Würde man jetzt nur vom Domain-Rating ausgehen, könnte man von einem starken Link ausgehen. Die Domain hat ein Domain Rating in Ahrefs von 34.

Auch eine andere Domain weist laut Sistrix nur eine Sichtbarkeit von 0 auf:

Sistrix Sichtbarkeit

Screenshot: Sistrix Sichtbarkeit

Beworben wurde diese Domain beim Linkkauf, als starker Linkpartner mit einer Domain Autorität über 30.

Anspruch und Wirklichkeit klafften auch bei einem weiteren Linkpartner auseinander. Die Sichtbarkeit überzeugte wenig …

Sistrix Sichtbarkeit

Screenshot: Sistrix Sichtbarkeit

… in diesem Fall überzeugt aber auch nicht das Domain Rating: Dieses ist mehr als dürftig und liegt nur bei 3,1.

Sichtbarkeitstool

Screenshot: Tool AHREFS

Mitnichten übertrugen diese und andere Domains also “Linkpower”, wie die stagnierenden Rankings der Websites zeigten. Den hier präsentierten Seiten fehlt es also an SEO-Rankings bzw. SEO-Sichtbarkeit, häufig mangelt es den Domains auch an Themenrelevanz. Nicht von ungefähr sind viele dieser Seiten als „Linkschleudern“ verschrien, eben weil sie oft ohne inhaltliche Konsistenz auf komplett unterschiedliche Websites verlinken.

Zudem ist immer ein Blick auf den Spam-Core ratsam. Hier ein Beispiel: trotz einer “hohen” Domain Authority von 39, sehen wir auch einen Spam-Score von 4%. Mit 4% ist dieser extrem hoch.

Spam Core

Trotzdem haben sich in der SEO-Branche Domains für das Linkbuilding etabliert. Gerade da sich viele Agenturen auf die Praxis des schnellen Linkbuildings, ist gerade hier Vorsicht geboten. Der erste Augenschein kann trügen. Die hohen Werte für Domain Authority kommen dann auch einfach durch kostenlose und sichtbare Seiten zustande, die jeder schnell aufbauen kann. Zu nennen sind dann Domains wie Google Plus, Youtube: Starke Seiten zwar, aber trotzdem wenig nachhaltig. Bei Google erzeugen solche Domains nicht immer großes Vertrauen, auch wenn sie formal stark sind:

Linking Domains

An sich ist nichts verkehrt daran, Werte wie die Domain Authority zu prüfen. Problematisch wird es, wenn dieser Wert als Non plus ultra stilisiert wird. Anders gefragt: Würden Sie ein Auto kaufen, wirklich nur auf Grundlage dessen PS? Was wenn das Auto einen Schaden hat? Genauso gibt es Links, die eine hohe DA besitzen, aber von Google abgestraft worden sind.

Leider werden Kunden von Link Brokern und schlechten Agenturen hier oft getäuscht. Mit dem Argument einer hohen Domain Authority wird vorgegaukelt, dass die Links gut sind. Beim Thema Linkkauf bewegen Sie sich ohnehin schon in der Grauzone; Google kann solche Praktiken abstrafen, wenn Sie nicht aufpassen. Seien Sie kritisch, wenn Link Broker Ihnen vermeintlich starke Links nur anhand der Domain Authority anbieten und verlangen Sie wie beim Autokauf weitere Informationen, sonst wundern Sie sich noch über die Katze im Sack.

Tipp

Finger weg von reinen Link-Verkäufern. Die Online Solutions Group (OSG) verdient z.B. am Link nichts, sondern an der Beratung. Dadurch werden alle potentiellen Linkpartner anhand vieler unterschiedlicher Kennzahlen bewertet und unseriöse Backlinks gar nicht erst aufgebaut .

Gängige Kennzahlen wie Domain Authority, Pagetrust oder Domain Rating reichen nicht aus, um einen Link zu bewerten. Wirklich starke Links, sind Links, die über natürlichen Traffic verfügen und somit gute Inhalte besitzen, die tatsächlich gerne von Usern konsumiert werden.

Tools für erfolgreiches Linkbuilding

Nur auf Werte wie Domain Authority zu schauen, reicht nicht. Zum Glück können viele Tools auch deutlich mehr Input zur Bewertung eines Links liefern. Das reichhaltige Angebot an SEO-Tools stellt eine immense Erleichterung für ein professionelles Linkbuilding dar. Eine kleine Auflistung bewährter Werkzeuge für die effektive Umsetzung Ihrer Linkbuilding Strategien:

  • OpenLinkProfiler : gut strukturiertes kostenloses Analysetool.
  • Der ebenfalls kostenlose Backlink Checker der Online Solutions Group zur Veranschaulichung und Analyse Ihres Backlinkprofils.
  • Moz Link Explorer: praktischer Backlink-Checker mit Spamfaktoranzeige für die verlinkenden Seiten.
  • Ahrefs ist auf SEO-Software spezialisiert. Der Site Explorer von Ahrefs erleichtert die Recherche von organischem Traffic.
  • SemRush verfügt über ein übersichtliches Modul für den Backlink Audit und den aktiven Linkaufbau.
  • Mit LinkResearchTools lassen sich unter anderem schlechte Links bereinigen und ausführliche SEO-Konkurrenzanalysen durchführen.
  • Das  Disavow Tool in der Google Search Console entwertet schädliche Backlinks.
  • Google Alerts benachrichtigt Sie über neue Inhalte – wie oben erwähnt besonders hilfreich für die Web-Medienbeobachtung aktueller Mentions.
  • Es gibt noch weitere wichtige Informationen und Linkbuilding-Tools, die jeder Experte kennen sollte.

Tipp

Jedes Tool arbeitet anders und liefert andere Werte. Deshalb kann es sinnvoll sein, mehrere Tools zu vergleichen und zu nutzen. Jedes Tool erhebt relevante Daten für das Linkbuilding anders. Daten können daher schwanken und sind Tool-übergreifend nie gleich.

Ohne Tools ist eine sauber Backlinkpofil Analyse nicht möglich. Diese legt jedoch den Grundstein für erfolgreiches Linkbuilding.

Die Backlinkprofil Analyse

Die Summe aller errichteten Verweise, welche auf eine Website führen, ergibt das Backlinkprofil. Das Problem einer bloßen Quantifizierung, welche gängige Tool-Anbieter von MOZ bis SemRush-Anbieter erliegen, macht eine tatsächliche qualitative Bestimmung über Zahlen – wie gezeigt – nicht so eindeutig, wie der erste Augenschein vermuten lässt. Wie gezeigt wurde, werden MOZ oder Ahrefs über Linkbuilding auf vermeintlich starken Seiten wie Google Plus oder Pinterest einfach ausgetrickst.

Trotzdem sind gängige Tools im Prozess der Linkprofil-Validierung unverzichtbar. Gängig sind in diesem Prozess Anbieter wie Moz, Ahrefs oder auch SemRush. Dabei sollte man ganzheitlich vorgehen und die Werte auch arrivierter Tools kritisch und flexibel in das eigene Vorgehen integrieren.

Wichtige Faktoren zur Validierung des Backlink-Profils:

  • Wie gesund ist das Backlink-Profil? Gibt es schädliche Links?
  • Welche Linktexte werden genutzt?
  • Kommt die Mehrzahl der Verlinkungen von Domains aus dem gleichen Sprachraum?
  • Verlinken unterschiedliche Domains mit vergleichbarem Branchenbezug ?
  • Stimmt das Verhältnis von Text- & Bild-Links. Sind diese branchenüblich?
  • Wie stellt sich das Verhältnis von follow- & nofollow-Links dar? Ist es wie bei Wettbewerbern?
  • Führen Links bei Wettbewerbern mehr zur Hauptseite oder zu Unterseiten?
  • Welche Themenschwerpunkte werden bei Wettbewerbern gesetzt?

Detox

Zur Praxis einer Linkprofil-Erstellung gehört immer auch die Detox-Analyse. Von Interesse ist in diesem Schritt die Frage, inwieweit die bereits errichteten Verlinkungen auf eine Website von vertrauenswürdigen Domains stammen. Etabliert hat sich in diesem Schritt der sog. Spam-Core. Seiten mit einem geringen Spam-Score sind in den meisten Fällen unbedenklich. Über das Tool MOZ ist dabei der sog. Spam Score ersichtlich.

