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Google USA: Im 1. Quartal wurden fast 50 Prozent der Suchanfragen mit No Click bedient

Copyright © Shutterstock/ Sirira

Wenn eine Suchanfrage mit “No Click” endet, bedeutet dies, dass der Nutzer das gewünschte Ergebnis seiner Suche bereits in Antwort-Boxen oder angezeigten Definitionen lesen kann. Zahlreiche Webmaster befürchten zudem, dass viele Suchanfragen auf zu Google gehörende Seiten weitergeleitet werden und dadurch weniger Traffic für andere Seiten bleibt.

Wohin klicken Nutzer bei der Google Suche, Copyright © SparkToro, Jumpshot

Der SEO-Experte Rand Fishkin stellte sich diese Fragen bei SparkToro und begründete seine Antworten mit Daten von Jumpshot. Laut dieser Daten hat Google im ersten Quartal in den USA über 150 Millionen Suchanfragen erhalten. Prozentual verteilen sich diese zu 6,01 % auf Google Properties, wovon 5,9 % organische Klicks sind, und zu 3,58 % auf bezahlte Klicks, die nicht zu Google gehören. Organische Klicks insgesamt liegen hingegen bei 41,45 %. Jedoch haben No Clicks mit 48,46% den größten Anteil an der organischen Suche.

Jedoch ist SEO immer noch sehr lebendig. Für jeden Klick für ein bezahltes Ergebnis, gibt es 11,6 organische Klicks. Zudem wird vergleichsweise wenig Traffic auf eigene Seiten geleitet, wobei Alphabet Properties jedoch, wie z. B. YouTube, inzwischen bereits bei zirka 12 % liegen. Auch ein Vergleich mit Q1 2016 zeigt, dass es eine deutliche Veränderung der Klickzahlen gab. Während es damals noch 75,6 Milliarden Browser-basierte organische Klicks gab, sind es jetzt nur noch 61,5 Milliarden.

No Click weiter auf dem Vormarsch

In den letzten drei Jahren ist die CTR bei bezahlten Ergebnissen im Browser um 75 % gewachsen. Während die organischen Ergebnisse von 54 auf 47,4 % sanken, stieg die Zahl der No Click Searches auf 49 % in Q1 2019. Vor allem im mobilen Bereich sind No Click Suchen verbreitet.

Die Anzahl der No Click Suchen ist vor allem mobil sehr hoch Copyright © SparkToro, Jumpshot

Jedoch wächst Google weiterhin täglich, sodass noch immer genug organischer Traffic generiert werden kann. Hierfür gilt es die richtigen Optimierungen zu etablieren. Dazu zählen strukturierte Daten, Voice Markups und Mobile first. Fishkin geht aber davon aus, dass gerade im mobilen Bereich die Suchenden vermehrt direkt in den SERPs mit den gewünschten Suchergebnissen bedient werden.

Vermutlich lenkt Google nicht noch mehr Traffic auf die eigenen Seiten, da sie vom Justice Department der USA kartellrechtlich geprüft werden. Dies ist auch begrüßenswert, da Google mit seiner enormen Marktmacht, denn Traffic ganz einfach zu sich lenken könnte.

Fazit

Trotz No Click und Alphabet-Weiterleitungen, können mit gutem SEO auch künftig hohe Klickzahlen erreicht werden, sodass man weit oben in der organischen Suche steht und sich gegen die bezahlte Suche durchsetzten kann. Jedoch ist eine Mobile-Anpassung hierfür unbedingt notwendig.

Kostenloser SEO-Check der OSG

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