Was kann das Google Site Kit Plugin für WordPress?

Google Site Kit Plugin WordPress

Copyright © Shutterstock / REDPIXEL.PL


Anfang November haben wir schon in unseren News über das offizielle Release des Google Site Kit Plugins für WordPress berichtet. Nun möchten wir uns die Funktionen des Plugins etwas genauer anschauen.

Der Nutzen des Google Site Kit Plugins

Das Site Kit Plugin verknüpft im Grunde die WordPress-Arbeitsumgebung mit wichtigen Analyse-Tools von Google. Dadurch können Echtzeitdaten sowohl für einzelne Beiträge als auch für die gesamte Website abgefragt und überprüft werden. Da die Plugin-Oberfläche zudem an das allgemeine Design angepasst wurde, ist eine benutzerfreundliche Erfolgsmessung innerhalb von WordPress möglich.

Über das Plugin kann die WordPress-Oberfläche mit den folgenden Google-Services verknüpft werden:

  • Search Console
  • Tag Manager
  • Analytics
  • AdSense
  • PageSpeed Insights
  • Optimize

Das Site Kit Plugin generiert Performance-Daten der letzten 28 Tage aus den obenstehenden Tools. Somit kann eine Website, die gerade bearbeitet werden soll, innerhalb derselben Benutzeroberfläche auf wichtige Kennzahlen geprüft und dann entsprechend angepasst werden. Der nachstehende Screenshot zeigt beispielhaft, wie die Darstellung von Analysedaten aus der Google Search Console aussieht:

WordPress Google Plugin Site Kit

Copyright © OSG / Screenshot

Was gibt es zu beachten?

Das Plugin ist lediglich für den Betreiber einer Website bzw. für Mitarbeiter mit Administrator-Rolle zugänglich. Vor allem für größere Betriebe und Dienstleister stellt dies eine echte Einschränkung dar. Daneben werden zum Teil sehr komplexe Datensätze angezeigt, die von Mitarbeitern mit fehlender Erfahrung falsch interpretiert werden könnten. Es sollte also sichergestellt werden, dass Nutzer mit einem Zugriff auf das Plugin auch das nötige Fachwissen haben, um damit richtig umzugehen. Letztlich bleibt festzuhalten, dass das Site Kit kein vollständiger Ersatz für gängige Analysetools ist. Für eine tiefergehende Prüfung von Leistungsdaten einer Website wird man nach wie vor nicht um GSC, Analytics und Co. herumkommen.

Fazit

Das Google Site Kit Plugin für WordPress ist zweifelsohne eine sehr nützliche Funktion. Website-Betreiber können mit diesem Tool innerhalb derselben Oberfläche ihren Internetauftritt sowohl editieren als auch analysieren. Für diejenigen, die die notwendige Expertise für einen fachgerechten Umgang mitbringen, ist dieses Plugin ein absoluter Gewinn. Daneben bleiben aber auch einige Punkte zu beachten. Einerseits werden sich größere Dienstleister über die Admin-Einschränkung ärgern. Andererseits sollten unerfahrene Betreiber von Websites oder Blogs das Plugin wegen teils komplexer Datenstrukturen mit Vorsicht genießen.

Installationsanleitung

  1. Schritt: In der Plugin Directory von WordPress (“Plugins”-Reiter auf der linken Seite der WordPress-Benutzeroberfläche) könnt ihr nach “Site Kit by Google” suchen und es gleich von dort installieren. Alternativ könnt ihr das Site Kit Plugin hier herunterladen.
  2. Schritt: Das Site Kit Plugin erscheint unterhalb des Dashboard-Reiters links oben. Klickt hier auf “Start Setup”.
  3. Schritt: Um euch mit der Google Search Console zu verbinden, müsst ihr euch mit eurem Google-Account anmelden.
  4. Schritt: Ihr werdet aufgefordert, die Erlaubnis zu erteilen, dass auf eure GSC-Daten zugegriffen werden darf.
  5. Schritt: Nun könnt ihr auf das Dashboard gehen. Hier könnt ihr gleich noch AdSense, Analytics und PageSpeed Insights von Google einrichten. Später könnt ihr das immer noch über “Connect More Services” nachholen.
  6. Schritt: Das Google Site Kit Plugin ist eingerichtet! Nun könnt ihr in die einzelnen Google Services eintauchen und eure Website innerhalb der WordPress-Oberfläche analysieren.

Quelle: hallaminternet.com

Kostenloser SEO-Check der OSG



Weitere Inhalte


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*

go digital Fördermöglichkeit