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Firefox

Die Entwicklung des Firefox Browsers begann 1998 mit der Gründung des Mozilla Projekts. Das Mozilla Projekt entstand, nachdem im selben Jahr der Quellcode der damals populären Netscape-Browsersuite veröffentlicht wurde. Das Ziel des Projekts war es, auf der Grundlage dieses Quellcodes einen neuen, unabhängigen Browser zu entwickeln.

Vier Jahre Entwicklungsarbeit waren erforderlich, bis im Jahr 2002 der erste Browser mit dem Namen Mozilla 1.0 vorgestellt werden konnte. Noch im gleichen Jahr folgte die erste Version des Phoenix Browsers, aus dem schließlich der Firefox hervorgegangenen ist. 2003, fünf Jahre nach der Gründung, entstand auf der Basis des Mozilla-Projekts die Mozilla Foundation als eine unabhängige und gemeinnützige Organisation. Die Mozilla Foundation wird von einer Reihe Unternehmen unterstützt und finanziert sich hauptsächlich aus den Spenden vieler Privatpersonen weltweit.

2004 – Firefox 1.0 wird vorgestellt

Die erste Browserversion unter dem Namen Firefox 1.0 wurde 2004 von der Mozilla Foundation weltweit veröffentlicht. Der neue Browser war auf Anhieb ein großer Erfolg und wurde innerhalb eines Jahres mehr als 100 Millionen mal heruntergeladen. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass zum damaligen Zeitpunkt rund 90 Prozent der Internetuser den ebenfalls kostenlosen und mit dem Windows Betriebssystem ausgelieferten Microsoft Internet Explorer benutzt haben.

Seit der ersten Veröffentlichung wurden regelmäßig neue Versionen und Updates des Mozilla Browsers vorgestellt. Die Version 57 mit dem Namen Quantum wurde seit 2016 entwickelt und im Herbst 2017 in einer Beta-Version erstmals veröffentlicht. Diese Version ist die Antwort der Mozilla Foundation auf die seit 2010 stetig rückläufigen Nutzerzahlen. Hatte der Mozilla Browser im Jahr 2010 in Deutschland noch einen Marktanteil von über 50 Prozent, so waren es Ende 2107 nur noch gut ein Viertel aller Internetuser, die den Firefox Browser benutzt haben. Marktführer ist mittlerweile Google Chrome mit einem Anteil von fast 40 Prozent (Stand: Januar 2018). Der ehemalige Platzhirsch Microsoft Internet Explorer und dessen Nachfolger Microsoft Edge erreichen nur noch einstellige Prozentwerte bei den Marktanteilen.

Firefox 57 – Multitasking für eine schnellere Darstellung

Die Version 57 des Firefox bietet einen schnelleren Seitenaufbau bei einem gleichzeitig verringerten Speicherbedarf. Der Browser nutzt parallel arbeitende Tasks, wodurch ein gegenüber den Vorgängerversionen erheblicher Geschwindigkeitszuwachs erreicht wird. Für jede geöffnete Seite und jeden neuen Tab wird ein neuer Prozess gestartet. Zudem reserviert der Browser einen Prozess nur für die Eingaben des Nutzers. Allerdings ist die Performancesteigerung bis zu einem gewissen Grad von der Computerhardware abhängig, da der Browser Prozessoren mit mehreren Kernen optimal nutzen kann und auf die Grafikkarte des Systems zurückgreift. Aufgrund der Multitasking-Fähigkeit ist die Geschwindigkeit des Browsers etwa auf dem gleich hohen Niveau wie der Google Chrome Browser.

Suchmaschinenrelevant ist insbesondere das Browser-Caching, welches das schnellere Laden bereits besuchter Seiten ermöglicht.

Vorteile des Firefox Browsers

Intelligente Adressleiste: Für die Suche nach einer Webadresse oder einer allgemeinen Suche bietet der Browser eine sogenannte intelligente Adressleiste. Die Adressleiste liefert während der Eingabe Vorschläge zum Suchbegriff. Die Vorschläge basieren auf beliebten Suchanfragen, der eigenen Chronik, gespeicherten Lesezeichen oder bereits geöffneten Tabs.

Aktionen für Seite: Unter diesem Menüpunkt können User eine Seite speichern, ein Lesezeichen setzen oder ein Bild des Bildschirminhaltes direkt mit dem Browser ohne separates Programm erstellen. Darüber hinaus ist es möglich, die Link-Adresse zu kopieren und den Link per E-Mail zu versenden. Ebenso kann die Webseite an ein synchronisiertes Gerät geschickt oder bei Mozilla Pocket gespeichert werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt anzusehen.

Privat Modus: Bei aktiviertem Privat Modus speichert der Browser keine Daten über besuchte Webseiten und löscht die Chronik nach jeder Nutzung. Der Privat Modus verhindert zudem eine Verfolgung der Useraktivitäten und des Surfverlaufs durch Dritte.

Neue Technologien: Bei der aktuellen Version hat Mozilla erstmals neue Technologien wie WebAssembly und WebVR implementiert, die es ermöglichen, Web-Apps auf PCs zu nutzen und 3D Spiele mit einem VR-Headset mit nahezu nativer Performance zu spielen.

Mozilla Firefox Browser für mobile Endgeräte

Der Mozilla Firefox Browser ist in einer mobilen Version für iOS und Android Betriebssysteme verfügbar. Eine als Firefox Klar bezeichnete Version blockt Werbeanzeigen, schützt vor einer Verfolgung der Aktivitäten und löscht die Chronik nach jeder Nutzung.

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