Facebook wehrt sich gegen iOS 14.5 durch verschleierte Drohungen

Facebook wehrt sich gegen iOS 14.5 durch verschleierte Drohungen

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Nachdem Apple nun seine umstrittenen neuen Anforderungen zur Datenverfolgung als Teil von iOS 14.5 eingef├╝hrt hat, hat Facebook ein neues Element zu seinen eigenen iOS 14.5-Anforderungen hinzugef├╝gt. Diese beinhaltet nun eine Art von Angsttaktik, um Benutzer dazu zu bringen, die Datenverfolgung nicht auszuschalten.

Facebook wehrt sich gegen iOS 14.5

Wie man hier sehen kann, hat Facebook ein neues Element zu seinen In-App-Benachrichtigungen hinzugef├╝gt, das die Leute dazu ermutigt, die Datenverfolgung eingeschaltet zu lassen: ‘Helfen Sie, Facebook/Instagram kostenlos zu halten’. Das wirkt wie eine verschleierte Drohung oder zumindest wie eine leere Provokation.

Facebook iOS 14.5 prompt

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Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat wiederholt betont, dass die Apps des Unternehmens ├╝ber sein werbefinanziertes Modell kostenlos bleiben werden.

Als er 2018 vor dem Kongress aussagte, erkl├Ąrte Zuckerberg das:

“Yes, there will always be a version of Facebook that is free […] We think offering people an ad-supported service is the most aligned with our mission of trying to connect everyone in the world, because we want to offer a free service that everyone can afford. ThatÔÇÖs the only way we can reach billions of people.”

Wieso tut Facebook das?

Es ist nicht nur ein philosophischer Ansatz, sondern tats├Ąchlich Teil des Gesch├Ąftsmodells des Unternehmens. Das wiederum zeigt klar die Sinnlosigkeit der Meldung, dass das Aktivieren des Datentrackings, wenn es durch Apples neue ATT-Warnung veranlasst wird, irgendeinen Einfluss auf den Preis haben k├Ânnte. Dennoch wird es vermutlich ein paar mehr Leute dazu bringen, durch Angst die Datenverfolgung zu aktivieren.

Das neue Element wurde von Facebook letzte Woche angek├╝ndigt, und wurde in Facebooks urspr├╝ngliche Warnbildschirme im Zusammenhang mit dem iOS-Update hinzugef├╝gt.

Facebook tracking permissions

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Wie von Facebook erkl├Ąrt:

“As Apple has said that providing additional context is allowed, we will show an educational screen before presenting AppleÔÇÖs prompt to help people make an informed decision about how their information is used. It provides more details about how we use data for personalized ads, as well as the ways we limit the use of activity other apps and websites send us if people donÔÇÖt turn on this device setting. Our screen also lets people know that theyÔÇÖre seeing AppleÔÇÖs prompt due to AppleÔÇÖs requirements for iOS 14.5.”

Also nichts konkretes dar├╝ber, dass Facebook m├Âglicherweise Geb├╝hren f├╝r den Zugriff erhebt, was auch nirgendwo sonst von Facebook vorgeschlagen wurde. Dies wiederum deutet darauf hin, dass es sich um eine ziemlich leere Drohung handelt.

Es ist interessant zu sehen, wie Facebook diese Art von Panikmache anwendet, um den potenziellen Auswirkungen auf seine Datenverfolgung und die anschlie├čenden Prozesse zur Anzeigenausrichtung entgegenzuwirken.

Facebook hat sich seit Monaten lautstark gegen Apples IDFA-├änderung gewehrt, unter anderem mit ├Âffentlichen, gro├č angelegten Kampagnen, um Apples neuen Datenschutzansatz zu kritisieren. Apple kontert mit dem Hinweis, dass User das Recht haben sollten selbst zu entscheiden, welche Daten sie mit jeder App teilen. Da jedoch Berichte darauf hindeuten, dass Facebook zu den am st├Ąrksten von der ├änderung betroffenen Unternehmen geh├Âren k├Ânnte, ist man bei The Social Network besorgt, dass die neuen Einschr├Ąnkungen bei der Datenerfassung dazu f├╝hren k├Ânnten, dass die Werbetools des Unternehmens weit weniger effektiv sind.

 

Quelle: Social Media Today

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