Produkttexte, die ranken und überzeugen: Leitfaden für Onlineshops
Der E-Commerce ist hart umkämpft. Wer mit seinen Produktseiten sichtbar werden und Umsatz machen möchte, braucht mehr als eine schicke Oberfläche – es sind die Inhalte, die Kunden abholen. Suchmaschinen lieben Texte, die Fragen beantworten und Struktur bieten, und auch zukünftige KI-Suchsysteme greifen auf hochwertige Produkttexte zurück. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du Produkttexte schreibst, die sowohl ranken als auch überzeugen.
- Lerne, warum Mehrwert und Struktur wichtiger sind als eine fixe Wortzahl.
- Erfahre, wie du transaktionale Keywords wie „kaufen“ oder „online bestellen“ sinnvoll einsetzt.
- Entdecke Best-Practice-Beispiele aus realen Shops und erhalte eine praktische Checkliste für deine nächste Kategorie.
Warum sind gute Produkttexte wichtig?
Mehr als die Hälfte des Web-Traffics stammt aus organischen Suchergebnissen. Gleichzeitig zeigen Googles AI Overviews und Chatbots, dass nur zitierfähige Quellen sichtbar bleiben. Texte müssen also doppelt überzeugen: Sie sollen Nutzerfragen beantworten und technisch so strukturiert sein, dass Suchsysteme die Relevanz verstehen. Moderne SEO-Texte sind keine Keyword-Gießkanne – sie liefern Klarheit, Struktur und Vertrauen. Wer das beherzigt, bleibt sowohl in klassischen SERPs als auch in KI-Antworten präsent. Die Performance Suite der OSG hilft dabei, organische Rankings und Sichtbarkeit zu überwachen, ohne selbst Texte zu produzieren – die Umsetzung bleibt deine Aufgabe, aber du bekommst die Datenbasis für fundierte Entscheidungen.
SEO-Basics für Produktseiten
Nutzerintention verstehen
Bevor du ein Keyword recherchierst, solltest du wissen, wen du ansprichst. Erfolgreiche Texte beginnen mit der Nutzerperspektive: Welche Fragen haben potenzielle Käufer? Welche Probleme wollen sie lösen? Echte Kundenfragen aus dem Service-Team oder aus Googles „People Also Ask“-Boxen liefern wertvolle Ansätze. Tools wie der Google Keyword Planner oder Sistrix helfen anschließend dabei, das Suchvolumen und den Wettbewerb für diese Themen zu prüfen.
Keywords strategisch wählen
Keywords bleiben wichtig, doch es geht um die richtige Mischung. Hohe Suchvolumina sichern dir nicht automatisch qualifizierten Traffic. Long-Tail-Begriffe mit klarer Kaufabsicht konvertieren oft besser. Für Shop-Seiten lohnt es sich, transaktionale Keywords einzubauen – sie enthalten Wörter wie „kaufen“, „bestellen“, „günstig“ oder „online“ und sprechen Menschen an, die kurz vor dem Kauf stehen. Beispiel: Statt „Laufschuhe“ besser „Asics Laufschuhe Herren kaufen“.
Wettbewerbsanalyse nutzen
Die Länge deines Textes sollte sich am Wettbewerb orientieren, nicht an einer pauschalen Zahl. John Müller von Google betont, dass es keine ideale Textlänge gibt – Qualität und Nutzerfokus sind wichtiger als Quantität. Analysiere die Top-5-Rankings zu deinem Keyword: Wie umfassend behandeln sie das Thema, welche Fragen beantworten sie, wie lang sind sie? Die Performance Suite kann dir zeigen, wo Konkurrenten stehen und wie viele Wörter sie verwenden, sodass du ein angemessenes Level findest, ohne künstlich aufzublähen.
Struktur, Lesbarkeit und Scannability
Klarheit durch Struktur
Gut strukturierte Inhalte erleichtern das Lesen und werden von Suchsystemen besser verstanden. Zwischenüberschriften, Listen und Tabellen schaffen Orientierung. Halte Absätze kurz (maximal drei bis vier Sätze) und nutze aussagekräftige Überschriften, die die Suchintention widerspiegeln. Jede Zwischenüberschrift sollte eine Kernbotschaft enthalten, etwa „Vorteile der Drop-Stitch-Technologie“ statt „Beschreibung“.
