Aktiva

Aktiva

Copyright ┬ę Shutterstock / lovelyday12

Was ist Aktiva?

Rein begrifflich gesehen handelt es sich bei dieser Bezeichnung um den Plural von dem Wort Aktivum. Wenn man das ganze Verm├Âgen eines Unternehmens zusammenz├Ąhlt, dann erh├Ąlt man die sogenannten Aktiva. Dieser Begriff spielt vor allem im Bereich der Buchhaltung eine wichtige Rolle und fasst genau genommen einige weitere Begrifflichkeiten zusammen. Es handelt sich hierbei um die Summe der einzelnen Verm├Âgensgegenst├Ąnde und die Aktivposten sind somit ein wichtiger Teil der Bilanz. In diesem Zusammenhang bilden die Aktivposten ab, wof├╝r das Kapital in Form von Objekten und Geldwerten verwendet wird. Es handelt sich genauer um den Gegenpart zur┬áPassiva, welche das Kapital des betreffenden Unternehmens darstellt.

Die einzelnen Bestandteile der Aktivposten

Welche einzelnen Bestandteile zur Aktiva geh├Âren, wird in Handelsgesetzbuch ausdr├╝cklich geregelt. Laut offizieller Festlegungen z├Ąhlen hierzu sowohl das Anlageverm├Âgen als auch das Umlaufverm├Âgen. Zudem werden die Posten zur Rechnungsabgrenzung als Aktiva bezeichnet. Aktive latente Steuern finden ebenfalls Erw├Ąhnung in diesem Zusammenhang. Weiter geh├Ârt der aktive Unterschiedsbetrag aus der sogenannten Verm├Âgensrechnung laut HGB zu diesem Bereich. Die Rechnungsabgrenzungskosten sind so etwas wie ein Nebenposten der Aktiva. Diese sind allerdings nur dann anzusetzen, wenn eine Firma Kosten hat, welche erst in der folgenden Periode in einer tats├Ąchlichen Leistung resultieren.

Unterschied zwischen Aktiva und Passiva

Die aktive Seite der Bilanz gibt an, mit welchem tats├Ąchlich vorhandenen Verm├Âgen ein Unternehmen arbeiten kann. Die Summe der Aktivposten stimmen mit der Summe der Passiva ├╝berein – ist dies nicht der Fall, so ist die Berechnung innerhalb der Buchhaltung in jedem Falle fehlerhaft und die Verantwortlichen m├╝ssen umgehend t├Ątig werden. In der Regel wird das Verm├Âgen als Aktiva bezeichnet.
Die passive Seite ist hingegen dazu da, das vorhandene Verm├Âgen zu finanzieren. Hierbei kann es sich entweder um eigenes Kapital oder um solches Kapital handeln, welches durch einen Kredit finanziert wird. Das Kapital wird als Passiva bezeichnet.

Hier gelten drei verschiedene Bilanzprinzipien

Sowohl f├╝r die Aktivposten als auch f├╝r die Passiva gelten die drei grunds├Ątzlichen Prinzipien der Bilanzwahrheit, der Bilanzklarheit und der Bilanzkontinuit├Ąt. Vor allem f├╝r den Bereich des Gl├Ąubigerschutzes ist es von h├Âchster Wichtigkeit, dass die Buchhaltung eines Unternehmens diese Prinzipien einh├Ąlt und die Einhaltung einer eventuellen ├ťberpr├╝fung durch das ans├Ąssige Finanzamt auch standhalten kann. Bestimmte Teile der Aktivposten k├Ânnen unterbewertet und Teile der Passiva hingegen ├╝berbewertet werden. Das geschieht zum Schutz der m├Âglichen Gl├Ąubiger. Die Unterbewertung der Aktiva kann insbesondere f├╝r die Bereiche des Anlageverm├Âgens sowie im Hinblick auf allgemeine Forderungen und f├╝r Hilfsstoffe oder Betriebsstoffe vorgenommen werden. Auf diese Weise sollen die Verm├Âgensrisiken gemindert werden, weil einzelne Verm├Âgensgegenst├Ąnde umst├Ąndehalber an Wert verlieren k├Ânnen. Dieser teilweise oder ganze Verlust soll durch eine gro├čz├╝gige Kalkulation ausgeglichen werden.


Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenloser SEO-Check der OSG


Weitere Inhalte