Google wird zukünftig keine Teaser Web Stories mehr anzeigen

Google zeigt keine Teaser Web Stories mehr an

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Der Suchmaschinenbetreiber Google gab bekannt, dass keine Teaser-basierten Web Stories mehr in der Google Suche und Google Discover gezeigt werden sollen. Der Grund dafür liegt bei den Usern selbst. Diese möchten keine Stories sehen, bei denen sie erst dem Link folgen müssen, um die ganze Information zu erhalten.

Was sind Web Stories?

2018 gab es die ersten Web Stories unter dem Namen “AMP Stories“. Sie sind grundsätzlich dieselben wie auf Instagram, Facebook und Twitter aber werden Ihnen in der Google App im Discover Bereich angezeigt.

Der Suchmaschinenbetreiber definiert Web Stories als eine Möglichkeit, Ihre Leser in schnell ladende Erlebnisse eintauchen zu lassen. Des Weiteren sei ein großer Vorteil laut Google, dass sie im gesamten Web geteilt und eingebettet werden können, ohne auf eine geschlossene Plattform beschränkt zu sein. Und so nutzen viele Blogger, Nachrichtendienste und Werber die Web Stories, um User von der Discover Seite auf Ihre eigene Webseite zu lenken.

Was wird sich ändern?

Laut Paul Bakaus erzählt ein ein- oder zweiseitiger Teaser für Ihren Blog-Beitrag den Lesern keine zufriedenstellende Geschichte. Google wird daher sein Bestes tun, um diese Nutzern nicht zu zeigen.

Das bedeutet, dass der Suchmaschinenbetreiber in Kürze keine Teaser-basierten Web Stories mehr in der Google-Suche und in Google Discover anzeigt. Hier für Sie die wichtigsten Dos und Don’ts:

Do:

  • Eine Werbung, die zum Shoppen inspiriert und Produkte als Highlights zeigt inklusive Link, wo diese zu kaufen sind.
  • Ein kurzer Ausschnitt eines Rezepts inklusive aller Zutaten und weiteren detaillierteren Informationen, die man bei einem Klick erhält.

Don’t:

  • Einen One-Pager der in der Überschrift ein Rezept erwähnt, aber nur Fotos zeigt, die auf eine Webseite verweisen.
  • Eine Sammlung der schönsten Städte Europas, bei der nur eine Stadt inklusive Foto gezeigt wird, der User für mehr Informationen aber erst dem Link folgen muss.

Dennoch handelt es sich hier um eine feine Schwelle und es stellt sich die Frage, wer über diese bestimmen kann.

Was ist die Alternative?

Google erinnerte daran, dass eine Alternative die bezahlten Web Stories-Anzeigen im Google Display-Netzwerk ist. Bakaus: “Mit einem gut optimierten Blog-Beitrag können Sie heute noch mehr Geld verdienen, aber Werbenetzwerke arbeiten daran, ihre Web Story-Integrationen auszubauen und zu erweitern. Daher sollten sich CPMs und Füllraten im Laufe der Zeit verbessern.”

Es ist interessant, dass Google die Nutzererfahrung bei der Änderung von Web Stories-Teasern zitiert und gleichzeitig für seine eigenen Anzeigenprodukte wirbt. 

So oder so, sollten Sie bisher viel mit Web Stories gearbeitet haben, müssen Sie beachten, dass Google diese womöglich bald nicht mehr zeigen wird und so Ihre Strategie neu anpassen.

 

Quelle: Search Engine Land

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