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Der ultimative Google Retargeting Guide

Google Adwords Remarketing

Das AdWords Retargeting aus dem Hause Google wurde im Jahr 2010 veröffentlicht. Es unterstützt Sie dabei, Kunden, die Ihre Marke bereits kennen, unaufdringlich passende Werbeanzeigen einzublenden. Google hat das Retargeting nicht selbst entwickelt, dennoch spielt es eine große Rolle für das Unternehmen und viele seiner Werbepartner. In Form von AdWords Retargeting bietet Google Ihnen dieselben wertvollen Möglichkeiten zum gezielten Bewerben Ihrer Produkte und Dienstleistungen an. Google Retargeting ist ebenfalls ein geläufiger Name für das wirksame Tool. Seit der Veröffentlichung vor einigen Jahren hat es sich noch stark verbessert. Es kamen einige moderne Erweiterungen hinzu, die das Werben mit Google Retargeting noch effizienter gestalten. In diesem ultimativen Guide möchten wir Ihnen nun Ihre generellen Möglichkeiten mit dem Retargeting mit AdWords erläutern.

Warum ist Retargeting mit AdWords so wichtig?

Retargeting mit AdWords, auch Retargeting genannt, unterstützt Sie dabei, die Besucher und bereits gewonnene Kunden Ihrer oder anderer Webseiten gezielter anzusprechen. Das geschieht mittels Werbeanzeigen, die Sie exakt auf Ihre Vorstellungen und die Bedürfnisse Ihrer (potentiellen) Kunden anpassen können. Der besondere Vorteil von Google Retargeting liegt in seiner Eigenschaft, dem potentiellen Käufer nur jene Produkte vorzustellen, für die er sich wirklich interessiert. Dafür kommen Analyse-Methoden zum Einsatz. Andere Werbeeinblendungen richten sich häufig nach dem Inhalt einer Seite und sind nicht individell auf den User angepasst. Dadurch sehen Internetnutzer beim täglichen Surfen dutzende für sie völlig irrelevante Werbeeinblendungen. Und genau diese Eigenschaft macht Google Retargeting so wichtig und wertvoll. Der Kunde sieht nur Werbung, die für seine Interessen relevant ist.

Beispiel

Das könnte im Detail zum Beispiel so aussehen: Hat sich ein Besucher in der Vergangenheit bereits für ein Produkt Ihres Sortiments interessiert, indem er es sich in Ihrem Shop angesehen hat, zeigt Google Retargeting ihm eine Werbeanzeige mit exakt diesem Produkt an, da er möglicherweise doch noch zuschlagen wird.

So funktioniert AdWords Retargeting

Das gelingt, indem AdWords Retargeting zunächst die Interessen und Vorlieben des jeweiligen Besuchers auf Ihrer Webseite erfasst. Die Daten bleiben nach den Richtlinien von Google anonym, das heißt, Sie können die Daten keinem speziellen Nutzer zuordnen. Das Sammeln von Daten wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kreditkartendaten oder anderen ist damit offiziell ausgeschlossen. Rechnen Sie damit, dass Google jederzeit die Einhaltung aller Richtlinien überprüfen kann. Sie werden aber weiterführend verknüpft, um genutzt werden zu können. Nachdem der User Ihre Webseite verlassen hat, werden die gewonnenen Daten an Google AdWords gesendet. Dabei wird ausgewertet, welche die für ihn relevanten Werbeanzeigen sind. Durch den Einsatz spezieller Cookies lässt sich der User auf anderen Webseiten leicht wiedererkennen, sofern er keine Gegenmaßnahmen (wie das regelmäßige Löschen von Cookies) ergriffen hat. Anhand der Wiedererkennung entscheidet Google Retargeting automatisch, welche Werbeanzeige für diesen speziellen Kunden eingeblendet werden sollen. Über die Werbeanzeige gelangt er schließlich direkt zurück zu Ihrem Angebot, um gegebenenfalls einen Kauf abzuschließen.

AdWords Retargeting: Auf welchen Seiten werden die Anzeigen eingeblendet?

