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WordPress Hosting – Auf diese Dinge solltest du achten!

WordPress Hosting – Auf diese Dinge solltest du achten!

Copyright © Shutterstock/David MG

Welcher Hoster für deine Webseite oder für deinen Blog am besten geeignet ist und worauf du bei der Auswahl deines Hosters achten solltest, erklären wir dir im Artikel. Hier findest du eine Übersicht worauf es bei gutem WordPress Hosting ankommt und welche Anbieter auch für dich in Frage kommen könnten.

Warum es wichtig ist für welchen Hoster du dich entscheidest

Mittlerweile gibt es viele Anbieter, bei denen du deine WordPress-Webseite hosten kannst, jedoch unterscheiden sie sich bezüglich Preis, Leistung, Performance und Support enorm. Durch die Auswahl des richtigen Hosters ersparst du dir nicht nur eine Menge Stress, sondern auch eine Menge Zeit.
Wer plant, durch seinen neuen Internetauftritt auch Geld zu verdienen, sollte dringend darauf achten, nicht einfach nur den günstigsten Hoster in Betracht zu ziehen, sondern auf einen hochwertigen, professionellen Hoster zurückzugreifen.

Generell gilt: 

Die erste oder günstigste Wahl ist nicht immer die beste. Doch oft wollen Nutzer möglichst wenig Geld für ihr WordPress-Hosting ausgeben. Massenhoster wie 1&1, Strato, DomainFactory oder HostEurope locken mit tollen Angeboten. Durch schlechten Support, teure Zusatzleistungen und unzuverlässiges Hosting zahlst du aber letztendlich drauf. Das ist genauso, als wenn ein Formel 1 Team versucht ein Auto zu bauen, was so billig wie möglich ist. Da kann der Fahrer noch so gut sein, die Ergebnisse werden nie wirklich gut sein.

Nachteile eines schlechten Hostings

Ein schlechtes Hosting kann verheerende Folgen für die Performance deiner Webseite haben. Die häufigsten Probleme haben wir dir hier aufgeführt:

Ausfälle

Bei Billig-Hostern kommt es oft zu Ausfällen. Ausfälle können durch eine schlechte Servertechnik vorkommen. Oft gibt es keine Fallback-Strategie und deine Webseite oder dein Blog sind für eine lange Zeit down.

Lange Ladezeiten

Ist die Antwortzeit des Servers selber, sowie der eigentliche Seitenaufbau zu langsam, sind deine Webseiten Besucher schnell wieder von deiner Seite weg. Außerdem kann hier schon 1 Sekunde (oder weniger) starke Auswertungen auf dein Google-Ranking haben. Je langsamer deine Webseite ist, desto schlechter bewertet Google deine Seite. Um auf den ersten drei Positionen zu ranken, muss deine Webseite im Schnitt 7 – 8 Hundertstelsekunden schneller laden, als die deiner Mitbewerber. Lädt deine Webseite zu lange, springen Besucher ab. Im schlimmsten Fall verlierst du damit bis zu 10 % deiner Einnahmen.

Peaks

Besucheranstürme, also eine hohe Anzahl an Besuchern, die gleichzeitig deine Webseite besuchen wollen, sind bei Billighostern oft ein Problem. Schon bei kleineren Besucher Stürmen bricht die Seite komplett zusammen. Sogenannte Peaks entstehen z. B. nach der Veröffentlichung eines neuen Blog-Artikels oder einem Angebot in einem Online-Shop.

Schlechter Service

Bei günstigen Hostern kann es passieren, dass es bei Problemen oder einem Umzug dazu kommt, dass die eigene Webseite tagelang offline ist, was für die Bewertung deiner Webseite negative Folgen hat.

Generell gilt: Die besonders günstigen Hosting-Pakete (1-2 € im Monat) haben meist den Nachteil, dass sie langsame Reaktions- und Ladezeiten aufweisen. Dies ist schlicht der Masse an Kunden geschuldet, welche sich einen Server teilen müssen (Faustregel: umso günstiger um so mehr Kunden teilen sich einen Server).

Worauf kommt es bei einem guten Hoster an?

Welchen Hoster nimmt man und welche Kriterien sollte man beachten?

