WordPress in gro├čen Unternehmen?

WordPress in gro├čen Unternehmen

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WordPress war lange Zeit verschrien, dass es nur f├╝r Magazine oder Blogs geeignet ist. Unter anderem hat es den Ruf mit Sicherheit ein Problem zu haben, weswegen viele (gro├če) Unternehmen es nicht nutzen wollten. Doch dies ist heute nicht mehr der Fall, da WordPress trotz einiger Nachteile mehr Vorteile aufweist. Welche gro├čen Unternehmen das Content Management System benutzen und welche Vorteile es bietet, erfahren Sie in diesem Artikel.

1. Was ist WordPress?

WordPress ist eines der f├╝hrenden Content Management Systeme (CMS). Als Content Management System bezeichnet man Anwendungen, die es erm├Âglichen, Inhalte f├╝r Websites zu erstellen, organisieren und schlie├člich online zu stellen. Dabei k├Ânnen die Inhalte sowohl aus Text-, Bild-, Video-┬áoder sonstigen Dateien bestehen. Content Management Systeme wie WordPress k├Ânnen durch zahlreiche Plugins und damit Funktionen erweitert werden ÔÇô teilweise kostenlos, teilweise kostenpflichtig.

Wordpress f├╝r die eigene Website

Screenshot: WordPress

Um eine Website zu betreiben, sind CMS allerdings nicht zwingend erforderlich ÔÇô es besteht ebenso die M├Âglichkeit der Codierung durch JavaScript, HTML, CSS oder PHP. Content Management Systeme bieten dem gegen├╝ber allerdings einige Vorteile:

  • CMS bieten eine strikte Trennung zwischen Inhalt und Layout.
  • Das bedeutet, dass Nutzer sich bei┬áder Erstellung neuer Seiten nicht mehr um das Design oder die Technik k├╝mmern m├╝ssen.
  • ├änderungen im Design haben also keine Auswirkungen auf den Content und umgekehrt.

Zu beachten ist jedoch, dass ein Administrator, der sich um die regelm├Ą├čige Wartung der Systeme k├╝mmert, unerl├Ąsslich ist.

2. ├ťbersicht der f├╝hrenden Content Management Systeme

Die nachfolgende Abbildung zeigt die weltweiten Marktanteile der popul├Ąrsten Content Management Systeme im September 2018 (Quelle: Statista). Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Anteil an Websites, die ein bestimmtes CMS verwenden ÔÇô wie gesagt ist ein CMS nicht notwendig f├╝r das Betreiben einer Website.

Marktanteile f├╝hrender CMS

Copyright ┬ę Statista

Es ist sofort zu erkennen, dass WordPress mit fast 60 % den mit Abstand gr├Â├čten Marktanteil aufweisen kann. Dieser ist gut zehnmal so hoch wie der des Zweitplatzierten in dieser ├ťbersicht, Joomla. Die weiteren hier dargestellten Wettbewerber weisen lediglich Marktanteile zwischen 3,9 % und 1,4 % auf. Total, also auf die Gesamtheit aller Websites bezogen, weisen WordPress-Websites einen Anteil von circa 30 % auf (Quelle: t3n).

In erster Linie d├╝rfte diese Marktmacht auf die Einfachheit der Nutzung (v.a. der Basisfunktionen) sowie auf die vergleichsweise recht niedrigen bzw. nicht vorhandenen Betriebskosten zur├╝ckzuf├╝hren sein. Neben der Free-Version stehen Tarife zwischen 4 ÔéČ und 45ÔéČ pro Monat zur Auswahl. WordPress kann nat├╝rlich auch mit einem externen Hosting-Anbieter verwendet werden.

