John Müller: Vorsicht bei mehrsprachigem Content auf Websites

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John Müller von Google rät Seitenbetreibern davon ab, zu viele Seiten in unterschiedlichen Sprachen zu erstellen, außer es ist absolut notwendig. Auf Reddit suchte jemand nach Hilfe bezüglich hreflang und Müller antwortete darauf.

„Ich verwalte eine internationale Seite für einen Kunden mit Indexierungen für verschiedene Sprachen. Das Problem dabei ist, dass manche Seiten immer noch auf Englisch sind (z.B. example.com/ru hat noch Inhalte auf Englisch).

Da die ursprüngliche Seite auch auf Englisch ist, bräuchte man die anderen URLs nicht, leider werden sie aber trotzdem erstellt und indexiert, wenn neue Inhalte dazukommen. Der einzige Unterschied ist die URL.

Sollten diese URLs durch eine robots.txt Datei geblockt werden? Sollte man die Seiten, die schon indexiert sind, entfernen, redirecten, mit Canonical versehen oder auf noindex stellen?”

Müller antwortete darauf, dass man bei den bereits erstellten Seiten auf keinen Fall disallow in der robots.txt verwenden sollte. Dadurch würde das crawlen der Seiten von Google verhindert werden und sie könnten nicht mit Canonicals gekennzeichnet werden.

Mit hreflang werden die Dinge noch komplizierter. Im besten Fall ist die Anzahl von mehrsprachigen Seiten auf das notwendige Minimum begrenzt, damit die Seite ihre Ziele erreicht. Bei einzelnen Seiten einer mittelgroßen Website wäre das kein Problem. Wenn man allerdings in Betracht zieht, die ganze Website in 20 Sprachen x 10 Länder zu kopieren, ist das etwas Anderes.

Fazit

Müller empfiehlt bei hreflang, sich hauptsächlich auf Seiten, die Traffic von der “falschen” Sprache erhalten, zu konzentrieren. Manchmal kann es schwierig sein, einen ausgewogenen Ansatz zwischen “Bei allen Seiten anwenden” und “Aufwand sparen durch Denken” zu finden.

Quelle: Searchenginejournal.com

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