EEAT-Guide Die Bedeutung von Expertise, Experience, Autorität und Vertrauenswürdigkeit in 2026

In diesem Leitfaden erfährst du, wie du das Konzept EEAT strategisch nutzt, um Content zu entwickeln, der Vertrauen aufbaut, echte Mehrwerte bietet und langfristig von Google honoriert wird.

  • Was hinter EEAT wirklich steckt – und warum es mehr ist als nur ein SEO-Buzzword
  • Klare Strategien & Tools, um Content mit Autorität und Expertise aufzubauen
  • Wie du EEAT gezielt einsetzt, um dich auch im Zeitalter von KI von der Masse abzuheben

EEAT-Konzept Grafik

E-E-A-T einfach erklärt

EEAT steht für Experience (Erfahrung), Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauen). Es handelt sich dabei nicht um einen direkten Rankingfaktor, sondern um ein Bewertungssystem, das Google verwendet, um die Qualität und Glaubwürdigkeit von Webseiten besser einschätzen zu können. Die sogenannten Quality Rater nutzen diese Kriterien, um Suchergebnisse zu bewerten – allerdings fließen ihre Bewertungen nicht direkt ins Ranking ein, sondern helfen, Googles Algorithmen weiterzuentwickeln.

Zentral ist: Trust ist das Herzstück von EEAT. Nur wenn Nutzer:innen dir vertrauen, entfalten deine Inhalte Wirkung.

So funktionieren die vier Kernbereiche in der Praxis:

  • Experience: Zeige eigene Erfahrungen – etwa durch echte Beispiele, Screenshots, Cases oder Tests. Das zeigt, dass du Themen nicht nur theoretisch kennst, sondern praktisch lebst.
  • Expertise: Deine Inhalte sollten fachlich fundiert und klar nachvollziehbar sein. Erwähne Qualifikationen, Zertifizierungen oder Branchenerfahrung, um dein Wissen zu belegen.
  • Authoritativeness: Stärke deine Autorität durch Erwähnungen in Fachartikeln, Branchen-Events, hochwertige Backlinks oder Interviews. Sichtbarkeit in seriösen Kontexten erhöht deine Glaubwürdigkeit.
  • Trustworthiness: Zeige Transparenz und Zuverlässigkeit. Dazu gehören Autorenangaben, Impressum, sichere Verbindung (HTTPS), nachvollziehbare Quellen und eine offene Kommunikation mit Nutzer:innen.

Merke:

EEAT ist kein Trick für mehr Ranking, sondern ein Werkzeug, um authentische, qualitativ hochwertige Inhalte zu schaffen – die Google erkennt und deine Zielgruppe respektiert.

People-first statt Keyword-first

Google fordert Content, der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Diese People-first-Checkliste hilft dir, Qualität gezielt zu prüfen und zu sichern.

People-first-Selbstcheck

Prüfe jeden Punkt – bei mehreren „Nein“ sollte der Beitrag überarbeitet werden.

  • Zielgruppe klar? Kennst du die Bedürfnisse deiner Leser:innen und löst du ein echtes Problem?
  • Eigenleistung sichtbar? Bietest du neue Erkenntnisse, echte Erfahrungen oder Praxisdaten?
  • Relevanz & Tiefe: Beantwortest du die zentralen Fragen deiner Zielgruppe vollständig?
  • Fachliche Legitimation: Ist klar, warum du glaubwürdig über das Thema sprichst?
  • Praktischer Nutzen: Können Leser:innen konkrete Schritte umsetzen?
  • Offenheit: Machst du Angaben zu Autor:innen, Quellen und möglichen KI-Tools?
  • Aktualität: Sind alle Daten und Fakten auf dem neuesten Stand?
  • Wert für die Zielgruppe: Ist dein Inhalt so nützlich, dass man ihn teilen oder zitieren möchte?
  • Benutzerfreundlichkeit: Ist dein Content gut strukturiert, mobilfähig und angenehm zu lesen?

Typische Fehler beim „Suchmaschine-first“-Denken

  • Texte entstehen primär für Rankings, nicht für Menschen.
  • Fülltexte und Wortanzahl-Ziele statt echter Substanz.
  • Trendhopping ohne Relevanz.
  • „Kosmetik“-Updates ohne inhaltliche Verbesserung.
  • Automatisierte Inhalte ohne Mehrwert.
  • Übermäßige Keyword-Wiederholungen oder künstliche Strukturierung.
Nutze die Checkliste als festen Bestandteil deines Content-Workflows. Dokumentiere, wann ein Beitrag zuletzt geprüft und verbessert wurde – das signalisiert Qualität und Sorgfalt.