MOZ - Spamcore

Screenshot: Moz

 

In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, eben nicht nur auf MOZ bei der Spam Score Bestimmung zu setzen. Auch andere Tools wie SemRush zeigen an, ob eine Domain über zu viele Backlinks mit einem hohem Spam Score verfügt:

SemRush Detox Risiko

Screenshot: SemRush

 

Je mehr minderwertige Backlinks eine Domain hat, desto höher das Risiko von Google manuell abgestraft zu werden oder dem Penguin-Update zum Opfer zu fallen. In diesem Fall heißt es: Alle Links mit einem hohem Spam-Score prüfen und gegebenenfalls wieder abbauen und hochwertige Links aufbauen.

Jede Domain verfügt über ein paar Backlinks, die einen hohen Spam-Score haben. Ganz lässt sich das nie vermeiden. Man sollte das so sehen wie Bewertungen: wenige schlechte Bewertungen schaden niemandem, solange es sehr viele gute Bewertungen gibt.

Schädliche Links können zudem bei Google in der Search Console über die Disavow-Liste gemeldet werden. Google berücksichtigt dann diese Links nicht mehr bei der Bewertung der verlinkten Website. Allerdings sollte man hier tatsächlich nur Links für ungültig erklären, bei denen man sich sicher ist, dass sie einem schaden können. Google selbst warnt davor, das Disavow-Tool ungeprüft zu nutzen:

Einen Link für ungültig zu erklären ist eine erweiterte Funktion, die nur mit Vorsicht eingesetzt werden sollte. Bei unsachgemäßer Verwendung kann sie sich nachteilig auf die Leistung Ihrer Website in den Suchergebnissen von Google auswirken.

Traffic von Backlinks

Eine Validierung der Linkqualität im engeren Sinne kann über Tools wie Majestic, SemRush, Ahrefs oder Sistrix erfolgen.

Majestic erlaubt in seinem Tool zudem die Bestimmung der Link-Performance über den Alexa Rank. Wie oben erwähnt gibt der Alexa Rank Auskunft über die Trafficzahlen einer Seite. Dabei gilt. Je geringer der Alexa Rank, desto mehr Traffic hat eine Seite. Über die Einstellungen Descending oder Ascending erhält man dann jeweils die schwächsten oder die stärksten Domains sortiert.:

Majestic - Trust Flow

Screenshot: Majestic

Linkattribute

Nicht jeder Verweis hat beim Linkaufbau die gleiche Wertigkeit. Werden auf Websites Links zu Ihnen gesetzt oder wollen Sie einem Partner-Portal mit einem Verweis auf die Sprünge helfen, können Sie sich auf unterschiedliche Verlinkung-Methoden zurückgreifen. Damit signalisieren Sie oder die verlinkende Website Google eine jeweils unterschiedliche Relevanz der errichteten Verweise.

Das Nofollow-Attribut

Zu den bekanntesten und vieldiskutierten Link-Attributen im Linkbuilding gehört das Nofollow-Attribut. Mit diesem bedeuten Sie dem Suchmaschinenriesen, dass er dem Link nicht folgen soll und sprechen dem Verweis damit eine tatsächliche Relevanz ab. Verfügen Sie über eine entsprechende Domain Authority, geben Sie über das Nofollow-Attribut entsprechend nichts von Ihrem PageRank oder TrustRank ab.

<a href="https://www.beispiel.com/" rel="nofollow" >Beispiel</a>

Die Bezeichnung Follow-Link kam erst mit der Etablierung des Nofollow-Attributes auf, d.h. die Follow-Verlinkung bedient sich gar keines “Follow”-Attributes, sondern stellt im Grunde die gängige Syntax für Verlinkungen dar:

<a href="https://www.beispiel.com/" >Beispiel</a>

Geboren wurde der Nofollow-Link, um die Spampraxis im Internet – etwa in Foren – einzudämmen. Die normale “Follow-Verlinkung” können Sie bei inhaltlich relevanten Themen nach wie vor setzen. Prinzipiell lohnt sich das Errichten von Backlinks in Foren trotzdem, auch wenn das dort übliche Nofollow-Attribut meistens automatisch gesetzt wird.

Sponsored-Attribut (rel=’sponsored’)

Den strengen Richtlinien von Google entsprechend sind Kauflinks für das Linkbuilding verboten – siehe weiter unten. Links errichten lassen und dafür Geld nehmen, geht natürlich trotzdem, und zwar mit dem Sponsored-Attribut. Damit ist für Google ersichtlich, dass es sich beim Linkbuilding eine Form der Werbung handelt.

UGC-Attribut (rel=’ugc’)

UGC ist die Abkürzung für User Generated Content. Dabei geht es um Inhalte, welche von Usern in Blog-Posts oder in Web-Shops etwa als Produkt-Rezension hinterlassen werden. Damit wird Google gezeigt, dass es nicht der Website-Betreiber war, welcher den Link eingefügt hat, sondern der Nutzer bzw. der Kunde.

Achten Sie beim Linkaufbau auf Ihren Nofollow- und Dofollow-Anteil. Die Anzahl der Nofollow-Links sollte nicht viel höher sein, als die Anzahl der Dofollow-Links. Falls Ihrer Contentlink mit “Anzeige”, “Sponsored Post”, “Werbung” oder Ähnlichem gekennzeichnet wurde, so muss der Link nofollow oder sponsored sein, sonst wird Ihre Domain abgestraft. Wenn Sie Geld in Werbung investieren, um umfangreichere Banner-Kampagnen, oder auch Advertorials aufzubauen, so achten Sie ebenfalls auf eine Nofollow-Kennzeichnung.

© OSG – Performance Suite Tool

Die Qualität von Anchor-Texten

Auch bei Anchor-Texten (auch Ankertext oder Linktext genannat) dreht sich – wie so oft in Content-Fragen – alles um Qualität. Prinzipiell erlaubt die Art der Verlinkung auch für Google dahingehend Rückschlüsse, ob ein Link mit Bedacht oder faktisch “blind” gesetzt wurde. In der SEO-Praxis haben sich daher sprechende Links etabliert, welche idealerweise Brand, aber auch Keyword oder Keyword-Phrasen enthalten. Zu beachten sind aber in diesem Kontext Keyword-Phrasen, welche potenziell auf eine Dienstleistung verweisen könnten. Ist der CPC für einen Linktext hoch, könnte dies auf einen werbenden Kauflink hindeuten. Diese Linktexte werden oft als Money-Ankertexte bezeichnet.

Anker-Texte Majestic

Screenshot: Majestic

Grundsätzlich können Linktexte in vier Arten klassifiziert werden:

  • Brand-Keywords enthalten ein Wort oder ein Phrase, die speziell mit einem Unternehmen assoziiert werden kann (z.B. “Online Solutions Group” oder “OSG”)
  • Money-Keywords sind Keywords mit einem hohen Wettbewerb, für die ein Unternehmen ranken möchte (z.B. “SEO Agentur” oder “Suchmaschinenoptimierung”)
  • Compound Keywords sind eine Mischung aus den beiden oberen Varianten (z.B. “Suchmaschinenoptimierung OSG”)
  • Sonstige Keywords sind alle Keywords, die nicht in die drei oberen Raster fallen (z.B. “hier” oder “zur Preisliste”)

Prinzipiell ist aber bei der Analyse des Linkprofils auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Brand-Nennungen sowie Kombinationen aus Brand & Keyword zu achten (sog. Compound-Links). Money Links oder auch semantisch inhaltsleere Anchor-Texte (“hier”, “Website” usf.) sind zu eher zu vermeiden.

Tipp

Google verbietet in den Webmaster Guidelines manipulierte Ankertexte: Verboten sind “Links mit optimiertem Ankertext in Artikeln oder Pressemitteilungen, die auf anderen Websites verteilt sind.” Man sollte dennoch prüfen. welche Ankertexte die Wettbewerber nutzen, die im SEO deutlich besser ranken und sich hieran orientieren.

