HTTP-Statuscodes Auswirkung auf SEO

HTTP-Statuscode Auswirkung auf SEO

Copyright © Shutterstock/d_odin


Ein neues Hilfsdokument von Google erklärt, wie sich HTTP-Statuscodes auf die Darstellung einer Website in den Suchergebnissen auswirken.

Dies ist der neue Leitfaden, den Sie zu Rate ziehen können, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie sich ein bestimmter Statuscode auf SEO auswirkt.

Werfen wir einen Blick auf die Inhalte des neuen Google-Leitfadens für Website-Betreiber und Entwickler.

Vieles davon ist Ihnen vielleicht schon bekannt, aber es kann nicht schaden, Ihr Wissen über Statuscodes mit den neuesten verfügbaren Informationen aufzufrischen.

Wie HTTP-Statuscodes die Google-Suche beeinflussen

Das neue Dokument von Google umfasst die 20 wichtigsten Statuscodes, auf die der Googlebot im Web stößt, sowie die wichtigsten Netzwerk- und DNS-Fehler.

HTTP-Statuscodes werden vom Server, der eine Website hostet, generiert, wenn Inhalte von einem Browser oder Crawler angefordert werden. Wenn zum Beispiel ein Browser Inhalte anfordert, die nicht mehr auf dem Server gehostet werden, wird ein 404-Statuscode (nicht gefunden) generiert.

Die erste Zahl des Statuscodes gibt an, zu welcher Kategorie er gehört. Alle 2xx-Codes beziehen sich auf erfolgreiches Crawling, alle 3xx-Codes auf Weiterleitungen usw. Anstatt alle 20 Statuscodes durchzugehen, habe ich die wichtigsten Erkenntnisse für jede Kategorie zusammengestellt.

HTTP-Statuscodes 2xx (erfolgreiche operation)

Diese Codes bedeuten, dass der Googlebot den Inhalt crawlen und an die Indizierungspipeline weiterleiten kann.

Google weist ausdrücklich darauf hin, dass ein HTTP 2xx-Statuscode keine Indizierung garantiert, sondern lediglich bedeutet, dass keine Fehler aufgetreten sind. Die Ausnahme ist ein 204-Statuscode, was bedeutet, dass die Seite erfolgreich aufgerufen wurde, aber kein Inhalt gefunden wurde. Google zeigt in der Search Console möglicherweise einen Soft-404 für Seiten an, die einen 204er-Code enthalten.

HTTP-Statuscodes 3xx (umleitung)

Nicht alle Weiterleitungen sind gleich. Ein HTTP 301-Statuscode sendet ein stärkeres Signal als ein 302-, 303- oder 307-Code in Bezug darauf, welche URL als kanonisch betrachtet werden sollte. Ein 304-Statuscode signalisiert Google, dass der Inhalt derselbe ist wie beim letzten Crawling. Er hat keinen Einfluss auf die Indizierung, kann aber dazu führen, dass die Signale für die URL neu berechnet werden.

Was passiert, wenn die Umleitung nicht funktioniert?

Googlebot folgt bis zu 10 Umleitungssprüngen, bevor er den Versuch abbricht. Wenn der Inhalt nicht innerhalb von 10 Hops empfangen wird, zeigt Search Console einen Weiterleitungsfehler im Index Coverage Report der Website an.

HTTP-Statuscodes 4xx (client fehler)

Seiten, die einen 4xx-Statuscode zurückgeben, werden nicht für die Indizierung in den Suchergebnissen von Google berücksichtigt. Alle 4xx-Fehler, außer 429, werden gleich behandelt. Sie signalisieren dem Googlebot, dass der Inhalt nicht existiert. Wenn der Inhalt zuvor existierte, wird die URL aus dem Suchindex von Google entfernt.

Ein 429-Statuscode bedeutet, dass Googlebot nicht auf eine URL zugreifen konnte, weil der Server überlastet ist. Diese URLs bleiben im Index von Google erhalten.

HTTP-Statuscodes 5xx (server fehler)

5xx-Serverfehler veranlassen den Googlebot, das Crawling vorübergehend zu verlangsamen. Zuvor indizierte URLs, die nun einen Serverfehler aufweisen, werden schließlich fallen gelassen, wenn sie weiterhin einen 5xx-Statuscode liefern. Weitere Details zu diesen Serverfehlern sowie Informationen zu DNS- und Serverfehlern finden Sie im vollständigen Google-Hilfsdokument.

Quelle: Search Engine Journal

Kostenloser SEO-Check der OSG



Weitere Inhalte


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*

go digital Fördermöglichkeit