GEO Case Study für Küchenstudios: Mit 154 Städteseiten auf Platz 1 bei allen vier KIs

Frag ChatGPT nach einem Gewerbemakler in Augsburg, und du bekommst Makler aus Augsburg. Für einen großen Münchner Makler hieß das: Er betreut Firmenkunden im ganzen Land, empfohlen wurde er von der KI aber nur bei Fragen zu München.

Mit dem KI Content System und der OSG Performance Suite hat sich das in sechs Wochen geändert. Hier liest du, wie wir vorgegangen sind, was dabei herauskam und was du für dein eigenes Unternehmen mitnehmen kannst. Der Kunde bleibt anonym, alle Werte stammen aus der Performance Suite.

Die Ergebnisse auf einen Blick

  • Platz 1 bei ChatGPT, Gemini und Perplexity, jeweils an den Erwähnungen gemessen
  • 463 KI-Empfehlungen in 30 Tagen nach zuvor 70, ein Zuwachs von 561 %
  • 23,4 % Share bei Perplexity, der höchste Wert aller Plattformen
  • 700 einzigartige Städteseiten, alle Texte KI-gestützt erstellt, ohne Backlinks und ohne Werbebudget
  • 38 % der Empfehlungen laufen über die neuen Städteseiten

In diesem Case liest du:

  • warum ein bundesweit tätiger Anbieter für KI-Assistenten außerhalb seiner Stadt unsichtbar ist
  • welche Ergebnisse die Städteseiten nach sechs Wochen bei ChatGPT, Perplexity, Gemini und Grok bringen
  • wie wir vorgegangen sind, Schritt für Schritt
  • 5 Tipps, mit denen du die Sichtbarkeit deines Unternehmens in KI-Antworten verbesserst

Du willst direkt alle Charts sehen? Hier kannst du durch die komplette Case Study blättern:

Die Ausgangslage: ein Standort, Kunden im ganzen Land

Das Angebot des Maklers richtet sich an Firmen bundesweit: Gewerbepolicen, Haftpflicht, betriebliche Altersvorsorge. Die Website gab das nicht her. Inhaltlich ging es dort um München, um Expats und um Premium-Fahrzeuge. Zu Augsburg, Nürnberg, Cottbus oder Bamberg fand sich keine eigene Seite.

Firmen suchen aber genau so: Makler plus Stadt, dazu die Bitte um eine Empfehlung. KI-Assistenten antworten mit dem, was sie für diese Stadt finden. Bei einer Frage zu Bamberg sind das:

  • Makler, bei denen „Bamberg“ in der Domain oder im Seitentitel steht
  • Branchenverzeichnisse und Maklernetzwerke mit einer eigenen Unterseite für Bamberg
  • aber kein Münchner Makler, der keinen Bezug zu Bamberg herstellt

Für den Makler hieß das: In jeder Stadt ohne eigene Seite fiel er in den Antworten aus. Hunderte Orte einzeln zu betexten, jede Seite eigenständig, übersteigt aber die Kapazität eines einzelnen Anbieters. Gesucht war deshalb ein Weg zu einer eigenen Seite je Stadt, einzigartig, mit den echten Fragen aus der Region, und das in Wochen statt in Jahren.

Die Ergebnisse nach sechs Wochen

GEO: Platz 1 bei drei von vier KIs

In 30 Tagen wurde der Makler 463-mal in KI-Antworten genannt und 502-mal als Quelle zitiert. Bei ChatGPT, Gemini und Perplexity führt er, an den Erwähnungen gemessen, das jeweilige Feld an. Vor ihm liegt kein konkurrierender Makler, kein Portal, keine Vergleichsseite.

Plattform Platz Genannt in Erwähnungen Besonderheit
Perplexity 1 von 701 Domains 23 % der Antworten 183 23,4 % Share, höchster Wert aller Plattformen
ChatGPT 1 von 1.024 Domains 19 % der Antworten 148 größtes Wettbewerbsfeld
Gemini 1 von 562 Domains 17 % der Antworten 132 Ø Position 3,2, beste Platzierung der drei

Perplexity nutzt die Seiten am häufigsten und gibt dem Makler mit 23,4 % fast ein Viertel aller Nennungen zum Thema. ChatGPT setzt ihn trotz des größten Felds mit über 1.000 Domains an die Spitze. Gemini bringt ihn etwas seltener, dafür auf der besten Durchschnittsposition.

