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Apache

Was ist Apache?

Bei Apache handelt es sich um einen leistungsstarken Webserver, der sich einer großen Beliebtheit erfreut. Er wird von Millionen Unternehmen und Privatpersonen genutzt wird, um Webauftritte und Webanwendungen im Internet verfügbar zu machen. Das Projekt wird von der Apache Software Foundation fortwährend weiterentwickelt und ist inzwischen kostenlos für alle aktuellen Betriebssysteme erhältlich. Im Laufe der Jahre hat sich rund um das Apache-Projekt eine große Entwicklergemeinde gebildet, sodass inzwischen zahlreiche unterschiedliche Module erhältlich sind, die den Webserver durch zahlreiche Funktionen und Features erweitern. Der Webserver ist für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) dank des Moduls “mod_rewrite” äußerst interessant.

Geschichte

Die Geschichte des HTTP-Servers reicht bis in das Jahr 1995 zurück. Zu jener Zeit versuchte eine Gruppe von Software-Entwicklern der technischen Fakultät Illinois einen bereits bestehenden Webserver zu verbessern und mit neuen Funktionen anzureichern. Anfangs bezogen sich die Optimierungen auf die Verbesserung der HTTP-Request, sodass der Webserver Anfragen schneller und effizienter bearbeiten konnte, wodurch ein schnellerer Aufbau von Websites ermöglicht wurde. Im Laufe der Zeit wurde das Projekt immer großer, sodass schließlich aus den ursprünglich geplanten Optimierungen ein eigenständiges Projekt entstand. Die Weiterentwicklung des Webservers wurde durch die schnelle Verbreitung des Internets begünstigt, wodurch der Bedarf nach einer Lösung entstand, welche ohne Leistungseinbußen Tausende von Nutzer bedienen konnte.

Die Anzahl der Entwickler, die dem Projekt beitraten und es aktiv unterstützten, stieg ebenfalls stetig an. Dies ist in erster Linie auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Projekt von Anfang an als Open Source ausgerichtet war. Aufgrund der großen Beliebtheit wurde im Jahr 1999 die Apache Software Foundation ins Leben gerufen, die seither als zentrale Instanz für die Ausrichtung und Verwaltung des Projekts fungiert. Der Name wurde aus Respekt in Anlehnung an den berühmten nordamerikanischen Indianerstamm der Apachen gewählt.

Versionen und Module

Wie die meisten Software-Entwickler haben auch die Ingenieure des Apache Webservers viel mit unterschiedlichen UNIX-Distributionen gearbeitet. Aus diesem Grund wurden die ersten Versionen des HTTP-Servers in erster Linie für das UNIX-Betriebssystem entwickelt. Im Laufe der Jahre wurde die Softwarebasis jedoch so gut verbessert, dass Apache heutzutage für alle modernen Plattformen wie beispielsweise Windows, macOS und diverse Linux-Distributionen verfügbar ist. In professionellen Umgebungen wird Apache inzwischen vorwiegend mit aktuellen Windows-Server-Versionen betrieben.

Mit der Veröffentlichung der Version 2.0, die im März 2000 der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, erhielt der Webserver eine Reihe wichtiger Erweiterungen. Um die Kompatibilität zu bestimmten Betriebssystemen zu verbessern und die speziellen Vorzüge bestimmter Betriebssysteme besser ausnutzen zu können, wurde der Webserver mit einer leistungsstarken Bibliothek (Apache Portable Runtime) bestückt. Darüber hinaus erhielt die neue Version des Webservers leistungsstarke Multithreading-Module, die eine parallele Ausführung mehrerer Instanzen ermöglichten, was die Performance äußerst positiv beeinflusste.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil von Apache ist sein modularer Aufbau, welcher den Einsatz von Modulen ermöglicht. Im Laufe der Zeit haben Entwickler immer mehr Module veröffentlicht, sodass inzwischen eine große Anzahl an unterschiedlichen Modulen erhältlich ist, die eine enorme Bandbreite an unterschiedlichen Einsatzszenarien abdecken. Die beliebtesten Module sind:

  • mod_rewrite: Der Einsatz dieses Modules ermöglicht, dass Inhalte bestimmter Webseiten gezielt verändert werden.
  • mod_headers: Mit diesem Modul lassen sich die Header-Daten einer Webpräsenz manipulieren.
  • mod_ssl: Dieses Modul ermöglicht die sichere Verschlüsslung zwischen Webserver und Webbrowser.

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