„Wer, wie, warum“ klar kommuniziert

Transparenz ist einer der stärksten Hebel für Trust im Rahmen von EEAT. Google empfiehlt, jede Seite nach dem Prinzip „Wer, Wie, Warum“ aufzubauen. Dieses Framework sorgt dafür, dass Nutzer:innen und Suchmaschinen sofort erkennen, wer hinter den Inhalten steht – und warum sie verlässlich sind.

Wer (Autor:in & Unternehmen)

  • Autorenprofil mit Qualifikation: Gib an, wer den Inhalt erstellt hat – inklusive Name, Rolle und fachlicher Expertise.
  • Unternehmen & Kontakt: Ergänze die Firma, Impressum, Kontaktmöglichkeiten und idealerweise Social-Media-Profile für mehr Authentizität.
  • Datum: Zeige transparent, wann der Inhalt erstellt oder zuletzt aktualisiert wurde.

Wie (Erstellungsprozess & Qualitätssicherung)

  • Recherche & Prüfung: Beschreibe, wie Informationen gesammelt und überprüft werden – etwa durch interne Review-Prozesse oder Freigaben von Expert:innen.
  • Eigene Praxiserfahrung: Zeige, was du selbst getestet, analysiert oder umgesetzt hast.
  • Belegmaterial: Nutze eigene Daten, Screenshots, Studien oder Case Studies, um Aussagen zu stützen.
  • KI-Transparenz: Wenn KI beim Schreiben oder Strukturieren geholfen hat, kennzeichne das offen – das stärkt Glaubwürdigkeit.

Warum (Zweck & Nutzen)

  • Problemfokus: Welches konkrete Problem oder Ziel adressiert der Beitrag?
  • Ergebnis für die Leserschaft: Was können Leser:innen nach dem Lesen besser verstehen oder umsetzen?
  • Monetarisierung & Interessen: Sei transparent über Affiliate-Links, Sponsoring oder andere finanzielle Verbindungen.

E-E-A-T ist kein direkter Rankingfaktor

EEAT ist kein messbarer Wert wie „Ladezeit in Millisekunden“. Es ist vielmehr ein Qualitätsrahmen, mit dem Google bewertet, wie vertrauenswürdig und hilfreich Inhalte sind. Die Quality Rater, die Google einsetzt, beeinflussen das Ranking nicht unmittelbar – ihre Rückmeldungen helfen Google, Suchsysteme besser zu trainieren und langfristig zu verbessern. Wichtig: Trust bleibt das Herzstück von EEAT. Selbst mit hoher Fachkompetenz oder Autorität verliert ein Inhalt seine Wirkung, wenn er unvollständig, irreführend oder intransparent ist.

Konkrete EEAT-Signale schaffen (People-first Umsetzung)

Experience (Erfahrung) sichtbar machen

  • Praxisberichte & Cases: Nutze eigene Daten, Screenshots und Fotos, um deine Erfahrung zu belegen.
  • Guides aus echter Praxis: Zeige Schritt-für-Schritt, wie du Herausforderungen gelöst hast – keine bloße Theorie.
  • Ehrliche Bewertungen: Beschreibe Vor- und Nachteile aus eigener Nutzung, nachvollziehbar und authentisch.
  • Vergleichstests: Dokumentiere A/B- oder Vorher-Nachher-Analysen, um Transparenz zu schaffen.

Expertise (Fachkenntnis) demonstrieren

  • Autorenkompetenz: Zeige Qualifikationen, Zertifizierungen oder Publikationen deiner Expert:innen.
  • Saubere Quellenarbeit: Verwende Primärquellen, Normen und Studien – und zitiere korrekt.
  • Klarheit & Konsistenz: Definiere Begriffe präzise, ohne Widersprüche oder Marketingfloskeln.

Authoritativeness (Autorität) stärken

  • Reputation aufbauen: Veröffentliche Fachartikel, Whitepaper oder Beiträge auf anerkannten Plattformen.
  • Erwähnungen & Zitate: Fördere PR, Interviews und Erwähnungen in Fachmedien.
  • Kooperationen: Arbeite mit Verbänden, Hochschulen oder Branchenexperten zusammen.

