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Adobe Writer

Was ist der Adobe Writer?

Der Adobe Writer war eine Anwendungssoftware, die über Jahre entwickelt wurde und mit der PDF-Dokumente erstellt werden können. PDF steht in diesem Zusammenhang für ein recht bekanntes Dateienformat und bedeutet: Portable Document Format. Im Folgenden sollen die wesentlichen Merkmale als auch zum Beispiel die Vor- und Nachteile von Adobe Writer vorgestellt werden.

Fehlannahmen zur Software

Grundsätzlich muss zunächst gesagt werden, dass der Adobe Writer eine Software war, die den heutigen Standards von PDF-Programmen voranging. Dazu ist festzustellen, dass es eigentlich nie eine Software mit der genauen Bezeichnung “Adobe Writer” gab. Der Name Adobe Writer war vielmehr stets der Acrobat PDF Writer oder wurde anstatt für diesen für jegliche Software genutzt, mit der PDF-Dokumente erzeugt werden konnten. Typischerweise wurde zudem die Bezeichnung “Acrobat Writer” gerne für alle solchen Anwendungsprogramme benutzt. Mit anderen Worten: Die heutigen Standards von PDF-Anwendungssoftware waren noch nicht erreicht und das ganze Thema der PDF-Software steckte noch in einer Pionierphase. Es sollte in diesem Zusammenhang auch daran gedacht werden, dass auch das Internet erst in den 90ern wirklich die Nutzer erreichte und viele der heutigen digitalen Themen damals noch längst nicht ausgereift waren.

Wesentliche Funktion des Adobe Writer

Mit dem Adobe Writer konnten PDF-Dokumente erstellt werden. Er war ein Teil der auch heute noch gängigen Adobe Acrobat Software. Der Acrobat PDF Writer wird auf dem jeweiligen Computer installiert als eine Art Druckertreiber, womit die Nutzer Dokumente mit anderem Format leicht über diese Funktion in ein PDF-Dokument umformatieren konnten. Es ist somit die Funktionalität, quasi einen Druckvorgang zu simulieren, wobei jedoch auf einfache Art ein PDF-Dokument hergestellt wird. Der PDF Writer stellt einen schnellen Weg dar, PDFs zu erzeugen, jedoch stellten die mit dem PDF Writer produzierten PDF-Dokumente keine echten PDFs nach dem heutigen Standard dar. Die Dokumente, das heißt die PDFs, konnten lediglich sehr einfache Inhalte passgenau wiedergeben.

Merkmale der Anwendungssoftware Adobe Writer

Der Adobe Writer existierte quasi von 1993 bis 2001. Vor allem aus heutiger Perspektive stellte das Programm eine eher simple und nicht besonders professionelle Variante einer PDF-Software dar. Der Adobe Writer konnte im Grunde als ein “falscher Druckertreiber” tituliert werden, bei dem der Nutzer lediglich das erhält, was er drucken möchte – jedoch war es noch nicht einmal dieses. Bei Nutzung des Acrobat PDF Writer beispielsweise mit einer Präsentations- und Textverarbeitungsdatei konnten nicht formatierte Inhaltsverzeichnisse oder Hyperlinks mit in das PDF aufgenommen werden. Es konnten lediglich sehr simple strukturelle Charakteristika von Ausgangsdokumenten mitübernommen werden. Daneben konnten Grafiken nur auf einem sehr niedrigen qualitativen Level im finalen Dokument dargestellt werden.

Lösungsansätze und Verwendung

Um fehlende Funktionalitäten auszugleichen, musste eine andere Anwendungssoftware verwendet werden. Diese trug die Bezeichnung “Acrobat Distiller”. Heute verkauft das Unternehmen Adobe ein anderes Produkt – nämlich die Software “Adobe Acrobat” – die die gleichen Funktionen beinhaltet und darüber hinaus noch eine Fülle weiterer Anwendungsmöglichkeiten. Es stellte sich jedoch auf dem ganzen Lebensweg der PDF-Programme die Frage, warum überhaupt solche Programme benötigt werden. Grundlegend ist dazu zunächst anzumerken, dass Nutzer ein generiertes PDF-Dokument immer mit dem sogenannten Adobe Reader lesen können, den das Unternehmen Adobe kostenfrei zur Verfügung stellt. Ein Vorteil der PDF-Dateien: Mit ihnen kann Content auf sehr einfache Weise mit anderen Nutzern geteilt werden, da das Dokument seinem Inhalt nach auf gleiche Weise auf jedem Computer erscheint. Es bleibt in diesem Kontext abzuwarten, ob bezüglich der Erstellung von PDF-Dokumenten noch weitere Entwicklungen zu erwarten sind.

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