WordPress tarife im ├ťberblick

Screenshot: WordPress

2.1 Was bedeutet das f├╝r die Sicherheit von WordPress?

Grunds├Ątzlich arbeiten die Entwickler von WordPress permanent an neuen Funktionen sowie an der Schlie├čung von Sicherheitsl├╝cken. Das Hautproblem, warum WordPress immer wieder gehackt wird beziehungsweise Sicherheitsl├╝cken aufgedeckt werden, ist meiner Meinung nach der hohe Marktanteil. Aufgrund der hohen Nutzerzahl im Vergleich zu den anderen CMS ist WordPress einfach das attraktivste Ziel seiner Art f├╝r Hacker oder Malware-Entwickler. Hier sind gewisse Parallelen zum Microsoft Windows Betriebssystem zu erkennen, das derzeit einen noch h├Âheren Marktanteil von knapp 75 % aufweisen kann (Quelle: Statista).

WordPress ist die h├Ąufigst angegriffene CMS Plattform - Statistik

Screenshot: Kinsta

2.2 Wie kann man dem entgegenwirken?

Aufgrund des hohen Marktanteils von WordPress erfolgen die meisten Angriffe auf Websites, die das CMS nutzen, automatisiert. Das soll hei├čen, dass meist nicht gezielt eine einzelne Domain angegriffen wird, sondern gleich eine gro├če Anzahl mithilfe automatisierter Routinen. Diese Angriffe k├Ânnen in einer Vielzahl der F├Ąlle bereits durch recht einfach umzusetzende Ma├čnahmen abgewehrt werden.

Gegenma├čnahmen

Unter anderem k├Ânnten

  • die Versionsnummer von WordPress oder, grunds├Ątzlich, dass WordPress verwendet wird, verborgen
  • Fehlermeldungen beim Login, die Aufschluss ├╝ber existierende Nutzernamen geben, verborgen
  • die Standard-URL der Login-Seite abge├Ąndert
  • der Standardbenutzer “admin” umbenannt

werden.

Dar├╝ber hinaus gibt es unz├Ąhlige Plugins f├╝r WordPress, die die Sicherheit der Website gew├Ąhrleisten sollen. Inwiefern sie das auch wirklich leisten, kann nicht pauschal beantwortet werden. So k├Ânnten einige Plugins (oder auch Themes, die nicht zu Sicherheitszwecken installiert werden) auch zus├Ątzliche Sicherheitsl├╝cken aufweisen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, stets auf die neueste Version des Content Management Systems upzudaten.

2.3 Wie oft wird WordPress gehackt?

Es stellt sich die Frage, wie oft ├╝berhaupt WordPress gehackt wird und wie es zahlenm├Ą├čig im Gegesatz zu anderen CMS aussieht. Dazu ziehen wir eine Studie von 2016 heran, die verschiedenste CMS in Bezug auf das Hacken der Websites vergleicht.

Diese Studie zeigt, dass WordPress von allen CMS am meisten gehackt wird. Mit ganzen 78% und ca. 8900 Hacker-Angriffen ist WordPress mit gro├čen Abstand am meisten von Hacker Angriffen betroffen vor den anderen CMS. Gefolgt von Joomla mit 14 % und ca. 1600 Angriffen und Magento mit 5 % und ca. 600 Attacken. Der Abstand zwischen WordPress und den anderen CMS ist enorm und beweist, dass WordPress u.a. wegen des hohen Marktanteils f├╝r Hacker interessanter ist. Dennoch kann man gegen Hackerangriffe vorgehen, indem man WordPress absichern l├Ąsst. Da man WordPress sehr leicht und gut absichern kann, kann man WordPress als CMS nur empfehlen.

Infected Websites Platform Distribution

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3. Immer mehr gro├če Unternehmen nutzen WordPress ÔÇô ist das aus Sicherheitsaspekten bedenklich?

Die Zeiten, in denen WordPress lediglich als CMS f├╝r kleiner, private┬áBlogs genutzt wurde, sind vorbei. Zahlreiche gro├če Unternehmen und international agierende Konzerne Nutzen WordPress als Content Management System, darunter beispielsweise Microsoft, Mercedes-Benz, SAP oder Walt Disney. Um einen besseren Einblick zu bekommen, wie sich die Marktanteile von WordPress zusammensetzten, werfen wir einen Blick auf die Daten aus dem Tool BuiltWith. Demnach verwenden in Deutschland

  • 31,29 % der Top-1.000.000-Websites
  • 33,83 % der Top-100.000-Websites
  • 35.04 % der Top-10.000-Websites

WordPress als CMS. Die Klassifizierung erfolgte hierbei nach Traffic. Wie wir aus den Daten erkennen k├Ânnen, steigt der Marktanteil sogar mit h├Âherem Traffic auf den betroffenen Websites.