Google kann für sein Retargeting mit AdWords nicht einfach auf irgendwelchen Webseiten die von Ihnen in Auftrag gegebene Werbeanzeigen einblenden. Denn das Unternehmen muss mit diesen Seiten natürlich auch in Verbindung stehen. Dabei greift Google auf das sogenannte Google Display-Werbenetzwerk (Abk. GDN) zurück. Es besteht auf der einen Seite aus Google-eigenen Webseiten wie YouTube, auf der anderen Seite aus externen Partnerwebseiten. In diesem Netzwerk sammeln sich inzwischen Millionen Internetangebote, die sich in Art, Größe und Umfang deutlich unterscheiden.

Abrechnungsmodelle beim Retargeting mit AdWords

Bei der finanziellen Abwicklung setzt AdWords Retargeting in der Regel auf die Abrechnungsmodelle Cost per Mill, beziehungsweise den Tausend-Kontakt-Preis (Abk. CPM) oder auf Cost-per-Click, beziehungsweise Kosten-pro-Klick (Abk. CPC). Während Sie als Werbepartner bei ersterem stets pro tausend Views durch User bezahlen, wird bei zweiterem ein Betrag für jeden Klick auf die Anzeige fällig.

Vor- und Nachteile von Google Retargeting

Das Retargeting mit AdWords ermöglicht es Ihnen, durch gezielte Werbeansprache im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen die Interessen des Kunden zu berücksichtigen. Das geschieht vor allem, indem Sie kundenspezifische Listen, die sogenannten Retargeting Listen von AdWords Retargeting, einsetzen. Dadurch gewinnen Sie einerseits mehr begehrte Conversions in Form von Seitenaufrufen, Käufen oder Newsletter-Anmeldungen, andererseits stärken Sie auch unmittelbar Ihre Marke, da die User häufiger mit ihr konfrontiert werden. Bei Google greifen Sie zudem auf ein umfangreiches Netzwerk an potentiell verfügbaren Webseiten zurück. Durch die Ihnen zur Verfügung gestellten Vorlagen wird die Erstellung der Anzeigen zudem kinderleicht. Sie benötigen dann nur noch etwas Zeit und hochwertigen Content in Form von Text, Bild oder Video, um die Kampagne zu starten. Im direkten Vergleich sollten Sie jedoch bedenken, dass bei AdWords Retargeting insgesamt weniger Klicks zustande kommen als bei anderen Werbekampagnen.

Welche Retargeting Arten gibt es bei Google AdWords?

Bei den Kampagnen von AdWords Retargeting können Sie aus zwei verschiedenen Arten der Anzeigen auswählen, mit denen Sie gezielt potentielle Käufer auf Ihre Seite lotsen. Die Art der Anzeige entscheidet über die verfügbare Kampagnen-Strategie. Die am häufigsten eingesetzte Art beim Retargeting mit AdWords ist die pixelbasierte Anzeige. Dabei handelt es sich um die Methode, die in diesem AdWords-Retargeting-Guide bereits ausgiebig vorgestellt wurde. Kunden, die Ihre Webseite besucht und sich Ihr Angebot angesehen haben, erhalten anschließend zu ihren Interessen passende Werbeanzeigen auf anderen Webseiten des Google Display-Werbenetzwerks mittels dem Einsatz von Cookies. Dabei ist es für Google Retargeting unbedeutend, ob Ihnen die Besucher zuvor jegliche Kontaktdaten wie eine E-Mail-Adresse überlassen haben. Daneben existiert die sogenannte listenbasierte Anzeige, die zwar insgesamt seltener zum Einsatz kommt, Ihnen aber durchaus Potential bietet. Bei dieser Art kommen Listen mit gesammelten E-Mail-Adressen zum Einsatz. Die E-Mails sammeln Sie auf Ihrer Webseite. Diese Anzeigenart bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie mit den E-Mail-Adressen mehr Conversions generieren können. Dabei erreichen Sie allerdings weniger User und müssen zudem etwas mehr Arbeit investieren. Werbepartner von Google Retargeting können durchaus auf beide Arten setzen, wobei der Schwerpunkt auf der pixelbasierten Anzeige liegen sollte.

Welche Vorkehrungen müssen für Retargeting mit AdWords getroffen werden?