Es sind weniger die “harten Fakten” entscheidend. Der Hosting Anbieter sollte der optimale Partner für deine Webseite sein. Denn es bringt dir nichts tausende von Euro dafür auszugeben, dass viele Menschen deine WordPress Seite besuchen, wenn diese aufgrund deines Hostings einen Besucheransturm nicht mithält. Ein guter Draht zu deinem Hoster ist immer wichtig, denn du willst dich schließlich auf das Kerngeschäft konzentrieren können.
Aus Unwissenheit und aus Mangel an Erfahrung entscheiden sich die meisten Leute für das billigste Hosting Angebot. Wenn sie schon nicht wissen, worin sich verschiedene Anbieter unterscheiden, dann möchten sie auch möglichst wenig zahlen. Doch meistens taugt das billigste Angebot nicht viel. Es hat viele Schwächen und macht langfristig wahrscheinlich Ärger, weil dann doch gewisse Funktionen oder Leistungen im Basic Paket nicht beinhaltet sind und teuer hinzugebucht werden müssen oder der Support nicht besonders hilfreich ist.

Hosting-Voraussetzungen für WordPress

Das Content Management System WordPress stellt ein paar Anforderungen an das Hosting, auch wenn diese verglichen mit anderen CMS recht genügsam sind.

PHP

Es muss mindestens die PHP-Version 5.2.4 vorhanden sein, damit WordPress korrekt funktioniert. Das sollte bei den meisten Hostern aber kein Problem sein.

MySQL

Die MySQL-Datenbank muss mindestens in der Version 5.0 vorhanden sein. Die noch immer verbreitete Version 4.x ist für die aktuelle WordPress-Version nicht mehr ausreichend. Deshalb sollte man darauf achten.

Arbeitsspeicher

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Arbeitsspeicher, der zur Verfügung steht. Laut WordPress sollten es mindestens 32 MB sein, aber wir empfehlen dringend 64 MB oder mehr. Die Performance von WordPress ist mit mehr Arbeitsspeicher deutlich besser.

mod_rewrite

Eine wirkliche Voraussetzung ist dieses Apache-Modul zwar nicht, aber es ist dringend zu empfehlen. Damit kann man die URLs der einzelnen Artikel in „schöne URLs“ umwandeln, was unter anderem aus SEO-Gründen empfehlenswert ist.

Leistung des Hosting Paketes

Die Auswahl eines geeigneten Hosting Paketes richtet sich in erster Linie nach dem für eine Website erwarteten Traffic.

Bei einem Shared-Hosting-Paket teilen sich viele Websites die Prozessorleistung und den Arbeitsspeicher eines physischen Servers. Die meisten Hoster geben an, wie viele Kunden sich einen Server teilen. Für kleine Blogs und Websites mit nur wenigen Besuchern ist ein Shared-Hosting-Paket die günstigste Lösung.

Für Websites, die voraussichtlich viel Traffic generieren werden und für umfangreiche Projekte sind VPS (Virtual Private Server) oder Dedicated Server empfehlenswert.
Ein VPS ist eine von Software erstellte Emulation eines physischen Servers innerhalb eines leistungsfähigen Host-Servers. Ein einzelner physischer Host-Server kann so konfiguriert werden, dass er mehrere virtuelle Server ausführt, von denen jeder sein eigenes Betriebssystem nutzt und Anwendungen ausführt sowie über dedizierte Ressourcen wie Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher verfügt.
Dedicated Server sind physische Server, die von nur einem Kunden für die alleinige Nutzung gemietet werden. VPS und Dedicated Server sind zudem weitestgehend den eigenen Anforderungen entsprechend individuell konfigurierbar.

Verlässlicher und zügiger Support

Welchen Support bietet der Hoster? Diese Frage wird bei auf den ersten Blick günstigen Hosting-Angeboten oft vernachlässigt. Wichtig sind dabei nicht nur die Möglichkeiten – FAQs, Foren, E-Mail- und Telefon-Support – die der Hoster für die Kontaktaufnahme anbietet, sondern die Reaktionszeiten, innerhalb derer der Support bei Fragen und Problemen eine qualifizierte Antwort liefert. Viel mehr als einen halben Tag sollte eine Antwort auf eine Anfrage per E-Mail nicht auf sich warten lassen. Die Empfehlungen, Meinungen und Erfahrungen anderer Kunden liefern aufschlussreiche Anhaltspunkte, wie die Qualität und Zuverlässigkeit des Supports eines Hosting Anbieters eingeschätzt werden kann.