Das Hauptproblem:

F├╝r Hacker wird es um so interessanter, WordPress zu knacken, je mehr Geld sie dadurch erzwingen oder Schaden sie damit anrichten k├Ânnen. Dadurch, dass immer mehr gro├če Unternehmen (und Websites mit viel Traffic) dem Trend hin zu WordPress folgen, steigt also das Potenzial f├╝r die Hacker. Gleichzeitig wird aufgrund der hohen Anzahl an Nutzern beziehungsweise des enormen Schadenspotenzials verst├Ąrkt Wert auf die Sicherheit von WordPress-Seiten gelegt.

Eine Empfehlung, wie Sicherheitsl├╝cken in WordPress erfolgreich ├╝berwunden werden k├Ânnen, w├Ąre sicherlich die Aufteilung der Website ÔÇô vor allem die Abspaltung sensibler Bereiche ÔÇô entweder in andere CMS oder in Eigenentwicklungen. Somit k├Ânnten beispielsweise Seiten, auf denen Zahlungs-, personenbezogene-┬áoder sonstige sensible Daten angegeben werden, sicherer gemacht werden. Dieses Vorgehen in Kombination mit der oben genannten Verschleierung des Verwendeten CMS kann ein Schritt in die richtige Richtung sein.

3.1 Vorteile von WordPress

WordPress bietet mehr Vorteile als Nachteile, weswegen immer mehr gro├če Unternehmen dieses CMS benutzen, um von den vielen Vorteilen zu profitieren. Im folgenden werden die wichtigsten Vorteile von WordPress aufgezeigt:

Pro
  • Die Software ist kostenlos.
  • Kann sehr gut gegen Hacker abgesichert werden.
  • Man kann jede Art von Website damit erstellen.
  • Ist mit Google sehr kompatibel und somit auch sehr geeignet f├╝r Suchmaschinenoptimierung.
  • Die Software ist zukunftssicher, dies ist im Online Marketing enorm wichtig.
  • Das CMS ist unendlich skalierbar und erweiterbar mit Themes und Plugins.
  • Man kann jede Art von Mediatypen verwenden (Bilder, Dokumente, Audio, Video).
  • Es l├Ąsst sich leicht bedienen und ist auch f├╝r Anf├Ąnger geeignet.
Contra
  • Ist durch seine Gr├╝├če beliebt bei Hackern.
  • Durch die Vielzahl an Plugins ist die Komplexit├Ąt gestiegen.
  • Funktionen von Themes gehen verloren, wenn das Webdesign gewechselt wird.

Dies sind nur eine kleine Anzahl von Vorteilen der Software, sie hat noch einige mehr. Es ├╝berwiegen defintiv die Vorteile, als die Nachteile.

3.2 Welche gro├čen Unternehmen benutzen WordPress?

Viele gro├če Unternehmen weltweit benutzen WordPress. WordPress ist insgesamt das meist genutzte CMS weltweit, weswegen auch viele sehr gro├če Unternehmen auf WordPress zur├╝ckgreifen. Insgesamt ist ein Trend zu erkennen, dass jedes Jahr mehr Nutzer in WordPress dazukommen. Gro├če Unternehmen verwenden WordPress, da es sich mit der geeigneten Konfiguration auch f├╝r Websites mit enormem Traffic eignet. Wir zeigen dir im Folgendem ein paar Beispiele gro├čer Unternehmen, die sich f├╝r WordPress entschieden haben.

