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AIDA

Das AIDA-Modell wurde 1898 von dem Amerikaner Elmo Lewis entwickelt und ist ein so genanntes Werbewirkungsmodell, das das Wirkprinzip von genutzten Werbemitteln beschreibt. Ziel des AIDA-Prinzips ist es, Produkte oder Dienstleistungen direkt zu verkaufen oder zumindest weiterführende Daten des Interessenten zu erhalten. Durch die Anwendung des AIDA-Modells kann man Verkaufsprozesse nachhaltig optimieren, weswegen es bis heute in modifizierter Form im Marketing genutzt wird.

AIDA steht dabei für:

  • Attention
  • Interest
  • Desire
  • Action

Wirkungsprinzip

Das AIDA-Modell besteht aus vier aufeinanderfolgenden Stufen, die darauf abzielen, dass ein User, der sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung interessiert, am Ende eine Kaufentscheidung trifft. AIDA läuft folgendermaßen ab:

1. Attention:

Adäquate Werbemittel sollen für ein Produkt die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden erregen. Dabei kann es sich um ein gut gemachtes YouTube Video, einen auffälligen Newsletter oder ähnliches handeln.

2. Interest:

Nachdem Sie die Aufmerksamkeit des Users erregt haben, soll sich daraus nun Interesse an dem Produkt oder der Dienstleistung entwickeln.
Dies erreicht man mit tiefgründigeren und genaueren Informationen zu den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen. Das kann beispielsweise eine genauere Produktbeschreibung oder eine Erklärung der Dienstleistung sein.

3. Desire

Hat man das Interesse am Produkt oder an der Dienstleistung geweckt, besteht das nächste Ziel darin, den potentiellen Kunden davon zu überzeugen, dass er das Produkt unbedingt besitzen muss bzw. die Dienstleistung in Anspruch nehmen möchte. Das geschieht im optimalen Fall bereits durch die Werbung oder aber Produkt und Dienstleistung selbst. Wenn das nicht bereits geschehen ist, muss der Verkäufer diesen Prozess beeinflussen, indem er beim Interessenten eine echte Kaufabsicht hervorruft.

4. Action:

Ist diese Kaufabsicht geweckt, muss das vorhandene Bedürfnis nur noch in einen Kaufabschluss umgewandelt werden. Es wird ein Anreiz geschaffen, der den Interessenten aktiv werden lässt und ihn zum Kauf leitet.

Da das Modell bereits seit über 100 Jahren Anwendung findet, wurde es immer weiter modifiziert. Es wurde inzwischen durch zwei weitere Punkte ergänzt:

Satisfaction:

Nachdem der Kunde das Produkt oder die Dienstleistung tatsächlich gekauft hat, soll er damit immer auch wirklich zufriedengestellt werden.

Confidence

Auch das Vertrauen spielt für einen bevorstehenden Kauf eine wichtige Rolle. Somit ergibt sich das so genannte AIDCAS-Modell, womit die Werbewirksamkeit und Kaufprozesse optimiert werden können.

Anwendung von AIDA

Das AIDA-Modell ist auch heute noch die Basis für die Entwicklung vieler Marketingstrategien. Sie können die Wahl der Werbemittel und deren Anwendung mit der Anwendung des Prinzips optimieren.
Außerdem hat das AIDA-Modell Einfluss auf Verkaufspräsentationen und deren inhaltlichen Aufbau.
Letztlich kann das AIDA-Modell auch den Ablauf von Verkaufsgesprächen mit potentiellen Kunden positiv beeinflussen.

Das AIDA-Modell im Online Marketing

AIDA eignet sich sehr gut für den Aufbau von Meta-Beschreibungen im Online Marketing, da diese bei Suchmaschinen, wie beispielsweise Google als Text unterhalb der Links zu sehen sind.

Beispiel


Ein Interessent sucht mit einer Suchmaschine “Tasche kaufen”.

Attention: Mit einem auffälligen und packenden Slogan, wie zum Beispiel “Markentaschen bis zu 50% reduziert!” erlangt man die Aufmerksamkeit des Users, da dieser möglichst viel Qualität für wenig Geld bekommen möchte. Dies ist bei diesem Angebot ganz offensichtlich möglich.

Interest: Nun soll das geweckte Interesse zwingend aufrecht erhalten werden. Dies wird mit weiterführenden Informationen, wie beispielsweise “Mehr als 5000 Designermodelle aus der aktuellen Kollektion”.

Desire: Der Wunsch zum Kauf kann nun durch die Aufzählung der bekanntesten Marken bestärkt werden.

Action: Letztendlich soll der Kunde zum Kauf aktiviert werden. Das kann durch eine direkte Aufforderung, wie beispielsweise “Jetzt kaufen und extra sparen” als Call to action realisiert werden.

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