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Eure Black Friday Kampagne – alles was Ihr wissen müsst

Tastatur Black Friday Button

Copyright @ Shutterstock/diy13

Der Black Friday kommt ursprünglich aus dem englischsprachigen Raum. In den USA gibt es Jahr für Jahr am vierten Freitag im November, dem Tag nach Thanksgiving, das berühmte Black Friday Shopping. Für den Einzelhandel ist dieser Tag der Start der Weihnachtssaison. In den USA hat sich dieser Tag wirtschaftlich voll etabliert. Das lange Wochenende sorgt dafür, dass der Großteil der Amerikaner Urlaub hat. Diese Amerikaner nutzen den Black Friday, der mit langen Öffnungszeiten und Rabatten punktet, zum ausgiebigen Shopping. Vor allem seit der Jahrtausendwende erzielt die amerikanische Wirtschaft Jahr für Jahr hohe Umsätze. Einhergehend mit der Etablierung des Internets im letzten Jahrzehnt setzt ein erheblicher Teil der Unternehmen mittlerweile auf Black Friday Online Shopping.

Die Etablierung des Black Fridays in Deutschland

Für Eure Black Friday Kampagne ist es interessant, dass seit einigen Jahren der Black Friday auch hierzulande stattfindet. In Deutschland ist der Black Friday vor allem eine Möglichkeit, günstig online einzukaufen. 2013 gab es erstmals einen flächendeckenden Black Friday in Deutschland, nachdem seit 2006 lediglich Apple sporadisch mit diesem Tag geworben hatte. Bereits vier Jahre später kennen Umfragen zufolge neun von zehn Deutschen den Black Friday.

Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Black Friday Ads, welche die Unternehmen rund um diesen besonderen Shoppingtag schalten. Der Black Friday hat sich auch in Deutschland etabliert. Bis heute findet eine kontinuierliche Steigerung der Umsätze am Black Friday statt.

Black Friday als Keyword bei Eurer Black Friday Kampagne

Der Plattformanbieter Blackfridaysale.de veranstaltet jährlich einen Aktionstag für das Black Friday Online Shopping. Das Unternehmen hat einen Lizenzvertrag mit der Super Union Holdings für die Nutzung des Wortes. Der Inhaber der Wortmarke ist Super Union Holdings. Die Wortmarke darf ausschließlich deskriptiv verwendet werden. Die Bezugnahme auf den Aktionstag ist erlaubt – eine schlagwortartige, inflationäre Verwendung jedoch nicht. Europaweit scheiterte eine Eintragung und der Schutz des Wortes als Marke.

In diesem Jahr gab es jedoch eine Wendung, von der Ihr bei Eurer Black Friday Kampagne zukünftig profitiert. Denn das deutsche Patent- und Markenamt hat eine Löschung der Wortmarke Black Friday beschlossen. In Zukunft ist die Verwendung der Wortmarke, unter Vorbehalt, dass die Löschung rechtskräftig wird, ohne Angst vor Abmahnungen und Strafen möglich. Ihr profitiert von der Verwendung des Keywords Black Friday erheblich. Denn Statistiken zufolge ist Jahr für Jahr der Black Friday das meistgesuchte Keyword, wenn es um Shopping am beliebten Aktionstag im November geht.

Nachfolgend findet Ihr einen Screenshot mit dem Verlauf des Keywords “Black Friday” in den letzten fünf Jahren. Wie Ihr diesem entnehmen könnt, wird der Black Friday immer wichtiger. Weswegen es so wichtig ist eure Black Friday Kampagne richtig zu erstellen. Der Prozentuale Anstieg von 2016 bis 2017 betrug 34%.

 

Verlauf Black Friday Keyword

Copyright @ Google Trends

Black Friday Ads erstellen

Black Friday Ads nutzen sämtliche Unternehmen, da das Black Friday Online Shopping das Maß aller Dinge ist. Die Unternehmen versuchen, sich mit möglichst auffälligen Anzeigen in den Mittelpunkt zu rücken. Es ist allerdings entscheidender, dass Eure potenziellen Kunden überhaupt auf Eure Anzeigen stoßen. Denn eine schier unermessliche Masse an namhaften Unternehmen nehmen mittlerweile am bundesweiten Aktionstag teil.

Das A und O für erfolgreiche Black Friday Ads ist Differenzierung: Einige Unternehmen setzen zum Beispiel auf eine Erweiterung des Aktionszeitraums, beispielsweise für das gesamte Wochenende, bis hin zum Cyber Monday, welcher übrigens auch bekannt und beliebt für seine Angebote ist. Er findet immer an dem Montag nach Thanksgiving statt. Dieser Ansatz ist eine interessante Möglichkeit für Euch, die Zeit zu nutzen, wenn sich der Wettbewerb auf Eurem Markt wieder im Normalzustand befindet.

Das Wochenende, ein Black Saturday oder die ganze Woche – bei der Wahl des Zeitraums seid Ihr frei. Da die Kunden selbst entscheiden wollen, wann sie in der Weihnachtszeit einkaufen gehen, ist es ratsam, einen längeren Zeitraum für Rabatte zu wählen. Der Black Friday eignet sich hierbei gut, um auf länger bestehende Rabatte aufmerksam zu machen. Dies solltet Ihr gegenüber den Kunden jedoch auch offen und unmissverständlich kommunizieren. Am besten sind bei Eurer Black Friday Kampagne zudem Black Friday Ads, die die Bedürfnisse des Kunden ansprechen. Kundenorientierte Angebote garantieren Erfolg.