Xing ist ein deutsches Karrierenetzwerk, ├Ąhnlich wie LinkedIn. Auch Xing setzt bei seinem eigenen Blog auf das CMS WordPress. Hier k├Ânnen Interessenten verschiedene Themen auffinden, u.a. Newsthemen, Informationen zu Events oder Studien.
Disney ist wohl einer der gr├Â├čten Unternehmen in der Medienbranche und verliert auch in den letzten Jahren nicht an Aufmerksamkeit und Beliebtheit. Im Gegenteil Disney ist wieder gro├č im Kommen und bringt wieder vermehrt Neuverfilmungen auf den Markt. Disney hat sich auch f├╝r WordPress entschieden, dies spricht definitiv f├╝r das CMS. Hier k├Ânnen Disney-Fans u.a. News sehen und ├╝ber die Karriere bei Disney alles erfahren.
Auch die wohl ber├╝hmteste Modezeitschrift ben├╝tzt dieses CMS, dies gilt allerdings nur f├╝r das US-Magazin. Die Vogue im US ist aber von den Vorteilen ├╝berzeugt.
WordPress ist auch bei UPS vertreten, aber genau wie bei der Vogue nur f├╝r die US-Seite. Trotzdem setzt auch der Blog des Lieferdienstes auf dieses CMS, hier werden alle Themen rund um die globale Wirtschaft und Postunternehmen diskutiert.
Als letztes stellen wir euch Microsoft vor. Auch dieses gro├če Unternehmen verwendet WordPress f├╝r sein News-Center. Hier erfahren Interessenten alles rund um die Neuigkeiten des Tech-Spezialisten.
Dies ist nur ein Bruchteil der gro├čen Unternehmen, die auf WordPress setzen, dennoch zeigt dies, dass das CMS sehr gut f├╝r diese Unternehmen geeignet ist. Hier sehen Sie noch mehr Beispiele f├╝r gro├če Unternehmen, die diese Software ben├╝tzen.

4. Auf diese 5 Plugins sollten Sie f├╝r Ihre WordPress-Website nicht verzichten

4.1 Yoast SEO

Obwohl WordPress viele SEO-Plugins zur Verf├╝gung stellt, ist Yoast SEO bei weitem das beste, was sich auch auf die Downloadzahlen niederschl├Ągt. Das Yoast SEO Plugin hilft Ihnen bei der Optimierung s├Ąmtlicher SEO-relevanter Stellen an Ihren Content. Um Ihr Google Ranking zu verbessern und den Nutzern zu helfen, Sie zu finden, k├Ânnen Sie mit dem Yoast SEO Plugin beispielsweise mit wenig Anstrengung suchmaschinenoptimierte Meta Tags festlegen. Das Plugin erkennt, ob Ihre Inhalte ausreichend optimiert sind und gibt Ihnen bei Handlungsbedarf wertvolle Hinweise.

Yoast SEO hilft Ihnen nicht nur bei der Suchmaschinenoptimierung, sondern auch mit verschiedenen Funktionen wie XML-Sitemaps oder der Website-Geschwindigkeit. Da Yoast automatisch aktualisiert wird, entsprechend den regelm├Ą├čigen ├änderungen im Google-Algorithmus, arbeiten Sie mit einem Plugin, das immer einen Schritt voraus ist. Ohne das Yoast-Plugin sind die SEO-Funktionen von WordPress auf Standard-Metainformationen beschr├Ąnkt.

Yoast SEO-Plugin f├╝r SEO in WordPress

Screenshot: WordPress

4.3 Google Analytics Dashboard (MonsterInsights)

Unabh├Ąngig davon, ob Sie Ihre Website aus pers├Ânlichen oder beruflichen Gr├╝nden eingerichtet haben, werden Sie Folgendes wissen wollen: Wer besucht Ihre Website? Was tun die Besucher, wenn sie auf Ihrer Website sind? Wie interagieren die Menschen mit den Inhalten auf Ihrer Website? Wann besuchen sie Ihre Website? Wie finden sie Ihre Website? Hier kommt das ber├╝hmt-ber├╝chtigte Google Analytics ins Spiel.

Um sich ein Konto einzurichten, ben├Âtigen Sie lediglich ein bestehendes Google- oder Google Mail-Konto. Dank EasyWP ist es recht einfach, Ihr Google Analytics-Konto mit Ihrer WordPress-Website zu verbinden, ohne dass Sie manuell Codezeilen installieren m├╝ssen. F├╝r die Verbindung empfehlen wir das MonsterInsights-Plugin f├╝r Google Analytics. Dies ist auch das Google Analytics-Plugin Nr. 1 f├╝r WordPress.

