Google Ads ändert Kampagnen-Setup: Performance Max rückt in den Fokus

Google hat den Ablauf zur Erstellung neuer Kampagnen grundlegend geändert. Statt wie bisher den Kampagnentyp auszuwählen (z. B. Suche, Display, Shopping), steht nun die Kanalwahl am Anfang.

Neues Setup: Kanäle statt Kampagnentypen

Im neuen Flow haben Werbetreibende zwei Optionen:

  • Alle Kanäle auswählen ? automatisch wird eine Performance Max Kampagne erstellt.
  • Einzelne Kanäle wählen ? etwa Suche, Display, YouTube, Gmail oder Discover

Google ändert Kampagnen Setup: Performance Max rückt in den Fokus

Besonders auffällig: Standard-Shopping-Kampagnen sind nicht mehr direkt als eigener Typ sichtbar. Wer eine klassische Shopping-Kampagne einrichten möchte, muss den Kanal „Suche“ wählen – ein Detail, das leicht übersehen wird.

Auswirkungen auf Werbetreibende

Die Änderung ist mehr als eine UI-Anpassung – sie zeigt Googles klare strategische Richtung. Performance Max wird als Standardoption positioniert. Wer unachtsam „Alle Kanäle“ anklickt, erstellt automatisch eine PMax-Kampagne – auch wenn ursprünglich nur das Suchnetzwerk geplant war.

Die Risiken:

  • Fehlkonfigurationen durch gewohnheitsbedingte Klicks.
  • Verlust an Kontrolle, wenn ungewollt Performance Max eingesetzt wird.
  • Fehler bei Shopping-Kampagnen, da die Zuordnung über „Suche“ ungewohnt ist.

Info

Gleichzeitig bringt die neue Struktur auch Vorteile: Einsteiger, die sich mit technischen Kampagnentypen schwertun, werden durch die Kanal-Logik intuitiver geführt. Die Frage „Wo will ich werben?“ ersetzt „Welcher Kampagnentyp passt?“.

Performance Max im strategischen Mittelpunkt

Dass Google Performance Max ins Zentrum stellt, ist kein Zufall. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Smart Shopping und Local Campaigns in PMax überführt. Mit der jetzigen Umstellung rückt die KI-gestützte Kampagnenform noch stärker ins Rampenlicht.

Google selbst verweist auf bis zu 27 % mehr Conversions bei gleichem CPA, wenn Kampagnen kanalübergreifend optimiert werden. Für Werbetreibende bedeutet das: Wer den maximalen Automatisierungsgrad will, findet in PMax ein starkes Instrument. Allerdings bleiben Transparenz und Steuerungsmöglichkeiten begrenzt.

Handlungsempfehlung für Unternehmen und Agenturen

  1. Setup bewusst prüfen
    Vermeiden Sie vorschnelle Klicks auf „Alle Kanäle“, wenn Sie Performance Max nicht nutzen wollen. Wählen Sie gezielt die Kanäle, die zu Ihrer Strategie passen.
  2. Shopping-Kampagnen korrekt anlegen
    Für Standard-Shopping unbedingt den Kanal „Suche“ auswählen – interne Guidelines sollten angepasst werden, um Missverständnisse im Team zu verhindern.
  3. Performance Max testen – aber mit Kontrolle
    Setzen Sie PMax dort ein, wo breite Abdeckung sinnvoll ist. Behalten Sie jedoch KPIs und Budgetaufteilung im Auge und vergleichen Sie die Ergebnisse mit kanal-spezifischen Kampagnen.
  4. Teams schulen und Prozesse anpassen
    Informieren Sie SEA-Manager und Kunden über die neue Struktur. So werden Fehlerquellen minimiert und Kampagnen effizient aufgesetzt.

Fazit

Die neue Google-Ads-Oberfläche macht die Kampagnenerstellung einfacher – birgt aber auch neue Risiken. Werbetreibende sollten den Wandel aktiv begleiten, interne Prozesse anpassen und Performance Max bewusst einsetzen. So lassen sich Fehlkonfigurationen vermeiden, Budgets gezielt steuern und die Vorteile der Automatisierung optimal nutzen.

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