Google Chrome: Künftig keine Blockade mehr von Usern im Inkognito Modus möglich

Google Handyausschnitt

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Bislang können Webseiten User im Inkognito Modus von ihren Inhalten ausschließen. Durch ein Update von Google Chrome soll dies künftig nicht mehr möglich sein. Seiten mit weicher Bezahlschranke schließen Nutzer im Inkognito Modus häufig aus, weil man bei ihnen keine dauerhaften Cookies setzen kann. Bei diesem Bezahlmodell darf der Nutzer nämlich eine bestimmte Anzahl von Artikeln umsonst lesen, bevor er dafür bezahlen muss. Nutzer im Inkognitomodus könnten dies also künftig umgehen, weil bei ihnen nicht erfasst werden kann, wie viele Artikel sie schon gelesen haben.

Browser-Update im April mit neuer Funktion

Anbieter solcher Seiten setzen bislang auf die Filesystem-API. Sie speichert Daten temporär oder dauerhaft ab. Chrome will daher ein virtuelles Dateiensystem im Arbeitsspeicher schaffen, sodass der Inkognito Modus nicht mehr von der Filesystem-API erkannt wird. Im April 2019 soll eine Browser-Version veröffentlicht werden, bei der man diese Funktion aktivieren kann. Mit dem Release von Chrome 76 im Juli, soll diese Funktion dann bereits standardmäßig integriert sein.

Der amerikanische Blog 9toMac will erfahren haben, dass es das Ziel des Entwickler-Teams von Chrome ist, dass die Filesystem-API auf kurz oder lang völlig von der Bildfläche verschwinden soll. Die Filesystem-API wird nämlich von anderen Browseranbietern nicht verwendet, sodass sie anscheinend nur von Webseiten dafür genutzt werden, den Inkognitomodus zu erkennen. Das Update von Google Chrome soll dieses Vorgehen also künftig verhindern.

Quelle: t3n

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