Trustworthiness (Vertrauen) absichern

  • Transparenz: Klare Angaben zu Autoren, Redaktion, Kontakt und Impressum.
  • Korrekturen: Fehler offen kennzeichnen und Updates sichtbar machen.
  • Technische Sicherheit: HTTPS, Datenschutz und barrierefreie Gestaltung gewährleisten.
  • Vertrauenssignale: Kundenbewertungen, seriöse FAQs und nachvollziehbarer Support-Prozess.

Page Experience ist nicht EEAT – aber sie ergänzen sich

EEAT beschreibt die Inhalts- und Herausgeberqualität, während Page Experience das Nutzererlebnis auf der Website bewertet – also Ladezeit, Stabilität und Bedienbarkeit. Beide Aspekte spielen zusammen: Eine starke Page Experience unterstützt die Wirkung hochwertiger Inhalte, ersetzt sie aber nicht.

  • Core Web Vitals (LCP, CLS, INP) gehören zur Page Experience, nicht zu EEAT.
  • Positive User Experience erleichtert den Zugang zu Inhalten und stärkt indirekt Vertrauen.
  • Gutes EEAT sorgt dafür, dass dein Content überhaupt würdig ist, sichtbar zu werden.

Page Experience Checkliste (separat von EEAT):

  • Performance: Schnelle Ladezeiten, stabile Darstellung, reaktionsfähige Seiten.
  • Mobile UX: Responsives Design, gute Lesbarkeit, strukturierte Inhalte.
  • Barrierefreiheit: Passende Kontraste, Alternativtexte, Tastaturnavigation.
  • Werbeerlebnis: Keine störenden Pop-ups oder blockierenden Overlays.
  • Navigation: Klare Struktur, Breadcrumbs, Suchfunktion.

 

E-E-A-T bei Inhalten mit KI

KI ist ein wertvolles Werkzeug – für Ideen, Struktur und Textoptimierung. Doch: Die Verantwortung für Inhalt, Richtigkeit und Transparenz liegt immer beim Menschen.

Best Practices für KI-gestützte Inhalte mit EEAT:

  • Faktenprüfung: Jede KI-generierte Aussage wird von Expert:innen geprüft und mit seriösen Quellen abgesichert.
  • Eigener Mehrwert: Ergänze eigene Erfahrungen, Fallbeispiele oder Analysen – reine KI-Texte wirken austauschbar.
  • Urheberrecht & Quellenangaben: Nutze ausschließlich lizenzierte Bilder, Daten und Texte und verweise auf die Originalquellen.
  • YMYL-Themen (Your Money, Your Life): Bei sensiblen Inhalten – etwa zu Finanzen, Medizin oder Recht – ist eine fachliche Prüfung durch qualifizierte Personen zwingend erforderlich. Ergänze Haftungsausschlüsse und Quellenhinweise.
Die Zukunft von SEO beinhaltet KI und Automatisierung.

Die Zukunft von SEO beinhaltet KI und Automatisierung.

Praktischer Bauplan: So implementierst du E-E-A-T nachhaltig

1) Redaktions- und Qualitätsprozess

Starte jedes Content-Projekt mit einem klaren Briefing, das auf ein People-first-Ziel einzahlt. Definiere die Zielperson, das konkrete Problem und den messbaren Nutzen. Integriere für jeden Beitrag ein Wer/Wie/Warum-Modul, das Autor:in, Vorgehen und Zweck offenlegt. Implementiere ein Vier-Augen-Prinzip aus Fachreview und Lektorat. Dokumentiere Primärquellen, Normen und Studien in einer Quellenliste und ergänze einen Aktualisierungsplan inklusive „Zuletzt geprüft am …“-Vermerk.

2) Inhaltsformate mit starkem E-E-A-T-Potenzial

Setze Formate ein, die deine Erfahrung und Expertise sichtbar machen: detaillierte Testberichte mit Messdaten und Bildern, authentische Fallstudien mit klaren Ergebnissen, praxisnahe How-to-Guides mit Checklisten, Fehleranalysen und klaren Handlungsempfehlungen. Ergänze Vergleichstests mit transparenten Bewertungskriterien und Experteninterviews, die Autorität und Glaubwürdigkeit stärken.

3) Autoren- und Markenreputation

Pflege konsistente Autorenprofile über Website, LinkedIn und Fachportale hinweg. Baue Reputation durch Gastbeiträge, Konferenzen und Zertifikate auf. Kommuniziere regelmäßig deine Aktivitäten – Vorträge, Publikationen oder Auszeichnungen. Veröffentliche zusätzlich einen Redaktionskodex mit Ethikstandards, um journalistische Qualität nachweisbar zu machen.