Sie benötigen zunächst ein AdWords Konto, um Google Retargeting Kampagnen überhaupt zu starten. Entscheiden Sie anschließend, ob Sie das Retargeting mit AdWords oder Google Analytics durchführen möchten. Als nächstes müssen Sie einen Retargeting Tag anlegen. Dieser Tag ist die grundlegende Bibliothek in Form eines Code-Blocks, der die anschließend zu erstellenden Listen und die später gesammelten Daten Ihrer Webseiten-Besucher aufnimmt. Ohne Retargeting Tag geht bei Google Retargeting also nichts. Der Tag wird direkt als Code in Ihre Webseite eingebunden.

Retargeting mit AdWords: So legen Sie einen Tag an

Gehen Sie zur Erstellung des Tags in Ihrem Account auf den Reiter “Kampagnen”. Auf der linken Seite suchen Sie “Gemeinsam genutzte Bibliothek” und wählen “Zielgruppen”. Dort entdecken Sie weiter unten auf der Seite einen Button mit der Aufschrift “Retargeting einrichten”. Klicken Sie auf den Button und erstellen Sie in den nächsten Schritten den Google Retargeting Tag. Mit dem Tag aktivieren Sie das AdWords Retargeting für alle Ihre Seiten.

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So legen Sie den Remarketing Tag in Adwords an

Achtung: Führen Sie die notwendigen Datenschutzänderungen durch

Wer Google Retargeting einsetzen möchte, muss seine Nutzer über die Maßnahmen informieren. Dazu müssen Sie die Datenschutzrichtlinien auf Ihrer Webseite aktualisieren. Die Richtlinien müssen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen. Das muss bereits vor dem Einbinden des Programm-Codes in Ihre Webseite, den sogenannten Code-Snippets, geschehen. Bedenken Sie, dass Google die Einhaltung der Richtlinien bei AdWords Retargeting und anderen Programmen jederzeit kontrollieren kann, und dass es bei einer Missachtung zu Sanktionen kommen kann.

Retargeting Listen in AdWords Retargeting

Was sind Retargeting Listen?

Die Google Retargeting Listen übernehmen das Sammeln der Cookies, die Sie zwingend im weiteren Verlauf einer jeden Kampagne beim Retargeting mit AdWords benötigen. Die Listen beim Retargeting mit AdWords lassen sich umfassend an Ihre Vorstellungen anpassen. Bestimmen Sie zum Beispiel, welche Bedingungen ein Besucher Ihrer Webseite erfüllen muss, damit er dieser oder jeder Liste hinzugefügt wird. Darüber hinaus legen Sie fest, für welchen Zeitraum der Besucher in eben jener Liste verbleiben soll. Im nächsten Absatz erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten bei der Errichtung von Listen. Bedenken Sie bei der Erstellung von Listen im Retargeting mit AdWords, dass sie einen Umfang von mindestens 100 Personen in einer Liste benötigen, damit die Server von Google Retargeting überhaupt Anzeigen einblenden werden. Spezifizieren Sie Ihre Listen also nicht zu sehr.

Wie erstelle ich Retargeting Listen?

Die Listen erstellen Sie erst dann, wenn Sie die AdWords Retargeting Tags für Ihre Webseite eingerichtet und eingebunden haben. Dann stehen Ihnen diverse interessante Änderungsmöglichkeiten bei den Listen zur Verfügung, die wir im nächsten Absatz behandeln. Um eine Liste zu erstellen, gehen Sie unter “Zielgruppen” auf “Neue Zielgruppe”. Unter “Retargeting-Liste” können Sie schließlich Ihre Liste für das AdWords Retargeting anlegen.

