Sony verlegt Europasitz aufgrund des Brexit in die Niederlande

Sony wird seinen europäischen Verwaltungssitz von London nach Amsterdam verlegen. Diese Maßnahme wird ergriffen, um mögliche Probleme nach dem Brexit zu vermeiden.

©Shutterstock/Calin Stan


Sony wird seinen europäischen Verwaltungssitz von London nach Amsterdam verlegen. Diese Maßnahme wird ergriffen, um mögliche Probleme nach dem Brexit zu vermeiden.

Wie die Nachrichtenagentur afp berichtet, wird Sony Europe noch vor Ende März seinen Hauptsitz in die Niederlande verschieben. Grund hierfür sind die möglichen Konsequenzen, welche aus dem Brexit resultieren könnten. Dadurch sollen mögliche Probleme mit dem Zoll umgangen werden, sodass der normale Geschäftsbetrieb auch nach dem Brexit problemlos fortgeführt werden kann.

Die Entscheidung stand wohl schon länger im Raum, da Sony bereits vergangenes Jahr eine neue Firma in den Niederlanden registrieren lassen hat. Hintergrund werden die rechtlichen Konsequenzen sein, da durch die Verschiebung des europäischen Hauptsitzes nach Amsterdam ein Sitz gewährleistet wird, der auch sicher in der EU bleiben wird.

Brexit – zahlreiche Unternehmen verlassen die Insel

Sony ist nicht das einzige Unternehmen, welches seinen Hauptsatz von der Insel auf das Festland verlagert. Erst am Dienstag kündigte Dyson an, seinen Hauptsitz nach Singapur zu verlegen. Der Konzern nannte jedoch nicht den Brexit als Grund, sondern die immer weiter wachsende Bedeutung Asiens für ihr Geschäft.

Auch Sonys Konkurrent Panasonic befindet sich bereits in den Niederlanden. Panasonic hatte bereits im vergangenen August den Standort für seinen Hauptsitz aufgrund von möglichen Steuerproblemen verlegt.

Wie BBC berichtet, sollen auch diverse japanische Firmen angekündigt haben ihren Europasitz von Großbritannien in andere europäische Länder zu verlegen. Darunter befinden sich unter anderem Nomura Holdings, Daiwa Securites und die Sumitomo Mitsui Financial Group.

Großbritannien soll aller Voraussicht nach die EU am 29. März verlassen. Durch die Ablehnung eines Austrittsabkommens der EU durch das Londoner Parlament ist die Sorge um einen ungeregelten Austritt sowie Grenzkontrollen zusätzlich gestiegen.

Quelle: www.t3n.de

 

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