Listen und Tabellen sinnvoll einsetzen
Nach etwa 150 Wörtern Fließtext wirkt eine Liste erfrischend. Listen eignen sich für Vorteile, Funktionen oder Schritte; Tabellen für technische Daten oder Vergleiche. Ein Beispiel siehst du auf dem Kaufland-Paddleboard: die wichtigsten Infos werden in Bullet-Points zusammengefasst, gefolgt von einer Tabelle mit Modell, Gewicht und Länge. Solche Elemente helfen Nutzern, Daten schnell zu erfassen und verbessern die Wahrscheinlichkeit, als Rich Snippet zu erscheinen.
Beispiele für Strukturbausteine
| Element | Zweck | Beispiel/Tipps |
| Überschrift (H2/H3) | Gliedert den Text und trägt das Fokus-Keyword. | „Material & Pflege“ statt „Eigenschaften“. |
| Bullet-Liste | Fasst Kernpunkte knackig zusammen. | „Maximale Stabilität“ oder „Lieferumfang“ wie bei Kaufland. |
| Tabelle | Zeigt Zahlen und Vergleiche auf einen Blick. | Größentabelle bei Laufschuhen oder Nährwertangaben bei Lebensmitteln. |
| FAQ-Box | Beantwortet häufige Fragen und dient als Orientierung für Nutzer:innen. | Formuliere jede Frage als Überschrift und platziere die Antwort direkt darunter. |
| CTA-Buttons | Animieren zum Handeln und leiten den nächsten Schritt ein. | Nutze Buttons wie „Jetzt kaufen“, „In den Warenkorb“ oder „Kostenloser Beratungstermin“, die optisch hervorstechen. |
| Bilder & Videos | Visualisieren Produkteigenschaften und schaffen Vertrauen. | Setze auf hochwertige Fotos, 360-Grad-Ansichten und kurze Anwendervideos; ergänze Alt-Texte. |
| Interne Links | Führen Nutzer:innen zu verwandten Kategorien, Produkten oder Ratgebern und verteilen Linkkraft. | Verweise innerhalb der Beschreibung auf relevante Kategorien, Themencluster und beratende Inhalte. |
Vermeide endlose Fließtexte
Lange, unstrukturierte Textblöcke schrecken ab. MediaMarkt macht es vor: Beim iPhone-17-Pro-Produkttext verschwinden die Informationen in einem Textblock ohne Gliederung. Besucher haben keinen Überblick über die Funktionen und springen ab. Sorge stattdessen für Abschnitte mit klaren Überschriften, kurze Sätze und passende Bilder.
Inhalte, die überzeugen: Nutzen, Storytelling und Mehrwert
Fakten in Nutzen übersetzen
Produktdaten sind Pflicht, doch sie allein verkaufen nicht. Ein Rasenmäher mit „2000 Watt Leistung“ klingt nüchtern; übersetzt du diese Zahl in Nutzen („Mäht große Flächen mühelos und spart Zeit“), machst du den Vorteil greifbar. Gute Produkttexte erzeugen Emotionen und positionieren dich als Experten. Nutze bildhafte Sprache und Metaphern, aber bleib authentisch.
Beispiele und Anwendungsfälle
Statt nur aufzuzählen, für welches Anlass ein Produkt geeignet ist, zeige es: „Dieses elegante Abendkleid begleitet dich zur Hochzeit deines besten Freundes oder zum Business-Dinner“ oder „Dieser Cabernet Sauvignon passt perfekt zu einem saftigen Steak“.
Für Modeartikel kannst du Mehrwert mit Tabellen schaffen, zum Beispiel eine Größentabelle oder eine Übersicht, welcher Farbton zu welchem Hauttyp passt. Bei Wein bieten sich Tabellen mit Speisenempfehlungen an. Achte darauf, dass deine Sprache zur Zielgruppe passt: Business-Entscheider schätzen Klarheit und Professionalität, Konsumenten mögen emotionale Ansprachen. Wenn du Unsicherheiten zur Zielgruppe hast, können Buyer-Personas dir helfen, den richtigen Ton zu treffen.
Marken und Verwendungszweck
Bei bekannten Marken lohnt es sich, Markengeschichte oder Besonderheiten kurz einfließen zu lassen. Die Running-Point-Seite zeigt das Modell „Asics Novablast 5 ATC“ mit einer Übersicht zu Laufuntergrund, Dämpfung und Schuhtyp – so wissen die Nutzer sofort, ob der Schuh zu ihnen passt. Bei No-Name-Produkten ist die Marke weniger entscheidend; fokussiere dann stärker auf Nutzen und Qualitätsmerkmale.