Der Trend: mehr als das Fünffache in einem Monat

Noch aussagekräftiger als die Momentaufnahme ist die Entwicklung. Einen Monat zuvor lagen die Erwähnungen bei 70, jetzt sind es 463. Das entspricht einem Plus von 561 %.

Die belastbarste Kennzahl dahinter ist der Impressionshare, denn er ist unabhängig von der Zahl der Prompts. Er kletterte von 13,6 % auf 15,4 %, und das in einem Umfeld, das sich parallel stark verdichtet hat: Die Zahl der gemessenen Wettbewerber-Domains legte im selben Zeitraum von 797 auf 1.638 zu. Der Makler gewinnt Anteil, obwohl die Konkurrenz um ihn herum wächst.

Lokal: sichtbar in Städten ohne Niederlassung

Für Cottbus weist Insight AI einen Share von 9,0 % aus, für Bamberg 8,2 %, für Augsburg 7,1 %. In diesen Städten erreicht der Makler damit ähnliche Werte wie auf seinen Münchner Kernseiten, ganz ohne Standort vor Ort.

Regelmäßig empfohlen wird er in Augsburg, Bamberg, Cottbus und Nürnberg. Wiesbaden, Bielefeld und Potsdam sind diese Woche hinzugekommen. Bei einigen Städten steht die erste Nennung noch aus. Bei mehr als 700 frisch veröffentlichten Seiten ist das zu erwarten, denn Suchmaschinen und KI-Dienste erfassen sie in Etappen.

Wichtig für die Einordnung

Von 700 Städten werden bisher nur 16 per Prompt in der KI gemessen. Die übrigen 684 Seiten wirken mit, tauchen in der Auswertung aber nicht auf. Alle Werte hier sind deshalb Mindestwerte.

Außerdem war das ein einmaliges Projekt ohne laufende Betreuung: kein Linkaufbau, keine Nachsteuerung, kein Refresh. Die Ergebnisse gehen allein auf den Content zurück.

Grok zeigt, was als Nächstes dran ist

Fairerweise gehört dazu: Auf Grok fehlt der Makler bislang in den Empfehlungen, quer über alle 27 Prompts. Diese Plattform sortiert anders. Ganz vorn stehen bei ihr Vergleichsportale und Versicherer, danach die großen Makler. Als Quellen zieht sie bevorzugt Verzeichnisse mit Stadtlisten heran.

Ein Gegenargument zum Konzept ist das nicht, eher der nächste Hebel. Denn Anbieter, die je Stadt eine eigene Standortseite führen, zieht Grok durchaus heran. Das ist exakt die Bauweise der Städteseiten. Sind die 700 Seiten erst vollständig indexiert und die passenden Verzeichnisse gepflegt, trägt dieselbe Logik auch hier. Hinzu kommt: Grok läuft in der Messung erst seit vier Tagen mit aktiver Websuche, ein sauberer 30-Tage-Vergleich kommt mit dem nächsten Report.

So sind wir vorgegangen

Schritt 1: messen, was Firmen wirklich fragen

Grundlage sind Daten statt Annahmen. Die Performance Suite greift auf mehr als 86 Mio. Keywords und mehr als 10 Mio. Nutzerfragen zu und misst Suchvolumen, Fragen und Rankings direkt im jeweiligen Ort. Das ist wichtig, weil jede Stadt anders sucht: Berlin hat andere Wettbewerber, andere Nachbarorte und andere Fragen als München.

Schritt 2: ein Wissensspeicher mit belegbaren Fakten

Für den Makler haben wir einen eigenen Vektor Store angelegt. Darin liegt nur, was der Makler wirklich anbietet: Leistungen, Zielgruppen und Prozesse. Dieses Wissen fließt direkt in die Prompts ein. Die KI schreibt ausschließlich aus diesem Speicher, erfundene Preise oder Zusagen entstehen dadurch gar nicht erst.

Schritt 3: jede Seite aus einzelnen Bausteinen

Jede Städteseite setzt sich aus Bausteinen zusammen: Hero, Leistungen, FAQ und Umgebung. Für jeden Baustein gibt es einen eigenen Prompt, je Seite sind es 10 bis 30.

Am wichtigsten ist die FAQ. Sie beantwortet für jede Stadt die echten Kundenfragen aus der Performance Suite. Dieselben Fragen landen auch bei ChatGPT und Perplexity. So deckt jede Seite SEO und GEO gleichzeitig ab.

Schritt 4: prüfen, verlinken, live gehen

Bevor eine Seite online geht, gleicht das System sie mit allen übrigen Seiten auf doppelte Inhalte ab. Danach folgen Faktenabgleich und Redaktion. Heraus kommen 700 eigenständige Seiten mit sauberer interner Verlinkung.