Linkherkunft

Aus welchem Land kommen eigentlich die meisten Backlinks? Eine Seite, die nur Produkte oder Dienstleistungen in Deutschland betreibt, sollte auch die meisten Links von deutschen Domains haben. Es ist natürlich, dass es auch Links von ausländische Domains gibt, solange der Großteil aus dem richtigen Land kommt.

Linkherkunft beim Linkbuilding

Screenshot: MajesticSEO

Auch andere Tools wie Sistrix zeigen die Linkherkunft an. Sistrix ermittelt hierzu auch die durchschnittliche Sichtbarkeit der Backlinks pro Land.

Sistrix Linkprofil

Screenshot: Sistrix

Verlinkte Seiten

Welche Seiten der eigenen Domain werden am häufigsten verlinkt? In der Regel verfügt die Startseite über die meisten Backlinks. Wichtig im Linkbuilding ist aber auch, gezielt Links für Seiten aufzubauen, die auch ranken sollen. In diesem Beispiel sieht man, dass es neben Links auf die Startseite bereits auch schon Links für die wichtigsten Landingpages gibt:

Landingpages Linkbuilding

Screenshot: Majestic

Das Linkprofil im Wettbewerbsvergleich

Die Kennzahlen im direkten Vergleich: Etabliert hat sich im Linkbuilding und besonders bei der Analyse von Linkprofilen das Tool Majestic. Dieses ermöglicht einen vergleichenden Zugriff auf relevante Konkurrenz-Domains mit

  • Trust Flow
  • Citation Flow
  • der Anzahl der verweisenden Domains bzw. IP-Adressen
  • Linkbuilding in der zeitlichen Perspektive

Praktisch sieht das dann so aus:

Majestic Wettbewerbsvergleich

Screenshot: Majestic

Auch MOZ erlaubt den Vergleich mit den Wettbewerbern. Neben der Domain Authority zeigt MOZ auch das Verhältnis von nofollow/follow Links im Vergleich:

Moz Linkbuilding Wettbewerber

Screenshot: MOZ

Zudem gestattet es Majestic, das Linkbuilding konkurrierender Domains graphisch in eine historische Perspektive zu rücken. So wird ersichtlich, welches Unternehmen kumuliert und quantitativ am meisten Linkbuilding betrieben hat:

Majestic Linkbuilding kumulativ

Screenshot: Majestic

Die Frage ist dann: Mit welchen Themen gelang das Linkbuilding bei Konkurrenten und der eigenen Domains gut oder schlecht? Und wo ergeben sich im Konkurrenz-Vergleich thematische Perspektiven für strategisch kluges Linkbuilding? Auch leistet Majestic hier gute Dienste:

Majestic - Themen

Screenshot: Majestic

Ebenfalls wichtig im Linkbuilding: Welche Arten von Links werden genutzt? Links aus Frames gelten als nicht immer hochwertig. Links, die weiterleiten verschenken einen Teil ihrer Power.  Relevant ist auch das Verhältnis von Bild- zu Textlinks. In der Regel sind Textlinks bessere Links, da hier meist ein Link in einem redaktionellen Beitrag eingefügt wird. Je nach Branche können aber auch viele Bildlinks natürlich sein. Hierbei wird quasi direkt ein Bild verlinkt. Da Bilder aber keinen Linktext haben, ist es sehr wichtig bei allen Bildern den alt-Tag zu pflegen. Sonst kann Google damit nicht so gut umgehen, wie mit Textlinks.

Linkbuilding Linkprofil Vergleich

Screenshot: Majestic

 

Die wichtigsten verweisenden Domains

Zudem können in Majestic die relevantesten verlinkenden Domains dargestellt werden. In der Praxis des Linkbuildings bietet diese Wettbewerber-Darstellung die konkretesten Hinweise für die Errichtung eines qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Linkprofils, indem man sich beim Linkaufbau an den Wettbewerbern orientiert.

Majestic - Linkprofil - Wettbewerber

Screenshot: Majestic

Über Majestic lassen sich Linkbuilding-Profile auch direkt vergleichen. So sieht man schnell, welche Links ein Wettbewerber besitzt, die man selbst noch nicht aufgebaut hat.

Linkbuilding Solo Links Majestic

Screenshot: Majestic

Exkurs: Kostenloser Backlink Checker

Wenn Sie nicht wissen, wie Ihre Website in Sachen Backlinks und Backlink-Qualität aufgestellt ist, empfehlen wir Ihnen einen Backlink-Check durchzuführen. Backlinks regelmäßig zu checken ist enorm wichtig, da ein schlechtes Backlinkprofil ein schlechtes Licht auf eine Website wirft wodurch sie weniger vertrauenswürdig erscheint. Die Folge ist unter Umständen ein Rankingverlust bei Google und anderen Suchmaschinen. Wir bieten Ihnen daher einen kostenlosen Backlink Checker, damit Sie jederzeit sicher sein können, dass keine schädlichen Backlinks auf Ihre Seite führen.

Zum kostenlosen Backlink Checker

Der kostenlose Backlink-Checker der OSG zeigt Ihnen, wie viele Backlinks auf Ihre Website führen und errechnet außerdem die Domain Pop sowie die IP Pop. Zudem werden die Backlinks inklusive Domainwert der verlinkenden Seite angezeigt. Das beste: Sie können den Backlinkcheck auch für Ihre Wettbewerber durchführen und die Ergebnisse mit denen Ihrer Website vergleichen. So können Sie schnell herausfinden, wie Sie im Vergleich zum Wettbewerb abschneiden.

Kostenloser Backlink Checker

Copyright @ OSG

 

Fazit: Die ganzheitliche Perspektive zählt

Wie aus dieser kurzen Skizze ersichtlich ist, handelt es sich beim Linkbuilding und v.a. bei vorbereitenden Linkprofil-Analyse um einen ganzheitlichen Prozess, der – wichtig und ernst genommen – weitaus mehr verlangt als das Operieren mit Scheinplausibilitäten, welche sich durch die einseitige und auch kurzsichtige Verwendung einzelner Tools ergeben. Im Prinzip offenbaren sich viele KPIs von Tools wie MOZ denn höchstens als bloße Richtungsweiser, denen man im Gesamtkontext des Linkbuildings durchaus Beachtung schenken kann, aber eine individuelle und komplexe Analyse nicht ersetzen können. Das Linkprofil liefert nur den Status Quo und eine Orientierung. Das Wichtigste ist hier die richtigen Schlüße zu ziehen und passende eine Linkbuilding-Strategie für die eigene Domain zu erarbeiten.

Backlinks aufbauen

Eine allgemeingültige Strategie kann man leider nicht abgeben, diese kann von Branche zu Branche und je nach Wettbewerbssituation unterschiedlich ausfallen kann. Es haben sich aber einige Best-Practices etabliert. Auf der sicheren Seite agieren Sie dann, wenn Sie sich um ein natürliches Backlinkprofil bemühen. Das schließt prinzipiell gekaufte Links nicht aus, doch haben sich innerhalb der SEO-Praxis unzählige Möglichkeiten etabliert und bewährt, um kostenfrei zu Backlinks zu gelangen. In diesem Abschnitt zeigen wir, wo und wie Backlinks aufgebaut werden können.

Linkaufbau bei der OSG

Mögliche Backlinkaufbau-Strategien @ OSG

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Mehrwert, Mehrwert, Mehrwert

Prinzipiell sollten vor dem Linkbuilding eine solide Grundlagenarbeit geleistet haben. In der SEO-Welt heißt das vor allem: Ihre Website sollte inhaltlich Usern wirklichen Mehrwert bieten, der es verdient, verlinkt zu werden. Stimmt die Content-Qualität, geht das Linkbuilding einfacher von der Hand. Etabliert hat sich hierbei die E-A-T-Regel.