User-Generated Content und Bewertungen
Nutzerbewertungen sind ein Conversion-Turbo. Mehr als 90 % der Online-Shopper lesen Bewertungen vor einer Kaufentscheidung. Eine Studie von Spiegel Research zeigt, dass Produkte mit mindestens fünf Bewertungen eine 270 % höhere Wahrscheinlichkeit haben, gekauft zu werden. Integriere Rezensionen und – wenn möglich – Fotos oder Videos von Kunden. Frage deine Kundschaft aktiv nach Feedback und reagiere auf Bewertungen, um Vertrauen aufzubauen. Bei Modeprodukten können Nutzerkommentare zum Sitz oder zur Passform helfen; biete dafür Kommentarfelder an und hebe die hilfreichsten Bewertungen hervor.
UX und Conversion-Optimierung
Klarer Aufbau für ein schnelles Verständnis
Ein guter Produkttext ist Teil einer durchdachten Produktseite. Nutze klare CTAs („In den Warenkorb“, „Jetzt kaufen“), hervorgehobene Preisangaben und Lieferinformationen. Kaufland fasst die wichtigsten Produktinfos oben in einer Bullet-Liste zusammen und liefert darunter eine Tabelle mit technischen Daten. Running Point bietet Icons zu Laufuntergrund, Dämpfung und Schuhtyp sowie eine Größentabelle – so haben Nutzer sofort alle entscheidenden Fakten.
Interne Verlinkung und Navigation
Eine gute interne Linkstruktur verteilt Linkjuice, verbessert die User-Experience und reduziert die Klicktiefe. Führe Besucher zu passenden Produkten, Ratgebern oder Unterkategorien. Evergreen Media empfiehlt, Themencluster zu bilden und vor allem verwandte Kategorien zu verlinken. Ein Breadcrumb-Pfad hilft Nutzer, ihren Standort im Shop zu verstehen. In der Performance Suite siehst du, welche Seiten Linkpower erhalten und wo interne Links fehlen.
Optimierung für transaktionale Keywords
Setze transaktionale Keywords gezielt in Überschriften, CTAs und Produktbeschreibungen ein. Suxeedo führt Beispiele an: Statt „Stylischer Sneaker in Rot“ besser „Jetzt den Sneaker XY in Rot kaufen – mit dämpfender Air-Sohle“. Für Produkttexte empfiehlt sich „Wanderschuhe für Damen kaufen“ statt eines generischen Texts. Solche Formulierungen erhöhen die Conversion Rate und signalisieren sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen eine klare Kaufabsicht.
Bilder, Videos und visuelle Elemente
Bilder und Videos lockern den Text auf und zeigen Produkte in Aktion. Nutze hochwertige Bilder, Zoombereiche und 360-Grad-Ansichten. Bei Mode helfen Lifestyle-Bilder, bei Elektronik bieten sich Feature-Grafiken an. Ergänze Bilder mit Alt-Texten, die das Fokus-Keyword enthalten und barrierefrei sind.
Rechtliche Aspekte: Health-Claims bei Lebensmitteln
Bei Lebensmitteln gelten strenge Regeln. Die EU-Health-Claims-Verordnung erlaubt nur fest definierte nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen. Diese Claims müssen im offiziellen Register zugelassen sein und dürfen nur exakt so verwendet werden. Beispiel: „Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“ ist erlaubt, aber „Vitamin C schützt vor Erkältungen“ ist irreführend und daher unzulässig. Zusätzlich müssen Hinweise zu einer ausgewogenen Ernährung, Verzehrmengen und mögliche Warnhinweise angegeben werden. Die OSG Performance Suite kann dich nicht von rechtlicher Prüfung befreien, aber sie hilft dir, strukturierten Content mit den notwendigen Angaben zu erstellen.
Häufige Fehler vermeiden
Duplicate Content durch Herstellertexte
Viele Shopbetreiber übernehmen die Produktbeschreibung vom Hersteller. Das führt zu Duplicate Content. Google entscheidet sich dann oft für die Herstellerseite und blendet deine Seite aus. Eigene, optimierte Texte überzeugen Nutzer und steigern die Chance, dass Google deine Seite auswählt. Selbst wenn Duplicate Content nicht zu einer direkten Penalty führt, verbesserst du mit individuellen Texten deine Conversion Rate.
