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Google Shopping Strategien: 10 Tipps Ihre Shopping Kampagne zu optimieren

Google Shopping Strategien

Copyright@shutterstock/Olivier Le Moa

Seit 2013 gibt es Google Shopping und sorgt im Online-Handel für steigende Klickraten und höhere Conversions. Was genau ist Google Shopping? Wie kann man mit passenden Google Shopping Strategien den Umsatz steigern? Wie lassen sich Shopping-Kampagnen optimieren? Dieser Artikel gibt Ihnen die 10 wichtigsten Tipps mit auf den Weg, damit Sie die Ziele Ihrer Shopping Kampagne bestmöglich erreichen.

Was ist Google Shopping?

Google Shopping ist ein Preisvergleichsportal und ermöglicht dem Nutzer eine Produktsuche mit gleichzeitigem Vergleich von Anbietern und deren Preisen.

Google Shopping bietet eine zusätzliche Werbemöglichkeit für Google-Ads-Kunden. Über verschiedene Google Shopping Strategien haben Online-Shop-Betreiber die Möglichkeit, Daten ihres Shops an Google weiterzugeben und als Anzeige mit Text und Bild einzubuchen.

Google Shopping liegt im Trend

Laut Statista nehmen die Umsatzzuwächse durch digitale Werbung kontinuierlich zu, so auch diejenigen für Google Shopping.

Google Shopping ist erfolgreich im Online-Handel angekommen und wird von vielen Produktverkäufern im Netz eingesetzt. Die Umsätze beim Google Shopping stammen größtenteils aus den Produktlistenanzeigen (PLA).

Der Erfolg von Google Shopping ist dadurch zu erklären, dass Nutzer bei der Produktsuche eher durch Bilder angesprochen werden als durch reinen Text wie in den herkömmlichen Textanzeigen der Google Suche. Organische, nicht bezahlte Ergebnisse, verlieren daher an Klicks.

Google Shopping Agenturen garantieren teilweise 20% mehr Erfolg durch Google Shopping. In manchen Berichten ist von vierfachen Klickraten und einer über 80% höheren Conversion-Rate die Rede.

Google Comparison Shopping Services (CSS)

Seit September 2017 ist Google Shopping für externe Preisvergleiche geöffnet und befindet sich damit im Wettbewerb mit weiteren “Comparison Shopping Services” (CSS). Seither können Preisvergleichsportale aus EU-Ländern und der Schweiz auf Google ihre Shopping-Anzeigen im Namen anderer Händler schalten. Für diese Angebote von Nicht-Google-Händlern hat Google den Preis für die Auktion gesenkt. Der CPC ist dadurch bei gleichen Traffic-Zahlen im Durchschnitt um 20% günstiger als vorher.

Google Shopping Strategien zur Verbesserung der Shopping Kampagnen Performance

1. Google Shopping Strategien auf Ebene der Produktdaten

Zu Ihren Google Shopping Strategien sollte es auch gehören, dass Sie die Produktdaten im Feed regelmäßig an Suchanfragen anpassen, um die Reichweite zu erhöhen.

Achten Sie bei der Eingabe von Produktdaten auf die passenden Keywords. Geben Sie hier nicht einfach die Herstellertexte ein, denn diese Texte verwendet eventuell auch Ihre Konkurrenz. Verwenden Sie Keywords mit ausreichendem Suchvolumen und vor allem Begriffe, die auch von der Zielgruppe gesucht werden. Passen Sie die Texte immer mal wieder an sich ändernde Suchanfragen an.

2. Produkttitel und Bilder im Feed

Für die Ausspielung von Google Shopping Anzeigen ist das Attribut title eines der wichtigsten Elemente. Schenken Sie dem Produkttitel daher besonders viel Aufmerksamkeit bei Ihren Google Shopping Strategien.

