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Google CSS: Comparison Shopping Services

Für wen ist CSS Shopping geeignet und wie wird man CSS Partner

@ NiP STUDIO

In Zeiten moderner Multimedia und Mobilität ist die Schaltung von Anzeigen im Onlinebereich nichts mehr Neues. Sie ist sogar unverzichtbar geworden, um die relevanten Zielgruppen in vollem Ausmaß erreichen zu können. Immer neue Technologien des Onlinemarketings entstehen. Ein Beispiel hierfür ist Google Shopping CSS.

Der folgende Beitrag informiert in kompakter Form über das Google Shopping Setting nach dem CSS-Umstieg und wie Händler, sowie Verbraucher von den Comparison Shopping Services profitieren. Er stellt im Hinblick auf das Google Shopping Setting Vor- und Nachteile gegenüber und erläutert dessen Funktionsweise. Es wird auch erläutert, wie die Comparison Shopping Services das klassische Google Shopping ergänzen und wie man CSS-Partner wird. Mögliche Strategien für die bedarfsgerechte Umsetzung runden den Leitfaden ab.

Google Shopping CSS: Grundlagen im Überblick

Google Shopping ist ein Produkt, das am Markt bekannt und etabliert ist. Dafür, dass nun Google Shopping CSS hinzukommt, gibt es einen rechtlichen Hintergrund. Lange Zeit hat Google seine Macht ausgenutzt und bei den Suchmaschinenangeboten ausschließlich diejenigen angezeigt, die via Google Shopping auf den virtuellen Marktplatz gekommen sind. Die Europäische Kommission hat diese Vorgehensweise als Verstoß gegen Wettbewerbsrecht erkannt und Google gezwungen über 2,4 Milliarden Euro Vertragsstrafe zu bezahlen. Der Suchmaschinenriese entwickelte infolgedessen Comparison Shopping Services.

Comparison Shopping Services (CSS) sind Dienste, die einen umfassenden Preisvergleich erlauben.  Mehr noch: Die Suchmaschine ist nun selbst Bieter und nimmt bei den einschlägigen Aktionen teil. So entsteht ein gerechter Wettbewerb mit allen anderen Anbietern von Comparison Shopping Services.

Google Shopping Europe (GSE) ist der Name, den Google seiner neuen und nun wettbewerbsrechtlich konformen Plattform gegeben hat.

Nutzungsmöglichkeiten von Comparison Shopping Services

Die Nutzung der Comparison Shopping Services via Google ist unkompliziert möglich. Die Anzeigen erscheinen bei GSE und werden dem Preisvergleichsportal zugänglich gemacht.

Die Nutzung wird eingeleitet, indem ein Google CSS Partner ausgewählt und kontaktiert wird. Der Google CSS Partner beantragt bei Google, die Freischaltung im Merchant Center Account (MCA). Danach wandert der Account problemlos zum CSS-Anbieter über, ohne dass ein Google Shopping Setting für diesen Vorgang zwingend zu verändern wäre. Ob sich das Google Shopping Setting zu ändern hat, hängt von der Art und Weise ab, in der die Migration des MCA vorgenommen wird.

Entscheidet sich der Nutzer für die volle Integration seines persönlichen Accounts in den des Google Shopping Partners, ist auch das Google Shopping Setting anzupassen. Das kann einen gewissen Aufwand für den Anwender bedeuten und möglicherweise auch eine Änderung bei den Rechten bedeuten. Wer statt der Full-Migration die Association-Variante wählt, kann dies geschickt umgehen. Denn das Google Shopping Setting bleibt einfach gleich. So ist die Association-Migration in vielen Fällen empfehlenswert, da sie einen nahtlosen Übergang ermöglicht.

Vorteile von CSS

Comparison Shopping Services bringen einige Vorteile mit sich. Der entscheidende Vorteil, den der Nutzer der Comparison Shopping Services zuteil wird, betrifft die Marge. Google berechnet den Teilnehmern eine Marge von 20 Prozent bei jeder Anzeigenschaltung. Wer Ads dagegen über CSS-Anbieter platziert, braucht diese Gebühr nicht zu bezahlen.

Ein weiterer Vorteil, der im Hinblick auf den Beginn der individuellen Nutzung der Comparison Shopping Services zählt, wurde weiter oben bereits angesprochen: Das Google Shopping Setting kann bei Association-Migration gleich bleiben, sodass der Umzugsaufwand für den einzelnen Händler wirklich minimal ist und an keinerlei technischen Kenntnisse gebunden ist. Zudem ist natürlich auch die Wettbewerbsfähigkeit ein wichtiger Faktor im Vorteilsbereich. Google Shopping Ads werden nun nicht mehr bevorzugt, sondern via Preisvergleichsportal ein fairer Wettbewerb wird ermöglicht.

