Facebook: neue Tools für Facebook Gruppen

Facebook: neue Tools für Facebook Gruppen

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Facebook hat eine Reihe neuer Admin Tools für Facebook Gruppen angekündigt. Unter anderem verbesserte sich der Prozess für die Moderation von Kommentaren. Facebook hat “Conflict Alerts” entwickelt, um potenziell problematische Gespräche zu erkennen. Außerdem gibt es ein aktualisiertes Übersichts-Dashboard, das Gruppenaufgaben hervorhebt.

Die wichtigste Neuerung ist eine aktualisierte Admin Home Einrichtung, die es Gruppenadministratoren jetzt einfacher macht, auf ihre verschiedenen Verwaltungstools zuzugreifen. Damit können Sie auf einer intuitiven Oberfläche sehen, was jeden Tag zu tun ist.

Facebook erklärt:

“Admin Home is a simpler, more intuitive destination for all admin tools, settings and features that admins can tailor to their needs.”

Änderungen des Facebook Dashboards

Das neue Dashboard enthält eine “To Review” Auflistung von Dingen, die überprüft werden müssen. Das erleichtert den Überblick über die verschiedenen Aufgaben, die zu erledigen sind. Wenn Ihre Gruppe wächst, kann das schnell problematisch werden und eine vereinfachte Auflistung der wichtigsten Benachrichtigungen wird Gruppenadministratoren eine Menge Zeit und Mühe bei ihren täglichen Aktivitäten ersparen.

Facebook sagt auch, dass das verbesserte Layout es für Admins einfacher machen wird, die verschiedenen Optionen und Werkzeuge zu finden, die ihnen zur Verfügung stehen. Zudem werden neue Funktionen in der App hervorgehoben, ebenso wie Insider-Tipps, die sicherstellen, dass Admins mit den neuesten Fortschritten auf dem Laufenden bleiben können.

Darüber hinaus fügt Facebook dem Admin Assist die Kommentarmoderation hinzu. Damit können Gruppenadmins ihre eigenen Kriterien für die Moderation festlegen und sogar automatisch Beiträge und Kommentare auf der Grundlage dieser Regeln moderieren.

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Facebooks Admin Assistant

Durch den aktualisierten Admin Assistant werden Gruppenadministratoren auch in der Lage sein, Personen, die sich nicht für die Teilnahme qualifizieren, durch eine Reihe von Optionen einzuschränken. Dazu gehört, wie lange sie ein Facebook Konto haben und wie lange sie Mitglied der Gruppe sind. Außerdem wird das Tool Zugang zu Facebooks erweiterten Anti Spam Tools bieten.

Facebook merkt an, dass Admins in der Lage sein werden, diese automatisierten Regeln zu nutzen, um “positive Diskussionen aufrechtzuerhalten und Konflikte innerhalb der Gruppe zu lösen”. Dies ist auch der Fokus der neuen “Conflict Alerts”, die laut Facebook KI genutzt werden, um Admins zu erkennen und zu benachrichtigen, wenn es strittige Unterhaltungen in ihrer Gruppe gibt.

Facebook admin assist

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Wie Sie hier sehen können, können Admins jetzt zum Beispiel automatisch Kommentare ablehnen, die einen Link zu einer fremden Seite enthalten. Das könnte gut für gebrandete Communities sein und Konflikte mit konkurrierenden Angeboten vermeiden.

Welche Vorteile haben Conflict Alerts?

Die neuen Conflict Alerts heben Interaktionen hervor, bei denen das Facebook System potenzielle Probleme feststellt. Die Administratoren können dann eingreifen und sicherstellen, dass die Dinge nicht überkochen. Dies könnte gut sein, um Ärger zu minimieren. Admins sind dann in der Lage, solche Situationen zu beruhigen, bevor sie zu Konflikten und Problemen führen.

Und wenn solche Konflikte erkannt werden, können Admins sie entweder direkt ansprechen oder sie können neue Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel das Verlangsamen von Kommentaren.

“Admins can temporarily limit how often specific group members can comment, and control how often comments can be made on certain posts that admins select.”

Neue Tools von Facebook

Facebook fügt auch neue allgemeine Verwaltungs- und Übersichtstools für Gruppen hinzu. Darunter sind neue Zusammenfassungen für Mitglieder, die einen Überblick über die Aktivitäten der einzelnen Gruppenmitglieder geben.

facebook tools

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Das wird Admins helfen, verschiedene Aktionen zu bewerten und anzugehen, indem sie den Input jedes Gruppenmitglieds verstehen.

Facebook hat auch ein neues Beschwerdeverfahren für Gruppenadmins hinzugefügt, das für Inhalte gilt, die sie oder andere Admins gepostet haben oder die sie von Mitgliedern genehmigt haben.

Dies wird dazu beitragen, die Verwaltung solcher Gruppen zu vereinfachen. So wird die Last nicht mehr dem postenden Mitglied aufgebürdet. Auch müssen ihm die Regeln nicht mehr direkt erklärt werden, da die Entscheidung dann vom Moderationsteam von Facebook getroffen wird.

Außerdem macht Facebook es Admins möglich, Kommentare und Admin Ankündigungen in allen Gruppen anzuheften.

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Was hat Facebook damit vor?

Die letzten beiden Funktionen sind in vielen Gruppen schon seit einiger Zeit verfügbar. Jetzt erweitert Facebook die Funktion für alle und bietet Admins mehr Möglichkeiten, ihre Gruppenmitglieder zu informieren und sicherzustellen, dass diese wichtigen Updates Priorität erhalten.

Es gibt viele neue Elemente und zusätzliche Erwägungen, wobei Facebook daran arbeitet, die Gruppenmoderation so einfach wie möglich zu gestalten. So sollen die 70 Millionen aktiven Admins und Moderatoren, die Facebook Gruppen auf der ganzen Welt betreiben, unterstützt werden.

Was auch Sinn macht. Wenn freiwillige Moderatoren die Dinge im Zaum halten, verringert sich die Belastung für Facebook, dasselbe zu tun. Durch die Festlegung klarer Regeln für Interaktionen und für das, was nicht gepostet werden darf, werden diese Aktionen aus den Händen von Facebook genommen und der Druck auf das Team verringert.

In vielerlei Hinsicht ist dies das Modell, das dazu beigetragen hat, dass Reddit zu einer wichtigen Plattform für das Engagement in bestimmten Nischen geworden ist. Gleichzeitig werden die Auswirkungen von Spam und Junk durch eine engagierte Armee freiwilliger Moderatoren, die jedes Subreddit in Schach halten, reduziert.

Facebook hofft, dass es dasselbe in seinen Gruppen ermöglichen kann, die von 1,8 Milliarden Menschen pro Monat genutzt werden. Wenn diese Tools und Funktionen dazu beitragen können, Konflikte und das Teilen kontroversen Materials wie Fehlinformationen reduziert, indem beispielsweise das Teilen von Links unterbunden wird, könnte das ein großer Schritt sein, um solche Bedenken auf breiterer Ebene zu verringern und die Interaktionen auf Facebook zu verbessern. Dadurch würde der Arbeitsaufwand für die Moderation von Facebook selbst nicht erhöht werden.

Mit anderen Worten: Facebook braucht seine Gruppenmoderatoren wirklich, um diese Aufgabe weiterhin kostenlos zu erledigen. Daher ist es ein wichtiger Schritt, die Aufgabe so einfach wie möglich zu gestalten und für Marken Communities bieten diese neuen Updates eine Reihe potenzieller Vorteile.

Quelle: Social Media Today

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