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Usability: Acht Kriterien für nutzerfreundliche Online-Shops Usability: Acht Kriterien für nutzerfreundliche Online-Shops
Online-Shops unterstehen mindestens acht elementaren Usability Kriterien, die sich auch direkt im unternehmerischen Erfolg des E-Commerce-Projektes widerspiegeln. Alle davon verfolgen ein großes Ziel: sie... Usability: Acht Kriterien für nutzerfreundliche Online-Shops

Notepad with word usability concept and marker.Online-Shops unterstehen mindestens acht elementaren Usability Kriterien, die sich auch direkt im unternehmerischen Erfolg des E-Commerce-Projektes widerspiegeln. Alle davon verfolgen ein großes Ziel: sie sollen die Conversions optimieren, die Hemmschwelle zum Kauf beim Kunden herabsetzen und dafür sorgen, dass dieser sich auf der Webseite anstandslos wohlfühlt. Nur so kann ein positives Verkaufserlebnis entstehen, bei dem ein prall gefüllter Warenkorb in einer Bestellung und idealerweise in einem neu gewonnenen Stammkunden mündet.

Diese vier Usability-Kriterien steigern auch die Conversion-Rate

#1 – eine Optimierung für mobile User

Mobile Endgeräte sind keine kleine Randsparte mehr. Mehr als die Hälfte aller Nutzer im Internet nutzt zumindest zeitweise ein mobiles Gerät, weshalb eine Optimierung unumgänglich ist. Das geht wahlweise über eine separate App, über eine zusätzliche Unterseite des Shops (m.webshop.de) oder mit Hilfe eines responsiven Webdesigns, bei dem sich die optische Ausrichtung an die kleineren Monitore der Geräte anpasst.

#2 – Gütesiegel präsentieren und erklären

Ob eine Auszeichnung vom TÜV Süd, eKomi oder TrustedShops-Siegel: diese Siegel erwecken Vertrauen und sollten präsentiert werden, ebenso Empfehlungen oder Testurteile aus renommierten Quellen. Für einen seriösen Auftritt und um dem User weitere Informationen zu liefern, sollten diese anklickbar sein und entsprechend weiterleiten – beispielsweise auf den Testbericht (beziehungsweise einen Screenshot) oder auf das TrustedShops-Profil.

#3 – ein kurzer und intuitiver Kaufprozess

Der Warenkorb in Online-Shops ist mittlerweile selbsterklärend, dennoch schrecken langwierige Kaufprozesse, beispielsweise über zahlreiche Unterseiten und doppelte Dateneingaben, immer noch ab. Deshalb sollte ein Kauf immer ohne Registrierung möglich sein. Zudem empfiehlt es sich, die Unterseiten in ihrer Anzahl so gering wie möglich zu halten. Existiert keine speziell optimierte Unterseite für mobile Endgeräte, muss beachtet werden, dass die benötigten Formulare auch mit dem Smartphone einfach ausgefüllt werden können. Weniger Klicks und Unterseiten haben auch einen monetären Vorteil: Mit jedem Klick weniger reduziert sich auch die Hemmschwelle zum Kauf. Der Kunde erhält also weniger Gelegenheit, um sich vielleicht doch GEGEN die Bestellung zu entscheiden.

#4 – Kaufimpulse setzen über aktive Aufforderungen

Aufforderungen (Call to Action/CTA) sind für den Handel gern genutzte Werkzeuge, um das Unterbewusstsein des potentiellen Kunden zum Kauf zu überreden. Statistiken nach werden rund 80 Prozent aller Kaufentscheidungen vom Unterbewusstsein beziehungsweise aus dem Bauch heraus getroffen. Mit aktiven Aufforderungen kann diese Ebene des Kaufprozesses angesprochen werden. Möglich ist das beispielsweise über CTA-Buttons wie „Jetzt bestellen“ oder „Jetzt günstig kaufen“. Auch Vergünstigungen können demnach als Aufforderung formuliert werden.

Übersichtlichkeit und Präsentation machen sich bezahlt

#5 – intuitive, verständliche und übersichtliche Navigation

Die intuitive Nutzerführung durch den Shop ist unentbehrlich. Insbesondere da Konkurrenten im Netz meist nur wenige Mausklicks entfernt sind, zählt die durchdachte Navigation zu den wichtigsten Usability-Kriterien. Das bedeutet vor allem: Übersichtliche Kategorien und darin nachvollziehbar einsortierte Produkte.

#6 – flexible Schriftgrößen anbieten

Insbesondere bei einer breitgefächerten Zielgruppe aus jungen und älteren Menschen ist dieser Punkt unter den Usability-Kriterien empfehlenswert. Ein kleiner Button am oberen Rand sollte dem User die Möglichkeit geben, die Schriftgröße nach seinen eigenen Präferenzen festzulegen. Drei Möglichkeiten, klein, Standard und groß, sind absolut ausreichend.

#7 – hochwertige Produktfotos in komprimierten Formaten

Das Auge isst mit – oder in diesem Fall „kauft“ es auch mit. Die Produktfotos sollten das Produkt in seiner schönsten Optik zeigen, idealerweise über mehrere Fotos aus unterschiedlichem Winkel. Damit auch Nutzer mit langsamem Internet nicht ewig laden, sollten Bilder im komprimierten .jpg/.jpeg Format hochgeladen werden.

#8 – schnelle Ladezeiten

Ein wichtiger Faktor unter den Usability-Kriterien ist auch die Ladezeit einer Webseite. Diese sollte -natürlich- möglichst kurz sein. Unnötige Skripte, hochauflösende und nicht-komprimierte Bilder und große Flash-Animationen haben daher im Handel keinen Platz.

Foto: © designer491 – Fotolia.de

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Laura Höß

Laura Höß ist Teamleader im Bereich Media bei der Online Solutions Group GmbH und hat seit 2008 Erfahrung im Bereich Online Marketing. Sie ist neben der Betreuung der Großkunden, vor allem für die übergreifende Leitung des Teams und die Weiterentwicklung der Abteilung zuständig.

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