Nachteile von CSS

Ein Nachteil ist der Aufwand, den die Full Migration mit sich bringen wird. Hier ist das Google Shopping Setting mit Änderungen verbunden und auch die Zugriffsrechte können sich unter Umständen verändern.  Ein weiterer Nachteil sind die Kosten, die Comparison Shopping Services Anbieter von ihren Nutzern verlangen. Hier ist es wichtig, die jeweiligen Konditionen genau unter die Lupe zu nehmen. Trotz der Gebühr überwiegen in den meisten Fällen die Vorteile von Margenwegfall und Wettbewerbsgerechtigkeit jedoch deutlich.

Pro
  • Google Shopping Setting kann unverändert bleiben
  • Fairer Wettbewerb
  • Marge wird eingespart
Contra
  • Aufwand durch Full Migration
  • Änderungen an Zugriffsrechten
  • Kosten durch Comparison Shopping Services Anbieter

Marge im Fokus

In Zusammenhang mit CSS wird häufig von der sogenannten Marge gesprochen. Der folgende Abschnitt erläutert, worum es sich dabei handelt und wie Händler diese durchaus beeinflussen können.

Die Marge ist ein Betrag, den Google für die Nutzung von Google Shopping als Prozentsatz in Rechnung stellt. Ein Beispiel soll dies genauer verdeutlichen: Angenommen, ein Händler nutzt Google Shopping CSS als Preisvergleichsportal. 1 Euro als Gebot für eine Auktion wird in zwei Anteile umgerechnet. Der eine Teil betrifft den CPC (cost-per-click). Dies ist der Anteil, der tatsächlich für die Auktion herangezogen wird. Der andere Anteil ist für Google und versteht sich als Gebühr für die Nutzung des Portals. Dieser Teil wird als Marge bezeichnet. 1 Euro teilt sich so in ungefähr 80 Cent CPC und 20 Cent Google-Marge auf.

Hier wird der Vorteil der Comparison Shopping Services externer Anbieter noch einmal deutlich: Wer CSS nutzt, spart 20 Prozent Marge ein!

Gebot nach Marge

@ Google

Google Shopping und Shopping CSS: Wo ist der Unterschied?

Der Unterschied ist eng an die oben beschriebene Marge verknüpft. Händler mit Google-Account, zahlen die Marge zusätzlich zu den CPC-Kosten. Wer Comparison Shopping Services nutzt, braucht diese Marge nicht zu bezahlen. Wenn sich die Kosten der CSS-Anbieter in günstigem Bereich bewegen, lohnen sich die Comparison Shopping Services deutlich.

Die Anzeigen enthalten immer einen Hinweis darauf, wer hinter der Anzeige steckt. „Von Google“ beziehungsweise „Von Shoptail“ ist am unteren Anzeigenrand zu lesen. Für den Käufer oder Interessenten hat dies keine Relevanz. Preisvergleich ist für ihn ebenso das A und O wie die Qualität der Produkte, sodass die Herkunft der Anzeige keine größere Bedeutung haben sollte.

Platzierung der Ergebnisseite

@ Google

Für wen ist Shopping CSS geeignet?

Comparison Shopping Services eignen sich für Händler, die sich die Google Marge sparen möchten und zu einem externen Portal ausweichen wollen. Zudem sind durch die Association-Migration auch besonders diejenigen angesprochen, die durch den Umzug ihr Google Shopping Setting nicht verändert haben wollen. Wer Google Shopping für seine Ads bislang genutzt hat, entdeckt in den Comparison Shopping Services eine wertvolle Alternative. Die eingestellten Angebote werden bei den CSS nicht verändert, während Google bei GSE die 20 Prozent Marge einbehält und diesen Abzug gleich in die Auktion integriert.

Tipp

Ad Spent sollte mindestens 500 € betragen, denn alles dadrunter zahlt sich oft nicht aus.

CSS Partner werden

Zwei Varianten sind möglich, wenn man Google ganz oder teilweise den Rücken kehren und CSS Partner werden möchte. Zunächst ist es einmal wichtig, den richten Google Shopping Partner zu entdecken. Das betrifft insbesondere die Konditionen, die in Bezug auf die Comparison Shopping Services in den AGBs stehen. Je niedriger diese sind, umso mehr macht sich die Margen-Ersparnis von Google auf den neuen Anbieter für Preisvergleich bezahlt. Auch Serviceleistungen der Partner sind unter die Lupe zu nehmen, bevor man sich für seinen Favoriten entscheidet.