In den Google-Richtlinien für die Bewertung der Suchqualität wird dem Konzept von E-A-T eine große Bedeutung beigemessen. Als Akronym steht es für expert (sachkundig), authoritative (maßgebend) und trustworthy (vertrauenswürdig). Websites ohne diese Eigenschaften werden in den Augen der Suchmaschinen tendenziell als zweitrangig angesehen, während diejenigen, die den E-A-T-Regeln entsprechen, auf bessere Rankings zählen können.

Die Erstellung einer Website, die als fachlich herausragend, autoritativ und vertrauenswürdig gilt, ist in der täglichen SEO-Praxis Benchmark. Schließlich ist es das Bestreben von Google selbst, den Suchern einen hohen inhaltlichen Wert zu bieten. Auch daran muss sich die Linkbuilding-Praxis orientieren.

Je beliebter und wichtiger eine Website ist, desto mehr Gewicht haben die Links von dieser Website. Eine Website wie Wikipedia hat zum Beispiel Tausende verschiedener Websites, die auf das Online-Lexikon verweisen. Das deutet darauf hin, dass sie viel Fachwissen bietet, sehr angesehen ist und bei diesen anderen Websites Vertrauen genießt.

Um bei Suchmaschinen Vertrauen und Autorität zu gewinnen, sollten Sie sich nicht nur selbst um hochwertige Inhalte für Ihre Website bemühen, sondern Sie benötigen für ein nachhaltiges Linkbuilding auch Verweise von Seiten, welche den E-A-T-Vorgaben nachkommen. Es muss sich dabei nicht unbedingt um Websites auf wissenschaftlich-exaktem Niveau handeln, aber sie sollten den Usern glaubwürdige und vertrauenswürdige Inhalte bieten.

Gute Seiten bieten einen Mehrwert und werden auch gerne verlinkt. Deswegen verlässt sich Google auf das Linkbuilding, denn es zeigt, dass ein Mensch sich bereits Gedanken gemacht hat und Entscheidungen über die Relevanz der Webseiten getroffen hat. Roboter und Algorithmen sind dazu noch nicht in der Lage und bis sich die künstliche Intelligenz weiterentwickelt hat, wird sich Google immer noch auf das Linkbuilding verlassen müssen.

Link-Kriterien

Beim aktiven Aufbau von Backlinks gilt es einige Kriterien zu beachten. Wir stellen Ihnen einige “pros” und “cons” vor, anhand derer Sie die Qualität von Backlinks besser abschätzen können.

Pro
  • Die Website sollte inhaltlich gut sein und zu Ihrer Branche passen
  • Achten Sie auf die E-A-T-Regel bei eigenen und potenziellen Partner-Seiten. Als Akronym steht es für expert (sachkundig), authoritative (maßgebend) und trustworthy (vertrauenswürdig)
  • Im besten Fall rankt die Seite für relevante Keywords
  • Qualität geht bei Backlinks immer vor Quantität
  • Beachten Sie den Traffic der Seite
  • Orientieren Sie sich am Backlinkprofil Ihrer starken Mitbewerber
Contra
  • Seiten, die abgestraft wurden
  • Seiten, die dem Leser kein Mehrwert bieten
  • Seiten mit den Begriffen 'link', 'spider', 'webkatalog' im Domainnamen
  • Seiten ohne Impressum
  • Seiten ohne Datenschutzhinweis in Deutschland
  • Seiten mit zu viel Werbung/zu vielen ausgehenden Links
  • Seiten, die seit Monaten keine neuen Inhalte veröffentlicht haben
  • Keine Money-Verlinkungen

Link-Arten

Es kann zwischen vielen verschiedenen Linkarten unterschieden werden. Maßgebend ist dabei die Website auf der ein Backlink aufgebaut wird. Aus der Backlinkprofil Analyse sieht man, welche Links die Wettbewerber nutzen. Hieran kann man sich orientieren.

Forenlinks

Im Web finden sich unzählige Foren zu verschiedensten Themenbereichen. Folglich sind diese Seiten auch immer eine beliebte Plattform für das tägliche Linkbuilding. Jedoch sollten solche Forenlinks mit Bedacht platziert werden. Zum einen Sollte es sich unbedingt um ein themenrelevantes Forum handeln. Zum anderen sollte die verlinkte Seite den Forennutzern einen wirklichen Mehrwert bieten. Selber einen Thread mit einer Frage zu starten, die bereits einen Link enthalten, oder auf eigene Fragen mit einem Link (unter Nutzung eines zweiten Profils) zu antworten, ist nicht ratsam. Zudem werden unpassende Links in Foren häufig gelöscht, wodurch wertvolle Zeit verschwendet wurde.

Prinzipiell lohnt sich das Errichten von Backlinks in Foren trotzdem, auch wenn das dort übliche Nofollow-Attribut meistens automatisch gesetzt wird. Spam ist in Foren natürlich tabu. Wer sich hier nur anmeldet, um Links zu setzen wird schnell von Foren-Moderatoren gesperrt. Wer mit Mehrwert punktet, kann jedoch über Foren Traffic für die eigene Webseite und Umsatz generieren:

 

(Copyright) © OSG

Blogkommentare

Auch in Kommentaren unter Blogbeiträgen finden sich immer wieder Links. Hier gelten beim Linkbuilding grundsätzlich die gleichen Kriterien wie bei Forenlinks. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass die Seite gute Rankings erzielt und sich an die Google Richtlinien hält (also keine Abstrafungen erhalten hat). Wer thematisch irrelevante Links postet, muss wiederum damit rechnen, dass diese vom Blogbetreiber gelöscht, oder von Google als Spam enttarnt werden. Auch diese Links sind jedoch in der Regel “nofollow” oder als “ugc” markiert.

Branchenbücher

In den gängigen Branchenbüchern sollte Ihr Unternehmen unbedingt vertreten sein. Hierbei handelt es sich um eine vergleichsweise einfache und wenig zeitaufwendige Art des Backlinkaufbaus, die in der Regel kostenlos. Der Suchaufwand nach passenden Nischen-Verzeichnissen macht sich bezahlt. Neben 11880.com haben Seiten, wie branchenverzeichnis.de und dasoertliche.de eine beneidenswerte Sichtbarkeit vorzuweisen.

OSG OnlineStreet

Screenshot von onlinestreet.de

Branchenbücher spielen vor allem für Local SEO eine entscheidende Rolle. Wenn Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen nur regional anbieten, dann zählen Branchenbücher zu Ihrer Linkbuilding Strategie. Mehr Infos finden Sie in unserem Ratgeber zu Local SEO.

Business Links

Auch durch Kooperationen mit anderen Unternehmen, Verbänden oder öffentlichen Einrichtungen kann nachhaltiges Linkbuilding entstehen. Dazu zählen bspw. Kooperationen mit Universitäten, Tierhilfsorganisationen oder das Sponsoring von Veranstaltungen. Auch das Ausschreiben von offenen Stellen in Portalen wie Indeed kann hierzu gezählt werden.

Redaktionelle Beiträge

Neben Blog-Kommentaren und Foren liefern auch redaktionelle Beiträge auf Blogs, aber auch Online-Magazinen oder -Zeitungen gute Möglichkeiten, Links zu platzieren. Hierbei bietet es sich etwa an, Problemlösungen, die mit einem Produkt oder einer Dienstleistung einhergehen, allgemein und nicht direkt werblich aufzubereiten.

Methoden für den Linkaufbau

An gute Backlinks zu kommen, ist gar nicht so leicht. wir stellen Ihnen hier ein paar Ideen, mit denen sie gute Links generieren können.

Links durch hochwertige Inhalte

Der Content auf Ihrer Website – sei es Shop, Infoportal oder Unternehmensseite – hat eine wichtige Funktion, die oft vernachlässigt wird: Ihr Content sollte viele Backlinks generieren. Mit hervorragendem Content entstehen die Backlinks von alleine – häufiger muss man sich allerdings bei dieser Form des Linkbuildings um PR-Kooperationen kümmern. Aber auch in diesem Fall haben Sie viel mehr Chancen auf eine Zusage, wenn Ihr Content der Leserschaft der Partner-Seite einen deutlichen Mehrwert bietet. Diese Linkaufbau-Methode zeitigt dann auch Erfolge.

