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BVDW

Was ist der BVDW?

Die Abkürzung BVDW steht für “Bundesverband Digitale Wirtschaft“, im Gründungsjahr 1995 hieß der Verband jedoch noch “Deutscher Multimedia Verband”. Heute agiert der »Bundesverband Digitale Wirtschaft« als landesweite Interessenvertretung für Unternehmen, deren Geschäftsfeld im weitesten Sinn auf digitaler Wertschöpfung beruht. Dazu betreibt der Verband insbesondere Kommunikations- und Lobbyarbeit für die Interessen der Digitalwirtschaft, organisiert Veranstaltungen und Bildungsmaßnahmen, betreibt auch Forschung und etabliert mit seinem Zertifizierungsprogramm Industriestandards für die digitale Wirtschaft.

Wie ist der BVDW aufgebaut?

Der BVDW zählt derzeit rund 600 Unternehmen zu seinen Mitgliedern. Diese kommen insbesondere aus den Bereichen Internetagenturen und E-Commerce, Online-Marketing sowie Social Media. Die Zentrale des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft ist in Düsseldorf ansässig, des Weiteren betreibt der Verband eine Geschäftsstelle in Berlin.

Das Präsidium bildet das Leitungsgremium des BVDW. Der Präsident und seine sechs Stellvertreter werden aus den Reihen der Mitgliedsunternehmen gewählt. Derzeit ist Matthias Wahl von der RMS Radio Marketing Service GmbH und Co. KG Präsident und Sprecher der Geschäftsführung.

In den Geschäftsstellen des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft sind momentan etwa 30 Personen beschäftigt. Die Zentrale in Düsseldorf übernimmt dabei Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von Veranstaltungen. Im Berliner Büro sind Mitgliederbetreuung, Geschäftsführung und auch netzpolitische Spezialisten angesiedelt.

Darüber hinaus verfügt der BVDW über eine flache Organisationsstruktur, welche in Fachkreise, Fokusgruppen, Initiativen und Ressorts aufteilt. Ressorts bündeln dabei übergreifende Themenkomplexe wie Recht oder Digitalpolitik, während Fokusgruppen kleinteiliger fachspezifisch ausgerichtet sind. So befassen sich beispielsweise die Fokusgruppen Content Marketing oder Audio fachlich mit den jeweiligen Schwerpunkten. Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes haben die Möglichkeit, sich mehreren thematischen Schwerpunkten zuzuordnen, um damit an der Verbandsarbeit teilhaben und von dem Know-how des Verbandes profitieren zu können.

Was macht der BVDW?

Der BVDW tritt öffentlich mit einer Reihe von Veranstaltungen auf, die der Bildung, der Information und der Netzwerkorganisation dienen. Die bekannteste Veranstaltungsreihe des Verbandes ist die dmexco. Der renommierte Kongress findet bereits seit dem Jahr 2009 jährlich statt und gilt als eine der wichtigsten Kongressmessen der Digitalwirtschaft in Deutschland. Darüber hinaus bietet der BVDW zahlreiche Awards und Fachveranstaltungen wie den Deutschen Digital Award, den Netzpolitischen Abend, den POS Marketing Award oder die Connected Commerce Days an.

Ein relevantes Tätigkeitsfeld des BVDW ist die Qualitätssicherung und die Gestaltung eines vergleichsweise neuen Marktes. Dazu legt der Bundesverband Digitale Wirtschaft einerseits Selbstverpflichtungen auf, in denen Mindeststandards definiert sind, denen sich die Mitgliedsunternehmen des Verbandes unterwerfen. Darüber hinaus bietet der Verband seinen Mitgliedern und verbandsunabhängigen Unternehmen bestimmte Zertifizierungen an, die gemeinsam mit den Selbstverpflichtungen im Markt für eine Sicherung von Qualitätsstandards sorgen sollen.

Zertifizierungen dienen dem Nachweis von Seriosität, Professionalität und Kompetenz. Sie sind unter anderem für die Bereiche Social Media, Affiliate Marketing, SEO oder SEA erhältlich. Um ein Zertifikat zu erhalten, können sich interessierte Unternehmen beim BVDW um eine Zertifizierung bewerben. Im Rahmen der Zertifizierung prüft der Verband, ob das anfragende Unternehmen die geforderten Standards einhält. Die Standards betreffen die Faktoren Erfahrung, Arbeitsweise, Kundenzufriedenheit und Engagement am Markt und werden fragebogenartig erhoben.

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