Google Analytics in WordPress

Screenshot: MonsterInsights

4.3 Akismet

Akismet ist ein WordPress-Plugin, das 95% des Spams auf WordPress-Websites eliminiert. Der Kommentar-Spamfilter-/ Blockierdienst von Automattic ist bereits in WordPress vorinstalliert, Sie m├╝ssen es ihn allerdings manuell aktivieren.

Matt Mullenweg, der Entwickler von WordPress (das jetzt Automattic geh├Ârt), stellt sich Akismet als Spam-Detektiv vor, der die Spam-Kommentare mit Hilfe spezieller Algorithmen abf├Ąngt. Obwohl wir Spam h├Ąufig einfach nur als l├Ąstig empfinden, hat er weitaus gr├Â├čere Konsequenzen, wenn er nicht kontrolliert wird. Hier sind nur einige M├Âglichkeiten, wie ungefilterter Spam Ihre WordPress-Website beeintr├Ąchtigen kann:

  • Nimmt Zeit weg von anderen wichtigen Gesch├Ąftsangelegenheiten
  • Nutzt Ihre Netzwerk- und CPU-Bandbreite ineffizient
  • ├ťberlastet die E-Mail-Postf├Ącher Ihrer Kunden unn├Âtig
  • Schadet Ihren SEO-Bem├╝hungen

 

Akismet als WordPress Plugin

Screenshot: Akismet

4.4 WooCommerce

Wenn Sie auf Ihrer WordPress-Website etwas verkaufen m├Âchten, eignet sich das Plugin WooCommerce. Wie der Name schon sagt, hilft Ihnen das WooCommerce-Plugin dabei, auf WordPress einen sicheren und flexiblen E-Commerce-Shop aufzubauen. Da WooCommerce auf allen Ger├Ąten einwandfrei funktioniert, ist es kein Wunder, dass 25 % der E-Commerce-Shops der weltweit f├╝hrenden Millionen Websites WooCommerce nutzen.

F├╝r WooCommerce m├╝ssen Sie kein erfahrener Entwickler sein, um Ihren E-Commerce-Shop zu starten. Mit Hilfe von so genannten “Themen” k├Ânnen Sie steuern, wie Ihr Online-Shop aussehen soll, ohne dass Sie sich tiefergehend mit Technik auskennen m├╝ssen. Als Produkt von Automattic ist Ihr k├╝nftiger Online-Shop auch besonders sicher.

WooCommerce als WordPress-Plugin f├╝r eCommerce Businesses

Screenshot: WooCommerce

4.5 OptinMonster

Nach Erstellung der WordPress-Website m├Âchten Sie sicherlich Ihre Seitenaufrufe erh├Âhen und Erstbesucher zu regelm├Ą├čigen Besuchern bzw. Kunden konvertieren. OptinMonster ist hier das geeignete Plugin. Mit ├╝ber 1 Million Websites, die OptinMonster verwenden, bietet Ihnen diese leistungsstarke Software alles, was Sie brauchen, um Leads zu generieren und Ihre Website-Besucher in Abonnenten und Kunden zu verwandeln.

OptinMonster erm├Âglicht die Erstellung von┬á├Ąsthetisch ansprechenden Opt-in-Formulare, die auf personalisierten und relevanten Informationen Ihrer Website-Besucher basieren. OptinMonster verfolgt Ihre Konversionen, ohne dass Sie technisches Hintergrundwissen ben├Âtigen. Dieses Tool verf├╝gt sogar ├╝ber Methoden, um das Aufgeben von Warenk├Ârben zu reduzieren.

OptinMonster als WordPress-PlugIn

Screenshot: OptinMonster

5. Darauf m├╝ssen Sie achten, wenn Sie eine Website professionell aufstellen lassen

F├╝r Laien und Anf├Ąnger bietet es sich an, die Website den Experten zu ├╝berlassen. Die Verantwortung abzugeben bedeutet gleichzeitig auch, ein genaues Briefing mit den W├╝nschen und Bed├╝rfnissen zu erstellen sowie bei der Abnahme auf einige wichtige Aspekte zu achten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Website professionell erstellen lassen, ohne dass Sie b├Âse ├ťberraschungen bef├╝rchten m├╝ssen.