4) On-Site-Vertrauensanker

Schaffe Vertrauen direkt auf deiner Website: eine überzeugende Über-uns-Seite mit Team und Mission, leicht auffindbare Kontaktmöglichkeiten (Telefon, Adresse, E-Mail, Servicezeiten), transparente Hinweise zu Monetarisierung (z. B. Affiliate-Links), sichere Technik mit SSL und regelmäßigen Updates sowie eine faire Community-Moderation.

Messbare Signale: So erkennst du Fortschritte

Zur Orientierung:

Es gibt keinen offiziellen EEAT-Score, aber du kannst qualitative Indikatoren beobachten, die zeigen, ob dein Vertrauen wächst.

Off-Site-Indikatoren

  • Backlinks und Erwähnungen auf anerkannten Fachseiten.
  • Zitate deiner Inhalte, Studien oder Daten.
  • Einladungen zu Fach-Events, Panels oder Interviews.
  • Bewertungen und Presseberichte mit positiver Resonanz.

On-Site-Indikatoren

  • Autorenprofile mit Qualifikationen und Referenzen.
  • Methodenboxen & Offenlegungen (z. B. KI, Sponsoring).
  • Saubere Quellenverweise auf Primärquellen und Studien.
  • Korrekturhinweise und Versionierung bei Updates.
  • Sicherheitsfaktoren wie HTTPS und DSGVO-Konformität.
  • User-Engagement: Interaktionen, Klickpfade, geteilte Inhalte.

Wichtig: Keine SEO-Mythen

  • „Mehr Wörter = besseres Ranking“ ist falsch. Qualität schlägt Quantität – beantworte die Frage vollständig, nicht ausführlich.
  • EEAT ersetzt keine Richtlinientreue: Verstöße gegen Googles Search Essentials führen weiterhin zu Abstrafungen. EEAT stärkt Vertrauen, verhindert aber keine Penalties.

YMYL: Maximale Sorgfalt für sensible Themen

Your Money or Your Life (YMYL) bezeichnet Inhalte mit potenziell hoher Tragweite – z. B. zu Gesundheit, Finanzen, Recht oder Sicherheit. Hier gelten besonders strenge Qualitätsanforderungen.

Für YMYL-Content gilt:

  • Fachlich qualifizierte Autor:innen mit überprüfbarer Expertise.
  • Fachprüfung vor Veröffentlichung, besonders bei medizinischen oder rechtlichen Themen.
  • Transparente Quellenlage mit Primärstudien und belegten Daten.
  • Hinweise zu Risiken und Haftung klar kennzeichnen.
  • Regelmäßige Aktualisierung (Stand: Datum, Versionierung).
  • Sicherheits- und Supportstruktur für Nutzer:innen gewährleisten.
EEAT YMYL

Copyright © pixabay.com/kravaivan11

Umsetzungsschritte – von „gut“ zu „herausragend“

Schritt 1: Content-Audit (People-first)

  • Analysiere deine wichtigsten Seiten anhand der People-first-Checkliste.
  • Ermittle Thin Content, doppelte Themen und Widersprüche (z. B. inkonsistente Definitionen, redundante FAQs).
  • Setze klare Prioritäten – YMYL-Themen zuerst.

Schritt 2: Vertrauensstruktur schaffen

  • Integriere Autorenboxen und Methodenmodule als festen Bestandteil jeder Seite.
  • Veröffentliche einen Redaktionskodex mit klaren Qualitätsstandards.
  • Standardisiere Transparenz-Komponenten wie Hinweise zu KI, Werbung oder Affiliates.
  • Lege ein einheitliches Zitierformat (APA, IEEE oder branchenüblich) fest.

Schritt 3: Inhalte vertiefen

  • Ergänze eigene Tests, Messreihen und Erfahrungswerte.
  • Erstelle Vergleichsmatrizen mit klaren Bewertungskriterien und Scoring-Systemen.
  • Füge „Next Steps“-Abschnitte hinzu, um Leser:innen konkrete Handlungsimpulse zu geben.

Schritt 4: Reputation auf- und ausbauen

  • Veröffentliche Daten-Stories oder Studien in Fachmedien.
  • Plane Gastartikel oder Co-Publikationen auf autoritativen Plattformen.
  • Nimm an Events, Panels und Webinaren teil, um deine Marke zu positionieren.

