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DNS-Lookup

Was ist ein DNS-Lookup?

Ein DNS-Lookup ist das Auflösen eines vollständigen Domain-Namens in seine numerische IP-Adresse. Die wichtigsten Betriebssysteme stellen dafür kostenlose und integrierte Werkzeuge zur Verfügung.

Jeder Rechner, der an ein Netzwerk und an das Internet angeschlossen ist, muss über eine eindeutige Adresse verfügen. Nur so können zwischen Computern Datenpakete ausgetauscht werden. Die Adresse wird im Format IPv4 oder IPv6 gespeichert. IPv4 besteht aus 32 Bits und wird mit ganzen Dezimalzahlen zwischen 0 und 255 angezeigt.

Beispiel für eine IPv4-Adresse: 172.16.42.156

IPv6 wurde eingeführt, weil IPv4 maximal über vier Milliarden Adressen darstellen kann und das in unserer schnell wachsenden digitalen Welt nicht genügt. IPv6 verwendet 128 Bits und stellt insgesamt 256 hoch 16 Adressen bereit. Es ist heute nicht vorstellbar, dass diese riesige Menge an Adressen gebraucht werden könnte. IPv6-Adressen werden hexadezimal dargestellt.

Beispiel für eine IPv6-Adresse: 2001:4860:4860::8844

Binäre und hexadezimale Zahlen können sich Menschen schlecht merken und darum existiert noch eine weitere Form der Adressdarstellung: das Domain Name System (DNS). Über ein Zuteilungsverfahren, dessen Regeln die Vergabestelle NIC definiert, werden sprechende Domain- und Subdomain-Namen zur Verfügung gestellt. Über einen solchen zusammengesetzten Namen, dem FQDN (Fully Qualified Domain Name), kann jeder beliebige physische oder virtuelle Computer auf der Welt adressiert werden. Die Verbindung zwischen FQDN und dem effektiven Rechner mit seiner IP-Adresse ist indes zeitabhängig und kann ändern. Sie wird über Einträge und Verweise auf Name-Servern hergestellt.

Die praktische Durchführung

Um die effektive Zuordnung eines Domainnamens zu der aktuell gültigen IP-Adresse nachzuschlagen, wird ein DNS-Lookup durchgeführt. Unter Windows, macOS und Unix wird in einem aktiven Script-Fenster beispielsweise folgender Befehl eingegeben:

nslookup onlinesolutionsgroup.de

Der Befehl wird vom Programm zu einem DNS-Server weitergeleitet und gibt die dazugehörige IPv4- und IPv6-Adresse zurück. Genaugenommen handelt es sich um einen “forward DNS-Lookup”. Das Gegenteil ist ein “reverse DNS-Lookup”, bei dem eine IP-Adresse eingegeben und ein Domainname zurückgeliefert wird. Eine beliebter werdende Alternative von nslookup ist der Befehlszeilenaufruf “dig”. Der Befehl ist die Abkürzung für “domain information groper” (Grapscher von Domain-Informationen). Er bietet umfangreiche Abfragemöglichkeiten für alle infrage kommenden DNS-Auskünfte.

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