OSG Blog

Mit Dynamic Pricing den globalen Wettbewerb bestehen Mit Dynamic Pricing den globalen Wettbewerb bestehen
Laut der neuesten Studie des Branchenverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und der Creditreform Boniversum setzen immer mehr Online-Händler in Deutschland auf das Tool... Mit Dynamic Pricing den globalen Wettbewerb bestehen

Laut der neuesten Studie des Branchenverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und der Creditreform Boniversum setzen immer mehr Online-Händler in Deutschland auf das Tool der dynamischen Preisgestaltung.

Was ist Dynamic Pricing?
Dynamic Pricing ermöglicht die Optimierung Tausender Preise pro Tag. Dabei können neben den strategischen Unternehmenszielen sowohl individuelle Besonderheiten von Kunden als auch Wettbewerbspreise berücksichtigt werden. Preise können sich täglich oder sogar stündlich verändern.

Man Shopping Online

Dynamic Pricing. Bild: ©iStock.com/AndreyPopov

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass jedes fünfte Unternehmen die Einführung der dynamischen Preisgestaltung in den nächsten zwölf Monaten plant. Durch den Einsatz dieses Instrumentes ist es den Online-Händlern möglich die Verkaufspreise ihrer Produkte sehr kurzfristig an die Marktgegebenheiten (Veränderung des Preisverhaltens der Mitbewerber, Bestellverhalten der Kunden) anzupassen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Für den Online-Händler ergeben sich dadurch folgende Vorteile:

  • Steigerung des Umsatzes
  • Erhöhung der Verkaufsmargen
  • Schnellerer Abverkauf der Lagerware

Das Tool ist grundsätzlich keine Neuheit im Markt, jedoch bieten neue Softwarelösungen noch besser angepasste Preisgestaltung, um im globalen und dynamischen Wettbewerb erfolgreich zu sein.
Auffällig ist auch, dass insbesondere Unternehmen aus der Technik- und Freizeitbranche ihre Preise sehr flexibel gestalten.

Tooltipp: Die neueste „Dynamic-Pricing-Lösung“ von Blue Yonder
Der Big-Data-Ansatz verfolgt drei mögliche Strategien:

  • Umsatzsteigerung
  • Gewinnmaximierung
  • Gewinn- und Margenoptimierung

Im Gegensatz zur rein regelbasierenden Preisoptimierung setzt Blue Yonder auf eine Kombination aus lernendem Algorithmus und statistischer Erhebungen zu Produkt- und Preisdaten im Unternehmen und am Markt. Die Software untersucht dabei laufend die Wechselwirkungen zwischen Preis und Umsatz und überprüft hypothetische ermittelte Optimalpreise anhand mehrmaliger A/B-Tests im laufenden Betrieb. Dabei werden Einflussfaktoren, wie Produktname, Marke, Angebot vergleichbarer Produkte, Wettbewerbspreise, Produktpräsentation oder die Tageszeit und der Wochentag berücksichtigt. Zudem kommen noch historische Daten aus dem Datenbestand des Händlers hinzu.

Headerbild: ©iStock/Rogotanie

Beitrag bewerten

Kerstin Kolb

Kerstin Kolb studierte Marketing & Vertrieb an der Fachhochschule der WKW Wien und ist bei der OSG seit Mitte 2016 tätig. Sie betreut Kunden in den Bereichen SEO und Media.

Bisher keine Kommentare.

Sei der Erste der einen Kommentar hinterlässt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.