Schritt 5: Kontinuierliche Pflege & Monitoring

  • Implementiere einen regelmäßigen Aktualisierungsplan (z. B. quartalsweise Reviews).
  • Nutze ein Feedbacksystem („War dieser Beitrag hilfreich?“) und reagiere aktiv auf Rückmeldungen.
  • Führe ein Änderungsprotokoll, um Transparenz bei Updates zu gewährleisten.

E-E-A-T als Erfolgsfaktor für KI-Sichtbarkeit

Suchergebnisse werden zunehmend durch KI-generierte Zusammenfassungen (z. B. Google AI Overview) oder Large Language Models (LLMs) beeinflusst. Auch wenn deren Auswahlkriterien nicht öffentlich sind, zeigt sich ein klares Muster: Vertrauenswürdige, klar strukturierte und belegbare Inhalte werden häufiger zitiert. Mit einer durchdachten EEAT-Strategie legst du den Grundstein, um als verlässliche Quelle wahrgenommen zu werden.

Warum E-E-A-T in der KI-Ära zählt

  • Vertrauen als Ranking-Treiber: KI-Systeme nutzen bevorzugt transparente und geprüfte Quellen. Sichtbare Autor:innen und nachvollziehbare Methodik erhöhen die Zitationswahrscheinlichkeit.
  • Erfahrung als Beleg: Eigene Tests, Fallstudien und Bilder liefern Beweise, die LLMs erkennen und zitieren können.
  • Fachliche Reputation: Erwähnungen, Fachzitate und Publikationen auf etablierten Plattformen stärken die Reputationssignale.

„LLM-Readiness“-Checkliste

Strukturiert und zitierfähig schreiben:

  • Definitionen und Takeaways klar abtrennen.
  • Faktenboxen („In Kürze erklärt“, „Ergebnis in 1 Minute“).
  • Nummerierte Schritte und tabellarische Vergleiche verwenden.

Methodik und Quellen offenlegen:

  • Testaufbau und Stichprobe dokumentieren.
  • Primärquellen verlinken und mit „Zuletzt geprüft am …“ versehen.

Ersthand-Belege sichtbar machen:

  • Fotos, Screenshots, Rohdaten mit eindeutigen Beschreibungen.

Konsistenz sichern:

  • Autorenprofile mit Qualifikationen und Social-Links.
  • Kontakt, Impressum, Datenschutz deutlich sichtbar.

Aktualität dokumentieren:

  • Substantielle Änderungen transparent darstellen.
  • Versionierung und Änderungsprotokolle pflegen.

Klarer Fokus pro Seite:

  • Eine zentrale Fragestellung pro URL.
  • Messbare Ergebnisse statt vager Aussagen.
  • Unsicherheiten und Grenzen offenlegen.

Technische Basis für bessere KI-Zitierbarkeit

Saubere Indexierung & Struktur:

  • Vermeide JavaScript-only-Inhalte ohne Server-Fallback.
  • Sorge für korrekte Indexierung (kein noindex/robots-Fehler).
  • Nutze sprechende URLs und eine klare H1–H3-Hierarchie.
  • Erstelle Übersichten, Listen und Tabellen als echtes HTML.
In der Performance Suite wird eine aktuelle Übersicht der indexierten Seiten angezeigt.

In der Performance Suite wird eine aktuelle Übersicht der indexierten Seiten angezeigt. | Copyright © OSG

Strukturierte Daten (Schema.org):

  • Für redaktionelle Inhalte: Article/NewsArticle/BlogPosting inkl. author, publisher, datePublished, dateModified.
  • Für Anleitungen: HowTo (Schritte, benötigte Tools, Dauer, Ergebnis).
  • Für FAQs: FAQPage – nur echte, auf der Seite sichtbare Fragen & Antworten auszeichnen.
  • Für Tests/Reviews: Review, Product (Attribute, Messwerte, Bewertungsmaßstab).
  • Für Datensätze: Dataset (Metadaten, Lizenz, Download-URL). Diese Markups verbessern Parsing, Zuordnung und erhöhen die Chance auf korrektes Zitieren im Sinne von EEAT.

Medien & Lizenzen:

  • Eindeutige Urheber:innen und Lizenzen für Bilder, Grafiken, Charts.
  • Alt-Texte mit Kontext und prägnante Dateinamen (beschreibend statt generisch).
  • Internationalisierung/Hreflang (falls relevant):
  • Kanonische URL setzen, um Dubletten zu vermeiden.
  • Hreflang-Referenzen geschlossen verknüpfen, damit Zitate auf die korrekte Sprachversion führen.

