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Native Advertising

Native Advertising zeichnet sich durch das Merkmal aus, dass Verantwortliche Werbung in einer natürlichen Umgebung platzieren. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen redaktionellen Beitrag handeln, in dem sich ein Link auf ein kommerzielles Angebot findet. Der Vorteil: User erkennen im Gegensatz zu Werbebannern und anderen PR-Komponenten kaum den werbenden Zweck, das erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit. Klare Werbung ignorieren sie dagegen oftmals. Zudem kann sich ein viraler Effekt ergeben. So teilen viele Nutzer Beiträge mit inhaltlichem Mehrwert inklusive des Marketing-Bestandteils.

Werbung mit Anschein von Neutralität

Insbesondere auf Onlinemagazinen, Nachrichtenportalen und Blogs kommt Native Advertising vielfach zum Einsatz. Dazu entwerfen die Verantwortlichen redaktionelle Beiträge, welche inhaltlich zur jeweiligen Seite passen und sich beim Design allen anderen Artikeln gleichen. Die Werbebotschaft bringen sie klug unter, zum Beispiel mit einem Link auf eine Homepage. Eine andere Variante stellt die Firmen- oder Produktbeschreibung dar, zum Beispiel in Form von Tests. Sie erwecken den Anschein von Neutralität, obwohl eine werbende Absicht zugrunde liegt. Soziale Netzwerke eignen sich ebenfalls für diese Form des Marketings. Auf ihnen lassen sich beispielsweise mit neutral scheinenden Accounts PR-Inhalte verbreiten.

Formen von Native Advertising

Man kann Native Advertising anhand der genutzten Plattformen differenzieren. Die Werbeform, in der sich die Native Ads präsentieren, hängt von der Umgebung ab. Zur Auswahl stehen Kolumnen, Videos, Experten-Interviews, Gastbeiträge, Ratgebertexte uvm. Die Verbreitung ist von der Zielgruppe abhängig. So ist es möglich, diese in Online-Magazinen, Social Media-Webseiten oder in Apps zu verbreiten.

  • Offene Plattformen: Bei dieser Form veröffentlicht man Inhalte auf mehreren Plattformen. Der Inhalt wird also nicht von den Plattformen selbst verfasst, sondern stammt von den Werbetreibenden. Beispiele dafür sind Gast-Artikel auf Online-Magazinen oder Nachrichten-Websites.
  • Geschlossene Plattformen: Plattformen, die von einer Marke betrieben werden und die Möglichkeit bieten dort werbende Inhalte zu veröffentlichen. Beispiel hierfür sind Sponsored Stories auf Instagram oder Video Ads auf Youtube.
  • Hybrid-Versionen: Das sind meistens Plattformen, die von einer Marke betrieben werden, aber auch Werbung von anderen Parteien ermöglichen. Als Beispiel-Plattformen kann man hier Ebay oder Amazon heranziehen.

Tipp

Der Vorteil von Native Ads ist die Unaufdringlichkeit der Werbeform. Oft werden User ungefragt mit Pop-Ups oder Werbe-Videos konfrontiert, die sie gar nicht interessieren und eher stören. Durch Native Advertising wird die Werbeabsicht versteckt und der Inhalt der Werbeform bietet dem Leser zusätzlichen Mehrwert.

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