Typo3 vs. WordPress – Worin liegen die Unterschiede?

Typo3 oder Wordpress

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Ohne eine eigene Website kommt kaum ein mittelst├Ąndisches Unternehmen mehr aus. Sollen die Bilder und Texte regelm├Ą├čig von den Mitarbeitern aktualisiert werden, wird ein entsprechendes Content-Management-System (Kurzform: CMS) ben├Âtigt. In diesem k├Ânnen die Inhalte, das hei├čt, der Content, einfach verwaltet werden. Die beiden CMS, die am h├Ąufigsten verwendet werden, sind Typo3 und WordPress. Auch wenn es mit Drupal und Joomla noch weitere CMS gibt, f├Ąllt die Entscheidung in der Regel zugunsten einem der beiden erstgenannten aus.

1. CMS: Den Content einfach managen

Mit Hilfe eines CMS k├Ânnen Inhalte einer Website erstellt, konfiguriert und gemanged werden. Dazu z├Ąhlt, dass man z.B. die Texte, Bilder und Videos auf Ihrer Website einfach verwalten, diese jederzeit ├Ąndern und damit aktuell halten. Bevor Sie sich f├╝r ein bestimmtes CMS entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass jedes CMS unterschiedliche Anforderungen an den Server stellt und eine bestimmte Anzahl an Datenbanken ben├Âtigt. Auch wenn sich die einzelnen CMS deutlich voneinander unterscheiden, verf├╝gen diese ├╝ber ├Ąhnliche Funktionen.

Es gibt in der Regel:

  • ein Dashboard oder Backend, in dem Text, Blogartikel oder andere Inhalte einfach neu erstellt werden k├Ânnen.
  • Funktionen, mit denen sich die einzelnen Inhalte bearbeiten und ordnen lassen.
  • Ein Layout, das sogenannte Theme, das frei w├Ąhlbar ist und jederzeit auch ausgetauscht werden kann.
  • Erweiterungen mittels PlugIns.
  • Die M├Âglichkeit, unterschiedlichen Benutzern verschiedene Berechtigungen und Funktionen zuzuweisen.
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2. Die Vorteile eines CMS

Bevor es um die konkrete Beurteilung von Typo3 vs. WordPress geht, hier noch einmal die Vorteile eines CMS in der ├ťbersicht:

  • Intuitiv und leicht bedienbar: Die Benutzeroberfl├Ąche erm├Âglicht auch in der Programmierung unge├╝bten Teilnehmern, die Inhalte einer Website zu erstellen oder zu bearbeiten.
  • Module: Jedes CMS besteht aus unterschiedlichen Modulen, die sich leicht gegeneinander auswechseln oder ver├Ąndern lassen.
  • Benutzer: Ein CMS erlaubt die Bedienung von mehreren Benutzern, die je nach Aufgabenstellung mit unterschiedlichen Rollen betraut werden k├Ânnen. Jeder hat nur auf die Dinge Zugriff, die er f├╝r seine Arbeit braucht.
  • Verwaltung: Websites auf der Basis eines CMS k├Ânnen relativ einfach erstellt werden. Ist das CMS installiert, kann sofort damit gearbeitet werden.

3. Marktanteile von kostenlosen Content-Management-Systemen in Deutschland

WordPress, Typo3, aber auch Drupal und Joomla sind CMS, geh├Âren zu den beliebtesten kostenlosen Content-Management-Systemen. Kostenlos bedeutet hierbei, dass die hier genannten Systeme auf Open Source basieren und keine Lizenzkosten anfallen. Open Source hei├čt, dass der Quelltext f├╝r das CMS frei verf├╝gbar und damit ├Âffentlich zug├Ąnglich ist. Jeder, der m├Âchte, kann diesen Quellcode ansehen, ihn verwenden, ├Ąndern und weiterentwicklen. Open-Source-Systeme k├Ânnen von jedem kostenlos heruntergeladen und benutzt werden. Allerdings wird kaum ein CMS out of the box genutzt. Es fallen dann Kosten f├╝r die Dienstleiter und die richtige Umsetzung an. Auch zus├Ątzliche Funktionen und Programme wie Plugins sind zum Teil kostenpflichtig.