Die Änderungsmöglichkeiten Ihrer Retargeting Listen

Alle aufgeführten Änderungen können Sie zu einem späteren Zeitpunkt überarbeiten. Ihre Listen sollten Sie zu Beginn mit einem passenden Namen versehen und eine kurze Beschreibung zum Inhalt einrichten. Dies ist sinnvoll, da Sie bei mehreren Listen besser den Überblick behalten. Jede Liste erhält eine Dauer, die mit 30 Tagen voreingestellt ist. Diese Dauer legt fest, wie lange die zugeordneten Webseiten-Besucher in der Liste verbleiben. Beachten Sie, dass nach Ablauf der Dauer keine weiteren Einblendungen von Werbeanzeigen für die User in der Liste vorgenommen werden können. Das ist vor allem deshalb sinnvoll, weil Sie damit von Vornherein ausschließen, dass nicht-interessierte User unnötig lange in Ihren Listen verbleiben. Das Problem, wenn Sie über eine zu lange Zeit Nutzer in Ihren Listen halten, liegt darin, dass Ihre Kampagne irgendwann als aufdringlich wahrgenommen werden könnte. Und genau das möchten Sie ja vermeiden, wenn Sie sich für AdWords Retargeting entscheiden. Die maximale Dauer, die ein User in einer Liste verbleiben kann, beträgt übrigens 540 Tage. Die Dauer können Sie an unterschiedlichen Faktoren, wie der Art des Produktes, der Dauer der Saison oder anderem festlegen. Sofern Sie als Code-Snippets statt der AdWords Retargeting Tags die Google Analytics Retargeting Tags in Ihre Webseite einbinden, steht Ihnen die Möglichkeit offen, auch das Verhalten der Besucher in die Kriterien Ihrer AdWords Retargeting Listen miteinzuschließen, was sich durchaus als wertvoll erweisen kann. Beim Erstellen der Listen beim Retargeting mit AdWords haben Sie übrigens auch die Möglichkeit, bestimmte uninteressante Nutzer von Anfang an auszuschließen. Wer beispielsweise nur wenige Sekunden auf Ihrer Webseite verbracht hat, hat offensichtlich nicht viel Interesse an Ihrem Angebot. AdWords Retargeting bietet Ihnen noch andere Möglichkeiten für den Ausschluss bestimmter User. Außerdem können Sie jede Liste beim Retargeting mit AdWords auch wieder schließen, wodurch das Sammeln von Usern beendet wird.

Frequency Capping beim Retargeting mit AdWords

Was ist Frequency Capping?

Beim Frequency Capping handelt es sich um eine Methode der Display-Werbung im AdWords Retargeting. Der Begriff bezieht sich auf die sogenannte Frequency Cap, was auf Deutsch soviel wie “Deckelung der Frequenz” bedeutet. Die Methode sorgt also dafür, dass die Einblendung der Werbung in einer angemessenen Häufigkeit geschieht. So verhindern Sie, dass Ihre Werbeanzeigen zu häufig auftauchen, wodurch der Nutzer von Ihrer Marke oder den Produkten abgeschreckt werden könnte. Möglich ist auch, dass User Ihre Anzeigen irgendwann gar nicht mehr wahrnehmen, weil sich eine gewisse “Blindheit” dafür entwickelt. Außerdem profitieren Sie beim Frequency Capping davon, dass sich die Effizienz Ihrer Kampagne erhöht, und dass Sie die Kosten besser kontrollieren können (vor allem im Abrechnungsmodell Cost per Mill). Insgesamt erlaubt Ihnen diese Methode also eine deutlich bessere Planung der Kampagne.

Wie funktioniert diese Methode beim Retargeting mit AdWords?

Google Retargeting funktioniert, indem Usern auf Ihrer Webseite ein wiedererkennbarer Cookie zugeordnet wird. Dieser Cookie lässt sich nicht nur dazu verwenden, dem User durch eine Identifikation am richtigen Ort die passende Werbeanzeige einzublenden, sondern mit Cookies lässt sich auch kontrollieren, in welcher Häufigkeit die Anzeige eingeblendet wird. Die Frequenz pro Nutzer und Zeitintervall können übrigens Sie selbst festlegen. Die Herausforderung der Methode liegt darin, bei Google Retargeting den optimalen Intervall zu definieren. Ist der Intervall zu kurz für eine feste Anzahl an Einblendungen, nimmt der User dies als störend wahr oder er übersieht die Anzeigen aufgrund einer Übergewöhnung. Ist der Intervall beim Retargeting mit AdWords hingegen zu lang, verlieren Sie einige Vorteile von AdWords Retargeting, vor allem den Vorteil der Markenstärkung.

Wie erstelle ich Frequency Capping?

