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Click Path

Was ist ein Click Path?

Unter dem Click Path (aus dem Englischen: Klickpfad) wird im Online-Marketing der Weg eines Users verstanden, um auf einer Webseite ein Ziel zu erreichen. Der Begriff spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Optimierung von Conversions. Ziel ist der Übergang vom einfachen Besucher zum Kunden. Eine Analyse des Klickpfads bezieht mehrere Einzelschritte mit ein, die sich jeweils optimieren lassen. Sie können Bezug auf Klicks auf der gleichen Seite, auf bestimmte Unterseiten oder auf eine Kombination verschiedener Klicks haben.

Allgemeines zum Aufbau und Ablauf eines Click Path

Der Click Path beschreibt einen bestimmten Weg auf einer Webseite. Er setzt sich typischerweise aus mehreren Teilwegen zusammen, den Nutzer auf einer Internetseite mittels Klicks zurücklegen. Es handelt sich um denjenigen Pfad, den ein Besucher vom Erstbesuch der Einstiegsseite bis zur Ausstiegsseite zurücklegt. Auch einzelne Klickpfade innerhalb einer Webseite beziehungsweise einer Unterseite werden betrachtet. Zur Einschätzung und Beurteilung des Click Paths sind mehrere Faktoren von Bedeutung. Hierzu gehören die Quelle des ersten Seitenbesuchs auf der Einstiegsseite, die verschiedenen Absprungraten, die Verweildauer sowie die Anzahl der nach der Einstiegsseite besuchten Seiten. Die Kategorien Verweildauer und Absprungrate spielen auch als suchmaschinenrelevante Ranking-Aspekte eine Rolle.

Länge des Click Path und sein Stellenwert

Die Länge eines Click Path hat eine hohe Ranking-Relevanz in der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hier gilt es im Hinblick auf den optimalen Klickpfad zu unterscheiden, um welche Art von Webseite es sich handelt. Suchmaschinenbetreiber stufen einen langen Klickpfad als Hinweis für die Relevanz einer Informations-Webseite ein. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Überlegung, dass eine Webseite mit hohem informativem Mehrwert ihre Besucher zu einem längeren Klickpfad veranlasst. Es gilt allerdings zu berücksichtigen, dass eine zu große Zahl an Seitenebenen von Nachteil für User und Suchmaschinen ist. Eine Seitenhierarchie mit höchstens vier Ebenen gilt als empfehlenswert. In der Praxis sind hierbei für einen Besucher vier Klicks erforderlich, bis er zur gewünschten Unterseite oder Information gelangt.

Besonders im E-Commerce, speziell in Online-Shops, ist das Problem einer zu großen Seitentiefe anzutreffen. Abhilfe schaffen hier durchdachte Filter, die den Besucher schon auf einer Seite ins Ziel führen können. Kurze Klickpfade sind für Online-Shops demnach nicht nur in der Abwicklung eines Bestellprozesses sondern auch innerhalb des Produktangebots von Vorteil. Der Klickpfad hat hier eine andere Bedeutung als etwa auf Nachrichten-Portalen, wo der sich der Nutzer möglichst lange durch möglichst viele Unterseiten und Hierarchien klicken soll. Diese Webseiten arbeiten meist mit Einnahmen aus Werbe-Anzeigen, die dem Nutzer bei seinem Klickpfad in hoher Zahl präsentiert werden sollen.

Analyse des Click Path

Die Click-Path-Analyse zeichnet typischerweise den gesamten Web vom Einstieg in eine Internetseite bis zu ihrem Verlassen nach. Ebenso lassen sich jedoch bestimmte Pfade innerhalb des gesamten Klickpfades genauer analysieren. Hierzu gehören etwa Bereiche, an denen User auffallend oft zurückklicken. Diese können auf Informations-Webseiten auf fehlenden Mehrwert hinweisen. Aufseiten von Online-Shops können diese Stellen Rückschluss auf Unklarheiten beim Bestellprozess geben. In diesem Fall weißt die Analyse darauf hin, dass Maßnahmen zur Verkürzung des Bestellprozesses erforderlich sind. Je kürzer und reibungsloser eine Bestellung abläuft, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden tatsächlich kaufen oder buchen.

Eine stichhaltige Analyse des Klickpfades bezieht weitere Erkenntnisse mit ein und vereint zusätzliche Messwerte zu einer umfassenderen Analyse. In diesem Zusammenhang spielen insbesondere die Quelle, aus der ein Nutzer stammt, seine Verweildauer sowie die Bounce Rate (Absprungrate) wichtige Rollen.

Optimierung des Click Path

Wenn sich Besucher ihren Weg auf einer Webseite bahnen, bieten ihnen vor allem Navigations-Tools, textliche Inhalte und Links eine Orientierung. Ob der Klickpfad gut gestaltet ist, hängt von den typischen Nutzungsgewohnheiten ab. Diese können sich von einer Zielgruppe zur anderen unterscheiden. Daher sind sie im Hinblick auf die Ausrichtung der Webseite zu gestalten. Der optimale Klickpfad erfüllt den Zweck einer Webseite.

Hierbei gibt es mehrere ideale Wege im Hinblick auf die Conversions. Diese hängen nicht nur von Aufbau und Struktur der Webseite als solcher, sondern auch von der Suchabsicht und dem vom Nutzer verwendeten Endgerät ab. Daher gilt es zu analysieren, welche Wege am wahrscheinlichsten zu einem Kauf, einem Vertragsabschluss oder zu einer sonstigen Form einer Conversion führen. Die Optimierung ist von besonders hoher Relevanz im Prozess der Bestellabwicklung. Im Bereich Warenkorb angekommen, hat sich ein Besucher bereits zum Kauf entschieden. Kommt es hier zum Ausstieg, so liegt der Grund wahrscheinlich in einer verbesserungswürdigen Struktur des Shops. Bei der Optimierung kommen verschiedene Testverfahren zum Einsatz, die innerhalb einer Testphase ermitteln, welche der getesteten Pfade zu mehr Conversions führt.

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