Hohe Uptime

Neben der Performance ist auch die Zuverlässigkeit bei WordPress-Webhostern entscheidend. Die schnellste WordPress-Website bringt dir nichts, wenn dieser einmal die Woche für einen halben Tag offline ist. Ideal ist eine Uptime von 99,8 % oder höher.

Serverstandort(e)

Der Serverstandort für das Hosting einer WordPress Website ist aus zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Für den Schutz der Daten und für die Ladegeschwindigkeit der Website.

Aus Sicht des Datenschutzes ist ein Serverstandort in Deutschland am sichersten. Alternativ ist ein Standort innerhalb der EU empfehlenswert. Die EU-weit einheitliche Datenschutz Grundverordnung (DSVGO) sorgt in Deutschland und im EU Ausland für gleich hohe Datenschutzstandards.

Für kurze Ladezeiten sollten die Wege vom Server zu den Besuchern der Website so kurz, wie möglich sein. Das bedeutet, für Websites, die vornehmlich Besucher aus Deutschland anziehen sollen, ist ein Serverstandort in Deutschland die beste Wahl. Für Besucher aus weiter entfernten Regionen kann ein WordPress CDN (Content Delivery Network) genutzt werden, um die Ladezeiten so kurz wie möglich zu halten.

Bei der Serverleistung gilt: Je mehr man zahlt, desto mehr Performance bekommt man. Daher ist vor allem die Frage danach entscheidend, welche Voraussetzungen du für dein WordPress wirklich benötigst.
Diese Frage stellt sich unabhängig davon, ob du deine Seite bereits betreibst oder WordPress komplett neu aufsetzt. Ist deine WordPress Instanz jedoch schon online, bietet es sich an zunächst eine Seitenoptimierung vorzunehmen. Denn diese ist kostenlos (wenn auch zeitaufwändig). Erst anschließend solltest du über zusätzliche Performance Investitionen nachdenken.
Ohne die Wahl des richtigen Hosting-Tarifs allerdings kann die Leistung deines Servers schnell verpuffen und man muss sich die Hardware mit Dutzenden oder Hunderten anderer Kunden teilen.

WordPress Hosting & DSGVO

Um deine WordPress-Website möglichst DSGVO-konform betreiben zu können, sollte dein Hosting-Anbieter bestimmte Kriterien erfüllen:

Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV)

Hosting-Anbieter sind Auftragsverarbeiter nach Artikel 28 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Dementsprechend benötigst du, um datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite zu sein, mit deinem Hoster einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag (auch AV-Vertrag oder AVV genannt).

Gratis SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat ist mittlerweile Pflicht für jede Website. Nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch weil Browser wie Firefox oder Chrome nicht verschlüsselte Verbindungen zu Websites als nicht sicher brandmarken. Außerdem bietet es dir HTTPS Ranking-Vorteile bei Google und deine Webseite kann von HTTP/2 profitieren, was deine Ladezeit verbessert.

Preis eines guten WordPress-Hosting

Auch wenn es nicht das einzige Auswahlkriterium ist, so spielt der Preis doch eine wichtige Rolle.

Setup-Gebühren

Zum einen verlangen viele Hoster eine Einrichtungs-/Setup-Gebühr. Diese sollte man auf die ersten 12 Monate mit umschlagen und nicht allein den Monatspreis beachten.

Monatliche Kosten

Die monatlichen Kosten sollen Fix sein. Man lässt sich leicht von Angeboten wie “Nur 1 Euro in den ersten 6 Monate“ täuschen. Ist man zufrieden, bleibt man lange bei einem Hoster und sollte deshalb mit den normalen Monatskosten kalkulieren.

Versteckte Kosten

Man sollte auch darauf achten, ob und wenn ja, welche Zusatzkosten erstehen (können). Ein auf den ersten Blick sehr günstiges Angebote kann schnell teuer werden, da benötigte Zusatzleistung separat bezahlt werden müssen.