  • Stellen Sie die wichtigsten Informationen an den Anfang des Produkttitels.
  • Für den Produkttitel stehen 150 Zeichen zur Verfügung, die Sie aber nicht komplett nutzen sollten, da in Shopping-Anzeigen maximal 70 Zeichen angezeigt werden. Zu lange Titel werden von Google gekürzt. Schreiben Sie daher kurze Titel mit allen relevanten Produktinformationen.
  • Beschreiben Sie den auf der Zielseite abgebildeten Artikel möglichst genau, damit sich der Kunde unter dem Produkt auch etwas vorstellen kann. Die Beschreibung muss eindeutig sein. Wenn Sie verschiedene Artikelvarianten (z.B. Größen und Farben) anbieten, sollte das Unterscheidungsmerkmal auch im Titel enthalten sein. Je spezifischer die Angaben im Titel sind, desto leichter können Nutzer den gewünschten Artikel finden.
  • Bei bekannten Marken muss der Markenname nicht immer – wie von Google empfohlen – an den Anfang des Produkttitels gestellt werden, das macht jedoch nicht für alle Produkte Sinn. Im Modebereich ist es sinnvoll, die Marke an erster Stelle zu nennen, bei Musik oder Hörbüchern sollte die Marke eher ans Ende gestellt werden.
  • Achten Sie auf korrekte Formulierungen (Rechtschreibung, Grammatik), um die Klickraten zu erhöhen.
  • Verwenden Sie für den Produkttitel keine Großbuchstaben.

Je nach Branche und Produkt kann die optimale Titelstruktur verschieden sein. Probieren Sie einfach einmal verschiedene Variationen Ihrer Produkttitel aus.

Bilder im Feed

Gute Bilder sind ein wesentlicher Faktor erfolgreicher Google Shopping Strategien. Die Bilder sollten das beschriebene Produkt in bester Qualität zeigen.

Mindestanforderungen für Bilder

Anzeigen für Ihre Artikel werden nur dann eingeblendet, wenn sie bestimmte Mindestanforderungen erfüllen:

  • Für Bekleidungsartikel sollte eine Mindest-Bildgröße von 250 x 250 Pixeln gewählt werden.
  • Für Nicht-Bekleidungsartikel gilt eine Mindestgröße von 100 x 100 Pixeln.
  • Die Bilder dürfen nicht größer als 65 Megapixel sein.
  • Die maximale Dateigröße von 16 MB darf ein Bild nicht überschreiten.
  • Der Artikel sollte möglichst komplett und unverfälscht abgebildet werden.
  • Achten Sie darauf, dass alle Bilder eines Sets auf Ihrem Bild zu sehen sind.
  • Für die folgenden Kategorien können auch allgemeine Bilder, Grafiken oder Illustrationen anstelle von Fotos verwendet werden: Heimwerkerbedarf, Fahrzeuge, Fahrzeugteile, Software.
  • Ihre Artikel müssen auf dem Bild gut erkennbar sein.
  • Verwenden Sie Bilder höchster Qualität.

Nutzen Sie den zur Verfügung stehenden Platz optimal aus.

Produktbilder sollten einzigartig sein, damit sie sich von denen der Wettbewerber abheben. Achten Sie auch auf die Perspektive. Vor allem bei Kleidung, Accessoires und Lifestyle Produkten etc. wollen die Kunden das Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln sehen.

3. Preisebene – achten Sie auf die Preise Ihrer Wettbewerber!

Zu optimalen Google Shopping Strategien zählt auch die Berücksichtigung der Preisebene. Achten Sie auf die Preispolitik Ihrer Wettbewerber! Über die neu eingeführten Price-Benchmarks (noch in der Beta-Phase befindlich) lassen sich in den Google Shopping-Anzeigen die eigenen Preise mit denen der Konkurrenz vergleichen. Seit Anfang 2019 bekommt man in Google Ads Spalten zum Shopping-Produktpreis von Wettbewerbern angezeigt.

Shopping-Kampagnen optimieren mit Price Benchmarks

Für Shopping-Kampagnen können Price Benchmarks in zwei neuen Spalten hinzugefügt werden:

  • Benchmark-Produktpreis
  • Benchmark-Produktpreisdifferenz
Benchmark Produktpreisdifferenz

Copyright@Google-Ads/OSG Screenshot

Für Shopbetreiber sind die neuen Price Benchmarks sehr nützliche Kennzahlen, denn auf Basis der Price Benchmarks können sie ihre Preise im Vergleich zu denjenigen der Wettbewerber besser einschätzen und damit ihre Gebote für Google Ads Shopping gezielter aussteuern.

