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Bannererstellung: Google Web Designer und seine Alternativen Bannererstellung: Google Web Designer und seine Alternativen
  Sie möchten schöne Bannerwerbung schalten – sind aber kein Grafikdesigner? Der Google Web Designer hilft Online Marketing Managern, auch ohne Profi-Know-how schöne Kampagnen... Bannererstellung: Google Web Designer und seine Alternativen

 

Sie möchten schöne Bannerwerbung schalten – sind aber kein Grafikdesigner? Der Google Web Designer hilft Online Marketing Managern, auch ohne Profi-Know-how schöne Kampagnen zu erstellen. Google hat die Erstellung und die Schaltung von Werbebannern in einem Tool verknüpft. Was sollten Sie über das neue Tool wissen? Und welche Alternative lohnt es sich, ebenfalls einmal auszuprobieren?

Google Web Designer. Überblick der wichtigsten Funktionen

Nach Download und Installation können Sie sofort loslegen. Zur Verfügung stehen Ihnen sowohl Design- als auch HTML-Ansicht. Die Designansicht hat alle üblichen Funktionen einer Grafikanwendung. Dazu gehören 3D-Tools, Farbverläufe, Responsive Layout usw.  Die Inhalte können animiert werden, indem Sie verschiedene Elemente entlang einer Zeitachse einfach platzieren. Nicht komplizierter als Microsoft Power Point.

Für die Erfahrene bietet das Tool die Möglichkeit, die Umgebung zu personifizieren. Der Nutzer kann die für ihn wichtigsten Funktionen etwa auffälliger machen, um sie schneller greifen zu können. So können die Steuerfelder vergrößert oder innerhalb des Arbeitsbereichs bewegt werden.

Die erstellten Banner können an bestimme Bildschirmgrößen angepasst werden. Sie müssen nur die Auflösung anlegen. Das Tool speichert Ihre Banner in der Asset-Bibliothek, die Sie nachher auch aus Ihrem DoubleClick Studio zugreifen können.

Designansicht

 

Codeansicht

Codeansicht

 

Zeitachse: Erstellung von animierten Anzeigen

Zeitachse: Erstellung von animierten Anzeigen

 

Hardware

Das Tool hat keine besonderen Anforderungen an Ihrer Hardware. Ein Speicher mit 2 GB sollte ausreichen, jedoch sind 4 GB empfehlenswert. Anfangen können Sie nur ab Windows 7, Mac OS X 10.7 oder Ubuntu 12.04. Der Arbeitsrechner muss immer am Internet angeschlossen sein, was ja mit Adobe Flash nicht der Fall war, sollte aber heutzutage kein großes Problem darstellen.

Und, selbstverständlich, will Google, dass Sie Ihre Meisterwerke in Ihrem Google Account abspeichern. Dazu gehören – je nach Wunsch – eine Veröffentlichung auf dem Google Drive, in DoubleClick Studio sowie Verbindung zu einem dynamischen DoubleClick-Feed.

Vorteil für animierte Anzeigen: HTML5

Was Sie aus der SEO-Sicht von einem Flash-Banner abhalten sollte, ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass sogar das allmächtige Google nicht in der Lage sein, die Datei zu crawlen.

Bis ungefähr Anfang 2015 musste man seine Banner alternativlos in Adobe Flash erstellen. Danach übernahm Google die Initiative. Google Web Designer erlaubt die Erstellung von Web-Bannern im HTML5 Format. Das Tool ist kostenlos, die ausführliche Anleitung ist auf Google veröffentlicht.

Alternativen zum Google Web Designer

Wie Google Web Design mit Adobe Flash konkurrieren musste, um sich auf einem Marktanteil durchsetzen zu können, so wird Google selber von anderen Anwendungen immer noch gescheitert. Ursprünglich waren die Flash-Banner einfach zu riesig und auf mobilen Geräten kaum abspielbar. Das öffnete Google die Tür. Die dazugekommenen Tools für Bannererstellung erkämpfen ihr Platz mit anderen Vorteilen, auch wenn es auf animierte Anzeigen verzichten werden muss.

Zum Bespiel, Canva, eine kostenlose Plattform für die Bilderbearbeitung. Ein Geheimnis, warum Canva auch PhotoShop gleich von seinen führenden Positionen wegschiebt, ist eine unglaubliche Auswahl an den Vorlagen. Manche kriegt man umsonst, manchmal kostet eine Vorlage 1 oder 2 USD. Ideal für die, die nicht so viel Zeit oder Geld in etwas Kreatives investieren möchten. Canva ist kinderleicht zu bedienen, und umfasst einiges am Netzwerken. So können Sie Ihre Bilder mit anderen Benutzern teilen. Als Selbständige bekommen Sie somit ein kostenloses Online Portfolio.

Nachteil von Canva: während Sie Ihre Banner von Google Web Designer direkt als Anzeige schalten können, müssen die Banner aus Canva erst runtergeladen werden.

Haben Sie sich für Fotor.com entschieden, so können Sie Ihre bereits erstellten Banner in das Tool importieren. Ein anderer Konkurrent von Google Web Designer nennt sich HTML5 Maker für Banner, verlangt allerdings kleine monatliche Gebühr.

Eine Liste von weiteren beliebten Anwendungen für Banner Erstellung:

Die Tools unterscheiden sich meist durch das Interface – was immer eine Geschmacksache bleibt – und die Anzahl von verfügbaren Funktionen. Manche Entwickler setzen auf Geschwindigkeit der Erstellung, also, es muss easy und zügig sein. Die anderen legen mehr Wert auf Besonderheit des Ergebnisses, wie z.B., Google, Canva und 3D Text Maker. Der letzte ist ja für die Erstellung von 3D-Bilder optimiert. Thepcmanwebsite bietet zahlreiche Vorlagen an, somit kann man seine Zeit sparen.

Fazit

Mit welchem Tool Sie sich anfreunden, hängt davon ab, welche Rolle die Banner-Werbung in Ihren Online Marketing Maßnahmen spielt. Wenn Sie zwischen Geschwindigkeit und Qualität nicht auswählen müssen wollen, verknüpft Google Web Designer die beiden in einem Tool. Viel Spaß damit.

 

Headerbild: ‘Comstock/Stockbyte/Thinkstock‘

Bild im Google Web Desinger: ©iStock.com/Akespyker

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Julia Lukashina

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