Der Preis ist ein wichtiger Faktor. Man sollte sich bewusst sein, dass Leistung kostet. Wie bei sehr vielen Dingen im Leben sollte man skeptisch werden, wenn etwas außerordentlich günstig ist.

Empfohlene WordPress Hoster

HostPress

HostPress ist ein hoch spezialisierter WordPress Hoster aus Eppelborn im Saarland. Laut eigenen Angaben bietet HostPress das schnellste und sicherste Cloudbasierte Managed WordPress Hosting in Deutschland*.

Welche technische Basis nutzt HostPress?

HostPress setzt auf Cloudserver von Gridscale. Die aufgesetzten Webserver laufen mit Hilfe von NGINX und können zudem Apache Features simulieren um Konfigurationsmöglichkeiten wie die .htaccess-Datei nicht zu verlieren, dabei liefert plesk die Benutzeroberfläche. WP Rocket sorgt für das nötige Maß an Performance. CloudLinux spendiert ein Extra an Sicherheit durch abgetrennte Server-Umgebungen. Cloudflare liefert CDN Möglichkeiten für noch mehr Performance.

An wen richtet sich HostPress?

Als Zielgruppe spricht HostPress in erster Linie Webseitenbetreiber mit besonderem Bedarf an Performance an. Auch Agenturen als Reseller sind gern gesehene Kunden von HostPress.
HostPress ist der ideale Hosting Anbieter für Menschen, die Wert darauf legen, dass ihre Webseite schnell und sicher erreichbar ist.

Wo stehen die Server von HostPress?

Server- und auch Firmen-Standort sind in Deutschland. Das macht vor allem Kunden mit besonderem Datenschutzbedarf – Stichwort DSGVO – glücklich. ISO 27.001 zertifizierte Rechenzentren und Verschlüsselung nach Industriestandard sind selbstverständlich.
HostPress bietet noch einige Addons an, die dazu gebucht werden können. So gibt es beispielsweise den „SecurePlan“, bei dem unter anderem Updates für WordPress, Plugins und Themes vorgenommen werden, die Sicherheit überwacht und nach Hacks aufgeräumt wird. Neben der jährlichen Zahlweise gibt es auch die Möglichkeit einer einmonatigen Vertragslaufzeit.

Zur HostPress Webseite (Werbung)

Raidboxes

Die vServer von Raidboxes, auch Boxen genannt, sind speziell für die Verwendung von WordPress optimiert. Die WordPress-Installation ist dabei schon auf jeder Box vorinstalliert und -konfiguriert (sogenanntes Managed WordPress Hosting).
Raidboxes erstellt automatisch tägliche Backups, die man einfach über das Dashboard einspielen kann, dadurch braucht man kein Backup-Plugin. Auch auf ein Sicherheitsplugin kann man verzichten, denn die WordPress-Installation wird von Raidboxes gut gegen Hacker-Angriffe abgeschottet.
Durch den Einsatz von SSD-Festplatten, nginx als Webserver-Software und serverseitigem Caching (nginx + OpCache) laden sie nicht nur schnell, sondern sind auch gut gerüstet für plötzliche Besucherstürme. Im Speed-Vergleich ist Raidboxes anderen Hostern wie webgo und all-inkl.com überlegen.

Zur Raidboxes Webseite

Fazit

Gerade für Einsteiger ist ein spezieller WordPress Hosting Tarife schon eine Erleichterung, da man sich sicher sein kann, dass das Content Management System darauf läuft. Dennoch solltest du in dieser Liste nicht nur nach dem Preis schauen, sondern auch nach den konkreten Leistungen. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen.
Habt ihr Erfahrung mit anderen WordPress Hosting Anbietern gemacht? Oder könnt ihr etwas Relevantes über die hier aufgeführten WordPress Hoster erzählen? Schreibt eure Erfahrungen und Meinungen in die Kommentare.

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Kommentare


Torben 14. Februar 2019 um 10:04

Vielen Dank für eure Erwähnung von RAIDBOXES! VG Torben & Team

Antworten

Walter B. Walser 14. Juni 2019 um 9:47

Hallo Tim

Sehr guter und übersichtlicher Beitrag!
Wie erwähnt, sollte der Preis nicht das Kriterium sein. Ein qualifizierter und schneller Support sind äusserst wichtig.

Antworten

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