Subnetting

Was ist Subnetting?

Unter Subnetting wird die Aufteilung eines Netzes in verschiedene Unternetze verstanden. Dabei muss ein Netz in so viele Unternetze unterteilt werden, dass die Belastung noch für ein Netz ausreicht und nicht auf ein weiteres Netz zugegriffen werden muss. Subnetting ist bei unterschiedlichen Anbietern und Verwendungen eine beliebte Methode, damit alle Hosts innerhalb eines Bereiches kontrolliert werden können. Für die Einrichtung einer Subnettingadresse und den verschiedenen Unterkategorien wird im Allgemeinen das binäre System zu Grund gelegt.

Grund für Subnetting

Im Grunde liegt die Hauptambition darin, dass durch die Erstellung von Unternetzen die Verschwendung von Hostadressen begrenzt werden soll. Wenn verschiedene Unternetze über ein Hauptnetz organisiert werden können, dann stellt dies nicht nur eine praktische Möglichkeit, sondern auch eine Kostenreduzierung dar. Durch die organisierte Aufspaltung eines Netzes in die verschiedensten Unterkategorien kann ein Netz optimal genutzt werden. Dabei besteht ein guter Überblick über die diversen Hosts, die auch zu jedem Zeitpunkt innerhalb des Netzwerkes getauscht und ausgewechselt werden können. Durch die Verwendung eines einzigen Netzwerkes kann nicht nur eine große Kostenkontrolle, sondern auch ein sinnvolles übersichtliches System geschaffen werden.

Wie kann Subnetting verstanden werden?

Grundlegend ist der Aufbau einer IP-Adresse hierzu notwendig. Diese besteht aus Oktetten, die sich in die Netzadresse und die Hostadresse kategorisieren. Würde man dies mit einer normalen Telefonnummer vergleichen, so ist die Vorwahl dabei die Netzadresse und die eigentliche Nummer die des Anschlussinhabers. Eine IP-Adresse wird hierbei im binären System codiert und ist damit unverwechselbar. Als Grundlage für diese Aufgliederung in das binäre System stehen die Zweierpotenzen, die dann entsprechend an die vorliegende Zahl der IP-Adresse angepasst werden.

Einstufung von Netzen

Alle Netze können in Klassen eingeteilt werden, wobei dies aber nicht eine Bindung ist. Grundlegend werden alle Netze in A-E eingeteilt. Um in dieser Klassifikation ein Subnetting aufbauen zu können, ist es wichtig, dass mit dem binären System errechnet werden kann, wie viele Subnettings auf die gewünschte IP-Adresse angelegt werden können, ohne dass dabei das Netz gewechselt werden muss. Netze der Klasse A müssen immer um 2 der errechneten Zahl dezimiert werden. Für die allgemeine Kategorisierung und die Art des Netzes ist die erste Zahl der IP-Adresse ausschlaggebend. Sie drückt aus, in welchem Potenzbereich sich die IP-Adresse befindet und wie sie so klassifiziert werden kann. Diese Klassifikation bildet die Grundlage für die Berechnung der Hosts und der verschiedenen Subnets, die erstellt werden können und müssen.

Subnetting bei Hostadressen

Neben der Qualifikation des bestehenden Netzwerkes ist es notwendig, dass neben der Abzüge, die sich durch die Netzklasse ergeben, 2 weitere Plätze nicht mit kalkuliert werden können. Dies sind die Plätze für die eigentliche Netzadresse und die des Kunden. Diese beiden Plätze werden beim Subnetting regulär belegt und müssen bereits bei der Untergliederung mit eingebunden werden. Dabei kann sich aufgrund der technischen Gegebenheiten im System die Möglichkeit ergeben, dass eine der Adressen dann im vollen Umfang genutzt werden kann, wenn deren Verwendung nicht zwingend notwendig ist und so innerhalb des Systems deaktiviert werden kann.

Verwendung von CIDR

Hierbei handelt es sich um Netzklassen, die nicht in A-E eingeteilt werden. Ihre Struktur kann von der klassischen entscheidend abweichen und kann somit variabel eingerichtet werden. Zu erkennen sind diese Adressen im Subnetting unter der besonderen IP-Adresse, die neben der klassischen Bezeichnung mit einem durch / getrennten Anhang bezeichnet wird. Werden diese Formen verwendet, dann können diese beim Aufbau des Subnetting zunächst nicht von der eigentlichen Maske unterschieden werden, auch wenn die CIDR-Maske zusätzliche Funktionen zur Einrichtung des Subnetting bereitstellt.

Vorgang beim Subnetting

Existiert eine fähige IP-Adresse, dann wird anhand der 2er-Potenzen festgelegt, wie viele Subnets erstellt werden können. Wenn also 6 Subnetze erstellt werden sollen, dann muss eine Aufteilung in 8 erfolgen, weil zwei Plätze in der Regel schon belegt sind. Hierbei ist entscheidend, um welche Klasse es sich handelt. Bei einem klassischen C-Netz können 256 Hosts eingebunden werden. 32 Hosts auf 8 Subnets können so untergebracht werden. Dabei sind 2 Stellen bereits belegt, also sind nur noch 254 Hosts unterzubringen. Die Berechnung kann dabei mithilfe von festgelegten Programmen vorgenommen werden, die die Klassifizierung des Netzes erkennen und somit auch die richtige Anzahl an Hosts bestimmen können. Somit sind mögliche Rechenfehler vermieden und der Aufbau der Subnets kann erstellt werden.

Wo wird Subnetting angewendet?

Grundsätzlich wird innerhalb eines Nezwerkes durch die Erstellung eines Subnets ein Bereich zugewiesen, der allein dieser Adresse gehören wird. Meist wird dieser Bereich mit mehreren Hosts geteilt. Wenn die Unterteilung in die Subnets erfolgt, dann ist die erste und die letzte Adresse in der Regel immer nur in einem bestimmten Rahmen nutzbar. Dabei stellt die erste Adresse nur die Netzadresse dar und kann an keinen Host vergeben werden.

Bei der letzten Adresse handelt es sich um die standardisierte Broadcastadresse. Diese kann nur dann deaktiviert werden, wenn alle Systeme, mit denen gearbeitet wird, ohne die Verwendung dieser Broadcastadresse auskommen würden. Hierzu ist eine umfassende Prüfung des gesamten Systems notwendig, da allein die Vermutung, dass diese Adresse nicht gebraucht wird, die komplette Aufteilung in das Subnet zunichtemachen könnte.

 


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