Performance & Zugänglichkeit:

  • Starke Core Web Vitals (LCP/CLS/INP) erleichtern Rendern & Extraktion – hilfreich auch für KI-Crawler.
  • Saubere, barrierearme Semantik (ARIA, Landmarken) unterstützt stabiles Parsing und zahlt auf EEAT-Wahrnehmung ein.

Inhalte, die LLMs besonders gern zitieren

  • Präzise Definitionen („Was ist …?“) mit neutraler, widerspruchsfreier Formulierung.
  • Vergleichstabellen mit klaren Kriterien, Messwerten und Bewertungsskalen.
  • How-to-Schritte inkl. Material-/Zeitangaben und überprüfbaren Ergebnissen.
  • Primärdaten (Tests, Studienzusammenfassungen mit Methodik & Limitierungen).
  • Pros & Cons aus eigener Erfahrung – kein Kompilat anderer Seiten.

Schlusswort

Wenn du E-E-A-T als Arbeitsstandard etablierst, entsteht Content, der Nutzer:innen überzeugt und den Google nachhaltig validieren kann. Befolge die Search Essentials, dokumentiere Methodik & Transparenz – so wächst Vertrauen, der wichtigste Faktor im EEAT-Kontext.

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FAQ über EEAT

Was ist EEAT?

EEAT steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (Erfahrung, Fachwissen, Autorität, Vertrauenswürdigkeit). Es ist ein Qualitätsrahmen, mit dem Google die Glaubwürdigkeit und Nützlichkeit von Inhalten besser einschätzen kann.

Warum ist EEAT wichtig für SEO?

EEAT beeinflusst, wie Suchmaschinen die Qualität einer Seite wahrnehmen. Inhalte, die Kompetenz, echte Erfahrung und Transparenz zeigen, werden eher als verlässlich eingestuft – was langfristig die Sichtbarkeit unterstützen kann.

Was bedeutet Expertise bei EEAT?

Expertise beschreibt die fachliche Tiefe: korrekt recherchierte Inhalte, klare Begriffserklärungen und Autor:innen mit nachweisbarer Qualifikation oder Berufserfahrung.

Was bedeutet Experience bei EEAT?

Experience meint belegte Erfahrung aus erster Hand – z. B. Tests, Fallstudien, eigene Daten, Fotos oder Screenshots. So wird sichtbar, dass Aussagen nicht nur theoretisch sind.

Was bedeutet Authoritativeness bei EEAT?

Authoritativeness steht für Reputation im Themenfeld: Erwähnungen, Zitate, Veröffentlichungen, Vorträge und hochwertige Backlinks, die deine Autorität bestätigen.

Was bedeutet Trustworthiness bei EEAT?

Trustworthiness ist die Vertrauenswürdigkeit: transparente Autorenschaft, Quellenangaben, korrekte Aussagen, sichere Technik (z. B. HTTPS), Impressum und Datenschutz.

Ist EEAT ein direkter Rankingfaktor?

Nein. EEAT ist kein einzelnes Ranking-Signal, sondern ein Bewertungsrahmen. Er hilft Google, Suchsysteme zu verbessern. Indirekt wirkt EEAT, weil vertrauenswürdige Inhalte bessere Nutzer-Signale erzeugen und eher empfohlen werden.

Wie optimiere ich meine Website für EEAT?

Mit klaren Prozessen und Belegen:

  1. Autor:innen mit Qualifikationen sichtbar machen.
  2. Eigene Erfahrungen, Daten und Fallstudien integrieren.
  3. Sauber zitieren (Primärquellen), Fakten regelmäßig prüfen.
  4. Transparenz herstellen (Methodenbox, KI-/Werbe-Disclosure).
  5. Reputation aufbauen (Gastbeiträge, Vorträge, Erwähnungen).
  6. Technische Vertrauenssignale stärken (HTTPS, DSGVO, Barrierefreiheit).

Was ist EEAT bei SEO – kurz erklärt?

EEAT ist die Summe aus belegter Erfahrung, Fachkompetenz, externer Autorität und Vertrauen. Für SEO heißt das: Inhalte müssen Menschen helfen, fachlich korrekt sein, die Quelle offenlegen und sicher präsentiert werden. So steigt die Chance auf bessere Rankings und Conversion.

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