Vorteil kostenloser CMS:

  1. Keine oder nur wenige Kosten f├╝r die Nutzung
  2. Schnell einsatzbereit
  3. Sichere und skalierbare Plattform
  4. Die Community arbeitet st├Ąndig an der Weiterentwicklung
  5. Zus├Ątzliche Funktionen k├Ânnen mit PlugIns einfach erg├Ąnzt werden
  6. Dank frei zug├Ąnglichem Code lassen sich eigene Entwicklungen verwirklichen
  7. Da sowohl WordPress als auch Typo3 Open Source Systeme sind, fallen f├╝r beide CMS keine Kosten f├╝r Lizenzen an.

WordPress ist das CMS, welches auf der ganzen Welt am h├Ąufigsten genutzt wird. Auch in Deutschland hat WordPress klar die Nase vorn. Das gilt nicht nur f├╝r Blogger und private Websites, sondern auch f├╝r Online-Shops und Websites von Unternehmen. Joomla ist ebenfalls weit verbreitet und wird besonders in den USA gerne genutzt.

Good-to-know

Typo3 ist ebenfalls hierzulande ein gerne genutztes CMS, an dessen Entwicklung – wie bei den anderen CMS auch – eine gro├če Community beteiligt ist. Allerdings l├Ąsst sich Typo3 nicht ganz so intuitiv und einfach bedienen. Es ist ziemlich komplex und verf├╝gt oft ├╝ber viel mehr Funktionen, als schlussendlich genutzt werden. Im schnellen Vergleich von Typo3 vs. WordPress braucht dieses CMS einen gr├Â├čeren Aufwand f├╝r die Administration und eine l├Ąngere Zeit der Einarbeitung.

Hier einen Einblick ├╝ber die am h├Ąufigsten eingesetzten CMS Systeme in Deutschland:

CMS Marktanteile WordPress & Typo3 in Deutschland

Copyright ┬ę OSG. Quelle: http://www.cmscrawler.com/country/DE Marktanteile Deutschland (Stand 18.05.2020)

4. WordPress und Typo3 im Vergleich

Bevor die Entscheidung Typo3 vs. WordPress getroffen werden kann, muss zun├Ąchst gekl├Ąrt werden, worin die St├Ąrken des jeweiligen CMS liegen.

4.1 Der Aufbau im Vergleich Typo3 vs. WordPress

WordPress bietet im sogenannten Backend, also dort, wo die eigentliche Bearbeitung stattfindet, Seiten und Artikel mit Kategorien. Diese k├Ânnen entweder automatisch platziert werden, sie lassen sich aber auch manuell positionieren. Die Seiten werden ebenso wie die einzelnen Artikel als Listen generiert.
Typo3 dagegen baut seinen Inhalt wie ein Baumdiagramm auf und organisiert alles hierarchisch. Sollen jedoch unterschiedliche Inhalte unter einem bestimmten Punkt zusammengefasst werden, wird daf├╝r eine Erweiterung ben├Âtigt. WordPress bringt diese Funktion bereits von Haus aus mit.

4.2 Das Backend

Sowohl Typo3 als auch WordPress werden ├╝ber ein sogenanntes Backend bedient, welches bei WordPress als Admin-Bereich oder Dashboard bezeichnet wird. F├╝r die eigentliche Erstellung von Inhalten sind weder bei WordPress noch bei Typo3 Kenntnisse in PHP oder anderen Programmiersprachen notwendig.

WordPress ist leicht und intuitiv aufgebaut und l├Ąsst sich auch von Laien im Backend leichter pflegen. ├änderungen oder das Erstellen von neuen Inhalten lassen sich so schnell umsetzten. Neue Texte oder Bilder k├Ânnen mit wenigen Klicks eingef├╝gt werden. Typo3 ist etwas komplexer, Anpassungen k├Ânnen her zu einer echten Herausforderung werden, wenn das Backend nicht auf die jeweiligen Anforderungen der Redaktion eingestellt ist. ├änderungen sind hier mit mehr Zeitaufwand verbunden.