Vernachlässigte Nutzerfragen
Kunden haben Fragen, bevor sie kaufen: Wie fällt der Schuh aus? Ist das Material vegan? Welche Pflegehinweise gibt es? Eine FAQ-Sektion am Ende der Produktseite beantwortet diese Fragen komprimiert. Laut eMinded erscheinen gut strukturierte FAQs in Googles „People Also Ask“-Boxen und dienen somit als zusätzlicher Traffic-Magnet.
Lange Texte ohne Mehrwert
Artikeltexte, die ohne Struktur einfach in die Länge gezogen werden, schrecken ab. Sie ranken schlechter und werden von Nutzer selten gelesen. Achte darauf, dass jede Passage einen echten Informationsgehalt hat. Nutze den Wettbewerb als Maßstab für die Länge und strukturiere den Text mit Überschriften und Listen.
Praxisbeispiele: Was machen andere Shops gut?
Produkttext für Paddelboard:
- Strukturierte Bullet-Liste: Die wichtigsten Produktinfos werden oben als kurze Bullets präsentiert – ideal, um die Kaufentscheidung zu erleichtern.
- Tabellarische Daten: Rechts daneben listet eine Tabelle Modell, Gewicht, Länge, Farbe und Zielgruppe auf. Kunden können technische Daten schnell erfassen.
- Lieferumfang und Spezifikationen: Im weiteren Verlauf folgen Aufzählungen zu Lieferumfang, Hauptmerkmalen und technischen Details. Die klare Gliederung erleichtert das Scannen.
- Ähnliche Produkte & interne Links: Unter der Beschreibung finden sich ähnliche Produkte; so bleibt der Traffic auf der Seite.
Produkttext für Laufschuhe:
- Icon-Basiertes Eigenschaften-Modul: Icons für Laufuntergrund, Dämpfung und Schuhtyp liefern schnellen Überblick.
- Beschreibung mit Highlights: Die Produktbeschreibung ist in kurze Abschnitte und eine „Highlights“-Liste unterteilt. Stichpunkte wie „Reaktive Zwischensohle“ oder „Atmungsaktives Obermaterial“ helfen bei der Orientierung.
- Größentabelle: Ein Link zur Größentabelle löst ein Problem vieler Käufer – ideal für Modeartikel.
- Kundenbewertungen: Ein Sterne-Rating mit Zahl der Bewertungen wird prominent angezeigt. Dies erhöht das Vertrauen und fördert die Conversion.
Schlechtes Beispiel:
Auf einer Produktseite, wo das IPhone verkauft wird, verzichtet die Seite auf strukturierte Abschnitte. Ein großer Fließtext mit wenig Zwischenüberschriften macht es schwer, Funktionen zu finden. Wichtige Daten wie Displaygröße, Kameraauflösung oder Akkukapazität gehen unter. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig Struktur und Scannability sind.
Checkliste für überzeugende Produkttexte
Produkttexte müssen heute mehr leisten als nur Informationen liefern. Sie sollen Nutzer abholen, Kaufhindernisse abbauen und Suchmaschinen verstehen lassen, warum dein Produkt relevant ist. Die Checkliste unterstützt dich dabei, jeden Text strukturiert und wirksam aufzubauen.
| Punkt | Beschreibung |
| Nutzerperspektive erfassen | Sammle Fragen von Kunden und nutze Keyword-Tools, um Suchintentionen und typische Probleme zu verstehen. |
| Keyword-Strategie planen | Kombiniere informative und transaktionale Keywords (z. B. „kaufen“, „online bestellen“) in deinen Produkttexten. |
| Wettbewerb analysieren | Orientiere dich bei der Textlänge an den Top-5-Rankings und vermeide künstliche Verlängerungen ohne Mehrwert. |
| Klare Struktur | Arbeite mit Überschriften, Listen, Tabellen und FAQ-Abschnitten, damit Produkttexte schnell scanbar bleiben. |
| Fakten in Nutzen übersetzen | Betone konkrete Vorteile und Anwendungsbeispiele statt reiner Aufzählung von Produktmerkmalen. |
| Grafiken & Bilder | Ergänze hochwertige Produktbilder, Größen- oder Maßtabellen und, wenn möglich, erklärende Videos. |
| Rechtliche Vorgaben beachten | Bei Lebensmitteln nur zugelassene Health-Claims nutzen; bei anderen Produkten Pflichtangaben (z. B. Energieeffizienz) einhalten. |
| UGC und Bewertungen integrieren | Sammle aktiv Kundenbewertungen; Produkte mit mehreren Reviews wirken vertrauenswürdiger und verkaufen besser. |
| Interne Verlinkung optimieren | Baue Themencluster auf und verlinke passende Produkte, Kategorien und Ratgeber sinnvoll untereinander. |
Content mit Mehrwert
Wenn du deine Produkttexte erstellst, setze dir immer die Frage: „Was weiß ein potenzieller Kunde nach diesem Abschnitt mehr?“ Jeder Absatz sollte eine neue Information oder einen klaren Nutzen liefern. Lückenfüller und Füllwörter streichst du konsequent. So stellst du sicher, dass dein Text in Suchmaschinen und bei Leser gut ankommt.