(Info-)Grafiken für Linkaufbau

Interessante Ergebnisse Ihrer eigenen Studie oder sogenannter Case Studys stellen für die Leser einen guten Anreiz dar – insbesondere, wenn sie schön verpackt sind. Eine aussagekräftige Kurzfassung, optisch gut gebastelt, wirkt wie ein clever geschriebener Teaser. Es hilft dem User, die Entscheidung zu treffen, ob der gesamte Beitrag lesenswert ist oder nicht. Hier sagen Ihre Kooperationspartner nie nein.

Native Advertising

Native Advertising beschreibt eine Linkbuilding-Praxis, die in der Regel gegen Bezahlung stattfindet. Für den Leser ist dies auf den ersten Blick jedoch nicht zu erkennen, da der Beitrag nicht deutlich als Werbung gekennzeichnet und im Stil der publizierenden Website gestaltet ist. Zudem bieten auch Native Anzeigen dem Leser (im besten Fall) einen Mehrwert durch informative Inhalte, was sie von anderen Arten der Werbung unterscheidet.

Achtung

Auch wenn die Werbekennzeichnungen beim Native Advertising häufig nicht sofort ersichtlich sind, müssen diese dennoch vorhanden sein.

Gast-Blogging

Beim Gast-Blogging wendet Sie sich an andere Websites, um einen von Ihnen verfassten Inhalt im angesprochenen Blog zu veröffentlichen. Obwohl es sich als eine effektive Methode etabliert hat, um mit qualitativ hochwertigen Inhalten Links zu errichten, geht Google hart gegen Vermarkter vor, welche diese Taktik mit minderwertigem Content für sich vereinnahmen.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Gästeblogging wurde diese Taktik der Artikelerstellung zunehmend automatisiert, weshalb die Qualität der Beiträge erheblich abnahm. Google hat das bemerkt. Matt Cutts, der Leiter des Webspam-Teams von Google, schrieb einen Beitrag, in dem er erklärte, “Nehmen Sie Gift drauf: Das Gäste-Blogging ist erledigt”. Aber: Wenn Sie genügend qualitativ hochwertige Inhalte erstellen können, werden viele seriöse Websites immer noch gerne Gastbeiträge und Fremd-Artikel akzeptieren. Allerdings sollte er nicht nur dazu verwendet werden, Links zu erstellen, da Google sehr gut darin geworden ist, auf diese Art des Linkbuildings zu erkennen und abzuwerten.

Ego Bait als Linkaufbau-Methode

Eine Hand wäscht die andere. Das ist im Grunde Ziel der sog. Ego-Bait-Praxis innerhalb des Linkbuildings. “Bait” steht dabei für Köder, der in Form eines Links einer anderen Website in einem Blog-Post verlinkt wird. Fühlt sich der verlinkte Website-Betreiber geschmeichelt – hier kommt das Ego ins Spiel -, wird er mit einem entsprechenden Link Ihrer Seite antworten – der “Köder” wurde also geschluckt, das Linkbuilding war erfolgreich! Klassiker sind in diesem Kontext Aufzählungen wie “Die 10 besten Websites für Reisen nach xy” oder die “einflussreichsten Webdesigner Deutschlands”.

Diese Praxis kann, muss aber nicht erfolgversprechend sein; die Aufmerksamkeit der vorgestellten Personen oder Websites werden Sie zweifelsohne erregen. Dies kann ein guter Weg zu qualitativ hochwertigen Links sein und Besucher auf Ihre Website locken, aber es ist trotzdem wenig wahrscheinlich, dass Sie dadurch Ihr Linkbuilding groß voranbringen, da der Inhalt in der Regel auf einige wenige hochkarätige Personen oder Websites ausgerichtet ist.

Kreative Content-Arten für Linkbaits (Linkködern)

Eine ähnliche Aufmerksamkeit erregende Methode stellen Linkbaits (Linkködern) dar. Linkbaits sind Aktivitäten im Online-Marketing, die sich unterschiedlicher Techniken bedienen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Traffic zu generieren. Über diesen Umweg erhofft man sich möglichst viele Verlinkungen auf die eigene Website. Kreativität und Spon­ta­ne­i­tät spielen hierbei eine große Rolle. Sie sind der Erste beim Verbreiten aktueller News, veranstalten Gewinnspiele und locken die Teilnehmer mit Rabatten an oder starten eine Gutscheinaktion. Auch visuell aufbereiteter Content wie anschauliche Infografiken oder Videotutorials eignen sich bestens für einen Linkbait. Erfolgversprechende Methoden dafür sind beispielsweise:

  • Newsartikel
  • How-to-Guides
  • Top-Rankings
  • Tooltipps
  • Produkttests
  • Gewinnspiele

Linkbaits überschneiden sich thematisch mit bereits erwähnten Punkten wie dem Erstellen von Linkable Assets oder dem Content-Seeding. Dennoch stellen sie eine eigene Disziplin dar und gelten als wirkungsvoll anwendbare Alternative und Ergänzung zu herkömmlichen Linkbuilding Strategien.

Broken-Link-Building

Das Internet ist voll von Broken Links, also Verweisen, die ins Nichts führen. Häufig existieren diese defekten Links auf gut aufbereiteten Seiten. Daher hat sich der Aufbau von kaputten Links als eine sehr beliebte Praxis etabliert, welche zudem Webmastern bei der Reparatur ihrer kaputten Links hilft: einfach, indem Sie ihnen eine bessere bzw. zeitgemäßere Alternative für die Verlinkung bieten.

Sie betreiben beispielsweise ein Unternehmen für Nanoversiegelungen und möchten Links zu Ihren Seiten mit wissenschaftlichen Belegen unterfüttern. Eine Universität hat zufällig eine ältere Seite zum Thema Nanotechnologie, aber viele der Links funktionieren nicht mehr. Also wenden Sie sich an den Webmaster, um auf die defekten Links hinzuweisen und Ihre neuere und aktuellere Ressource als Alternative vorzuschlagen. Der Webmaster der Universität verweist dann auf Ihre Seite zum Thema Nanoversiegelung. Das Linkbuilding war dann hier erfolgreich.

Bei der Performance Suite haben Sie die Möglichkeit Ihre aufgebauten Links einzutragen, um auch zu verfolgen, welche Links noch online sind und können schnell reagieren. Ist ein Link offline, so können Sie bei der jeweiligen Seite nachhacken, um rauszufinden was passiert ist oder einen neuen Link vorschlagen.

Copyright © OSG Performance Suite Tool – https://osg-ps.de/seo/backlinks

Brand Mentions im Netz aufgreifen

Werden Sie auf anderen Websites erwähnt, lohnt immer eine Kontaktaufnahme. Oft genügt eine einfache E-Mail an den Autor, um einen Link zu sichern. Tools wie mention.net, Google Alerts und Fresh Web Explorer sind hervorragend geeignet, um Erwähnungen ausfindig zu machen. Dazu sei gesagt, dass bereits Unlinked Mentions von Google durchaus als wertiges Signal wahrgenommen werden.

Tipp

Wenn Sie PR-Aktivitäten durchführen, dann sollten Sie das nicht nur „Offline“, sondern auch „Online“ machen. Bitten Sie den Redakteur, dass er Ihnen einen richtigen Link auf Ihre Website setzt.

Experteninterviews für das Linkbuilding

Experteninterviews schaffen eine Vertrauensbasis. Sie überzeugen Ihre Leser und Kooperationspartner, dass Sie den Zugang zu einem exklusiven Netzwerk haben. Im Blog eines Online-Shops tragen Interviews zur Vielfalt des Inhalts bei.

In Bezug auf das Linkbuilding machen die Interviews eine Kooperation attraktiver, da Sie dem Kooperationspartner viel Aufwand abnehmen, etwa Recherche und Durchführung des Interviews. Experteninterviews können so als vielversprechende Linkaufbau-Methode gelten, da der Content immer interessant, fundiert oder auch brisant sein kann.