4.3 Die Themes

Es gibt wohl kaum ein Unternehmen, das noch ohne eigene Website auskommt. Diese muss inzwischen nicht nur auf dem Computer, sondern auch auf vielen anderen Ger├Ąten wie Tablets oder Smartphones eine gute Figur machen und sich der Bildschirmgr├Â├če des Ausgabeger├Ątes anpassen. Sowohl f├╝r Typo3 als auch f├╝r WordPress gibt es Vorlagen, die sich mehr oder weniger gut individualisieren und auf die eigenen Bed├╝rfnisse anpassen lassen. Mit diesen Themes – auch als Templates bezeichnet – verringert sich der Aufwand f├╝r denjenigen, der die Website erstellt. Allerdings existieren – das ist der gro├čen Community geschuldet – f├╝r WordPress wesentlich mehr Themes, also vorgefertigte Designs. F├╝r Typo3 gibt es dagegen nicht so viele. Entsprechend muss f├╝r Typo3 in der Regel ein eigenes Theme entwickelt werden. Wenn Sie sich mit einem vorgefertigten Theme zufriedengeben und dieses f├╝r sich anpassen k├Ânnen, sind Sie mit WordPress schnell am Start. Doch gerade die kostenfreien Themes sind in ihren Funktionen durchaus eingeschr├Ąnkt. Wer auf Individualit├Ąt setzt, muss auch ein Theme von WordPress entsprechend anpassen. Die kostenlosen Themes bieten in der Regel deutlich weniger M├Âglichkeiten als kostenpflichtige.

Wichtig

Ein Unternehmen, dass auf seine eigene Corporate Identity setzt, sollte das auch bei der Website erkennen lassen. Ein eigenes entwickeltes Template lohnt sich daher mehr als jedes bereits fertig gestaltete Theme. Zudem sind fertige Themes nicht ganz unproblematisch, vor allen Dingen dann, wenn sie mit mehr Funktionen daherkommen, als eigentlich ben├Âtigt wird. Das verl├Ąngert die Ladezeiten und wirkt sich schlecht auf das Ranking bei Google aus. Die Themes werden st├Ąndig weiterentwickelt. ├ändern sich damit die Darstellungen und Funktionen, erfordert das Nachbesserungen. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl und Umsetzung eines professionellen Designs. weiter Informationen hierzu finden Sie hier.

4.4 Die Sicherheit

Selbstverst├Ąndlich sollen s├Ąmtliche CMS auch sicher sein. Daran arbeiten die Entwickler bei WordPress ebenso wie bei Typo3. Die gro├čen Sicherheitsl├╝cken, die allerdings bei WordPress auftreten k├Ânnen, sind allerdings oft nicht im CMS selbst zu finden, sondern sie werden mit den PlugIns gewisserma├čen selbst ins System geholt. Diese kleinen Zusatzprogramme und Erweiterungen werden oft schnell geschrieben und unterliegen keinerlei Kontrollen. WordPress wird oft nachgesagt, dass es leicht zu hacken ist. Das h├Ąngt aber mit den Marktanteilen zusammen. Da WordPress so beliebt ist, gibt es mehr schwarze Schafe, die Sich auf das Hacken von WordPress spezialisiert haben. Doch auch Typo3 kommt mit Schwachstellen daher, die von Angreifern dazu genutzt werden, eigenen Code in das System einzuschleusen. Mit der richtigen Umsetzung lassen sich beide CMS sehr gut gegen Angreifer absichern. Sowohl WordPress als auch Typo3 m├╝ssen mit regelm├Ą├čigen Updates immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Nur so sind die CMS sicher vor Hackerangriffen.

Tipp

Nutzen Sie unseren kostenlosen Security Checker, um Schwachstellen schnell aufzudecken und zu beheben.