Im Kampagnen-Manager von Google Retargeting unter dem Reiter “Einstellungen” wählen Sie zunächst die Anzahl der Einblendungen (“Impressions”) aus. Anschließend folgt Ihre Eingabe der Dauer des dazugehörigen Intervalls. Ein Intervall ist beim Retargeting mit AdWords die Zeiteinheit unterschiedlicher Länge, innerhalb der die zuvor von Ihnen festgelegte Menge der Einblendungen vorgenommen wird. Möglich sind zum Beispiel stundenweise, tageweise, wochenweise, aber auch viel längere Intervalle. Empfehlenswert ist ein Intervall von drei bis vier Einblendungen pro Woche, doch hierbei lohnt es sich, die Kampagne zu einem späteren Zeitpunkt zu analysieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Sobald die tatsächliche Anzahl der Einblendungen in einem Intervall erreicht wird, beenden die zuständigen Server von AdWords Retargeting die Ausgabe für die verbliebene Dauer des Intervalls. Dabei ist es durchaus möglich, dass der User nicht die maximale Anzahl der Einblendungen zu sehen bekommt, da er bestimmte Seiten dafür besuchen muss.

Anlegen einer Remarketing Liste in Adwords

So legen Sie eine Remarketing Liste in Adwords an

Einrichtung des Frequency Capping in Adwords

So richten Sie Frequency Capping in Adwords ein

Benutzerdefinierte Kombinationsliste

Was ist eine benutzerdefinierte Kombinationsliste?

Die benutzerdefinierte Kombinationsliste ist eine spezielle Liste beim Retargeting mit AdWords. Ihre besondere Eigenschaft liegt darin, dass sich in ihr zwei Zielgruppen verknüpfen lassen. Unter “Zielgruppe” verstehen wir eine einzelne Retargeting Liste oder eine “Interessenkategorie”, die Google bereits für Sie definiert hat. Die Verknüpfung ist unter Umständen schwer zu erstellen, weil nicht alle Kombinationen wirklich sinnvoll sind. Hier müssen Sie also ausreichend Know-How und vorrausschauendes Denken mitbringen. Vor dem Erstellen einer benutzerdefinierten Kombination ist es notwendig, dass Sie Ihre Strategie bereits festgelegt haben.

Wie erstelle ich eine benutzerdefinierte Kombinationsliste?

Diese Variante erstellen Sie an ähnlicher Stelle wie die gewöhnlichen AdWords Retargeting Listen. Gehen Sie unter “Zielgruppen” auf “Neue Zielgruppe”. Dort entdecken Sie unter “Retargeting-Liste” den Menüpunkt “Benutzerdefinierte Kombination”. Wie bei den anderen Retargeting Listen können Sie hier nun verschiedene Änderungen wie die Festlegung des Namens für die Liste vornehmen. Mit Ihren Vorgaben definieren Sie die Gruppe der Webseiten-Besucher, die in die Liste aufgenommen und Ihre Werbeanzeigen zu sehen bekommen sollen. Unter dem Punkt “Enthaltene Nutzer oder Nutzer mit Interesse an…” bestimmen Sie durch Ihre Auswahl im Drop-Down-Menü die Kombination Ihrer Liste. Das heißt, Sie legen nun fest, ob die User…

  • … nur einer und welcher Zielgruppe angehören sollen (“Beliebige dieser Zielgruppen (ODER)”).
  • … allen Zielgruppen angehören sollen (“Alle dieser Zielgruppen (UND)”).
  • … keiner Zielgruppe angehören sollen (“keine dieser Zielgruppen”).

Rechts neben dieser Auswahl finden Sie schließlich das Menü zur Auswahl der Zielgruppe (Retargeting Liste oder eine “Interessenkategorie” von Google). Nutzen Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aus, um die Kampagne optimal auf Ihre Ideen und die Zielgruppe anzupassen.

Retargeting Kampagnen optimieren – nur wie?

