NPM (Node Package Manager)

Was ist NPM?

NPM ist die Abkürzung für Node Package Manager und die aktuelle Bezeichnung für einen Paketmanager, der für die Laufzeitumgebung von JavaScript node.js gebaut ist. Über NPM wird ein Repository betrieben, das mehrere hunderttausende Pakete mithilfe einer freien Lizenz bereitstellt. Zusätzlich gibt es private Pakete, die dann nicht auf Open Source laufen und kostenpflichtig sind.

Dabei besteht NPM aus drei verschiedenen Komponenten, die verschiedene Aufgaben haben. Zum einen gibt es die Webseite https://docs.npmjs.com/, die Befehlsschnittstelle Command Line Interface (CLI) sowie die Registrierung (Registry).

Was macht ein NPM?

Mit einem Node Package Manager können Pakete entdeckt werden, die Ihre Webseite weiterbringen. Zudem ist es möglich, Profile einzurichten und verschiedenste Dinge für die NPM-Umgebung zu verwalten. So ist es etwa möglich, Organisationen einzurichten, um den Zugriff auf private oder auch öffentliche Pakete zu verwalten.

Dabei wird die Befehlsschnittstelle Command Line Interface von einem Terminal ausgeführt. Auf diesen Weg interagiert die Mehrzahl der Entwickler mit dem Node Package Manager.

Schlussendlich ist die Registrierung (Registry) eine öffentliche Datenbank mit großem Volumen mit JavaScript-Software und den dazugehörigen Meta-Informationen.

Wofür nutzt man einen Node Package Manager?

Webseitenbetreiber können die verschiedenen Code-Pakete für Ihre Apps anpassen oder die abertausenden Pakete direkt so integrieren wie sie sind. Die Pakete haben den Vorteil, dass sie bereits fertig sind und bedarfsgerecht heruntergeladen und genutzt werden können.

Des Weiteren können Sie auf der Webseite auch eigenständige Tools herunterladen. Der Vorteil ist hier, dass diese Tools und Hilfsmittels direkt genutzt werden können. Aber auch das Ausführen von Paketen ohne Herunterladen von npx ist möglich.

Durch das Nutzen des Node Package Managers ist es ebenfalls möglich, den Code jederzeit mit jedem beliebigen NPM-Benutzer auf der Welt zu tauschen. Das vereinfacht die Kommunikation und den Austausch etwa bei Projekten. Aber auch, wenn es nur um eine Hilfestellung innerhalb der Community geht.

Soll aber das Gegenteil erreicht werden und der Code nicht mit jedem geteilt oder einsehbar sein, dann können Sie den Code auf bestimmte Entwickler beschränken und so eine freie Verteilung verhindern.

Für Unternehmen kann es interessant sein, eigene Organisationen im Netzwerk zu erstellen. Diese ermöglichen dann die Koordinierung der Paketwartung, der Codierung und der Entwickler. Das vereinfacht den Workflow und beschleunigt ein Projekt.

Dafür ist es zusätzlich wichtig, dass die Anwendungen jedes Mal schnell aktualisiert werden, sobald ein neuer Code vorliegt oder der alte Code ebenfalls aktualisiert wurde.

Und schlussendlich kann es für jeden interessant sein, andere Entwickler zu finden, die an ähnlichen Projekten sitzen oder dieselben Probleme haben. So kann sich die Community untereinander unterstützen und sich gemeinsam weiterbringen.

NPM im Online-Marketing

Node Package Manager ist also eine Art Plattform, die auf Googles V8 JavaScript-Engine läuft. Zu vergleichen ist die Plattform mit Github. Bei NPM finden Entwickler und Anwender nicht nur die vorgefertigten Pakete, sondern auch noch Unterstützung und Anleitungen für das Lösen von Problemen. Dadurch wird die Programmierung viel skalierbarer und schneller. Dies sind entscheidende Vorteile für Entwickler und Unternehmen, die mit diesen Paketen arbeiten.

Das Besondere an dem NPM ist, dass er eventbasiert ist und mehrere Client-Verarbeitungen gleichzeitig zulässt. Das ist neu und ein großer Vorteil. Es ist so, dass Kunden ein Event in Auftrag geben können und dann auf die Lieferung ihrer Bestellung warten. In der Zwischenzeit kann der nächste Kunde seine Bestellung aufgeben. Mehrere Events werden also gleichzeitig verarbeitet und machen das ganze skalierbar. Das gab es vor NPM nicht und macht es so besonders.

Wer seine Pakete öffentlich freigeben möchte, der muss nichts bezahlen. Um aber Pakete mit anderen Nutzern zu teilen, müssen Organisationen erstellt werden. Ebenso wenn es darum geht, private Pakete zu verwenden und freizugeben. Die Kosten kommen also ganz auf die Nutzung an.


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