4.5 Regelm├Ą├čige Updates

Ohne regelm├Ą├čige Updates kommt weder WordPress noch Typo3 aus. Die Entwicklung der CMS geht immer weiter und daher muss ein einmal installiertes CMS auch st├Ąndig auf dem neuesten Stand gehalten werden. Vers├Ąumen Sie das regelm├Ą├čige Updaten, leidet in erster Linie die Sicherheit Ihrer Website. Daher werden beide CMS st├Ąndig optimiert, weiterentwickelt und die entdeckten Sicherheitsl├╝cken so schnell wie m├Âglich beseitigt. Das gilt ├╝brigens nicht nur f├╝r die eigentlichen CMS, sondern auch f├╝r die PlugIns und Extensions.

Bei WordPress lassen sich Updates mit wenigen Klicks durchzuf├╝hren. Bei Typo3 hingegen sind Updates aufwendiger und ben├Âtigen mehr Expertenwissen. Entsprechend steigen die Kosten f├╝r die laufende Wartung und Aktualisierung.

4.6 Die Datenbank

F├╝r den Betrieb von WordPress als auch von Typo3 wird ein Webserver und eine Datenbank ben├Âtigt. Diese wird in der Regel vom jeweiligen Hoster zur Verf├╝gung gestellt. Das jeweilige Web-Interface erlaubt es, die gew├╝nschten ├änderungen und Erweiterungen ganz ohne Kenntnisse von Programmiersprachen zu erledigen. Oft wird behauptet, dass komplexe Anforderungen, die ein hohes Datenbankvolumen ben├Âtigen, in Typo3 besser umzusetzen seien. Mit WordPress lassen sich solche Anforderungen ebenfalls umsetzten. H├Ąufig liegen die Probleme nicht am CMS selbst, sondern an der Auswahl des passenden Servers und zu kleiner Hosting-Pakete. Planen Sie komplexe Anforderungen, die viele Anfragen und umfangreiche Datenbanken ben├Âtigen, lassen Sie sich hierzu am besten auch beraten.

4.7 Suchmaschinenoptimierung bei Typo3 vs. WordPress

Was die Suchmaschinenoptimierung betrifft, unterscheiden sich die beiden CMS nicht wesentlich voneinander. Sowohl mit WordPress als auch mit Typo3 l├Ąsst sich jede Website f├╝r die Suchmaschinen optimieren. Zu einem Teil sind die SEO-Optionen bereits im CMS selbst enthalten, Sie k├Ânnen aber auch bei WordPress mittels PlugIns und bei Typo3 mittels Extensions erg├Ąnzt und erweitert werden. WordPress hat hier jedoch einen klaren Vorteil: Es gibt deutlich mehr Plugins, die sich mit wenigen Klicks installieren lassen und wichtige SEO-Aufgaben erleichtern und erg├Ąnzen.

4.8 Plugins und Extensions

Wie unter dem Punkt SEO schon erw├Ąhnt: Bei Plugins hat WordPress die Nase vorn. Keins der beiden CMS enth├Ąlt von Grund auf wichtige Funktionen, die f├╝r eine moderne Website relevant sind. Sei es ein nutzerfreundlichen Kontaktformular, das Teilen von Inhalten auf sozialen Netzwerken oder Erweiterungen zum Messen der SEO-Performance. Bei WordPress stehen mehrere Tausend Plugins zu Auswahl, viele davon sogar kostenfrei. Typo3 verf├╝gt zwar ebenfalls ├╝ber wichtige Extentsions, diese lassen sich jedoch nur selten mit einem Klick installieren und es gibt deutlich weniger Auswahl.

5. Die Kosten WordPress vs. Typo3

Bei einem Vergleich von Typo3 vs WordPress l├Ąsst sich feststellen: Da beide CMS als kostenfreie Open Source L├Âsungen angeboten werden, m├╝ssen keine Kosten f├╝r eine Lizenz gezahlt oder eingeplant werden. Anders sieht es jedoch bei der Einrichtung und im Betrieb aus. Allerdings schlagen die Kosten eher beim Zeitaufwand zu Buche: Bei WordPress wird nur wenig technisches Know-How vorausgesetzt und das CMS ist mit einigen wenigen Klicks schnell eingerichtet. Auch die Installation und Konfiguration ist relativ problemlos. Doch auch bei WordPress ist Vorsicht geboten: Soll WordPress allerdings speziell f├╝r die Bed├╝rfnisse des Unternehmens angepasst werden, m├╝ssen manche Anwendungen individuell programmiert werden. Damit steigen selbstverst├Ąndlich auch die Kosten. Bevor Sie sich also f├╝r ein der beiden Content-Management-Systeme entscheiden, sollten Sie alle Anforderungen notiert und Kostenvoranschl├Ąge einholen.