Eine Google Retargeting Kampagne lässt sich schnell erstellen und relativ genau an Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Besucher anpassen. Dabei haben Sie diverse Möglichkeiten, mit denen Sie die Kampagne insgesamt definieren können. Dazu zählen unter anderem:

  • Retargeting und benutzerdefinierte Listen, die die Zielgruppen definieren,
  • die Modelle für die Kostenabrechnung mit Google Retargeting,
  • Optionen zur Display-Ausrichtung,
  • Ihr Content in Form von Text, Bild oder Video,
  • das Frequency Capping,
  • Ausrichtungen an Geografie oder Sprache Ihrer Besucher,
  • die Planung der Kampagne
  • und vieles mehr.

Doch all dies lässt sich noch durch weitere Tipps und Tricks optimieren, damit Sie das meiste aus Ihrer Kampagne herausholen.

Perfektionieren Sie Ihre Retargeting Listen

Die Retargeting Listen sind das Herzstück Ihrer Kampagnen mit AdWords Retargeting. Die spezifische Nutzung und die von Ihnen festgelegte Art der eingesetzten Retargeting Listen ist für den Erfolg Ihrer Kampagnen von großer Bedeutung. Als Werbepartner von Google Retargeting sollten Sie sich für die Planung Ihrer langfristigen Listen-Strategie also besonders viel Zeit nehmen. Im vierten Abschnitt erfahren Sie mehr über das Anlegen der Listen.

Legen Sie eine oder mehrere Strategien fest

Wer erfolgreich beim Retargeting mit AdWords eine Werbekampagne durchführen möchte, braucht eine sinnvolle Strategie. Beim Retargeting mit AdWords stehen Ihnen dazu verschiedene Wege offen. Neben der bereits erwähnten Auswahl der Anzeigenart (pixel- oder listenbasierte Anzeigen), sollten Sie sich vor allem mit der angepeilten Zielgruppe befassen. Und damit ist nicht die Käufer-Zielgruppe gemeint, denn diese haben Sie ja bereits erreicht, indem sie Ihre Webseite besucht haben. Es geht darum, dass Sie festlegen, welche User Sie in den Retargeting Listen von Google Retargeting erfassen möchten. Unter anderem diese Möglichkeiten stehen Ihnen für Gruppen zur Verfügung:

  • Ausnahmslos alle Besucher Ihrer Webseite
  • Unterteilung in Interessenten besonderer Produktgruppen (in einem Angelshop z.B. Angelruten, Köder, etc.)
  • Unterteilung in Interessenten besonderer Marken
  • Unterteilung in Besucher, die besondere Interaktionen durchgeführt haben (Besucher von Landingspages, Betrachter bestimmter Waren, Käufer)

Nutzen Sie weitere Quellen für Informationen über Ihre Kunden aus

Über User, die sich Ihre Produkte anschauen, haben Sie oft noch nicht besonders viele Informationen gesammelt. Sie wissen zwar, für welche Produkte diese sich interessieren, doch Sie wissen (höchstwahrscheinlich) nichts über das Geschlecht, das Alter, den Beruf, weiterführende Interessen oder sonstiges. Informationen dieser Art können aber durchaus den Erfolg einer Kampagne erhöhen, da die Anzeigen für das Retargeting mit AdWords noch zieldefinierter auswählbar sind. Google bietet Ihnen hierfür verschiedene Möglichkeiten an: Einerseits können Sie bei Google Retargeting die verfügbaren Optionen ausnutzen, andererseits schaltet Google das Analytics Retargeting hinzu. Darüber hinaus können Sie zusätzliche Informationen über eigens angelegte Seiten (z.B. bei Facebook) sammeln, auf die Sie Ihre Webseiten-Besucher weiterleiten.

Retargeting mit dem AdWords Editor

Der AdWords Editor ist eine Anwendung für Ihren Desktop, mit der Sie Ihre AdWords Retargeting Kampagnen verwalten können. Sie können das Tool bei Google kostenlos herunterladen. Ihr besonderer Vorteil mit diesem Hilfsmittel liegt in der auffallenden Zeitersparnis, die es Ihnen bietet. Um das Retargeting mit dem AdWords Editor zu verwalten, müssen Sie zunächst Ihre Konten bei AdWords herunterladen. Die Verwaltung der Kampagnen bei AdWords Retargeting erfolgt dann offline. Nachdem Sie alle gewünschten Schritte zur Verwaltung, die sogenannten Bulk-Änderungen, vorgenommen haben, laden Sie die Konten schließlich wieder hoch und können Sie direkt nutzen. Bei einer Bulk-Änderung verändern Sie laut Google “mehrere Einträge, Positionen, Elemente usw. in einem Zug”. Dabei spielt die Größe Ihres Kontos keine Rolle. Besonders wertvoll erweist sich das Tool allerdings, wenn Sie gleich mehrere Google Retargeting Kampagnen verwalten möchten, und dabei mit umfangreichen Keyword-Listen und Anzeige-Varianten arbeiten möchten.