Individuelle Gestaltung der neuen Spalten

Im Google Ads Interface wählt man unterhalb der Google Shopping Kampagne die Ebene Produkte und lässt sich die Werte als Tabelle anzeigen. Dann klickt man auf ‘Spalten anpassen’, dann auf Wettbewerbsmesswerte. Die zwei neuen Spalten für die Price Benchmarks werden dort angezeigt. So hat man die Price Benchmarks in Ads immer im Blick und damit beste Voraussetzungen, um Shopping-Kampagnen zu optimieren.

4. Merchant Promotions

Ihre Google Shopping Strategien sollten auch Merchant Promotions berücksichtigen. Mit der im Google Merchant Center verfügbaren kostenlosen Funktion Merchant Promotions können online einlösbare Aktionen für Shopping Anzeigen in der Google-Suche hinzugefügt werden. Für den Käufer ist die Promotion sichtbar (z.B. 15 % Rabatt, kostenloser Versand, Geschenke), wodurch das Angebot attraktiver wird und sich die Conversions erhöhen können. Über Merchant Promotions sind auch Bewertungen von Verkäufern möglich.

5. Segmentierung & Priorisierung

Über Kampagnenprioritäten lassen sich Shopping-Kampagnen nach Keywords segmentieren. Die Kampagne mit der höchsten Priorität kommt im Konfliktfall bevorzugt zum Zug. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn es innerhalb eines AdWords-Kontos zwei Shopping-Kampagnen für dasselbe Produkt gibt.

Kampagnenprioritäten können sinnlosen Traffic reduzieren, indem man z.B. einem generischen Suchbegriff (z.B. Auto) einen geringere Priorität zuweist wie einer Longtail-Suchanfrage.

In Google Shopping können Sie maximal 5 verschiedene benutzerdefinierte Labels erstellen, um Artikel zu segmentieren. Als Kriterium für die Segmentierung kann beispielsweise der Preis genommen werden, d.h. Trennung der Artikel in eine teure und eine günstige Produktgruppe.

6. Showcase Ads

Google Shopping-Showcase-Ads, meist nur Showcase Ads genannt, sind Shopping-Anzeigen mit Informationen zu einer Produktauswahl ähnlicher Produkte.

Vorteile der Showcase Ads

Mit Showcase Ads können mehrere Produkte gleichzeitig beworben werden. Bei allgemeineren Suchanfragen bekommen Nutzer dadurch mehrere Produkte zur Auswahl und können das gewünschte Produkt schneller finden. Für Händler besteht der Vorteil, dass gezielt eine bestimmte Marke oder Produktauswahl beworben werden kann.

Funktionsweise von Showcase Ads

Es ist darauf zu achten, dass die angezeigten Produkte granular dargestellt werden. Sie sollten also thematisch zueinander passen. Dazu wird ein besonderes Anzeigenformat (Gestaltungselement zu Suchanzeigen) zur Verfügung gestellt, das mehrere Produkte oder Produktgruppen und ein Bild (Marke oder themenrelevant) enthalten kann. Showcase Ads heben sich dadurch deutlich von den sonstigen Produktanzeigen ab und bieten vielfältige Möglichkeiten der Produktpräsentation.

7. Anpassung der Shopping Anzeigen über den Werbezeitplaner

Präsentieren Sie Ihre Shopping Anzeigen nur zu wertvollen Tageszeiten und vermeiden Sie dadurch unnötige Kosten. Über den Werbezeitplaner können Sie genau festlegen, zu welchen Tageszeiten Ihre Anzeigen erscheinen sollen.

Ihre Google Shopping-Kampagnen optimieren Sie minutengenau mit dem Werbezeitplaner in Ads. Mit dem Planer bestimmen Sie, zu welchen Tageszeiten und an welchen Wochentagen einzelne Anzeigen geschaltet werden und wann nicht. Beobachten Sie dazu regelmäßig die Conversions Ihrer Kampagnen.

Um eine genaue Aussteuerung Ihrer Kampagnen zu erreichen, teilen Sie den Tag am besten in sechs Einheiten je vier Stunden auf.

Tipp

Sobald Sie für Ihre Kampagne die automatischen Gebotsstrategien (Smart Bidding) verwenden, kann dieser Punkt vernachlässigt werden.

8. Landingpage optimieren

Zu erfolgreichen Google Shopping Strategien zählt auch die Optimierung der Landingpages.

In Google Shopping kann nur auf Produktseiten verlinkt werden. Eine Hinterlegung der Kategorie- oder Startseite ist hier nicht möglich. Nutzer mit generischer Suchanfrage sollten auf der Landingpage die Möglichkeit haben, auf ein anderes Produkttemplate zu gelangen, das ähnliche oder ergänzende Produkte zeigt.