Sponsoring und Berichte über Events im Allgemeinen

Dies ist eine Option für etwas größere Budgets – will aber gut überlegt und geplant sein. Sie müssen hier kein Tierheim bauen, aber Berichte über soziale Aktivitäten, etwa eine Teilnahme am Social Day, kommen in den Netzwerken gut an. Und ein Blogger-Frühstück in lockerer Atmosphäre erzeugt neuen Content auf Ihrer Seite sowie in allen Blogs, dessen Besitzer bei Ihnen zum Besuch waren. Mit den entsprechenden Links.

Going Viral…

… war ursprünglich etwas für kreative Köpfe, die eher sparen wollen. Wenn Sie aber ein Video selber drehen wollen, finden Sie später auf jeden Fall eine Rechnung in Ihrem Postfach. Und die ist meist relativ hoch – vor allem, wenn der Inhalt einzigartig und kreativ sein soll. Zudem lässt sich Viralität nur schwer planen. Dass eine millionenschwere Kampagne von Riesen wie Edeka viel Erfolg bringt, kann erwartet werden. Es sind aber auch schon Aktionen mit vergleichbarem Budget und Aufwand gefloppt, während ein Amateur-Katzenvideo aus der Heim-Produktion die sozialen Netze heiß laufen lässt. Trotzdem kann es sich gerade dann lohnen, auf virale Inhalte zu setzen, wenn Sie neu auf dem Markt sind: So haben Sie eine Chance sich und Ihre Marke ins Gespräch zu bringen.

Als günstige Alternative zu Videos haben sich im Linkbuilding einzigartige Bilder und GIFs mit Ihrem Logo bewährt.

Kauflinks

Links kaufen – der schnelle Weg zu besseren Rankings? Eine scheinbar einfache Möglichkeit, um Links zu pragmatisch und unkompliziert zu errichten, stellt die Praxis des Linkkaufs (paid links) dar. Prinzipiell ist es aber so, dass diese Art des Linkbuildings gegen die Richtlinien von Google verstößt. Der Grund dürfte auf der Hand liegen: Google liegt an einem organisch gewachsenen und inhaltlich plausiblen Linkprofil und nicht an unnatürlichen Verweis-Strukturen. Aber wie so oft steckt auch hier der Teufel im Detail.

Tatsächlich kann man mit gekauften Links durchaus innerhalb einer konsistenten Linkbuilding-Strategie arbeiten, man sollte aber die Punkte thematische Ähnlichkeit sowie natürliche Verlinkungen achten, um möglichen Sanktionen von Google zu entgehen. Durch die Content-Revolution heißt das vor allem: Bietet der gekaufte Link einen Mehrwert im Kontext des inhaltlich behandelten Themas oder ist er deplatziert? Wichtig sind daher die Plausibilität und die Positionierung der Links auf einer Website. Finden sich diese als natürliche Verweise innerhalb eines Fließtextes oder handelt es sich um Footerlinks oder Links aus Kästchen mit mehr oder weniger offen inhaltsfremden Bezug?

Auch sollte im Blick behalten werden, dass erst nachträglich mit erworbenen Links “optimierte” Texte Google misstrauisch werden lassen.

Nutzen der Links messen

Sie haben neue Backlinks aufgebaut? Prima! Aber was bringen diese Links? Ein Problem, das viele Webmaster haben, ist die Auswertung des Nutzens eines Backlinks. Wie hat sich das Ranking der wichtigsten Keywords für die verlinkte Webseite geändert? Die Performance Suite der OSG bietet die Möglichkeit neue Backlinks einzutragen. In der Grafik des Rankingverlaufs des dazugehörigen Keywords erscheint in der Folge eine Flag (mit dem Buchstaben “B”), die den Zeitpunkt des Erscheinens eines neuen Backlinks darstellt.

SEO Backlink

Screenshot: Rankingverlauf nach Backlinkaufbau in der Performance Suite

Tipp

Linkbuilding hat viel mit inhaltlicher Plausibilität und Konsistenz zu tun. Bewerten Sie Domains und Websites, so tun Sie dies nach Maßgabe der Semantik und thematischer Verwandtschaft. Mit der Zeit gehen Sie mit unserem hauseigenen Tool. Menschliche Urteilsfähigkeit übersetzt unsere Performance Suite durch künstliche Intelligenz.

Die Performance Suite zeigt jedoch nicht nur an, was ein Link gebracht hat, sondern gibt auch Tipps für neue passende Links. Mit selbstlernenden Algorithmen erfolgt die Bewertung von potenziellen Websites automatisch. Ohne Excel. Und ohne Outlook. Insgesamt berechnet die PS die Wahrscheinlichkeit für ein nachhaltiges und gewinnbringendes Linkbuilding anhand von 50 Kriterien. Mit Antwort-Quoten auf Anfragen bezüglich Beständigkeit der bisher erstellten Links etwa, oder Traffic und Branchenrelevanz. Dadurch arbeitet die Performance Suite um ein Vielfaches schneller. Und effizienter. 

Näheres zur Linkbuilding-Funktion in der Performance Suite erfahren Sie hier.

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Tipps für ein nachhaltiges Linkbuilding

In diesem Abschnitt fassen wir die besten Tipps für erfolgreiches und nachhaltiges Linkbuilding zusammen.

Tipp 1: Langsamer Backlinkaufbau

Generell ist bei der Suchmaschinenoptimierung ein langer Atem gefragt, und so auch beim Thema Linkbuilding. Google definiert in seinen Richtlinien für Webmaster einige Grundprinzipien, die es zu beachten gilt. Demnach sollen Webseiten für deren tatsächliche Nutzer und nicht für Suchmaschinen erstellt und optimiert werden. Ebenso sollen Tricks, die das Ranking in den SERPs künstlich beeinflussen sollen, vermieden werden.

Einer dieser Tricks wäre es, innerhalb kurzer Zeit eine große Anzahl an Backlinks zu generieren. Somit würde dem Googlebot vorgespielt, dass zahlreiche Webseiten auf die betroffene Seite verlinken möchten, um ihren Lesern dadurch einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten. Wenn aber die betroffene Seite aufgrund ihres Rankings überhaupt nicht auffindbar ist, ist das ganze sehr unglaubwürdig. Vor allem bei neu ins Leben gerufenen Seiten, die bis dato überhaupt keine oder sehr wenige Backlinks aufweisen, ist dieses schnelle Vorgehen beim Linkbuilding absolut nicht zu empfehlen.

Klüger ist es also, den Backlinkaufbau langsam und mit Bedacht anzugehen. Nur so erscheinen die neu generierten Backlinks für Google authentisch und die Rankingfaktoren werden nachhaltig befriedigt. Des Weiteren sollte beim Linkbuilding auf Kontinuität wert gelegt werden.

Gerade, wenn keine besonderen Ereignisse ein rapides Linkwachstum rechtfertigen (z. B. der Launch eines neuen Produkts, ein Hype etc.), laufen Sie sonst in Gefahr, in den Radar von Google zu geraten. Kontinuität lautet das Zauberwort für einen nachhaltigen Linkaufbau. Verfolgen Sie die Anzahl der aufgebauten Backlinks über die Performance Suite von der OSG.

© OSG Performance Suite Tool – https://osg-ps.de/seo/backlinks

Tipp 2: Themenrelevante Backlinks aufbauen

Wie schon erläutert, sehnt sich Google nach Inhalten, die den Nutzern einen Mehrwert bieten. Die thematische Relevanz eines Backlinks, also wo er herkommt und wo er hinführt, ist ein entscheidender Qualitätsfaktor.

  • Es sollten also nur Backlinks gesetzt werden, die dem User beim Wunsch nach Vertiefung des Themas weiterhelfen.
  • Verlinkungen, die nur bedingt oder gar nicht zu dem Thema auf der Seite passen, sollten vermieden werden.

Dementsprechend sollte beim Linkbuilding auch auf die Akquise von Backlinks aus Linkfarmen verzichtet werden. Lassen Sie also die Finger von gemieteten Links und Linkbörsen, wie Rankseller und Linknetzwerken. Ein Link aus einer dieser Quellen ist im besten Fall wirkungslos, im schlechtesten schadet er Ihnen. Die Richtlinien sprechen strikt dagegen und Google kennt in der Regel die einschlägigen Seiten: Negative Auswirkungen auf Ihren Webauftritt sind vorprogrammiert. Die sogenannten “Bad Neigbourhoods” werden von Google erkannt und eine Verlinkung zu ihnen, sei es ein- oder ausgehend, kann zu einer Herabstufung des Rankings oder sogar zum Ausschluss aus dem Suchmaschinenindex führen.