5.1 Die Entscheidung: Selber machen oder Experten beauftragen?

Durch zahlreiche Baukastensysteme wie WordPress war es nie einfacher, eine Website selbst zu erstellen. Haben Sie das n├Âtige technische Knowhow in Ihrem Team und haben Sie die entsprechende Zeit zur Verf├╝gung, kann die eigene Erstellung auch f├╝r gro├če Unternehgmen in Betracht gezogen werden. Gerade wenn das Budget knapp bemessen ist, kann das Selber machen eine gute Alternative sein. Unter anderem gegen eine monatliche Geb├╝hr bieten Ihnen Online-Dienste wie WordPress die M├Âglichkeit, Ihre neue Website zu erstellen und zu verwalten. Schon mit einem Computer und einer schnellen Internetverbindungen k├Ânnen Sie loslegen.

Warum sollten Sie einen professionellen Website-Entwickler anheuern, wenn es doch so einfach ist? Mit Baukastensystemen f├╝r Websites haben Sie mit gewissen Einschr├Ąnkungen und Grenzen zu k├Ąmpfen:

Das Bild, das Sie im Internet ├╝ber Ihr Unternehmen sagt viel ├╝ber Sie aus. Ein optisch schlechtes Webdesign kann selbst den besten Ruf sch├Ądigen. Zus├Ątzlich muss sich Ihre Website gegen├╝ber einer starken Konkurrenz beweisen. Ihre Website-Besucher werden sich auch Ihre Konkurrenz ansehen. Wenn deren Website die Anforderungen und Bed├╝rfnisse mehr erf├╝llt, werden Sie Ihre potenziellen Kunden an Ihre Wettbewerber verlieren. Mit professioneller Hilfe, welche die Suchmaschinen und vielf├Ąltige Zielgruppen seit Jahren kennen, k├Ânnen Ihnen gezielt mit Design und Usability helfen. So werden Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben und Website-Besucher auch in Kunden verwandeln.
Zu einem gro├čartigen Webdesign geh├Ârt weit mehr als eine optisch ansprechende Website. Bei gutem Webdesign geht es darum, auf eine Weise attraktiv zu sein, die Ihr Zielpublikum anspricht. Es sollte Ihre Botschaft schnell vermitteln und die Besonderheit Ihres Unternehmens innerhalb der ersten Sekunden verkaufen. Experten haben jahrelange Praxiserfahrungen und k├Ânnen Ihre Website zielgef├╝hrt optimieren.┬á
Der Hauptvorteil von Baukastensystemen ist, dass der Prozess der Erstellung schnell und einfach gehen soll. Ein Gro├čteil der Arbeit wurde durch vorgefertigte Vorlagen und Templates bereits erledigt. Per Drag & Drop k├Ânnen Sie Bilder und Texte hinzuf├╝gen, die Ihr Unternehmen repr├Ąsentieren. Was einfach funktionieren mag, f├╝hrt durch die betr├Ąchtliche Anzahl an Nutzern zu sehr ├Ąhnlichen Websites. Professionelle Website-Entwickler k├Ânnen WordPress so individualisieren, dass Sie eine einzigartige Website erhalten, die sich von der Masse abhebt. Durch Online Marketing Experten erh├Ąlt Ihre Website dann den optischen, textlichen und suchmaschinenoptimierten Feinschliff, damit Sie in Google, Bing und Co. auch gefunden werden
Bei der Erstellung Ihrer Website werden Sie immer wieder auf Probleme sto├čen. Durch fehlendes Knowhow f├Ąllt es Ihnen schwer, die L├Âsung des Problems zu finden. Dadurch kommt es h├Ąufig zu Verz├Âgerungen und die Website kann erst viele Monate sp├Ąter online gehen. Mit Experten an Ihrer Seite verlieren Sie keine Zeit und geben Ihrer Konkurrenz nicht die M├Âglichkeit, Sie einzuholen.
W├Ąhrend eine professionell gestaltete Website eine Anfangsinvestition erfordert, sind die Preise in der Regel wettbewerbsf├Ąhig. Mit den DIY-Optionen tauschen Sie im Grunde Ihre Zeit ein, um etwas Geld zu sparen. Auch die F├Ârderung und ├ťberwachung Ihrer Website ben├Âtigt Zeit und Knowhow. Verz├Âgert sich der Launch der Website, m├╝ssen Sie auch fehlende Kunden einberechnen. Lassen Sie sich jedoch von Website-Entwicklern unterst├╝tzen, erhalten Sie von Anfang an eine starke Basis – ohne Verz├Âgerungen und ohne Kundenverlust.

