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DFN (Deutsches Forschungsnetz e.V.)

Was bedeutet DFN?

Der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein) ist eine zentrale, selbstverwaltete Institution mit dem Ziel der Entwicklung und des Betriebs einer eigenen Kommunikationsinfrastruktur. Erreichen möchte der Verein dies mithilfe öffentlicher Übertragungsnetze.

Grundlegendes zum DFN

Die Realisierung des aus der Satzung des DFN hervorgehenden Zwecks und Ziels erfolgt auf mehreren Ebenen. Auf der einen Seite werden Aufträge zur Entwicklung und Forschung vergeben und auf der anderen Seite organisiert der Verein Dienstleistungen zur Nutzung des Deutschen Forschungsnetzes.

Das Organigramm des Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes weist drei satzungsgemäße Organe aus: erstens die Mitgliederversammlung, zweitens der Verwaltungsrat sowie drittens der Vorstand im gesetzlichen Sinn. Gebildet wird der gesetzliche Vorstand durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates sowie dessen beiden Vertretern. Zur Erfüllung der Aufgaben und des satzungsgemäßen Zwecks hat der Verein drei Ausschüsse eingerichtet: Zum einen den Technologie-Ausschuss, weiterhin den Betriebsausschuss und zum anderen den Ausschuss für Recht und Sicherheit.

Die Historie des DFN

Der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes wurde im Jahr 1984 gegründet. Gründungsmitglieder waren Hochschulen und Universitäten, Forschungseinrichtungen außeruniversitärer Form sowie Unternehmen, die nah an der Forschung beheimatet sind. Ein wichtiger Träger war zu dieser Zeit das Bundesministerium für Forschung und Technologie, welches einen wichtigen Beitrag für die Administration und Finanzierung des Vereins lieferte. In der ersten Phase nach der Gründung unterstützte der Verein die Mitglieder bei der Beschaffung von Hardware, die an das Netz angebunden werden konnte.

Aktuelle Projekte des DFN-Vereins

Gegenwärtig betreut der DFN-Verein drei Projekte: EaP Connect, AARC und GN4 (Phase 1). EaP Connect wird durch die Europäische Kommission gefördert und hat das Ziel in sechs Ländern der Eastern Partnership die jeweiligen nationalen Forschungsnetze zu verbinden. Beteiligte Länder sind Weißrussland, Aserbaidschan, Georgien, Armenien und die Ukraine.

AARC beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Phänomen der Interoperabilität von bereits vorhandenen technischen Lösungen. Zudem wird die Entwicklung neuer Komponenten analysiert. Mit der Phase 1 des Projektes GN4 sind vier verschiedene Aktivitäten verbunden: Networking Activities, Development Service Activities, Production and Security Service Activities sowie Joint Research Activities.

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