Tipp

Sollten Sie Backlinks zu Ihrer Seite entdecken, von denen Sie glauben, dass sie Ihrer Website schaden könnten, bietet Google die Möglichkeit des Hochladens einer sogenannten Disavow-Liste. Mit diesem Link Disavow Tool können Webmaster Google mitteilen, dass Backlinks bestimmter Domains oder URLs ignoriert werden sollen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel zum Thema Link Disavow Tool.

Tipp 3: Qualität der Backlinks

Generell sollte beim Linkbuilding in erster Linie Wert auf Qualität und nicht auf Quantität gelegt werden. Ein qualitativ herausragender Link kann deutlich mehr bringen als viele minderwertige. Es empfiehlt sich also beim Linkbuilding immer, neben der Themenrelevanz auch die Rankings und die Sichtbarkeit des potenziellen Linkpartners zu analysieren. Hierzu können Tools wie SISTRIX oder XOVI verwendet werden. Je mehr Keywords und gute Rankings eine Seite hat, desto höher ist auch die Sichtbarkeit. Sofern ein solcher Linkpartner eine extrem niedrige Sichtbarkeit aufweist, wird dieser in den SERPs sehr weit unten gelistet. Dementsprechend gering ist der Traffic auf dieser Seite und damit auch die Anzahl an Usern, die dem Link auf die Zielseite folgen.

Wenn nun ein geeigneter Linkpartner gefunden ist, sollte der reziproke, also wechselseitige Linktausch möglichst vermieden werden. Das Prinzip scheint zunächst wie eine Art Win-Win-Situation, allerdings können Suchmaschinen reziproke Backlinks identifizieren. Da diese dann nicht als Empfehlung, sondern als Linktausch gewertet werden, muss mit einer beidseitigen Herabstufung seitens des Suchmaschinenanbieters gerechnet werden.

Verlinkungen können auf verschiedenen Positionen einer Seite gesetzt werden. Am besten ist es, wenn ein Link in den tatsächlichen Content gesetzt wird. Dadurch wird der thematische Zusammenhang unterstrichen. Im Gegenteil dazu ist es eher ungeschickt Backlinks in den Header, Sidebar oder Footer zu setzten.

Links von themenaffinen und vertrauenswürdigen Webseiten haben üblicherweise einen hohen Trust Flow. Es ist allgemein bekannt, dass es viel Spam im Internet gibt. Darum ist es für Nutzer und für Suchmaschinen nicht einfach vertrauensvolle Seiten zu identifizieren. Seiten von Universitäten, Regierungen oder sonstigen staatlichen Organen gelten allerdings als beim Linkbuilding besonders vertrauenswürdig. Verlinkungen von ebendiesen, aber auch von anderen vertrauenswürdigen Seiten können den sogenannten Trust Rank der verlinkten Seite steigern. Der Trust Rank wird also quasi vererbt. Somit kann sich auch das Ranking in den SERPs verbessern. Es empfiehlt sich also, Backlinks von Seiten mit einem hohen vertrauen bei Google zu generieren.

Das Alter einer Domain kann ebenfalls eine Rolle für deren Ansehen bei Google spielen. Dies lässt sich allerdings auf keinen Fall pauschalisieren. Eine Domain, die gut gepflegt wurde und über einen langen Zeitraum stetig gewachsen ist, wird von Google mit Sicherheit besser eingestuft, als eine ganz neue Domain. Gleichzeitig wird eine neue, aktuelle Domain einer alten, ungepflegten Domain wahrscheinlich vorgezogen. Es kommt also auch in diesem Kontext in erster Linie auf die Qualität der Inhalte an.

Tipp 4: Bemühen Sie sich um einen natürlichen Linkaufbau

Wie bereits oben erwähnt, unnatürliche Mischung beim Linkbuilding stellt eine große Gefahr für Ihre Rankings dar. Das bedeutet: Vermeiden Sie alles, was nach geplantem Linkbuilding aussieht. Verlinken Sie nicht immer auf dieselben Keywords und variieren Sie Ihre Ankertexte und Linkziele. Google erkennt unnatürliche Muster in Ihrem Linkprofil und kann Sie auf Keyword-, Seiten- oder Domain-Ebene bestrafen.

Tipp 5: Verwenden Sie verschiedene Linkarten

Neben Zeitungskommentaren, Blockkommentaren und Forenkommentaren, können Sie auch Q&A-Portale, Städteportale und Messe-Veranstaltungen wunderbar verwenden, um alle Arten von Links abzudecken. Universitäten eignen sich ebenfalls, um wertvolle Links aufzubauen. Ihr Unternehmen kann entweder als Kooperationspartner, oder als Jobanbieter auftreten. In beiden Fällen erreichen Sie eine positive Einstellung gegenüber ihrem Unternehmen. Mithilfe einer Wettbewerbs- oder einer Keywordanalyse erhalten Sie viele neue Seitenvorschläge für ein qualitativ hochwertiges Linkbuilding. Derartige Analysen lassen sich mit Semrush, LRT oder auch der Performance Suite durchführen.

© OSG Performance Suite Tool

Tipp 6: Linkzielseite

Backlinks können entweder auf die Startseite oder auf eine Unterseite einer anderen Website verweisen. Das Verhältnis zwischen Backlinks, die auf eine Unterseite verweisen (sog. Deeplinks) und Backlinks, die auf die Startseite verweisen bezeichnet man als Deeplink Ratio. Je nachdem, um was für eine Art von Webseite es sich handelt, muss das Deeplink Ratio angepasst werden, um in den Augen des Google Crawlers möglichst natürlich zu wirken. Beispielsweise hat eine Nachrichtenseite oft ein besonders hohes Deeplink Ratio, da hier oft auf einzelne Artikel (Unterseiten) verlinkt wird anstelle auf die Startseite. Im Gegensatz dazu stehen etwa Immobilienportale. Sobald die hier angebotenen Objekte nicht mehr verfügbar sind (verkauft oder vermietet), wird auch nicht mehr auf sie verwiesen.

Je nach Branche kann ein hohes oder ein niedriges Deeplink Ratio erstrebenswert sein. Um das für den einzelnen Fall herauszufinden eignet sich eine Analyse der am besten rankenden Seiten der Konkurrenz.

Tipp 7: Backlinkprofil prüfen

Anwendungen wie Majestic oder SemRush ermöglichen es ihren Nutzern, das gesamte Backlinkprofil einer Webseite anzuzeigen und zahlreiche Daten und Kennzahlen zu analysieren. Somit können Rückschlüsse auf die Qualität der Backlinks gezogen werden. In regelmäßigen Abständen sollten die Backlinks einer ausführlichen Überprüfung unterzogen werden – hierzu können diese Tools beispielsweise verwendet werden. Um das Ranking der eigenen Seite nicht zu gefährden, können durch diese Backlinkanalyse unbrauchbare oder schädliche Backlinks ausgemistet werden.

Tipp 8: Konkurrenzanalyse

Oftmals weisen die Internetauftritte von Wettbewerbern ein besseres generisches Ranking auf als der eigene. Um herauszufinden woran das liegt, lohnt es sich in vielen Fällen, eine Wettbewerbsanalyse durchzuführen. Daten wie etwa die Anzahl an Backlinks, häufige Ankertexte oder generelle Unterschiede zum eigenen Backlinkprofil lassen sich mit einigen Tools (z.B. Majestic, Link Research Tools) herausfinden. Sobald klar ist, welche Linkbuilding-Strategien die Konkurrenz nutzt, kann die eigene Strategie dementsprechend angepasst werden. Somit besteht die realistische Chance, das eigene Ranking zu verbessern und die Konkurrenz in den SERPs zu überholen.