Wir haben f├╝r den Relaunch einer umfangreichen Website mit einem eigenen Design mehrere Angebote eingeholt. Hierbei sollte kein fertiges Template genutzt werden, sondern ein neues Design umgesetzt werden. Dabei gab es bei den Preisen f├╝r die Umsetzung in WordPress deutliche Unterschiede (von ca. 2.980,- ÔéČ bis ca. 6.800,- ÔéČ). Dennoch lagen die Preise deutlich unter den Angeboten der Typo3-Entwickler:

Wordpress vs Typo3 Angebote

Copyright ┬ę OSG

Ein g├╝nstiger Preis ist nicht alles. Der entsprechende Entwickler muss auch ├╝ber gen├╝gend Expertise und Erfahrung verf├╝gen, um alle Anforderungen sauber umsetzen zu k├Ânnen. Andernfalls kommen bei der laufenden Arbeit zus├Ątzliche Kosten auf Sie zu. Wir verf├╝gen ├╝ber einen breiten Partner-Pool an guten Entwicklern und k├Ânnen Sie hier gerne beraten.

Bevor Sie ein Angebot beauftragen, sollten Sie daher alle Anforderungen definieren. Dazu z├Ąhlt auch ein Zeitplan, bis wann alles umgesetzt werden kann. Eine langsame Entwicklung kann ebenfalls Kosten verursachen, da sie z.B. h├Âhere Werbeausgaben haben, bis Ihre neue Seite fertig ist.

Hier ein paar Beispiele, die Sie im Angebot festhalten sollten:

  • M├Âchten Sie mehrere Websiten in nur einem Backend pflegen k├Ânnen (Stichwort: Multi-Site)?
  • Planen Sie eine internationale Webseite?
  • Rechtevergabe f├╝r Ihre Mitarbeiter: Was darf ein Redakteur sehen oder bearbeiten?
  • Gibt es Funktionen, die sich auch ohne Plugins und Extensions l├Âsen lassen (zu viele Plugins bzw. Extensions k├Ânnen sich negativ auf Ladezeiten auswirken)
  • Welche SEO-Anforderungen m├╝ssen auf jeden Fall umgesetzt werden (z.B. Pflege von Meta Daten, Sitemap.xml, Meta Robots Angaben wie noindex usw.)?
  • Welche Funktionen m├Âchten Sie k├╝nftig selbst pflegen k├Ânnen, ohne jedesmal den Entwickler zu kontaktieren, da Sie ├╝ber entsprechende Expertise verf├╝gen (z.B. Seiten Duplizieren, Bilder austauschen, Footer pfelgen, Navigationsmen├╝ anpassen usw.)?
  • Soll die neue Seite responsive sein, also gleicherma├čen auf Desktop und Mobile funktionieren oder planen Sie eine seperate mobile Seite?
  • Soll es einen PageBuilder geben, um z.B. Landingpages anghand vorgefertigter Bl├Âcke selbst zusammenszustellen?
  • Soll im Angbot auch ein neues Design enthalten sein, oder liefern Sie das ansprechende Design f├╝r die Umsetzung? Tipp: Die Entwicklung eines alten Desings kostet in der Regel genau so viel, wie die eines Neuen. Davor sollen Sie ein Usability Konzept erstellen.