Im nachfolgenden Screenshot seht ihr ein Beispiel der Angebotserweiterung.

Screenshot Angebotserweiterung

(c) Screenshot Google Ads

Die verschiedenen Preismodelle am Black Friday

Die Wahl des richtigen Preismodells für Eure Black Friday Kampagne hängt von Eurem Produktsegment ab. Grundsätzlich ist es möglich, hohen Rabatt für einige ausgewählte Produkte anzubieten oder niedrige Rabatte für das nahezu gesamte Produktangebot. Falls Ihr Produkte anbietet, die seit längerem Im Lager verstauben, ist es sinnvoll, hohe Rabatte für diese Produkte anzubieten. Falls Ihr allerdings Euren Online-Shop oder Euer Unternehmen bekannter machen wollt, eignen sich Rabatte für viele Produkte aus unterschiedlichen Bereichen. Denn infolge der flächendeckenden Rabatte sprecht Ihr einen deutlich größeren Kreis potenzieller Kunden an.

Remarketing mit Google Ads

Mit Remarketing oder auch Retargeting genannt, sprecht Ihr den Kunden gezielt auf anderen Websites an. Dort werden Anzeigen positioniert, die Eure Angebote bewerben und den Kunden der schon auf eurer Seite war, direkt auf Eure Website weiterleiten. Da eine kundenorientierte Werbung erfolgt, müssen zunächst einmal die Interessen der potenziellen Kunden erfasst werden.

Anschließend werden die Besucher Eurer Website auf einer anderen Website wiedererkannt. Es werden zum Beispiel rabattierte Produkte angeboten, die der Kunde schon auf Eurer Website betrachtet, aber noch nicht gekauft hat. Ein beliebter Anbieter für Remarketing ist Google Ads. Da Google die populärste Suchmaschine ist, setzt der Großteil der Website-Betreiber auf Google Ads. Mehr dazu könnt Ihr im ultimativen Google Retargeting Guide lesen.

In der Zeit vor dem Black Friday kann es sinnvoll sein, die Reichweite der Black Friday Ads Eurer Black Friday Kampagne ein weiteres Mal zu erhöhen. Auch die Schaltung von Ads auf Youtube und anderen populären Internetseiten ist sinnvoll. Denn infolgedessen wird der Kunde immer wieder an Eurer Produkt und Angebot erinnert. Zudem bringt auch das beste Angebot nichts, wenn der Kunde von diesem nichts weiß. Effektives und professionelles Remarketing benötigt eine fortlaufende Optimierung und Verbesserung der Google Ads. Ihr solltet die Erfolge und Daten stets im Auge behalten und an den nötigen Stellschrauben drehen, um nachhaltigen Erfolg zu erreichen.

Tipp

Listen anlegen mit Usern die zum Black Friday gekauft haben und für das nächste Jahr nuzen, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit sind Nutzer, die dieses Jahr etwas bei euch gekauft oder betrachtet haben, das darauffolgende Jahr auch wieder interessiert.

E-Mail Marketing – ein wichtiger Teil Eurer Black Friday Kampagne

Eine sinnvolle Erweiterung Eures Marketings für das Black Friday Shopping ist die Nutzung von E-Mail Marketing. Denn Black Friday Online Shopping ist beliebter denn eh und je. Allerdings ist es notwendig, dass die E-Mail Kampagne professionell aufgezogen wird. Denn zahlreiche Unternehmen setzen auf E-Mail Marketing, sodass die Posteingänge potenzieller Kunden mit Werbemails überfüllt sind. Ihr müsst euch von den Mitbewerbern positiv absetzen, sodass die potenziellen Käufer euer Angebot im Kopf behalten.

Schon die Betreffzeile der E-Mail muss Aufmerksamkeit beim Kunden generieren. Wer hier nicht auffällt, gerät in Vergessenheit. Bei unzähligen E-Mails mit dem Thema Black Friday Shopping bleiben nur die auffälligsten und kreativsten Schreiben in Erinnerung. Zudem ist beim E-Mail Marketing einer Black Friday Kampagne das Design entscheidend. Struktur, Übersichtlichkeit und eine Optimierung für mobile Endgeräte sind die Basis für den Erfolg der Black Friday Kampagne.

Kunden lieben übersichtliche Mails, da Zeit ein kostbares Gut ist. Wer erst lange nach interessanten Angeboten für sich suchen muss, wird lieber die nächste E-Mail öffnen. Je nach der Konzeption Eurer Black Friday Kampagne und des Zeitraums variieren die idealen Zeitpunkte für den E-Mail-Versand. Ratsam ist es jedoch zwei Wochen vor dem Beginn der Black Friday Kampagne, das Black Friday Shopping Angebot anzukündigen. Anschließend solltet Ihr den Kunden regelmäßig mit konkreten Angeboten daran erinnern.

Fazit – alles für Eure erfolgreiche Black Friday Kampagne

Da Black Friday Shopping immer beliebter wird und der Umsatz alljährlich steigt, solltet auch Ihr Teil der Erfolgsgeschichte werden. Nichtsdestotrotz reicht es für nachhaltigen, wirtschaftlichen Erfolg nicht aus, lediglich mit wenigen Angeboten teilzunehmen. Vielmehr ist eindrucksvolle Werbung und ein professionelles Marketing-Konzept notwendig, um die potenziellen Kunden zu erreichen. Mit einer E-Mail Kampagne, Remarketing und hochwertigen Produkten könnt auch Ihr am Erfolg des Black Fridays teilhaben.

Copyright @ Shutterstock/diy13

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