5.2 Das Briefing

Entscheiden Sie sich daf├╝r, einen Websiteentwickler zu beauftragen, ist ein ausf├╝hrliches und detailliertes Briefing von besondere Bedeutung. Ber├╝cksichtigen Sie die folgenden Aspekte, haben die Entwickler ein leichtes Spiel. R├╝ckfragen und Verz├Âgerungen k├Ânnen minimiert k├Ânnen auf beiden Seiten minmiert werden:

Checkliste Briefing

  • Ziel definieren:┬áWas m├Âchten Sie mit der Seite erreichen?
  • Problem festlegen: Was sind die Probleme der eventuell bestehenden Seite, die man l├Âsen m├Âchte? In den Bereichen Design und SEO k├Ânnen Sie optimierungsbed├╝rftige Stellen auflisten.
  • Gute Beispiele finden: Lassen Sie sich auf Google, Pinterest, Shutterstock oder bei Ihren Wettbewerbern inspirieren.
  • Keywordrecherche durchf├╝hren: Finden Sie schon vorab heraus, f├╝r welche Keywords Ihre Website ranken soll.
  • Aufbau der Website definieren: Legen Sie fest, wie die Struktur der Website sein soll. Am besten untergliedern Sie in Landingpages, Startseite, Kontaktseite, ├ťber Uns-Seite etc
  • Elemente definieren: Haben Sie bereits konkrete Vorstellung zu Slidern, der Kontaktform, CTAs und Contentformen (Text/Bild-Block, Aufz├Ąhlungen etc)?
  • Schriftarten festlegen: Gibt es eine Corporate Identity? Welche Schriftarten wurden bisher verwendet? In welchen Sprachen soll die Website verf├╝gbar sein?
  • Icons bestimmen: Soll sich der Designer auf Nutzung von z.B. Awesome-Font Icons begrenzen? W├Ągen Sie die Vor- und Nachteile ab.
  • Leistungsumfang definieren: Ist im Briefing definiert was der Deisgner liefern soll? Ist Responsive Design gew├Ąhlt worden? Was bestellt man konkret (Skizze, Konzept, Design, Prototyp etc.)
  • Men├╝ w├Ąhlen: Welche Men├╝-Varianten gibt es und welche sind sinnvoll?
  • Bilder weitergeben: Haben Sie bereits Fotomaterialien / Illustrationen / Bilder, die der Designer verwenden darf?

5.3 Die Abnahme

Mit der Abnahme best├Ątigen Sie, dass Sie mit der Website zufrieden sind. Der externe Entwickler ist in diesem Fall mit seiner Arbeit fertig und ├╝bergibt Ihnen Ihre neue Website. Deshalb ist es essentiell, dass Sie auf jegliche wichtigen Aspekte achten, um im Nachhinein nicht doch noch Schwachstellen zu entdecken.

Checkliste Abnahme

1. Abnahme des Design: Vergleiche des Sitebuild mit dem Original Design das den Entwicklern geschickt und achte auf die folgenden Punkte:

  • Pr├╝fen Sie die Abst├Ąnde zwischen Navigationsbar, Headlines und Logo.
  • Pr├╝fen Sie, ob Schriftart und Schriftfarbe dem Briefing entsprechen.