Technisch läuft das Projekt über eine separate WordPress-Installation in einem Unterordner der Kundendomain, die Hauptwebsite bleibt, wie sie ist. Das System übernimmt bis zu 80 % der Arbeit, also sammeln, erzeugen, verlinken, prüfen und messen. Den Rest machen erfahrene Experten aus mehr als 1.000 Projekten. Alles, was entsteht, gehört dem Kunden.

Schritt 5: jeden Tag messen mit Insight AI

Gemessen wird mit Insight AI, dem KI-Monitoring in der Performance Suite. Im Monitoring stecken 27 Prompts:

  • 16 Fragen zu Städten außerhalb Münchens
  • 5 Fragen zu München
  • 6 Fragen ohne Ortsangabe, in der Form, wie Firmen sie formulieren

Jeden Tag beantworten ChatGPT, Gemini, Perplexity und Grok jeden dieser Prompts, verteilt auf fünf Modelle. Ausgewertet werden pro Antwort vier Werte: ob der Makler erwähnt wird, ob er als Quelle zitiert wird, sein Share und seine Position. Da jeder Prompt jeden Tag vier KI-Abfragen kostet, messen wir gezielt und nicht flächendeckend.

Drei Kanäle, eine Seitenbasis: SEO, GEO und SEA

Als Full-Service-Agentur planen wir SEO, GEO und SEA zusammen. In diesem Projekt zahlt sich das aus, weil dieselben Seiten in allen drei Kanälen arbeiten:

  • SEO: Dieselben Städteseiten holen auch bei Google Positionen, besonders bei kleinteiligen lokalen Suchen, für die große Anbieter keine Seite haben. Mehr dazu auf unserer Local-SEO-Seite.
  • GEO: Weil die KIs vor allem Städteseiten zitieren, steht der Makler bei drei von vier Plattformen vorn. Gut ein Drittel der Empfehlungen (38 %) läuft über die neuen Seiten. Wie wir Sichtbarkeit in KI-Antworten aufbauen, zeigen unsere GEO-Angebote.
  • SEA: Für lokale Google Ads Kampagnen stehen 700 Zielseiten bereit. Wer aus Bamberg auf eine Anzeige klickt, landet auf der Bamberg-Seite statt auf einer Münchner Seite.

Das gleiche Vorgehen lässt sich auf Leistungen, Branchen oder Fachbegriffe übertragen, jeweils auf Grundlage der gemessenen Suchfragen aus der Performance Suite.

5 Tipps: So wird dein Unternehmen in KI-Antworten sichtbar

Tipp 1: Leg dein Einzugsgebiet fest

Schau dir an, aus welchen Städten deine Kunden kommen. Jede dieser Städte braucht eine eigene Seite, sonst empfiehlt die KI dort andere Anbieter. Eine Niederlassung vor Ort setzt das nicht voraus.

Tipp 2: Beantworte die Fragen, die Kunden wirklich stellen

Baue deine FAQ aus echten Suchfragen auf. Was Firmen bei Google eingeben, fragen sie auch ChatGPT und Perplexity. Wer diese Fragen klar und konkret beantwortet, wird als Quelle zitiert.

Tipp 3: Schreib nur, was du belegen kannst

Leg vorab fest, welche Angaben verwendet werden dürfen: Leistungen, Zielgruppen, Prozesse. Erfundene Preise oder Zusagen haben auf deinen Seiten nichts verloren, auch nicht in KI-generierten Texten. Ein eigener Wissensspeicher hält die Texte sauber.

Tipp 4: Pfleg deine Profile in Verzeichnissen

Manche KI-Assistenten, in diesem Case vor allem Grok, stützen sich stark auf Verzeichnisse mit Stadtlisten. Vollständige und aktuelle Einträge in den relevanten Branchen- und Stadt-Verzeichnissen sind deshalb ein direkter Hebel für mehr Erwähnungen.

Tipp 5: Miss täglich und über Wochen

Eine einzelne Frage an ChatGPT ist nur eine Momentaufnahme, denn KI-Antworten schwanken von Abfrage zu Abfrage. Aussagekräftig wird es erst, wenn du dieselben Fragen täglich an mehrere Plattformen stellst und Erwähnungen, Zitate und Share über Wochen vergleichst. Dafür nutzen wir Insight AI in der Performance Suite.