Mit der OSG Performance Suite arbeiten
Die Performance Suite der Online Solutions Group ist kein Textgenerator, sondern ein Analyse- und Automatisierungstool. Sie hilft bei:
- Keyword- und Wettbewerbsanalyse: Du siehst, welche Keywords Konkurrenten nutzen und wie lang ihre Texte sind. Das erleichtert die Entscheidung, wie umfangreich dein eigener Text sein sollte.
- Monitoring & Reporting: Nach der Veröffentlichung behältst du Rankings, Traffic und Conversion im Blick und erkennst frühzeitig Optimierungsbedarf.
- Automatisierte interne Verlinkung: Die Suite zeigt dir, wo interne Links fehlen und wie du Themencluster aufbauen kannst. Dadurch verbesserst du sowohl UX als auch SEO.
Nutze das Tool, um deine Content-Strategie datengetrieben zu steuern. Texte schreiben musst du weiterhin selbst – und genau dafür liefert dieser Leitfaden die Best Practices.
FAQ zu Produkttexte
Wie lang sollte ein Produkttext sein?
Es gibt keine ideale Wortzahl für Produkttexte. Entscheidend ist, dass du alle relevanten Fragen beantwortest und gleichzeitig auf den Punkt kommst. Analysiere die Top-Rankings zu deinem Keyword, schaue dir Umfang und Struktur der Produkttexte an und orientiere dich daran, statt auf eine fixe Länge zu achten.
Wie finde ich die richtigen Keywords?
Starte bei den Fragen deiner Zielgruppe und überprüfe diese in Keyword-Tools. Eine Mischung aus Long-Tail- und transaktionalen Keywords (z. B. „Wanderschuhe Damen kaufen“) bringt qualifizierten Traffic und sorgt dafür, dass deine Produkttexte zu den richtigen Suchanfragen erscheinen.
Darf ich Herstellertexte verwenden?
Herstellertexte führen zu Duplicate Content. Zwar gibt es keine automatische Strafe, doch Suchmaschinen bevorzugen meist das Original – deine Seite wird weniger sichtbar. Eigene, einzigartige Produkttexte sind die bessere Wahl für SEO, Nutzererlebnis und Conversion.
Welche rechtlichen Vorgaben gelten bei Lebensmitteln?
Verwende in Produkttexten zu Lebensmitteln nur zugelassene Health-Claims im genau vorgegebenen Wortlaut. Ein Claim wie „Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“ ist erlaubt; Aussagen wie „Vitamin C stärkt dein Immunsystem“ sind verboten. Halte dich an das offizielle EU-Register, damit deine Produkttexte rechtssicher bleiben.
Wie baue ich eine FAQ-Sektion auf?
Nutze echte Fragen von Kunden und aus der Google-Frageliste. Formuliere jede Frage als eigene Überschrift und gib direkt darunter eine prägnante Antwort. So entsteht ein klar strukturierter FAQ-Bereich, der deine Produkttexte ergänzt und Informationen für Nutzer und Suchmaschinen schnell zugänglich macht.
Wie kann mich die Performance Suite unterstützen?
Die Performance Suite liefert dir Daten zu Rankings, Konkurrenztexten, Keyword-Potenzialen und interner Verlinkung. So erkennst du, welche Produkttexte gut performen, wo Inhalte fehlen und wo du Struktur, Keywords oder Mehrwert gezielt optimieren kannst – das Schreiben der Texte bleibt bewusst bei dir.
Warum sind Nutzerbewertungen so wichtig?
Kundenbewertungen dienen als sozialer Beweis und reduzieren das wahrgenommene Risiko beim Online-Kauf. Wenn du Produkttexte mit authentischen Bewertungen kombinierst, steigt das Vertrauen deutlich. Sammle Bewertungen aktiv und präsentiere sie sichtbar auf der Produktseite, damit Text, Sternebewertung und Feedback zusammen überzeugen.


















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