2. Responsive: Ist die die Seite auch wirklich responsive, also Mobil abrufbar, ohne Ver├Ąnderungen in der Darstellung?

3. Quellcode und Technik: Die ├ťberpr├╝fung funktioniert nur, wenn das Sitebuild nicht Passwort gesch├╝tzt ist.

  • Quellcode mit W3C Codes auf Richtigkeit pr├╝fen
  • ┬áPagespeed pr├╝fen
  • Browser-Test: Wie sieht die Webseite in anderen Browsern aus?

Tipp

Falls Sie noch Fragen zu den zahlreichen M├Âglichkeiten von WordPress haben, dann k├Ânnen Sie sich gerne jederzeit bei uns melden. Die OSG hat jahrelange Erfahrung mit WordPress und deren Funktionen, weswegen wir uns mit WordPress sehr gut auskennen. Wir unterst├╝tzen Sie gerne bei der professionellen Erstellung von WordPress-Websites und bei allem anderen rund um WordPress!

Zum Kontaktformular E-Mail senden

6. FAQs

Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content Management System (CMS). Mit einem CMS kannst Du ganz einfach eine Website oder einen Blog erstellen. WordPress ist unter allen CMS das am meisten genutzte und hat den h├Âchsten Marktanteil.

Ist WordPress auch f├╝r Anf├Ąnger geeignet?

WordPress ist auch f├╝r Anf├Ąnger geeignet, man ben├Âtigt auch ├╝berhaupt keine Vorkenntnisse. Man ben├Âtigt einen Hostinganbieter und eine Domain, danach kann WordPress installiert werden. Wenn es installiert ist, kann man anfangen die Website zu gestalten.

Warum ist WordPress kostenlos?

WordPress ist auch darauf ausgelegt von Anf├Ąngern benutzt zu werden. Jeder kann eine eigene Website mit WordPress erstellen. Dennoch ist WordPress nicht unbegrenzt kostenlos. Es gibt zahlreiche Plugins, f├╝r die dann Kosten anfallen.

Nutzen auch gro├če Unternehmen WordPress?

Ja. Sogar gro├če, internationale Konzerne wie Disney, Vogue, UPS und Microsoft nutzen WordPress als CMS.

Kann ich eine Website in WordPress selber gestalten?

Grunds├Ątzlich ist die Erstellung von Websites mit WordPress auch f├╝r Anf├Ąnger m├Âglich. Trotzdem empfehlen wir f├╝r gro├če Unternehmen, sich professionelle Unterst├╝tzung f├╝r die Bereiche Technik und SEO an die Hand zu holen.

7. Fazit

Zusammenfassend l├Ąsst sich sagen, dass WordPress nicht ohne Grund einen so hohen Marktanteil aufweist. Das Tool ist kosteng├╝nstig (die Grundsoftware ist sogar gratis), vielseitig und stark erweiterbar. Dabei ist es auch gut geeignet, um Suchmaschinenoptimierung zu betreiben und es besteht eine gro├če Community, die bei Problemen weiterhelfen kann. Wenn man einen privaten Blog oder eine kleine, eigene Website betreiben m├Âchte kommt man so gut wie nicht an WordPress vorbei. F├╝r gr├Â├čere Websites mit vielen Besuchern, auf denen diese noch dazu┬ásensible Daten preisgeben, ist WordPress nur bedingt geeignet ÔÇô zumal andere CMS wie etwa TYPO3 aktuell deutlich mehr Flexibilit├Ąt in der Gestaltung der Seiten bieten k├Ânnen.

Im Jahr 2018 ist eine neue Version von WordPress erschienen: WordPress 5.0. Das Hauptfeature dieses Updates ist der neue Editor, der den Namen “Gutenberg” tr├Ągt. Dieser soll, mithilfe von “Blocks”, zahlreiche neue Gestaltungsm├Âglichkeiten f├╝r Websites liefern. WordPress m├Âchte also in diesem Zusammenhang zu seinen Konkurrenten aufschlie├čen, die hier aktuell mehr M├Âglichkeiten bieten. Was die neue Version wiederum f├╝r Sicherheitsfeatures liefert, bleibt abzuwarten.

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