Für wen dieses Konzept passt

Mehrere Standorte sind dafür keine Voraussetzung. Das Konzept passt überall, wo Menschen lokal suchen und sich die Leistung aus der Ferne oder digital erbringen lässt. Die Anzahl der Seiten ergibt sich aus deinem Einzugsgebiet.

  • Bundesweites Einzugsgebiet: Versicherungsmakler, IT-Dienstleister, Softwareanbieter, Agenturen und weitere B2B-Services. Der erste Kontakt entsteht lokal und über Vertrauen, die Zusammenarbeit läuft dann digital. Hier lohnen sich mehrere hundert Standortseiten, in diesem Case 700 Seiten, die alle Orte ab etwa 20.000 Einwohnern abdecken.
  • Regionales Einzugsgebiet: Handwerksbetriebe, spezialisierte Praxen, Kanzleien, Pflegedienste oder Autohäuser. Hier bekommt jeder Stadtteil und jeder Nachbarort eine eigene Seite.
  • Wo es nicht passt: Für den Friseur, die Apotheke, das Restaurant oder den Supermarkt fährt niemand in die Nachbarstadt. Seiten für Orte ohne eigene Niederlassung bringen dort keine Kunden. Mehr bringen ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und eine gute Seite pro tatsächlichem Standort.

Fazit: Sichtbarkeit dort, wo Kunden fragen

Ein einziger Sitz in München, und trotzdem empfehlen ChatGPT, Gemini und Perplexity den Makler heute auch in anderen Städten. Möglich machen das 700 eigenständige Städteseiten aus echten Suchfragen und den Fakten des Maklers, aufgebaut in wenigen Wochen. Binnen eines Monats hat sich die Zahl der KI-Erwähnungen von 70 auf 463 mehr als verfünffacht, gemessen sind davon erst 16 von 700 Städten. Bei Grok geht es als Nächstes um die vollständige Indexierung und gepflegte Verzeichniseinträge.

Willst du wissen, ob das für dein Unternehmen funktioniert?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns dein Einzugsgebiet an und zeigen dir laufende Projekte direkt in der Performance Suite. Du siehst, welche Fragen Kunden in deiner Region stellen und wo dein Unternehmen in KI-Antworten heute steht.

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FAQ: GEO und Local SEO für Dienstleister

Was unterscheidet GEO von klassischem SEO?

SEO zielt auf Positionen in der Google-Suche. Bei GEO (Generative Engine Optimization) geht es darum, dass KI-Assistenten dein Unternehmen in ihren Antworten erwähnen und deine Seiten als Quelle verlinken. Den Ausschlag gibt dort weniger die Domainstärke als die Frage, wie genau eine Seite die gestellte Frage beantwortet. In diesem Case arbeiten beide Disziplinen mit denselben Seiten. Mehr dazu auf unserer Seite zu den GEO-Angeboten.

Klappt das auch ohne Filialen vor Ort?

Ja, dieser Case ist das Beispiel dafür. Der Makler sitzt allein in München und wird dennoch in Augsburg, Nürnberg, Cottbus und Bamberg genannt. Nicht die Adresse zählt, sondern eine passende Seite je Stadt, die die tatsächlichen Fragen der Firmen aus der jeweiligen Region aufgreift. Der Erstkontakt passiert lokal, die Abwicklung digital.

Warum fehlt der Kunde bei Grok noch auf Platz 1?

Bei Versicherungsfragen setzt Grok zuerst auf Vergleichsportale, Versicherer und Verzeichnisse mit Ortslisten. Anbieter mit einer eigenen Standortseite je Stadt werden dort aber schon zitiert, also das Prinzip hinter den Städteseiten. Mit vollständiger Indexierung der 700 Seiten und gepflegten Verzeichnissen zieht derselbe Mechanismus auch bei Grok. Zudem misst die Plattform erst seit wenigen Tagen mit aktiver Websuche.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Nach etwa zwei bis drei Wochen sind die Seiten online, das Monitoring startet am ersten Tag. Das Tempo bei Empfehlungen hängt von der Konkurrenz und der Autorität deiner Domain ab. Im Beispiel kletterten die KI-Erwähnungen in einem Monat von 70 auf 463.

Für welche Branchen passt das?

Überall dort, wo die Suche lokal startet, die Leistung aber aus der Ferne oder digital geliefert wird. Bundesweit sind das etwa Makler, IT-Dienstleister, Softwareanbieter, Agenturen und andere B2B-Services, regional Handwerk, Praxen, Kanzleien oder Pflegedienste. Rechenbeispiele aus weiteren Projekten findest du auf unserer Local-SEO-Seite.

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