Retargeting mit AdWords: Funktionen zur Verwaltung mit dem AdWords Editor

Die folgenden Funktionen nehmen Sie offline vor. Die sogenannte Bulk-Bearbeitung erlaubt Ihnen in erster Linie die Durchführung von wertvollen Änderungen zur gleichen Zeit mit nur einem einzigen Tool (dem Editor). Dazu exportieren und importieren Sie Dateien, um diese Änderungen schließlich an Ihrem Konto vorzunehmen. Ganz nebenbei lassen sich auch noch umfangreiche Statistiken ansehen. Diese Statistiken betreffen einzelne, wenige oder alle Kampagnen. Die Verwaltung und Bearbeitung ist auch mit mehreren Konten gleichzeitig möglich, hier erwarten Sie also keine Beschränkungen. Sie können zudem mehrere Konten gleichzeitig aufrufen. Mit einer integrierten Suche finden Sie Werbetexte schnell und einfach – bezogen auf Anzeigengruppen oder Kampagnen von Ihrem AdWords Retargeting. Zugleich haben Sie die Möglichkeit, Texte unverzüglich zu ersetzen. Sie können außerdem einzelne Bestandteile von Kampagnen oder Anzeigengruppen kopieren und verschieben. Unterläuft Ihnen ein Fehler oder sind Sie unzufrieden mit dem Ergebnis Ihrer Änderungen, machen Sie Ihre letzten Schritte wieder rückgängig oder wiederholen sie typisch für einen Editor. Sie können in dem Tool für Google Retargeting übrigens auch Entwürfe erstellen, die Sie zunächst probeweise in Ihr Konto hochladen und ausprobieren.

Google Retargeting: Kampagnen mit dem Editor erstellen

Neben der Verwaltung bereits vorhandener Kampagnen lassen sich mit diesem hilfreichen Tool auch ganz neue Kampagnen, beziehungsweise die Retargeting Listen für das Retargeting mit AdWords erstellen. Beachten Sie, dass für diese Funktion nicht alle Kampagnentypen zur Verfügung stehen. Zur Auswahl stehen ausschließlich die Typen “Nur Suchnetzwerk – Alle Funktionen” sowie “Nur Suchnetzwerk – Dynamische Suchnetzwerk-Anzeigen”. Um eine Retargeting-Liste zu Ihren AdWords Retargeting Kampagnen hinzufügen, gehen Sie wie folgt vor. Zunächst müssen Sie die gewünschte Kampagne im Editor auswählen, die Sie mit neuen Retargeting Listen, beziehungsweise Zielgruppen ergänzen möchten. In der “Typenliste” klicken Sie auf “Keywords” und “Ausrichtung”, und legen anschließend die Zielgruppe fest. Die Zielgruppe fügen Sie anschließend noch durch entsprechende Klicks hinzu. Als Zielgruppe müssen Sie außerdem “Kampagne” festlegen. Bestätigen Sie Ihre Angaben schließlich mit einem Klick auf den “OK”-Button. Unter “Flexible Reichweite der Kampagne bearbeiten” und “Interessen und Retargeting” haben Sie die Auswahl zwischen den Optionen “Ausrichtung und Gebot” und “Nur Gebot”. Bei einigen Kampagnen ist “Nur Gebot” die Voreinstellung.

