Facebook’s Instant-Messenger WhatsApp bleibt (zunächst) werbefrei

Whatsapp werbefrei

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Die Monetarisierungspläne von Facebook, werbliche Anzeigen auf WhatsApp zu schalten, werden nicht wie zunächst geplant umgesetzt. Diese sollten in der Status-Rubrik des weltweit beliebten Messengers, in ähnlicher Form wie bei den Facebook- und Instagram-Stories, eingebunden werden. Für die Entwicklung dieser Funktion hatte sich sogar ein eigenes Team gekümmert. Laut Insider-Stimmen soll dieses aber nun aufgelöst worden sein. Auch den bereits fertiggestellten Code soll der Facebook-Konzern inzwischen wieder entfernt haben.

Die Gründe für den Rückzug

Noch handelt es sich hierbei nicht um offiziell bestätigte Informationen. Über die Gründe für Facebook’s Umdenken herrscht also noch keine Klarheit. Es sei möglich, dass dem Messaging-Dienst nicht ausreichend Nutzerdaten vorliegen. Immerhin arbeitet WhatsApp weiterhin an dem Ausbau der Chat-Verschlüsselung, um die User Privacy zu stärken. Das zielgenaue Werbe-Targeting erscheint aus dieser Perspektive also nicht ganz mit der eigentlichen Strategie vereinbar. Auf der anderen Seite könnte Facebook klar geworden sein, dass sich die Nutzer keine Werbung in der privaten Chat-Umgebung wünschen. Da es mittlerweile konkurrenzfähige kosten- und werbefreie Alternativen auf dem Markt gibt, besteht durchaus die Gefahr, dass weite Teile der User auf andere Messenger umsteigen würden. Doch auch wenn der ursprüngliche Plan mit WhatsApp-Werbung nicht umgesetzt werden sollte, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Facebook eine neue Monetarisierungsstragie für den Instant-Messenger entwickelt. Schließlich soll WhatsApp mittelfristig auch als Kommunikationsplattform zwischen Kunden und Unternehmen fungieren.

Bezahlte Premiumversion als Kompromisslösung?

Noch vor der Übernahme von WhatsApp durch Facebook mussten die Nutzer des Messaging-Dienstes jährlich einen US-Dollar für die Nutzung zahlen. Der Facebook-Konzern schaffte dies zwar ab, hatte im Hintergrund aber wohl andere Monetarisierungspläne. Wenn diese nun in der geplanten Form nicht aufgehen, kann in Zukunft mit einer alternativen Maßnahme gerechnet werden. Die Frage ist nur, ob die Nutzer da mitziehen. Ein bestimmter Teil der User sei in diesem Fall jedoch dazu bereit, eine Gebühr abzutreten, um den Messenger weiterhin werbefrei zu halten. Wir sind gespannt auf eure Meinung! Würdet ihr für eine ‘Premiumversion’ von WhatsApp ohne Werbung bezahlen?

Quelle: onlinemarketing.de

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