Ist der Partner gewählt, stellt er einen Antrag bei Google, damit der Merchant Center Account freigeschaltet wird.

Wie oben bereits erwähnt, können sich User zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden:

Option 1 – Full

Full Migration steht für die Integration des eigenen Merchant Center Acoounts in MCA des Google CSS Partners. Infolgedessen kommt es zu Änderungen des gewohnten Google Shopping Settings und wahrscheinlich auch der Zugriffsrechte.

Option 2 – Association

Im Falle von Association wird MCA mit dem Account des CSS Partners verbunden. Dadurch ändert sich sowohl an Google Shopping Settings, als auch an den Zugriffsrechten nichts.

Wer gehört zum CSS Partner-Programm?

Will man Comparison Shopping Services nutzen, ist die Auswahl des richtigen Partners der Anfang von allem. Google CSS-Partner gibt es eine Menge und es werden immer mehr. Das Netz bietet bei Recherche viele Treffer. Wichtig ist, zu entscheiden, wer eigene Bedürfnisse am besten deckt. Die Kosten sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Die Marge, die Google verlangt und die durch den Wechsel zu einem CSS-Anbieter eingespart wird, sollte nicht wieder durch die Kosten aufgewogen werden.

Einer Searchmetrics-Studie zufolge sind die Otto Gruppe mit Shopping24 mit 27 Prozent in Deutschland, productcasater.com mit 29 Prozent in Frankreich und periscopix.co.uk mit 20 Prozent in Großbritannien besonders zu empfehlen. Allerdings zeigen Beschwerden bei der Europäischen Kommission, dass Google immer noch keinen echten Wettbewerb zu ermöglichen scheint. Die Vergabe von Anzeigen wird als nicht korrekt erachtet und es ist davon auszugehen, dass die EU dies weiterhin sehr genau prüfen wird, um den Wettbewerb für alle Konkurrenten gerecht zu gestalten. Es ist auch der Verbraucher, der von Preisen profitiert, die nach echten Marktkonditionen eingestellt werden können.

Die erfolgreichsten externen CSS Agenturen

@ OSG

Strategien der CSS-Nutzung

Bei Google Shopping aufzuhören und sich mit einem CSS-Partner einem anderen Preisvergleichsportal zuzuwenden, will gut überlegt sein. Insbesondere deshalb, weil es hierfür verschiedene Möglichkeiten gibt:

Nur GSE

Wer sich für GSE zur alleinigen Nutzung entscheidet, bleibt bei Google. Der MCA bleibt bei Google und  Google Shopping Setting unverändert. Die Marge, die Google für die Anzeigenschaltung einbehält, fällt weiterhin an. Je nachdem, ob eine Anzeige über Google oder einen Shopping Partner geschaltet wird, ist dies für den Nutzer unter der Anzeige eingeblendet.

Nur CSS

Wer Google CSS nutzt, spart die Marge von Google komplett ein. Ein guter Grund für einen kompletten Umzug, auch wenn das Google Shopping Setting sich dadurch verändert. Das Preisvergleichsportal der Comparison Shopping Services bietet alle Vorteile für den Händler und ist mit wenig Aufwand beim Wechsel verbunden. Die Kampagnen können genauso geführt werden, wie vorher.

GSE und CSS in Kombination

Viele Anwender haben sich auch für die Doppelnutzung entschieden. GSE und Comparison Services bieten genau genommen keinen großen Vorteil. Im Gegenteil: Der Aufwand für die Nutzung zweier Portale steht nicht im Verhältnis zum Ertrag. Nur bei wirklich vielen Klicks lohnt es sich, auf den beiden Portalen unterschiedliche Gebote in die Auktion zu geben. Die Marge ist zudem ebenfalls zu bezahlen.

Fazit

Wer Google Shopping wegen der Marge, die er dafür bezahlt, durch eine echte Alternative ersetzen möchte, ist bei den Comparison Shopping Services genau richtig. Sie bieten eine Menge Vorteile und verzichten auf die Marge für das Einstellen des Angebotes in der Auktion. Das Google Shopping Setting ist nicht zwingend zu verändern. Wer den Association Umzug wählt, kann das Google Shopping Setting auch bei den Comparison Shopping Services einfach beibehalten, wie er es gewohnt ist. Auch die Kampagnen können in gewohnter Form weitergeführt werden.

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