Fazit zum Retargeting mit AdWords

Das Retargeting mit AdWords ist ein nützliches Hilfsmittel, wenn Sie kundenspezifische Werbung schalten möchten. Dafür ist es notwendig, dass Ihre Kunden Sie in der jüngeren Vergangenheit bereits wahrgenommen haben. Denn nur, wenn die User sich bereits auf Ihrer Webseite aufgehalten haben, wurden sie mit dem für das Google Retargeting zwingend notwendige Cookie ausgestattet. Die Werbung wird schließlich auf Partnerseiten oder in Googles Suchmaschine angezeigt. Daneben ist das Retargeting mit AdWords auch möglich, indem Sie freiwillig hinterlassene E-Mail-Adresse für Ansprachen im E-Mail-Fach nutzen. Durch erfolgreich gemanagte Kampagnen schlagen Sie potentiellen oder bereits überzeugten Käufern neue Produkte vor, oder erinnern Sie an Produkte, die sie sich zuvor schon einmal ohne Kaufentscheidung angesehen haben. Alles was Sie dazu brauchen, ist ein Account bei Google AdWords, ein Budget, mit dem Sie über verschiedene Verfahren die Ihnen zur Verfügung gestellte Dienstleistung bei Google Retargeting finanzieren, und eine erstklassige Kampagne mit Werbeanzeigen, bei denen Ihre Kunden nicht mehr Nein sagen können. Doch das ist noch nicht alles, was das AdWords Retargeting in seinem Kern ausmacht. Um erfolgreiche Kampagnen zu erstellen, müssen Sie sich zunächst durch die Software arbeiten, einen AdWords Retargeting Tag einrichten und passende Retargeting Listen zur Definition Ihrer angestrebten Zielgruppen anlegen. Die Google Retargeting Software ist hier und da etwas komplex. Doch Sie erhalten an vielen Stellen hilfreiche Informationen, wenn Sie mit Ihrer Maus (ohne zu klicken!) in die Kästchen mit den Fragezeichen fahren. Der Tag ist notwendig, um Ihre Webseite auf die Kampagne vorzubereiten. Die Retargeting Listen sind hingegen die Träger der Cookies, mit denen das AdWords Retargeting anschließend dem Nutzer folgt. Das Retargeting mit AdWords bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Anpassung Ihrer Einstellungen. Sie können mehrere Listen erstellen, die Sie jeweils einzigartig für Ihre Zwecke definieren. Die Listen sind übrigens das Herzstück der Kampagne, wenn auch nicht alles, was Sie benötigen. Die Listen lassen sich auch benutzerdefiniert anlegen, womit Sie zwei Zielgruppen zu einer kombinieren können. Google Retargeting lässt Sie in vielen wichtigen Fragen nicht allein. So haben sich die Entwickler bereits darüber Gedanken gemacht, wie Sie verhindern können, Ihre potentiellen Käufer durch zu häufige oder zu seltene Werbeeinblendungen zu langweilen oder zu verschrecken. Besonders interessant ist in dieser Hinsicht wohl das sogenannte Frequency Capping. Mit diesem Hilfsmittel legen Sie exakt fest, in welchem Zeitintervall die zuständigen Server eine bestimmte Werbeanzeige wie oft einblenden sollen. Dabei zeigt sich eine Frequenz von drei bis vier Mal pro Woche als sinnvoll. Ihre Kampagnen können Sie mit gezielten Maßnahmen noch optimieren. Wenn Sie sich für das AdWords Retargeting besonders intensiv mit dem Erstellen hochwertiger Listen befassen, haben Sie schon mal die wichtigste Grundlage bedacht. Darüber hinaus sollten Sie aber auch Wert auf gute und nachhaltige Strategien legen, anhand derer Sie die Kampagne dauerhaft fortführen. Außerdem können Sie noch weitere Quellen nutzen, um Ihre Informationen über die Kunden zu erweitern. Ein besonders wertvolles Hilfsmittel für Ihr Retargeting mit AdWords stellt der AdWords Editor dar. Obwohl er kostenlos ist, hat er Ihnen viele Vorteile zu bieten. Offline verwalten Sie Ihre Kampagnen oder erstellen in kurzer Zeit neue Google Retargeting Listen. Insgesamt stehen Sie mit AdWords Retargeting also auf einer guten Position, um wertvolle Werbung ohne Überdruss für Ihre Kunden zu generieren und zu schalten. Das Retargeting mit AdWords geht schnell und wirkt!

TitelbildCopyright © Shutterstock/BigTunaOnline

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