Shipcloud

Was ist Shipcloud?

Die von einem deutschen Start-up-Unternehmen entwickelte Software Shipcloud ist prinzipiell eine Management-Software für Großversender, die mit vielen Versandsystemen kompatibel ist. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet. Noch im selben Jahr wurde der Cloud-Dienst, zu erreichen unter shipcloud.io, live geschaltet.

Versenden, Verfolgen, Zurücksenden

Wer beispielsweise als Versandhändler arbeitet, möchte zu jeder Zeit die wichtigsten Informationen über seine Pakete abrufen können, den Versand so effizient wie möglich gestalten und möglicherweise seinen Kunden als zusätzlichen Service die Möglichkeit zu kostenlosen Rücksendungen geben oder ein eigenes Retourenportal aufsetzen. Genau dabei handelt es sich um die drei großen Hauptfeatures von Shipcloud, nämlich SEND, TRACK und RETURN

Für den Versand (SEND) können schnell und einfach Versandetiketten gedruckt werden. Aktuell geht das für die meisten bekannten Transportunternehmen wie DHL inklusive DHL Express, DPD, GLS, UPS, Hermes, iloxx, die Deutsche Post und auch weniger bekannte wie TNT, GO! und PARCEL.ONE. Die Etiketten können mit dem eigenen Firmenlogo versehen und dank der Shipcloud API über verschiedene Programme gedruckt werden.

Die Integration und Automation der Sendungsverfolgung (TRACK) ist ein weiteres Hauptaugenmerk der Software, wobei für das Multi-Carrier-Tracking die RESTful API & WebHooks genutzt wird. Mit automatisierten Benachrichtigungsmails wird dem Käufer ein direkter Link zur Verfolgung gesendet, der nicht auf den jeweiligen Versanddienstleister, sondern auf den eigenen Shop verweist.

Mit wenigen Handgriffen lässt sich in Shipcloud ein eigenes Retourenportal (RETURN) einrichten und natürlich nahtlos in die eigene Webseite integrieren, um den Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre Retouren selbst zu organisieren und den kompletten Service aus einer Hand zu bekommen. Für das Retourenportal stehen momentan nur DHL, DPD und UPS zur Verfügung, Verträge mit den Versanddienstleistern können über das Softwareunternehmen abgeschlossen oder selbst ausgehandelt werden.

Hohe Kompatibilität zu bestehender Software

Durch die starke API kann Shipcloud nahtlos in viele bestehende Plattformen und Softwaresysteme integriert werden. Hierzu gehören zum Beispiel commercetools, Jimdo, e-matters, die ef|CommerceEngine, sendOS und Zapier. Bei manchen der Plattformen handelt es sich um Shopsysteme, die direkt von den gebotenen Features profitieren, bei anderen steht die Prozessoptimierung von Multichannel-Services, Disposition und Telematik oder die Verbesserung von Workflows im Vordergrund. Shopware, Etsy, Magento Gambio, Shopify, WooCommerce, PrestaShop, Modified-Shop, VersaCommerce, vemono, OXID, CosmoShop, Serverspot und xt:Commerce sind Marktplatz- und Shopsysteme, in die Shipcloud entweder bereits jetzt vollständig integriert ist oder über ein Plugin, eine Extension oder ein Modul miteinander verbunden werden kann.

Bei den Warenwirtschaftssystemen, ERP-Software und WMS gibt es ebenfalls eine ganze Reihe von möglichen Implementierungen, beispielsweise in die Microsoft Dynamics NAV, die ERP-Software Actindo, das Warenwirtschaftssystem JTL-Wawi, SAP in drei verschiedenen Varianten, weclapp ERP, Pixi Descartes, die All-in-One-Cloud tricoma, WooRechnung, die DreamRobot Online-Bestellabwicklung, KatarGO, die Winzersoftware Weinbau-Online, Faveo 365, Billbee, Xentral, Intelligix und weitere Anbieter von CRM- und Kassensystemen. Die Zusammenarbeit mit den Herstellern branchennaher Software ist ein großer Teil der ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung der Shipcloud Software.

Tarifoptionen

Bezahlt wird bei Shipcloud zunächst für die Anzahl der Sendungen, die Versanddienstleister und die Tracking-only-Funktion, die eine Nutzung der Sendungsverfolgung ohne den Druck eigener Versandmarken erlaubt. Mit insgesamt fünf gestaffelten Tarifen steht für jede Unternehmensgröße ein passender Gebührenplan zur Verfügung. Der kleinste davon beinhaltet 30 Sendungen pro Monat, die obligatorischen Features inklusive Sendungsdatenspeicherung für sechs Monate sowie die Versanddienstleister DHL, UPS und DPD.

Der Tarif kostet 4 EUR pro Monat und richtet sich an kleine Unternehmen. Zu beachten ist, dass man bei den höheren Tarifen zur monatlichen Gebühr eine weitere Transaktionsgebühr von maximal 0,05 EUR pro Sendung bezahlt. Zudem ist es erst ab dem “Professional-Tarif” möglich, eigene Versanddienstleisterverträge mit den Unternehmen auszuhandeln. Davor muss man immer die Konditionen der Verträge von Shipcloud akzeptieren, was natürlich kein Nachteil sein muss, aber das eigene Unternehmen abhängig von Fremdverträgen macht. Individuelle Angebote sind darüber hinaus ebenfalls möglich.

Eigener Tarif für Entwickler

Wer sich als Entwickler bei Shipcloud registiert, bekommt einen kostenlosen Entwickler-Zugang inklusive API-Keys für das Backoffice und eine API-Referenz. Außerdem haben die Entwickler eine Integrationsanleitung zusammengestellt, die sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfügbar ist.


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