6. WordPress vs. Typo3: Vor und Nachteile

Obwohl WordPress da beliebteste CMS in Deutschland ist, halten sich immer noch alte Irrt├╝mer. WordPress wird oft nachgesagt, dass es eher etwas f├╝r Blogger ist und nur f├╝r kleine Webseiten geeignet ist. Dabei hat sich WordPress in den letzten Jahren so stark entwickelt, dass auch BigPlayer wie Disney und Campgemini auf dieses CMS zur├╝ckgreifen. Ein paar Beispiele haben wir hier zusammengetragen: WordPress in gro├čen Unternehmen.

Typo3 punktet mit h├Âheren Sicherheitsstandards und hat auch bei hohen Datenmengen weniger Stabilit├Ątsprobleme.

Tipp

Zu den Content-Management-Systemen Typo3 und WordPress haben wir in unserem Blog spannende Artikel, die Sie auch interessieren k├Ânnten. Unter anderem wie man mit Typo3 SEO oder mit WordPress SEO die Rankings verbessert.

Hier alle Vor- und Nachteile von Typo3 vs. WordPress kurz zusammengefasst.

 WordPressTypo3
Vorteile

  • benutzerfreundlicher f├╝r Redakteure, einfache Bedienung

  • Mehr gute Plugins f├╝r alles (Security, SEO)

  • Plugininstallation ist schneller und einfacher

  • Geringe Kosten bei Updates, Plugins, Entwicklung

  • Es gibt mehr kompetente WordPress Dienstleister, die auch g├╝nstiger sind

  • gr├Â├čere Community von WP Experten, mit denen man Erfahrungen austauschen kann

  • einfachere Gestaltung von Content Hubs (Blog, Ratgeber,etc.)

  • bessere Hosting Bedingungen

  • kein gro├čer Aufwand bei Versionumstellungen und meist ohne Risiken

  • mehr vorgefertigte Designs mit einfacheren Anpassung

  • schafft bessere Voraussetzungen f├╝r SEO


  • Benutzerrechte kann man flexibel definieren

  • bessere Sicherheit

  • Umgang mit gro├čen Datenmengen

  • besser f├╝r Webseiten mit hoher Datenauslastung und vielen Funktionen / Sprachen

  • ├╝bersichtliche und logische Darstellung der Inhalte (Baumdiagramm)

  • mehr M├Âglichkeiten zur Individualisierung

Nachteile

  • Benutzerverwaltung ist nicht so umfangreich wie bei Typo3 (aber ├╝ber Plugins abdeckbar)

  • Sicherheit: attraktiver f├╝r Hacker

  • Einschr├Ąnkungen bei Seiten mit mehr Sprachen


  • h├Âhere Kosten f├╝r Updates und Plugins

  • weniger kompetente Dienstleister

  • Versionupdates sind mit mehr Aufwand verbunden

  • komplexere Bedienung von Inhalten

  • SEO kostet mehr Aufwand

  • kaum Entwicklung in den letzten Jahren

7. Fazit

Beide CMS haben ihre Vor -und Nachteile. WordPress ist in der regelkosteng├╝nstiger. Au├čerdem wird WordPress untersch├Ątzt. Mit den richtigen Partnern und Entwicklern lassen sich auch Komplexe Anforderungen damit umsetzten.

Letztendlich h├Ąngt der Erfolg f├╝r Online Marketing aber ma├čgeblich auch davon ab, dass alle SEO-Anforderungen umgesetzt und eingehalten werden. Ein gutes Webdesign und die Absicherungen durch Security-Ma├čnahmen spielen hierbei auch entscheidende Rollen. Bevor Sie sich also entscheiden, sollten Sie alle Anforderungen festhalten und mehrere Angebote einholen.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl eines CMS, der Erstellung eines Anforderungskataloges und der Auswahl passender Entwickler. Bei uns bekommen Sie gerne auch alles aus einer Hand: von der Strategie bis zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer neuen Seite.

Tipp

Noch bis Ende 2020 k├Ânnen Sie f├╝r Ihr Vorhaben einen F├Ârderbeitrag von bis zu 16.500,- ÔéČ vom Staat erhalten. Als zertifizierte go-digital Agentur beraten wir Sie gerne hierzu. Kontaktieren Sie uns einfach!
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