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AdWords Alternativen: Es muss nicht immer Google sein AdWords Alternativen: Es muss nicht immer Google sein
Ist die Rede von Werbung in Suchmaschinen, spricht man dabei hauptsächlich über AdWords Kampagnen in der Google Suchmaschine. Der Grund dafür ist ganz einfach:... AdWords Alternativen: Es muss nicht immer Google sein

SEA Alternativen

Ist die Rede von Werbung in Suchmaschinen, spricht man dabei hauptsächlich über AdWords Kampagnen in der Google Suchmaschine. Der Grund dafür ist ganz einfach: 96% aller Suchanfragen in Deutschland kommen über die Google Suche. Mit den AdWords Alternativen können auch die restlichen 4% erreicht werden.

Alternative 1: Das Suchnetzwerk Bing

Die Suchmaschine Bing stammt aus dem Hause Microsoft. Obwohl das Suchnetzwerk in Deutschland eher wenig Beachtung findet, bietet es dennoch Vorteile. Beispielsweise ist der Wettbewerb geringer als bei Google und somit fallen auch die Klick-Kosten geringer aus.

Im Durchschnitt ist der CPC bis zu zwei Drittel günstiger als bei Google. Außerdem werden die Kampagnen nicht nur in einem Netzwerk ausgespielt, sondern auch auf Yahoo, Bing und anderen Partnernetzwerken. Bing Ads bietet zudem die Möglichkeit AdWords Kampagnen einfach und schnell in Bing Ads zu importieren. Voraussetzung ist ein Microsoft Account.

Ein weiterer Grund, warum man Bing nicht außer Acht lassen sollte, ist die standardmäßig ausgewählte Suchmaschine auf vielen Endgeräten. Die Suche auf Apple-Geräten (inkl. Siri), Yahoo als Free-Mail Anbieter und News Portal nutzt die Bing Suche. Viele Nutzer im Internet Explorer nutzen die integrierte Suche und interessieren sich nicht dafür, welche Suchmaschine sie verwenden. Somit verzeichnet Bing tagtäglich Millionen Nutzer in Deutschland.

Die Werbemöglichkeiten im Bing Netzwerk im Vergleich zum Platzhirsch Google sind jedoch nahezu identisch.

Alternative 2: Facebook Ads

Mit Atlas hat Facebook im September 2014 einen ersten wesentlichen Schritt in Richtung Ads unternommen.

Die Grundlage ist der Datenpool

Atlas ermöglicht es auf Internetseiten und in Apps zielgerichtete Werbung zu schalten. Im Gegensatz zu Google, die auf Cookies und Kontext setzen, nutzt Atlas von Facebook den Datenpool. Ist der Benutzer ein Facebook-Mitglied, wird er von Atlas erkannt.

Die Daten, Interessen und Aktivitäten (Gefällt-mir, Teilen), die der Nutzer auf Facebook direkt oder indirekt bekannt gibt werden gespeichert, gesammelt und ausgewertet. Dem Besucher wird daraufhin passend zu seinen Interessen und Vorlieben Werbung angezeigt.
Natürlich hängt der Erfolg von Atlas auch vom Erfolg von Facebook ab. Die Anzahl der Mitglieder sowie die Intensität der Nutzung spielen dabei eine große Rolle.

Alternative 3: Affiliate Marketing

Eine weitere und erfolgreiche Alternative zu Google AdWords ist die Affiliate Marketing Strategie. Ein Vorteil für diese Art der Onlinewerbung ist, dass der Vermarkter kostenlose Werbeplätze erhält und nur für nachgewiesene Ergebnisse bezahlt. Hierbei unterscheidet man zwischen folgenden Strategien:

• Pay per Sale
• Pay per Lead
• Pay per Click

Außerdem ist eine zielgenaue Kundenansprache möglich, da die Placements selbst ausgewählt werden können. Zudem bestimmt man selbst, welche Form der Werbung man einsetzen möchte (Textanzeige oder Bannerwerbung). Werbung per Textlink ist sehr unauffällig aber effizient.
Affiliate-Links können getarnt werden, so nimmt der User einen Werbelink nicht als solchen wahr.

 

Headerbild: ©iStock/Connel_Design

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Kerstin Kolb

Kerstin Kolb studierte Marketing & Vertrieb an der Fachhochschule der WKW Wien und ist seit Mai 2016 als Online Marketing Manager bei der OSG tätig. Sie betreut Kunden in den Bereichen SEO und Media.

  • Marc Will

    22. Januar 2017 #1 Author

    Punkt 1 kann ich absolut bestätigen, der Bing CPC liegt bei etwa 30% von Adwords. Insbesondere bei teuren Keywords macht sich das extrem bemerkbar. Im Umkehrschluss muss man aber auch zugeben, dass das Suchvolumen erheblich geringer ist. Bei uns ist die Besuchsdauer auffällig, die bei Bing regelmäßig höher ausfällt (bei gleichen Kampagnen). Evtl. sind im B2B Bereich die Suchenden eher bei Bing „zuhause“.

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    • Elisabeth Andres

      23. Januar 2017 #2 Author

      Hallo Marc,

      vielen Dank für diese äußerst interessante Rückmeldung zum Artikel. Die Beobachtungen zu Bing im B2B-Bereich sind wirklich spannend.
      Wir werden das Thema jedenfalls auch weiterhin im Auge behalten.

      Mit herzlichen Grüßen
      Elisabeth Andres

      Antworten

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