Tipp 9:  Entfernen Sie Spam-Links aus Ihrem Backlinkprofil

Wenn es bereits gekaufte externe Links gibt, sollten Sie diese so rasch wie möglich loswerden. Das gilt auch für etwaige Spam-Angriffe: Auf Ihre Seite verweisende Spam-Links können auch von der Konkurrenz beauftragt sein. Denken Sie an die regelmäßige Überprüfung Ihres Backlinkprofils! Das Risiko einer Abstrafung lässt sich ausschalten: Verdächtige Neuverlinkungen oder selbstverschuldete Fehler beim Linkbuilding sollten umgehend rückgängig gemacht werden. Falls dies nicht möglich ist, können Sie die Links mit dem von Google eigens für Link-Missbrauch bereitgestellten Disavow Tool entwerten.

© Semrush Tool

Tipp 10: Verknüpfen Sie eigene Inhalte über Social Media Kanäle

Veröffentlichen Sie relevante Informationen nicht nur auf der Website, sondern teilen Sie die Inhalte auch auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder YouTube. Je mehr Menschen Ihren Content auch im Social Web wahrnehmen, desto mehr Links werden auf Ihre Seite verweisen.

Tipp 11: Erstellen Sie Linkable Assets

Werten Sie Ihre kommerzielle Seite mit hochwertigen und informativen Inhalten auf – mit sogenannten Linkable Assets: mit einem Blog, mit Ratgebertexten oder Videos zu themenaffinen Problemen und Fragestellungen, die Ihre Besucher zum Teilen anregen. So kommen Sie auch als Betreiber eines Onlineshops zu zahlreichen natürlichen Backlinks.

Tipp 12: Auf ausgehende Links achten

Kombinieren Sie Rückverweise auf Ihre Seite mit einer entsprechenden Anzahl ausgehender Links. Mit Bedacht und Augenmaß gesetzte externe Links werden von Google honoriert und sind für die Sichtbarkeit der eigenen Website von Vorteil. Links verleihen dem Content eine zusätzliche Struktur und schaffen neue Kontakte.

Tipp 13: Geschäftspartner und regionale Medien einbinden

Sie wenden sich an Kunden, Zulieferer und Kooperationspartner, um die geschäftliche Zusammenarbeit auch online per Linkbuilding zum Ausdruck zu bringen. Die Kontaktaufnahme mit Lokaljournalen, Betrieben und Privatinitiativen im näheren Umfeld ist ebenfalls zielführend.

Tipp 14: Unlinked Mentions zu Backlinks machen

Beobachten Sie, wo etwas über Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung geschrieben wird. Unlinked oder Linkless Mentions (unverlinkte Erwähnungen) im Content fremder Websites und Blogs lassen sich in eingehende Links umwandeln, indem Sie die Websitebetreiber höflich darum bitten. Das Tool Google Alerts benachrichtigt Sie jedes Mal, wenn neue Inhalte zu einem ausgewählten Thema veröffentlicht werden. Dazu sei gesagt, dass bereits Unlinked Mentions von Google durchaus als wertiges Signal wahrgenommen werden.

Tipp

Wenn Sie PR-Aktivitäten durchführen, dann sollten Sie das nicht nur „Offline“, sondern auch „Online“ machen. Bitten Sie den Redakteur, dass er Ihnen einen richtigen Link auf Ihre Website setzt.

 

FAQ

Was ist Linkbuilding?

Unter Linkbuilding, Linkaufbau oder auch Backlinkaufbau versteht man die Praxis, Verweise - eben Links - von anderen Domains auf die eigene Website zu errichten. Linkbuilding spielt innerhalb der SEO-Praxis eine große Rolle, da viele Links von qualitativ hochwertigen Websites auf eine andere Website als Qualitätsausweis und damit als sehr wichtiger Ranking-Faktor gelten.

Welche Methoden gibt es für das Linkbuilding?

Prinzipiell sollte das Linkbuilding nach Maßgabe der Qualität und des Mehrwerts erfolgen. Das schließt in den meisten Fällen ein schnelles Linkbuilding über inhaltsfremde Domains aus. Als Methoden haben sich Forenlinks, Blogkommentare oder auch redaktionelle Beiträge auf inhaltlich verwandten Magazinen oder Portalen etabliert. Zudem gängig sind Einträge in Branchenbüchern häufig erfolgversprechend. Für das Linkbuilding können dabei unterschiedliche Content-Arten bespielt werden - von Social-Media-Posts, Gastbeiträge in Blogs oder kreative Gifs oder Grafiken.

Was sind Kauflinks beim Linkbuilding?

Wie der Name vermuten lässt: Bei Kauflinks (paid links) erfolgt das Linkbuilding über eine monetär erbrachte Leistung. Allerdings verstößt das Kaufen von Backlinks gegen Google-Richtlinien, da dem Suchmaschinenriesen v.a. an einem natürlich und inhaltlich konsistenten Backlinkprofil einer Domain liegt. Prinzipiell kann Google manche Kauflinks immer noch nicht als solche identifizieren, weshalb die Praxis immer noch verbreitet ist. Wirken Links nicht wie zufällig auf einer Website platziert, sondern entstanden diese inhaltlich und zeitlich mit dem Content, wird Google Probleme haben, diese Praxis zu durchschauen und zu ahnden. Google bietet aber mittlerweile die Möglichkeit, über das sog. Sponsored-Attribut Kauflinks als solche kenntlich zu machen. Mit diesem Attribut sind Sie dann auch tatsächlich auf der sicheren Seite.

Wie erkenne ich eine hochwertige Domain?

Für die inhaltliche Bestimmung bietet sich die E-A-T-Regel an. Es handelt sich hierbei um ein Akronym, hinter dessen Kürzel sich die Wörter: expert (sachkundig), authoritative (maßgebend) und trustworthy (vertrauenswürdig) verbergen. Strukturell bieten sich bei der Website-Bewertung öffentliche Institutionen oder renommierte Verbände an. Verweise von Behörden etwa bewertet Google in den meisten Fällen als sehr hohen Vertrauensbeweis. Für die technische Validierung haben sich Backlink-Checker etabliert. Die analysieren Anzahl und mitunter auch die Qualität der Verweise, welche auf eine ausgesuchte Website führen.

Welche Backlinks gibt es?

Prinzipiell waren bis vor über einer Dekade Links gleichwertig und über stets die identische Syntax im HTML-Code definiert. Durch die überhandnehmende Spampraxis in Weiten Teilen des Internets - etwa aus Foren und Blogs - konnten Link-Verweise im HTML-Code weiter definiert und damit ausdifferenziert werden: Um potenzielle Spam-Links die Bedeutung zu nehmen, wurde etwa das Nofollow-Attribut eingeführt, welches bei Wikipedia oder Foren beispielsweise automatisch gesetzt wird und die Spam-Praxis unterbinden soll. Weiters wurden auch Link-Attribute für Werbelinks (Sponsored-Attribut) oder Kunden- oder Nutzer-Kommentare - sog User Generated Content - mit dem UGC-Attribut definiert.

Fazit

Bedenken Sie stets, dass Suchmaschinen ihren Nutzern im Prinzip einfach nur weiterhelfen möchten – agieren Sie also stets so, dass Sie mit Ihrem Internetauftritt diesem Anspruch gerecht werden. Das Thema Linkbuilding spielt bei der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Noch wichtiger ist es allerdings, den Backlinkaufbau korrekt und den Google Richtlinien konform zu betreiben.

Die aufgeführten Linkbuilding-Tipps können bei sachgemäßer Umsetzung das Ranking einer Webseite nachhaltig verbessern – es ist in diesem Zusammenhang aber meist schwierig, pauschale Aussagen zu treffen. Somit muss von Fall zu Fall entschieden werden, was die beste Lösung ist.

Verlassen Sie sich niemals auf einzelne Werte wie Domain Authority. Zur Bewertung eines potentiellen Backlinks zählen auch Rankings, Themenrelevanz under der Traffic der Seite.

Des Weiteren darf man andere wichtige Rankingfaktoren wie die Onpage- und Content-Optimierung, die Technik oder auch die Usability nie außer Acht lassen. Das Zusammenspiel aller Bereiche ist für nachhaltiges SEO unabdingbar.

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