Optimale Landingpage mit dem A/B-Test finden

Vergleichen Sie in einem A/B-Test zwei Versionen Ihrer Landingpage, die sich nur geringfügig unterscheiden (z.B. anderes Template). Messen Sie die Bounce-Rates, Conversion Rates und das Klickverhalten, um die optimale Landingpage herauszufinden.

9. Remarketing-Listen

So können Sie Remarketing-Listen in bestehende Kampagnen einbinden und damit Ihre Shopping-Kampagnen optimieren:

  • Bestimmen Sie in Ads eine bestehende Shopping-Kampagne oder Anzeigengruppe und klicken Sie auf Zielgruppen.
  • Wählen Sie die Ebene der Zielgruppen aus.
  • Klicken Sie auf eine Remarketing-Liste.
  • Wählen Sie die Ausrichtungsmethode (Ausrichtung oder Beobachtung) aus.
  • Fügen Sie das Remarketing-Ereignis-Snippet auf allen Seiten Ihrer Website ein

Mit den Shopping-Remarketing-Listen können Sie Websitebesucher nach Websiteinteraktionen segmentieren, die in der Vergangenheit liegen. Die Gebote für Shopping-Anzeigen können Sie auf der Grundlage dieser Interaktionen (z.B. wiederkehrende Kunden) gezielt anpassen.

Für einzelne Zielgruppen können Sie mithilfe der Remarketing-Listen noch mehr Leistung herausholen, wenn Sie Smart Bidding einsetzen.

10. Verwenden Sie die richtige Gebotsstrategie!

Bei der Wahl geeigneter Google Shopping Strategien sollten Sie auch Gebotsstrategien mit einbeziehen. Neben der Möglichkeit einer manuellen Gebotsregelung gibt es in Google Ads drei automatische Gebotsstrategien, die Einfluss auf Shopping Kampagnen haben.

Google Shopping Strategien auf Gebotsebene

  • Manuelle Gebotsregelung: Auf der Ebene der Anzeigengruppen wird ein maximales CPC-Standardgebot eingetragen, welches dann für alle Produktgruppen der Anzeigengruppe gilt und für alle neu hinzugefügten Elemente dieser Anzeigengruppen. Bei der manuellen Gebotsstrategie wird kein Conversion-Tracking benötigt. Für jede Ebene kann ein neues Gebot vergeben werden. Das Standardgebot wird jeweils vererbt auf die darunter liegende Ebene.
  • Gebotsstrategie “Klicks maximieren”: Sie eignet sich besonders für Ads-Nutzer, die für mehr Präsenz ihres Shops in den Google-Shopping-Anzeigen sorgen wollen. Bei Wahl der Option “Klicks maximieren” läuft die komplette Gebotsvergabe automatisch ab. Das heißt, man kann man die Höhe der Gebote nicht beeinflussen.
  • Gebotsstrategie “Auto-optimierter Cost-per-Klick” (Auto-CPC): Bei der Gebotsstrategie geht es um die Gewinnung von Klicks. Wichtige Voraussetzung für die Auto-CPC-Strategie ist das Conversion Tracking. Die Kampagne sollte auch schon einige Zeit gelaufen sein, damit genügend Daten zu Conversions und Klicks vorhanden sind. Die CPC-Strategie hat zum Ziel, längerfristig wertvollere Klicks zu bekommen.
  • Gebotsstrategie Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend): Diese Strategie orientiert sich am erwünschten Umsatz in Relation zu den Shopping-Anzeigen-Kosten.

Fazit

Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, Google Shopping gezielt zu optimieren. Zu den grundlegenden Strategien fürs Google Shopping gehören ein sorgfältig erstellter Produktdatenfeed sowie aussagekräftige Bilder, die Ihre Artikel im besten Licht zeigen. Weitere Stellschrauben sind die neuen Price-Benchmarks, Merchant Promotions, die Segmentierung von Kampagnen nach Keywords, Showcase Ads, Anpassen von Geboten über den Werbezeitplaner, Optimierung der Landingpages und Remarketing Listen. Darüber hinaus gibt es auch bei den Gebotsstrategien viele Möglichkeiten, um Shopping-Kampagnen zu optimieren.

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